Der TagChris Brown bekennt sich schuldig - und entgeht damit Prozess
Der US-Sänger Chris Brown hat sich vor einem Londoner Gericht schuldig bekannt, sich im Februar 2023 an einer Schlägerei in einem Nachtclub beteiligt zu haben. Durch das Eingeständnis würden mehrere weitere, ursprünglich gegen ihn erhobene Anklagepunkte fallen gelassen, erklärt die Staatsanwaltschaft. Demnach wird es keinen eigentlichen Prozess mehr gegen 37-Jährigen geben. Die Strafe soll am 26. Oktober bekannt gegeben werden.
"Schuldig", antwortete Brown, der mit einem beigefarbenen Anzug und einer dunkelbraunen Krawatte bekleidet war, vor Gericht auf eine entsprechende Frage. Konkret bekannte er sich der Anklage zufolge nun dazu, Gewalt angedroht oder angewendet zu haben, wodurch andere um ihre persönliche Freiheit fürchten mussten. Ursprünglich waren ihm auch Körperverletzung und der Besitz einer gefährlichen Waffe angelastet worden.
Die Vorwürfe reichen in den Februar 2023 zurück. Damals soll Brown den Musikproduzenten Abraham "Abe" Diaw im exklusiven Nachtklub "Tape" in London angegriffen und mit einer Flasche geschlagen haben. Nach englischem Recht reicht die Strafe für eine öffentliche Schlägerei von einer Geldstrafe bis hin zu drei Jahren Haft.