Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
wie geht es der deutschen Wirtschaft? Der Iran-Krieg bremst die Erholung. Jüngste Konjunkturdaten machen aber Hoffnung, dass es auch im zweiten Quartal etwas Wachstum gab. Eine erste Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für den Zeitraum April bis Juni 2026 veröffentlicht das Statistische Bundesamt um 10 Uhr. Volkswirte rechnen mit einem Plus von 0,1 Prozent zum Vorquartal.
Wir blicken weiter auf den Nahen Osten. Nach einigen beschussfreien Nächten haben sich die USA und der Iran erneut einen militärischen Schlagabtausch geliefert. In Reaktion auf Irans "Überraschungsangriff" gegen die US-Truppen im Nahen Osten, griff das US-Militär wieder im Iran an, wie das Regionalkommando Centcom ohne Angaben zu Zielen auf X mitteilt. Kurz darauf meldeten iranische Medien in der Nacht Explosionen unter anderem auf der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie in der Provinz Buschehr.
Diese Themen haben wir heute außerdem im Blick:
Deutschlands Verbraucher müssen sich nach Auslaufen des Tankrabatts wieder auf höhere Teuerungsraten einstellen. Nach dem Rückgang auf 2,3 Prozent im Juni dürfte die Inflation im Juli nach Einschätzung von Volkswirten gestiegen sein. Um 14 Uhr veröffentlicht das Statistische Bundesamt eine erste Schätzung zur Inflation im Juli 2026.
Die Deutsche Bahn stellt ihre Halbjahresbilanz vor. Der bundeseigene Konzern fiel zuletzt auch mit schlechten Unternehmenszahlen auf. 2025 verzeichnete die Bahn unter dem Strich einen Milliardenverlust. Medienberichten zufolge hat die Bahn im ersten Halbjahr 2026 schwarze Zahlen im Kernbereich geschrieben.
Der Bundesgerichtshof beschäftigt sich um 10 Uhr mit der Frage, ob und wann private Chat-Nachrichten an Dritte weitergeleitet werden dürfen.
In der Region Greater Manchester wird ein neuer Bürgermeister gewählt. Ex-Bürgermeister Andy Burnham sitzt nun im britischen Parlament und ist Premierminister.
In New York ist eine erste geheime Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über die Nachfolge von Generalsekretär António Guterres geplant.
Drei Monate nach dem Wahlsieg von Ungarns neuem Regierungschef Petr Magyar reist mit Markus Söder erstmals ein Ministerpräsident aus Deutschland nach Budapest.
Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich begleite Sie heute durch die erste Tageshälfte. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an: dertag(at)ntv.de. Auf geht's!