Der Tag
25. November 2024
imageHeute mit Hedviga Nyarsik und Johanna Ohlau
Zum Archiv
22:15 Uhr

Das war Montag, der 25. November 2024

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Jedes Paar Schuhe steht für eine getötete Frau. Der Täter ist meist ihr Partner oder Ex-Partner. (Foto: AP)

Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie heute bei Instagram oder in anderen sozialen Netzwerken auffällig viele Beiträge zu Gewalt gegen Frauen gesehen? Das hat mit dem Datum zu tun: Der 25. November ist der Orange Day gegen Gewalt an Frauen. Warum Frauen Opfer von Gewalt werden und warum der Begriff Femizid für Frauenmorde von immer mehr Menschen verwendet wird, erfahren Sie im Artikel meiner Kollegin Solveig Bach.

Zudem habe ich noch diese Leseempfehlungen für Sie:

"Umstände haben sich geändert": Sonderermittler will Verfahren gegen Trump einstellen

Reisners Blick auf die Front: "Russland hat auf allen Ebenen der Kriegsführung eskaliert"

Einstimmige Entscheidung: SPD-Vorstand nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Experte schließt Sabotage aus: Absturz der DHL-Maschine in Litauen löst Spekulationen aus

Umfrage der Bundeswehr: Mehrheit der Männer würde Deutschland verteidigen

Gewalt gegen die Ex? Ohrfeigen-Video von Mette-Marits Sohn "spricht für sich"

Vereinbarung fertig ausgehandelt: Israel wird "wahrscheinlich" Waffenstillstand mit Hisbollah zustimmen

Schauen Sie gern auch nochmal im Ukraine-Ticker vorbei, in dem wir Sie auch in der Nacht auf dem Laufenden halten. Damit wünsche ich Ihnen eine gute Nacht.

Ihre Johanna Ohlau

Das war Montag, der 25. November 2024
21:23 Uhr

"Tyrannischer Polizeistaat"? Großbritannien nimmt Elon Musks Äußerungen gelassen

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Momentan Best Buddies - doch wie lange Donald Trump und Elon Musk wohl noch so eng sein werden? (Foto: via REUTERS)

Tech-Milliardär Elon Musk verzapft mit seinen Tweets - Verzeihung, Posts! - bei X ja so manchen Ärger. Gestern hat er sich mit einem Post mal wieder selbst übertroffen: Großbritannien sei ein "tyrannischer Polizeistaat", von dem die Briten genug hätten. Musk griff damit auf seiner Plattform X eine Petition auf, in der eine erneute Parlamentswahl im Vereinigten Königreich gefordert wird.

Und was sagt nun die britische Regierung von Premier Keir Starmer dazu? Nichts. Gefragt nach Musks Kommentar, sagte ein Regierungssprecher der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge: "Ich werde mich nicht zu den Kommentaren einzelner äußern. Der Premierminister konzentriert sich auf die Themen, die dem britischen Volk am wichtigsten sind."

"Tyrannischer Polizeistaat"? Großbritannien nimmt Elon Musks Äußerungen gelassen
20:41 Uhr

Jacht-Unglück im Roten Meer: Zwei Deutsche werden weiter vermisst

Eine moderne Motorjacht ist im Roten Meer mit rund 30 Urlaubern unterwegs, als es zum Unglück kommt. Die "Sea Story" sinkt. Nun ist klar: Auch zwei Deutsche werden vermisst. "Leider müssen wir bestätigen, dass auch deutsche Staatsangehörige nach dem tragischen Bootsunglück im Roten Meer vermisst werden", sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes. Hier ist es zu dem Unglück gekommen:

28 Überlebende seien nahe der Küstenstadt Marsa Alam gefunden worden, die per Flugzeug und mit einer Fregatte der ägyptischen Streitkräfte in Sicherheit gebracht und medizinisch versorgt würden, erklärte der Gouverneur der Region, Generalmajor Amr Hanafi. Insgesamt haben sich 45 Menschen an Bord befunden, davon sind 31 Touristinnen und Touristen.

Jacht-Unglück im Roten Meer: Zwei Deutsche werden weiter vermisst
19:56 Uhr

Pistorius zu Flugzeugabsturz: Keine Erkenntnisse über Sprengsatz

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Das Flugzeug ist bei Vilnius am Morgen abgestürzt. (Foto: via REUTERS)

Nach dem Absturz eines in Leipzig gestarteten DHL-Frachtflugzeugs in Litauen wurde auch schnell ein möglicher Sprengsatz als Ursache in Betracht gezogen. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass deutsche Sicherheitsbehörden im August vor "unkonventionellen Brandsätzen" gewarnt hatten, die über Frachtdienstleister verschickt werden. Doch um russische Sabotage handelt es sich in diesem Fall wohl nicht: Einen Sprengsatz als Ursache schließt Verteidigungsminister Boris Pistorius nach bisherigen Erkenntnissen aus. Das teilte der SPD-Politiker bei einem Treffen mit Kollegen aus Frankreich, Großbritannien, Polen und Italien in Berlin auf eine Journalistenfrage hin mit. Der Verteidigungsminister fordert dennoch erhöhte Sensibilität bei bestimmten Frachtsendungen. "Gleichzeitig wissen wir auch, dass es in diesem Feld wohl keine hundertprozentige Sicherheit gibt. Aber die Lücken, die es gibt, die man erkennt, müssen geschlossen werden", sagte der Minister und ergänzte: "Das weiß sowohl die zivile Luftfahrt als auch die militärische."

Pistorius zu Flugzeugabsturz: Keine Erkenntnisse über Sprengsatz
19:45 Uhr

Anklage will Trumps Wahlbetrugsverfahren einstellen

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Donald Trump (Foto: AP)

Die US-Staatsanwaltschaft hat die Einstellung des Strafverfahrens wegen versuchten Wahlbetrugs gegen den designierten US-Präsidenten Donald Trump beantragt. Der Sonderermittler Jack Smith begründete die Entscheidung mit der Gepflogenheit, dass das Justizministerium nicht gegen amtierende Präsidenten vorgehe.

Anklage will Trumps Wahlbetrugsverfahren einstellen
19:13 Uhr

Handy defekt: Seniorin muss nach Autounfall sieben Stunden auf Hilfe warten

Eine Frau kommt mit ihrem Auto in der Nähe von Salzgitter auf der A39 in einem Baustellenbereich von der Straße ab und prallt mit dem Fahrzeug gegen eine Absperrbake. Glücklicher Weise bekommt nur der Wagen etwas ab, die 78-Jährige bleibt unverletzt. Doch da ihr Handy nicht funktioniert, muss sie warten, bis Hilfe kommt - etwa sieben Stunden lang. Erst spät abends, gegen 23 Uhr wird eine Polizeistreife auf die Frau aufmerksam. Vermutlich aus Hilflosigkeit und Überforderung habe sie nicht anderweitig auf sich aufmerksam gemacht, sagte ein Polizeisprecher.

Handy defekt: Seniorin muss nach Autounfall sieben Stunden auf Hilfe warten
18:45 Uhr

Schauspieler Carlo Ljubek wird "Tatort"-Kommissar

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Carlo Ljubek (Foto: IMAGO/Panama Pictures)

Eine wichtige Personalie für alle "Tatort"-Fans: Der Schauspieler Carlo Ljubek wird der neue Münchner Kommissar: Von 2026 an wird er in der ARD-Serie als Kriminalhauptkommissar Nikola Buvak ermitteln. Ferdinand Hofer bleibt als Kriminaloberkommissar Kalli Hammermann im Team, wie der Bayerische Rundfunk am Abend in München mitteilt.

Schauspieler Carlo Ljubek wird "Tatort"-Kommissar
18:27 Uhr

Dritter Fall von Geflügelpest: Vogelgrippe in Betrieb in Niedersachsen ausgebrochen

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Die Puten müssen getötet werden. (Themenbild) (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Zum dritten Mal in diesem Jahr ist die Geflügelpest in Niedersachsen ausgebrochen: Dieses Mal in einem Putenzuchtbetrieb mit rund 8.400 Tieren im Landkreis Aurich. Proben seien vom Friedrich-Loeffler-Institut positiv auf das Virus getestet worden, teilt das niedersächsische Landwirtschaftsministerium mit. Der Bestand muss getötet werden. Um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern, traf der Landkreis Schutzmaßnahmen. Auch die Nachbarbetriebe werden untersucht. Im Vorjahr waren 17 Betriebe mit rund 220.700 Tieren in Niedersachsen betroffen.

Dritter Fall von Geflügelpest: Vogelgrippe in Betrieb in Niedersachsen ausgebrochen
17:54 Uhr

Medien: Israel will Waffenstillstand mit Hisbollah zustimmen

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Rauch und Flammen steigen nach einem israelischen Luftangriff auf Dahiyeh im Libanon auf. (Foto: dpa)

Ist ein Ende des Kriegs im Libanon in Reichweite? Die Hinweise darauf verdichten sich. Medien berichten, Israels Sicherheitskabinett wolle einer Vereinbarung für einen Waffenstillstand mit der libanesischen Hisbollah-Miliz zustimmen. Der Text dieser Vereinbarung sei fertig ausverhandelt worden, berichteten mehrere israelische Medien übereinstimmend. Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang nicht. Die Deutsche Presse-Agentur erfuhr aus Regierungskreisen, die Zustimmung des Kabinetts zu der unter US-Vermittlung ausgehandelten Vereinbarung sei "wahrscheinlich". Auch libanesische Regierungsquellen in Beirut äußerten sich optimistisch, betonten jedoch, die Entscheidung liege nun bei Israel.

Medien: Israel will Waffenstillstand mit Hisbollah zustimmen
17:31 Uhr

Polizei stoppt Mann mit mehr als 100 Tauben im Auto

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Die Brieftauben hatten es wenig gemütlich und vor allem wohl nicht tierschutzgerecht. (Foto: dpa)

Was meinen Sie: Wie viele Tauben passen in ein Auto? Dicht an dicht sicherlich eine ganze Menge Vögel, aber mit dem Tierschutz ist das nicht vereinbar. Deshalb haben Polizisten in Norddeutschland auch einen Autofahrer gestoppt, der mit mehr als 100 Tauben auf der Autobahn 1 unterwegs war in Richtung Polen. Der 42-Jährige war den Beamten aufgefallen, weil die großen Holzkisten in seinem Kombi nicht gesichert worden waren, wie ein Polizeisprecher sagte. Erst bei der Kontrolle stellte sich dann heraus, dass darin 103 Brieftauben untergebracht waren. Die hatte der Mann aus Polen kurz zuvor gekauft und war nun mit ihnen auf dem Weg zurück in die Heimat. Der Mann musste die Reise abbrechen, die (zu) vielen gefiederten Passagiere mussten wieder zurück zum Verkäufer, bis der Pole sich um eine geeignete Transportmöglichkeit kümmert.

Wie viele Tauben sind zu viele? Darauf habe ich keine genaue Antwort für Sie, aber 103 Brieftauben in dem Kombi waren nach Polizeiangaben wohl deutlich zu viele.

Polizei stoppt Mann mit mehr als 100 Tauben im Auto
17:12 Uhr

Dutzende Wale stranden an Neuseelands Küste

Dutzende Wale stranden an der Nordküste von Neuseeland. Die meisten von ihnen können von Tierschützern gerettet werden. Für vier der Wale aber kommt jede Hilfe zu spät. Warum die Tiere gestrandet sind, darüber gibt es unterschiedliche Theorien.

Dutzende Wale stranden an Neuseelands Küste
16:38 Uhr

Kurz vor der Eröffnung: Frankfurter Weihnachtsmarkt ruft Tassen zurück

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"Nur" die üblichen Tassen gibt es beim Markt in Frankfurt. (Foto: dpa)

Oh weia! Der Start in die Weihnachtsmarkt-Saison in Frankfurt am Main ist wohl holprig: Rund eineinhalb Stunden vor der Eröffnung haben die Veranstalter die eigens für diese Ausgabe produzierten Tassen zurückgerufen. "Bei einer eingehenden Prüfung hat sich herausgestellt, dass einige der Tassen aufgrund eines Material- oder Produktionsfehlers nicht die erforderliche Hitzebeständigkeit aufweisen", teilt die Frankfurter Tourismus und Congress GmbH mit. Heißt: Man kann sich da ganz schön den Mund, die Hände oder andere Körperteile verbrennen. Zum Schutz aller Mitarbeitenden sowie der Besucherinnen und Besucher würden alle Tassen des Jahrgangs 2024 zurückgerufen. Wer bereits eine Tasse erworben habe, könne diese wieder zurückgeben. Keine Sorge: Ohne Tassen stehen die Verkaufsstände nun nicht da. An den Glühweinständen gibt es noch die traditionellen Weihnachtsmarkttassen. Die Tassen, die jetzt zurückgerufen werden, haben den Schriftzug "100 Jahre neues Frankfurt" und sollten an das Stadtplanungsprogramm ab 1924 erinnern. "Es wird explizit darauf hingewiesen, dass die Tassen nicht mit heißen Flüssigkeiten befüllt werden dürfen. Bis auf Weiteres werden auf dem Weihnachtsmarkt nun Tassen vergangener Jahre verwendet", hieß es. Der Weihnachtsmarkt in Hessens größter Stadt soll heute um 17.10 Uhr feierlich eröffnet werden.

Kurz vor der Eröffnung: Frankfurter Weihnachtsmarkt ruft Tassen zurück
16:05 Uhr

Drei Jahre nach Tod von obdachlosem Mann: Verdächtiger stellt sich

Der Tod eines Obdachlosen in Hannover löst im Juli 2021 große Anteilnahme in Hannover aus. Der Mann war bei vielen Menschen in der niedersächsischen Landeshauptstadt bekannt und wurde brutal getötet. Einen Täter konnte die Polizei nicht fassen - bis jetzt: Fast dreieinhalb Jahre nach dem Tötungsverbrechen hat sich ein Verdächtiger selbst der Polizei gestellt. Der 52-Jährige sei auf einer Polizeiwache in Bielefeld erschienen und habe die Tat gestanden, teilte die Polizei in Hannover mit. Er sei in Untersuchungshaft genommen worden. Die Hintergründe des Geschehens seien unklar und würden ermittelt.

Ein Passant hatte die Leiche des Obdachlosen am 6. Juli 2021 morgens auf einer Parkbank am Rand des Stadtwalds von Hannover, der Eilenriede, bemerkt und den Notruf gewählt. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 54-Jährigen feststellen, dem erhebliche Verletzungen mit einem Stichwerkzeug zugefügt worden waren.

Drei Jahre nach Tod von obdachlosem Mann: Verdächtiger stellt sich
15:27 Uhr

Von Notz zu DHL-Flugzeugabsturz: "Aussage über mögliche Sabotageaktion lässt aufhorchen"

Nach dem Absturz eines DHL-Frachtflugzeugs in Litauen fordert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Konstantin von Notz eine rasche Aufklärung der Hintergründe. Besonders aufhorchen lassen ihn Aussagen aus dem Verfassungsschutz über einen möglichen Sabotageakt.

Von Notz zu DHL-Flugzeugabsturz: "Aussage über mögliche Sabotageaktion lässt aufhorchen"
15:04 Uhr

Er selbst weiß es nicht - wer kennt diesen Mann?

Wer bin ich? Auf diese Frage kann ein Mann, der im Allgäu in Bayern aufgegriffen worden ist, keine Antwort geben. Er habe sein Gedächtnis verloren, teilt die Polizei mit. Diese konnte den etwa 60 bis 65 Jahre alten Mann bislang nicht identifizieren und hofft nun auf die Mithilfe der Öffentlichkeit: Der Mann wurde bereits Anfang Oktober hilflos in einer Obstplantage in Wasserburg aufgegriffen. Wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West weiter mitteilt, wurde er damals leicht unterkühlt ins Krankenhaus gebracht. Er hat weder an seinen Namen noch an seine Herkunft Erinnerung. Den Angaben zufolge spricht der Mann Hochdeutsch mit einem leicht süddeutschen Einschlag, außerdem ist er Raucher. Als Bekleidung trug er bei seinem Auffinden sowohl als Jacke als auch als Schuhe Markenprodukte. Hier hat die Polizei auch ein Foto des Mannes veröffentlicht.

Er selbst weiß es nicht - wer kennt diesen Mann?
14:43 Uhr

Spendenrat: Deutsche spenden etwas mehr als im Vorjahr

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Besonders bei den Jüngeren ist die Spendenbereitschaft den Angaben zufolge gestiegen. (Foto: picture alliance / dpa)

Die Preise in den Supermärkten, die Kosten für Energie sind teils rasant gestiegen und die Inflation macht vielen zu schaffen. Dennoch scheinen mehr Menschen etwas von ihrem Geld anderen zukommen zu lassen: Der Deutsche Spendenrat geht von einer leichten Zunahme der Spenden in diesem Jahr aus. In den ersten neun Monaten dieses Jahres hätten die Deutschen der "Bilanz des Helfens – Trends und Prognosen" zufolge 3,2 Milliarden Euro gespendet - angesichts der Inflation und wirtschaftlicher Unsicherheiten sei dies eine bemerkenswerte Entwicklung, teilt der Deutsche Spendenrat mit. Für 2024 prognostizierte der Verein im Vergleich zu 2023 eine Steigerung von etwas mehr als zwei Prozent. Im Durchschnitt werde derzeit 38 Euro gespendet - dies entspreche einem Euro mehr als 2023. Im Durchschnitt spenden die Deutschen sechsmal im Jahr. Dies sei "ein neuer Höchstwert, der den kontinuierlichen Spendenwillen der Bevölkerung betont", hieß es in der Bilanz des Deutschen Spendenrates.

Besonders bemerkenswert sei ein Trend bei Jüngeren: Bei den 30- bis 39-Jährigen sei ein Zuwachs bei den Spenden von 24 Prozent verzeichnet worden. Dies sei ein "äußerst positives Zeichen und unterstreicht den Wertewandel hin zu mehr sozialem Engagement", sagte Martin Wulff, Geschäftsführer des Deutschen Spendenrates, laut Mitteilung. Die ältere Generation über 60 Jahre steuere wie bisher fast zwei Drittel des gesamten Spendenvolumens bei.

Spendenrat: Deutsche spenden etwas mehr als im Vorjahr
14:20 Uhr

Schichtwechsel

Meine liebe Kollegin Hedviga Nyarsik kann den Feierabend einläuten, denn ich übernehme ab hier für sie im "Tag". Bis zum späten Abend halte ich Sie hier mit Nachrichten und Wissenswertem aus Deutschland und der Welt auf dem Laufenden und bestenfalls auch etwas bei Laune. Mein Name ist Johanna Ohlau. Hinweise, Fragen und Kritik bekomme ich gern per E-Mail: johanna.ohlau(at)ntv.de. Los geht's!

Schichtwechsel
14:02 Uhr

Thyssenkrupp-Stahl will Tausende Stellen abbauen

In der Stahlsparte von Thyssenkrupp soll die Zahl der Arbeitsplätze binnen sechs Jahren von aktuell rund 27.000 auf circa 16.000 reduziert werden. Wie das Unternehmen in Duisburg ankündigt, sollen 5000 Stellen bis Ende 2030 abgebaut und 6000 weitere Arbeitsplätze durch Ausgliederungen auf externe Dienstleister oder Geschäftsverkäufe ausgelagert werden.

Thyssenkrupp-Stahl will Tausende Stellen abbauen
14:00 Uhr

DHL-Maschine sendete vor Absturz keinen Notruf

Nach dem Absturz des DHL-Frachtflugzeugs in Vilnius wurde jetzt ein Gespräch zwischen den Piloten und den Fluglotsen im Internet veröffentlicht. Die Kommunikation verlief laut der litauischen Nachrichtenseite LRT routinemäßig und ohne Anzeichen von Alarm. Kurz danach stürzte die Boeing 737-476(SF) aber plötzlich ab und zerschellte im Hof eines Wohnhauses neben dem Flughafen Vilnius.

"Ohne ins Detail zu gehen, kann man sagen, dass die Piloten keine Gefahr gemeldet haben, keine Probleme. Es war eine Routinekommunikation, ein einfacher Sinkflug", sagt Luftfahrt-Experte Vidas Kaupelis, der sich die Aufzeichnung angehört hatte. "Die Tatsache, dass das Flugzeug wenige Sekunden nach dem Ende der Kommunikation abstürzte, zeigt, dass die Piloten selbst überrascht waren. Hätten sie mit größeren Problemen zu kämpfen gehabt, wie einem Brand oder technischen Problemen, hätten sie dies den Fluglotsen mitgeteilt."

DHL-Maschine sendete vor Absturz keinen Notruf
13:29 Uhr

Touristen-Boot sinkt im Roten Meer - 17 Menschen vermisst

Albtraum auf See: Zwei Dutzend Urlauber sind auf der "Sea Story" vor der ägyptischen Küste im Roten Meer unterwegs, um in den Korallenriffen zu tauchen, als plötzlich die Motorjacht zu sinken beginnt. Die Crew setzte am frühen Morgen einen Notruf ab, wie der Gouverneur der Region, Generalmajor Amr Hanafi, erklärt. Einige Überlebende seien nahe der Küstenstadt Marsa Alam gefunden worden, die beliebt ist bei Tauchern und anderen Urlaubern. Sie sollen per Flugzeug und einer Fregatte in Sicherheit gebracht und medizinisch versorgt werden. Aus welchen Ländern die Touristen stammen, ist noch unklar. An Bord waren 31 Touristen und eine 14-köpfige Besatzung. 17 Menschen werden vermisst. Retter suchen zusammen mit der Marine nach weiteren Überlebenden.

Touristen-Boot sinkt im Roten Meer - 17 Menschen vermisst
12:58 Uhr

Video: Russischer Passagierflieger geht in Flammen auf

Ein russisches Passagierflugzeug legt eine harte Landung auf dem Flughafen von Antalya hin und steht kurz darauf in Flammen. Alle 87 Passagiere und die Crew werden unverletzt evakuiert. Laut türkischen Medien kann die Feuerwehr den Brand innerhalb kurzer Zeit löschen.

Video: Russischer Passagierflieger geht in Flammen auf
12:12 Uhr

Linda Zervakis präsentiert jetzt Fake News

In Zeiten von Social Media, künstlicher Intelligenz (KI) und Politikern, die das Lügen zum Hobby machen, wird es immer schwerer, wahre Nachrichten von falschen zu unterscheiden. Ein wirklich sensibles Thema - bei dem sich ProSieben aber offenbar gedacht hat: Daraus machen wir doch eine Quatsch-Show... "Fake News - Alles erstunken und erlogen" heißt die neue Sendung und wird von niemand geringerem als Linda Zervakis moderiert. Einst war Zervakis Nachrichtensprecherin bei der Tagesschau, seit ein paar Jahren ist die 49-Jährige aber bei dem Privatsender unter Vertrag. Nun soll Zervakis dort wieder in ihren alten Job zurück, aber statt seriösen Nachrichten liest sie Fake News vor, die von einer KI erstellt worden sind. Besonders bedenklich: Das Ganze soll vom Look her wie ein Nachrichtenstudio aussehen.

Und wer denkt, naja immerhin was zum Lachen, hier ein kleiner Vorgeschmack auf das Witze-Niveau: "Donald Trump lernt Deutsch? Alice Weidel will Essen mit 'ö' und 'ü' verbieten lassen? Karl Lauterbach fordert Markus Söder heraus und droht mit weiteren Legalisierungen? Wenn schon Fake, dann richtig!"

Linda Zervakis präsentiert jetzt Fake News
11:33 Uhr

Video zeigt Moment des Absturzes der DHL-Maschine

Ein Frachtflugzeug, das im Auftrag von DHL in Leipzig startete, stürzt kurz vor dem Flughafen von Vilnius ab, Trümmerteile treffen ein Haus. Es gibt mindestens ein Opfer. Der Pilot soll das Unglück überlebt haben. Ein Überwachungsvideo zeigt den Moment des Absturzes.

Video zeigt Moment des Absturzes der DHL-Maschine
11:12 Uhr

Passant entdeckt Leiche auf einer Parkbank in Pirmasens

Ein Passant hat eine Leiche auf einer Parkbank in Pirmasens entdeckt. Der Mann war gegen 7.30 Uhr auf den leblosen Mann aufmerksam geworden und informierte die Polizei, wie die Behörde mitteilt. Die Identität des Toten sei noch ungeklärt, ebenso die Umstände seines Todes. Aktuell seien noch Einsatzkräfte vor Ort und der Bereich wurde abgesperrt.

Passant entdeckt Leiche auf einer Parkbank in Pirmasens
10:30 Uhr

Absturz DHL-Frachtflugzeug: Todesopfer war spanischer Staatsbürger

Beim Absturz des Frachtflugzeugs im Auftrag des Postdienstleisters DHL ist ein Mensch gestorben. Jetzt teilt die litauische Polizei weitere Details mit: Der Tote war ein spanischer Staatsbürger, sagt ein Vertreter der Polizeibehörde der litauischen Nachrichtenagentur Elta. Die übrigen Insassen des Flugzeugs - ein Deutscher, ein weiterer Spanier und ein Litauer - seien verletzt worden. Zum gesundheitlichen Zustand der Verletzten machten die Behörden zunächst keine weiteren Angaben. Zum Alter der Insassen gebe es auch noch keine gesicherten Informationen, erklärt die Polizei.

Absturz DHL-Frachtflugzeug: Todesopfer war spanischer Staatsbürger
10:11 Uhr

Schule bei Bremen bleibt wegen Bombendrohung geschlossen

Wegen einer Bombendrohung bleibt die Lise-Meitner-Schule in Stuhr bei Bremen heute geschlossen. Die Drohung wurde nach Angaben der Polizei am Sonntagabend per Mail ausgesprochen. Heute wird das Gebäude mit Spürhunden durchsucht. Den Angaben nach gibt es möglicherweise auch Drohungen gegen weitere Schulen in Niedersachsen. "Das relativiert die Lage ein wenig", so ein Polizeisprecher. Um sicherzugehen, dass Schülerinnen und Schüler, die den Unterrichtsausfall nicht mitbekommen haben, nicht doch das Gebäude betreten, sind am Morgen Polizisten und Polizistinnen vor Ort.

Schule bei Bremen bleibt wegen Bombendrohung geschlossen
09:30 Uhr

Keuchhusten-Fälle steigen sprunghaft an

Deutlich mehr Menschen als gewöhnlich sind dieses Jahr in Deutschland an Keuchhusten erkrankt. Rund 22.500 laborbestätigte Fälle mit Angaben von Symptomen sind bislang an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet worden. So hoch waren die Zahlen in den vergangenen zehn Jahren noch nie. Im Jahr 2023 wurden laut RKI zum Beispiel nur rund 3.430 Fälle registriert. Die meisten gab es in den vergangenen Jahren zuletzt 2017 mit rund 16.829 gemeldeten Fällen.

"Es gibt natürliche Schwankungen und es kommt alle paar Jahre zu einer stärkeren Saison", sagte der Direktor der Infektiologie der Berliner Charité, Leif Erik Sander. "Dieses Jahr liegt aber deutlich außerhalb der normalen Schwankungen." Die Situation sei nicht mit einer Pandemie vergleichbar, aber die Belastung durch Atemwegsinfekte wie Keuchhusten in den Kinderarztpraxen und Kinderkliniken sei hoch.

Keuchhusten-Fälle steigen sprunghaft an
08:42 Uhr

Abgestürztes DHL-Frachtflugzeug war Maschine von Swift Air

Bei dem in der Nähe der litauischen Hauptstadt Vilnius abgestürzten Frachtflugzeug handelt es sich um eine Maschine der spanischen Fluggesellschaft Swift Air. Das teilte der Postdienstleister DHL mit, für den sie unterwegs war. Swift Air sei unter Vertrag für DHL tätig, heißt es. Die Maschine war den Angaben zufolge auf dem Weg von Leipzig nach Vilnius gewesen. Etwa einen Kilometer vor dem Flughafen habe sie eine Notlandung einleiten müssen. Der "Status" der Besatzung werde noch geklärt, hieß es - "aber unsere Gedanken sind bei ihnen und ihren Angehörigen".

Abgestürztes DHL-Frachtflugzeug war Maschine von Swift Air
07:49 Uhr

Optische Täuschung eines "Aliens" versetzt Flugpassagier in Angst und Schrecken

Es scheint, als ob E.T. höchstpersönlich mitfliegt: Eine gruselige optische Täuschung in einem Flugzeug geht derzeit auf Social-Media-Plattformen viral. Auf dem Foto sieht man auf den ersten Blick ein menschenähnliches Wesen mit einem Schnurrbart in einem schwarzen Kapuzenpulli, das einen mit riesigen schwarzen Kulleraugen anstarrt. "Ich hätte das Flugzeug fast selbst gelandet", schreibt die Person, die das Foto gepostet hat - inzwischen hat es mehr als 25,6 Millionen Aufrufe.

Doch was ist auf dem Bild tatsächlich zu sehen? Viele Kommentatoren vermuten einen Außerirdischen. Einige scharfsinnige X-Nutzer lösen allerdings das Rätsel: Es handelt sich nicht um E.T., sondern um eine ganz normale Person, die ihren Kapuzenpulli verkehrt herum angezogen hat. Ihre übergroße Iris ist in Wirklichkeit ein Kopfhörer im Ohr.

Optische Täuschung eines "Aliens" versetzt Flugpassagier in Angst und Schrecken
07:20 Uhr

Bus stürzt in eine Schlucht - 23 Tote in Alagoas

Bei einem Busunfall in Brasilien sind nach Behördenangaben 23 Menschen ums Leben gekommen. Der Reisebus kam am Sonntag in einem bergigen Gebiet des westlichen Bundesstaats Alagoas von der Straße ab und stürzte in eine Schlucht, wie die örtlichen Behörden mitteilen. 22 Menschen seien noch vor Ort ihren Verletzungen erlegen, eine schwangere Frau sei später im Krankenhaus verstorben, erklärt die Regionalregierung mit Verweis auf Informationen der Rettungskräfte. Brasilianischen Medien zufolge wurden bei dem Unfall rund zehn Menschen verletzt. Der Bus habe 40 Menschen an Bord gehabt. Der Unfall ereignete sich in einer schwer zugänglichen Gegend, einer bergigen Region mit Namen Serra da Barriga.

Bus stürzt in eine Schlucht - 23 Tote in Alagoas
07:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

kaum war die Ampel-Regierung zerfallen, brach eine kontroverse Debatte in der SPD aus: Soll Kanzler Olaf Scholz wirklich noch mal antreten? Oder hätte man nicht mit dem äußerst beliebten Verteidigungsminister Boris Pistorius bessere Chancen? Erst zwei Wochen später verzichtete Pistorius auf eine Kandidatur. Er gehört heute zu den 33 stimmberechtigten Mitgliedern des Parteivorstands, die nun über die offizielle Nominierung des Kanzlers entscheiden. Dann ist der Sack fast zu - aber nur fast: Auf einem Parteitag am 11. Januar muss Scholz dann noch als Kanzlerkandidat der SPD bestätigt werden.

Was heute sonst noch wichtig wird:

  • Trotz Berichten über Fortschritte bei den Verhandlungen über eine Waffenruhe gehen die Gefechte zwischen den israelischen Streitkräften und der libanesischen Hisbollah-Miliz weiter.

  • Verteidigungsminister Boris Pistorius kommt in Berlin mit seinen Kollegen aus Frankreich, Großbritannien, Polen und Italien zusammen. Die Minister wollen über Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit und Verteidigung in Europa beraten.

  • Russland setzt im Krieg gegen die Ukraine nicht nur auf nordkoreanische Soldaten, sondern einem Bericht der "Financial Times" zufolge auch auf Unterstützung durch jemenitische Huthi-Rebellen.

  • Aktionäre und Gläubiger von Varta beraten über die Sanierung des schwer angeschlagenen Batteriekonzerns.

Außerdem interessant: Traditionell starten in Deutschland viele Weihnachtsmärkte am Tag nach dem Totensonntag, also heute. Los geht es zum Beispiel auf dem Münchner Christkindlmarkt rund um den Marienplatz, am Hamburger Rathaus, in Frankfurt auf dem Römerberg, vor dem Schloss Charlottenburg in Berlin und in Lübecks Altstadt.

Mein Name ist Hedviga Nyarsik. Ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit den wichtigsten und spannendsten Nachrichten aus Deutschland und der Welt. Haben Sie einen guten Start in die Woche!

Das wird heute wichtig
06:47 Uhr

Frachtflugzeug aus Leipzig stürzt auf Wohngebäude in Litauen

Ein im Auftrag des Postdienstleisters DHL in Leipzig gestartetes Frachtflugzeug ist am frühen Morgen in der Nähe des Flughafens der litauischen Hauptstadt Vilnius auf ein Wohnhaus gestürzt. Dabei sei mindestens eine Person ums Leben gekommen, eine weitere Person sei verletzt worden, zitiert der litauische Rundfunk einen Sprecher des Rettungsdienstes.

Frachtflugzeug aus Leipzig stürzt auf Wohngebäude in Litauen
06:42 Uhr

Immer mehr Termine abgesagt: Wie steht es um Camillas Gesundheit?

Königin Camilla fehlte zuletzt bei mehreren royalen Terminen. Der Grund: Sie hat einen Atemwegsinfekt. Die Ärzte haben ihr Ruhe verordnet. Erst am Freitagabend musste die Ehefrau von König Charles III. einen geplanten Besuch bei der Royal Variety Performance in der Royal Albert Hall in letzter Sekunde absagen, da sie weiterhin unter "anhaltenden postviralen Symptomen" leide. Nun haben Insider ein neues Update zum Gesundheitszustand der 77-Jährigen gegeben.

Gegenüber der britischen "Daily Mail" sagte ein Camilla nahe stehender Insider, die Königin sei "gut drauf" und habe ihre jüngsten Auftritte nur deshalb abgesagt, weil sie niemandem mit ihrem Husten die Freude verderben wollte. Sie sei in "guter Form", aber huste, sobald sie zu sprechen beginnt. Palast-Insider versicherten, dass kein Grund zur Sorge bestehe.

Immer mehr Termine abgesagt: Wie steht es um Camillas Gesundheit?
05:57 Uhr

Mehrere Menschen sterben bei heftigen Unwettern in Großbritannien

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Land unter im Vereinten Königreich: Sturmtief "Bert" sorgt für Überschwemmungen. (Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Vom Sturmtief "Bert" ausgelöste Unwetter in Großbritannien und Irland haben mehrere Menschen das Leben gekostet. Britischen Medienberichten zufolge wurden mindestens drei Todesopfer in den Landesteilen England und Wales registriert, nachdem Regenfälle und tauender Schnee am Wochenende für schwere Überschwemmungen gesorgt hatten. Weitere Tote gab es demnach bei Verkehrsunfällen, bei denen noch ermittelt wird, ob sie direkt mit der Unwetterlage zusammenhängen.

Im Norden von Wales wurde ein toter Mann entdeckt, bei dem es sich vermutlich um einen vermissten Spaziergänger handelt. Er wurde Berichten zufolge wohl von den Fluten eines über die Ufer getretenen Flusses erfasst. In der Grafschaft Hampshire wurde ein Autofahrer laut "Guardian" von einem herabstürzenden Baum erschlagen, ein anderer starb, als er mit seinem Wagen eine Furt durchqueren wollte.

Mehrere Menschen sterben bei heftigen Unwettern in Großbritannien