Der Tag
28. Juli 2025
IMG-20240130-113106-3mit Lukas Märkle
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22:15 Uhr

Das war Montag, der 28. Juli 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

die Ereignisse des Sonntags bestimmten überwiegend die Nachrichten am heutigen Montag. Vor allem die Einigung im Zollkonflikt zwischen der EU und den USA sorgte für ein erhebliches Echo.

Während in den USA Begeisterung vorherrscht, sind auf europäischer Seite einige Industriebereiche gar nicht zufrieden. "Die deutsche Wirtschaft wird erheblichen Schaden nehmen durch diese Zölle", sagte der Bundeskanzler Friedrich Merz. Das Ausmaß werde zugleich nicht auf Deutschland und Europa begrenzt bleiben, "wir werden auch in Amerika die Folgen dieser Handelspolitik sehen". Wie schlimm es am Ende wird, werden wir mit der Zeit sehen. Hilfreich wird es definitiv nicht sein, um die aktuelle Wirtschaftsflaute zu überwinden.

Diese Stücke meiner Kolleginnen und Kollegen würde ich Ihnen noch empfehlen:

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend & kommen Sie gut durch die Nacht!

Ihr Lukas Märkle

Das war Montag, der 28. Juli 2025
22:03 Uhr

"Golf Force One": Trump bekommt gepanzertes Golfcart

In Schottland feiert ein neues Fahrzeug im Fuhrpark des US-Präsidenten Premiere. Und das ist nun ein wirklich ein Fortbewegungsmittel ganz nach den Bedürfnissen von Donald Trump: ein Golfcart.

Das in den Sozialen Medien bereits als "Golf Force One" bezeichnete Fahrzeug trat am Wochenende erstmals in Erscheinung. Es sei "Teil der präsidialen Flotte von Spezialfahrzeugen", berichtet das Verteidigungsportal The War Zone unter Berufung auf einen Sprecher des Weißen Hauses.

Experten vermuten, dass das Fahrzeug gepanzert und kugelsicher sein dürfte. Der Secret Service hielt sich wenig überraschend bedeckt. Unter Berufung auf die "Sicherheit der Operation" werde man keine Einzelheiten zu dem Fahrzeug mitteilen.

"Golf Force One": Trump bekommt gepanzertes Golfcart
21:17 Uhr

"Völlig falsch": Phil Collins' Sprecher dementiert wildes Gerücht

Entgegen vieler Gerüchte befindet sich Phil Collins nicht in Hospizpflege. Wie ein Sprecher des Musikstars gegenüber dem "People"-Magazin bestätigte, war Collins zwar kürzlich im Krankenhaus. Allerdings nicht aufgrund einer unheilbaren Krankheit.

Die Gerüchte, dass sich der Genesis-Musiker in einem Hospiz befinde, bezeichnete er als "völlig falsch". Der 73-Jährige befinde sich aktuell in einer Klinik, um sich von einer Knieoperation zu erholen, erklärte der Sprecher. Bereits im Februar hatte Phil Collins in einem Interview offen über seine gesundheitlichen Probleme, die ihn in seiner musikalischen Tätigkeit einschränken, gesprochen. Obwohl er manchmal darüber nachdenkt, ins Studio zu gehen, habe er aktuell keine große Lust mehr, neue Musik zu machen.

"Völlig falsch": Phil Collins' Sprecher dementiert wildes Gerücht
20:34 Uhr

Video zeigt, wie Trump beim Golfen schummelt

In den sozialen Medien taucht ein Video auf, das Donald Trumps Golfkünste in ein anderes Licht rückt. Zu sehen ist, wie ein Assistent den Golfball scheinbar auf den Platz wirft. Der US-Präsident wird nicht zum ersten Mal beim Mogeln erwischt. Ein Journalist hat sogar schon ein Buch über Trumps Tricks geschrieben.

Video zeigt, wie Trump beim Golfen schummelt
19:50 Uhr

Deutscher Türsteher auf Mallorca nach Schädelbruch-Attacke festgenommen

Auf Mallorca hat die Polizei einen deutschen Türsteher festgenommen, der im Dienst einen Urlauber aus der Schweiz schwer verletzt haben soll. Das Opfer habe bei der Attacke am sogenannten Ballermann unter anderem einen Schädelbruch erlitten und liege auf der Intensivstation, teilte die Polizei auf der spanischen Ferieninsel mit. Der Vorfall habe sich in der Nacht auf Sonntag vor einer Diskothek an der Playa de Palma ereignet.

Der Zwischenfall begann demnach, als der Schweizer lautstark protestierte, weil ihm der Zutritt verweigert worden war. Der Türsteher soll ihn daraufhin zunächst getreten und anschließend mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der Urlauber sei rückwärts gestürzt und mit dem Kopf auf dem Asphalt aufgeschlagen. Neben dem Schädelbruch habe der Mann unter anderem Gesichtsverletzungen erlitten, hieß es.

Deutscher Türsteher auf Mallorca nach Schädelbruch-Attacke festgenommen
19:04 Uhr

"Scheußliche Person": Trump zieht über Londoner Bürgermeister her - Starmer greift ein

US-Präsident Donald Trump hält sich auch bei seinem Besuch in Schottland nicht mit Beleidigungen zurück. Als er gefragt wird, ob er bei dem anstehenden Staatsbesuch auch London besuchen werde, wird er ausfällig: "Ich bin kein Fan von Ihrem Bürgermeister. Ich denke, er hat einen schrecklichen Job gemacht. Der Bürgermeister von London. "Eine scheußliche Person."

Der britische Premierminister Keir Starmer - Labour-Mitglied, wie auch der Londoner Bürgermeister - wirft schnell ein: "Er ist ein Freund von mir." Trump lässt sich nicht beirren und wiederholt: "Er hat einen schrecklichen Job gemacht."

"Scheußliche Person": Trump zieht über Londoner Bürgermeister her - Starmer greift ein
18:22 Uhr

Feuer und Rauch schneiden 200 Badegästen Fluchtwege ab

Im Süden Sardiniens treiben heiße Winde einen Buschbrand an den Rand eines Badestrandes. Einige Gäste versuchen, mit dem Auto zu flüchten. Doch rund 200 Personen werden von den Flammen eingeschlossen. Manche von ihnen retten sich ins Wasser, ehe Rettungskräfte eintreffen.

Feuer und Rauch schneiden 200 Badegästen Fluchtwege ab
17:45 Uhr

Merz kündigt Luftbrücke für Gazastreifen an

Die Bundesregierung richtet angesichts der humanitären Notlage im Gazastreifen eine Luftbrücke für Hilfsgüter ein. Dies werde zusammen mit Jordanien umgesetzt, kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz.

Auch Frankreich und Großbritannien seien bereit, eine solche Luftbrücke für Lebensmittel und medizinische Güter zu unterstützen, sagte Merz. Verteidigungsminister Boris Pistorius werde sich dafür mit den beiden Ländern abstimmen. Dies sei zwar nur "eine ganz kleine Hilfe" für die Menschen in Gaza, aber ein Beitrag, den die Regierung leisten wolle.

Merz kündigt Luftbrücke für Gazastreifen an
17:39 Uhr

Clinton 28 Mal auf Epstein-Insel? Trump liefert wilde Theorie zu geheimen Akten

Dem Thema Jeffrey Epstein kann US-Präsident Donald Trump derzeit nicht entfliehen und versucht nun, andere Personen in ein schlechtes Licht zu rücken, um von sich selbst abzulenken. "Ich war nie auf seiner Insel", so Trump. "Bill Clinton war angeblich 28 Mal da." Auch Larry Summers, ein ehemaliger US-Finanzminister, sei auf die Insel gereist, behauptet der Republikaner. "Ich hatte nie die Ehre auf seine Insel zu gehen. Ich lehnte das Angebot ab. Aber viele Menschen in Palm Beach wurden auf seine Insel eingeladen." Trump versucht seit einigen Tagen die Aufmerksamkeit auf Bill Clinton zu lenken - der ebenso wie Trump - über eine gewisse Zeit im Umfeld Epsteins verkehrte. Woher die Behauptung stammt, dass Clinton dort 28 Mal war, erklärt Trump nicht. Ein Beleg lässt sich hierfür nicht finden.

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Die Bilder mit seinem früheren Bekannten Epstein verfolgen Trump auch bis nach Schottland. (Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

An den Epstein-Akten habe er kein Interesse, diese seien nur eine "Täuschung", wiederholte Trump nochmals. "Diese Akten wurden von dem schlimmsten Abschaum der Welt geführt - Comey, Garland, Biden. Sie können leicht etwas in die Akten legen, das eine Fälschung ist", so Trump und bezieht sich dabei auf den ehemaligen FBI-Direkter James Comey, den ehemaligen US-Justizminister Merrick Garland und seinen Amtsvorgänger Joe Biden. Wenn in den Akten etwas Schlimmes über ihn gestanden hätte, dann hätten die Demokraten dies doch veröffentlicht, so der Republikaner.

Clinton 28 Mal auf Epstein-Insel? Trump liefert wilde Theorie zu geheimen Akten
16:58 Uhr

Beinahe-Katastrophe: Kampfjet steuert bei Flugschau auf vollen Strand zu

Ein Kampfjet des Typs F-18 hat bei einer Flugschau in Spanien ein gefährliches Manöver vollführt. Wenige Meter über dem Meer fing der Pilot die Maschine ab, bevor sie auf den Strand gestürzt wäre. Der Hintergrund des Vorfalls war zunächst völlig unklar.

Beinahe-Katastrophe: Kampfjet steuert bei Flugschau auf vollen Strand zu
16:19 Uhr

"Genaue Vorbereitung der Tötungen": Galgenfrist für Paviane endet

Der Nürnberger Tiergarten bereitet sich darauf vor, einige Guinea-Paviane aus Platzmangel zu töten. "Jetzt ist klar, dass wir in die genauen Vorbereitungen der Tötung gehen müssen", sagte Direktor Dag Encke. Einen genauen Zeitpunkt nannte Encke nicht.

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Die Population ist einfach zu groß, sagt der Zoo. (Foto: picture alliance/dpa)

Der Tiergarten sieht derzeit keine Möglichkeit, überzählige Paviane an andere Einrichtungen abzugeben. Eine Auffangstation in Wales hatte sich dem Tiergarten zufolge nicht dazu geäußert, wie viele Paviane diese aufnehmen könnte und wie die Tiere dort gehalten würden. Diese teilte nun mit, dass diese keinen Platz mehr für die Nürnberger Paviane habe. Der Tiergarten hatte im Februar 2024 angekündigt, einige seiner Guinea-Paviane töten zu wollen, weil die Gruppe zu groß für die Anlage geworden ist. Der städtische Zoo versucht nach eigenen Angaben seit Jahren erfolglos, die Größe der Gruppe zu reduzieren und Tiere abzugeben.

"Genaue Vorbereitung der Tötungen": Galgenfrist für Paviane endet
15:32 Uhr

Traumatischer Unfall: Auto erfasst Neugeborenes auf Parkplatz

Ein Neugeborenes ist bei einem Unfall auf einem Parkplatz im Osten von Baden-Württemberg tödlich verletzt worden. Nach ersten Ermittlungen soll sich das Mädchen in Altheim im Landkreis Biberach in seiner Babyschale hinter dem Auto seines Vaters befunden haben, wie die Polizei mitteilte.

Der Vater sei beim anschließenden Rückwärtsfahren wohl davon ausgegangen, dass sich das Neugeborene bereits im Auto befand. Dabei soll das bis zu vier Wochen alte Mädchen aus der Babyschale gefallen und vom Auto erfasst worden sein. Ein Gutachten müsse jetzt aber den genauen Unfallhergang noch überprüfen, sagte ein Sprecher der Polizei. Ein Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod des neugeborenen Mädchens feststellen.

Traumatischer Unfall: Auto erfasst Neugeborenes auf Parkplatz
15:30 Uhr

Trump verkürzt Ukraine-Frist für Russland auf "zehn bis zwölf Tage"

In den Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine erhöht US-Präsident Donald Trump den Druck auf Russland. Er werde die Frist von 50 Tagen für deutlich höhere Zölle für Russlands Handelspartner auf "zehn bis zwölf Tage" reduzieren, beginnend mit dem heutigen Tag, sagte Trump bei einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer.

Trump hatte Russland vor zwei Wochen mit Zöllen in Höhe von rund 100 Prozent gedroht, sollte es vor Ablauf der genannten Frist keinen Deal für eine Waffenruhe oder eine Friedensvereinbarung geben. Mit Blick auf Russlands Präsidenten Wladimir Putin zeigte Trump sich nun erneut enttäuscht. "Ich dachte, das haben wir schon oft geklärt. Und dann geht Präsident Putin los und beginnt, Raketen auf eine Stadt wie Kiew abzufeuern und tötet viele Menschen in einem Pflegeheim", sagte er. "Ich bin enttäuscht von Präsident Putin, sehr enttäuscht."

Trump verkürzt Ukraine-Frist für Russland auf "zehn bis zwölf Tage"
14:45 Uhr

"Ohne mich sechs große Kriege": Trump verwirrt mit Aussage

Donald Trump sieht sich selbst bekanntermaßen als großen Friedensstifter. Bei einem Auftritt in Schottland verwirrt er jetzt (mal wieder) mit einer Aussage. "Wir haben mehrere Waffenstillstände", so Trump.

"Wenn ich nicht da wäre, würde es sechs große Kriege geben aktuell." Im Anschluss verweist er auf die Waffenstillstände zwischen Indien und Pakistan sowie Kambodscha und Thailand. Darüber hinaus erwähnt er den Krieg im Gazastreifen und dürfte den russischen Angriffskrieg mit hinzuzählen. Aber welche weiteren Kriege meint er? Das erklärt der US-Präsident in seiner kryptischen Aussage nicht weiter.

Passend zum Friedensstifter: "Gebt ihm den Friedensnobelpreis", postete seine Sprecherin Karoline Leavitt.

"Ohne mich sechs große Kriege": Trump verwirrt mit Aussage
14:20 Uhr

Etliche Einschusslöcher: Unbekannte ballern mehrfach auf Hamburger Verlagsgebäude

Mindestens zehnmal haben bislang unbekannte Täter auf den gläsernen Eingangsbereich eines Hamburger Buchgroßhandels geschossen. Ein Mitarbeiter des Unternehmens habe sich kurz vor 7 Uhr bei der Polizei gemeldet und die Einschusslöcher gemeldet, sagte ein Polizeisprecher. Es geht demnach um ein Gebäude des Buchgroßhändlers Libri, der als Logistikunternehmen Verlage, den stationären Buchhandel und den Onlinehandel miteinander verbindet.

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Etwa zehn Einschusslöcher gibt es an dem Gebäude. (Foto: picture alliance/dpa)

Rund um die etwa zehn Einschusslöcher habe eine einstellige Zahl von Patronenhülsen gelegen. "Außerdem lagen dort noch zwei nicht abgefeuerte Patronen." Eine politische Motivation sei im Moment nicht erkennbar. "Es gibt kein Bekennerschreiben oder Ähnliches." Es sei auch niemand verletzt worden. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Etliche Einschusslöcher: Unbekannte ballern mehrfach auf Hamburger Verlagsgebäude
14:10 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Heidi Ulrich hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Mein Name ist Lukas Märkle und ich begleite Sie hier bis in die späten Abendstunden nochmal mit allem, was der Tag uns noch so bringen mag!

Für Anregungen oder Feedback erreichen Sie mich unter lukas.maerkle(at)ntv.de!

Schichtwechsel
14:00 Uhr

Waldbrände in der Türkei: Drei Menschen gestorben

In der Türkei kämpfen Feuerwehrleute weiterhin gegen vier große Waldbrände an. Bei Bursa etwa wüten die durch den Wind angetriebenen Feuer unkontrolliert. Bei Löscharbeiten sind dort drei Menschen ums Leben gekommen, nachdem ein mit Wasser befüllter Tanker auf dem Weg zu einem Einsatz in einen Graben stürzte, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

  • Tausende Menschen sind wegen der Waldbrände in Sicherheit gebracht worden. Betroffen sind auch die waldreiche Region Karabük im Norden, wo unter anderem die bei Touristen beliebte Kleinstadt Safranbolu liegt, und die Region Kahramanmaras im Süden.

  • Währenddessen hat sich die Lage in Griechenland entschärft. Die Feuerwehr hat mehrere große Brände unter Kontrolle gebracht oder gelöscht. Die Feuerwehr kämpfe nur noch gegen "vereinzelte Ausbrüche", sagt ein Sprecher.

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Die Flammen wüten in der Provinz Bursa - Foto von Sonntag. (Foto: IMAGO/Anadolu Agency)
Waldbrände in der Türkei: Drei Menschen gestorben
13:36 Uhr

Erste größere Hilfslieferungen erreichen Gaza: "Nur ein Tropfen in einem Ozean"

Hilfstransporte im größeren Stil erreichen den Gazastreifen seit gestern – nach einer monatelangen faktischen Blockade. Die Lieferungen treffen auf eine ausgehungerte und verzweifelte Bevölkerung. Eine beträchtliche Menge an Lebensmitteln sei in das Gebiet gebracht worden, aber "viel davon wurde geplündert", sagt der UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher der britischen BBC. Es sei ein Beginn gewesen und zugleich "nur ein Tropfen in einem Ozean". Die nächsten paar Tage seien entscheidend.

Laut israelischen Angaben haben den zweiten Tag in Folge Transporte mit Hilfsgütern den Gazastreifen erreicht. 180 Lastwagen seien in den abgeriegelten Küstenstreifen eingefahren und warteten auf ihre Abholung und die Verteilung der Güter, teilt die israelische Militärbehörde Cogat auf X mit. Am Vortag seien 120 Lastwagenladungen in den Gazastreifen gelangt. Sie seien von UN- und anderen Organisationen übernommen worden.

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Dieses Foto aus Gaza-Stadt ist von heute. (Foto: REUTERS)
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Andere Menschen im Gazastreifen haben heute keine humanitäre Hilfe erhalten. Zum Überleben sammeln sie Essensreste. (Foto: REUTERS)
Erste größere Hilfslieferungen erreichen Gaza: "Nur ein Tropfen in einem Ozean"
13:02 Uhr

Augenzeuge schildert Momente nach Zugentgleisung

Johannes Figel hört am Sonntagabend in Riedlingen einen lauten Knall. Er eilt sofort zur Unfallstelle und zögert nicht, nach der Zugentgleisung bei den Bergungen zu helfen. Einen Tag später bekommt der Landwirt die schrecklichen Bilder nicht aus dem Kopf.

Augenzeuge schildert Momente nach Zugentgleisung
12:44 Uhr

Palästinenser melden Angriff israelischer Siedler auf Dorf, Botschafter Seibert spricht von Verbrechern

Israelische Siedler sollen ein christlich-palästinensisches Dorf im besetzten Westjordanland angegriffen haben. Die Siedler hätten in Tajbeh Autos von Palästinensern angezündet und "rassistische Drohungen" auf Hebräisch auf Häuser gesprüht, teilt die Palästinensische Autonomiebehörde mit. Einem Augenzeugen zufolge griffen die Siedler gegen 2.00 Uhr an. Mindestens zwei Autos seien angezündet worden.

  • Seit Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober 2023 ist die Gewalt auch im Westjordanland eskaliert. Menschenrechtsorganisationen beklagen eine Zunahme der Gewalt israelischer Siedler gegen Palästinenser.

  • In Tajbeh und der Umgebung hat es in den vergangenen Monaten mehrere Angriffe von Siedlern gegeben, darunter ein Sprengstoffanschlag auf eine byzantinische Kirche.

  • Der deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, bezeichnet die Angreifer als "extremistische Siedler". Diese "behaupten zwar, dass Gott ihnen das Land gegeben habe. Aber sie sind nichts anderes als Verbrecher", schreibt er auf X.

Palästinenser melden Angriff israelischer Siedler auf Dorf, Botschafter Seibert spricht von Verbrechern
12:30 Uhr

Thailand und Kambodscha vereinbaren Waffenruhe

Thailand und Kambodscha haben sich auf eine sofortige Waffenruhe in ihrem Grenzkonflikt geeinigt. Das sagt der malaysische Ministerpräsident Anwar Ibrahim nach einem Gespräch der Regierungschefs beider Länder in Malaysia.

Thailand und Kambodscha vereinbaren Waffenruhe
12:20 Uhr

Deal mit Trump: US-Autos sollen bald zollfrei in EU kommen

Autos aus den USA sollen als Teil des Handelsdeals mit US-Präsident Donald Trump künftig zollfrei in die Europäische Union importiert werden können. Das bestätigt eine EU-Beamtin in Brüssel einen Tag nach der Einigung in Schottland. Die EU erhebt bislang auf Autoimporte aus den USA einen Zoll in Höhe von zehn Prozent. "Wir sind bereit, auf null zu gehen", sagt die Beamtin. Voraussetzung sei allerdings, dass die Vereinigten Staaten sich an ihren Teil der Vereinbarung halten und die aktuell fällig werdenden US-Zölle auf Autoimporte aus der EU von aktuell 27,5 auf 15 Prozent senken.

Für die europäische Autoindustrie bedeutet die Zusage der EU, dass sie künftig mit stärkerer Konkurrenz von US-Herstellern rechnen muss. Zudem muss sie künftig mit dem neuen 15-Prozent-Zoll leben. Vor dem Amtsantritt von Trump hatte der Zollsatz noch bei 2,5 Prozent gelegen.

Deal mit Trump: US-Autos sollen bald zollfrei in EU kommen
12:05 Uhr

Auf der Bühne fällt der Rock ab - Jennifer Lopez reagiert schlagfertig

Ein widerspenstiges Kleidungsstück bringt Jennifer Lopez in die Schlagzeilen. Ihr Rock hat sich gelöst und ist auf den Boden gefallen, als sie bei ihrem Konzert in Warschau auf der Bühne stand. Wenige Momente zuvor hatten zuerst sie, dann ein Tänzer versucht, den goldenen Rock richtig zu befestigen. "Ich stehe hier in meiner Unterwäsche", sagt die Sängerin. Wobei das goldene Oberteil zum Bühnenoutfit gehört und die dazu passende goldene Hose wohl auch ein Teil davon ist. Als dann ein weiterer Versuch scheitert, den Rock zu befestigen, wirft Lopez ihn ins Publikum. Sie scherzt: "Ich bin froh, dass ich Unterwäsche anhatte. Ich trage normalerweise keine Unterwäsche."

Auf der Bühne fällt der Rock ab - Jennifer Lopez reagiert schlagfertig
11:25 Uhr

Notruf von Achtjähriger bewegt Einsatzkräfte

Samstagabend geht bei der Rettungsleitstelle ein Notruf von einer Achtjährigen in Mühlheim am Main ein: Ihre Mutter braucht medizinische Hilfe. Der Polizei zufolge sagte die Achtjährige, dass sie durch ein Geräusch wach geworden sei. "Als sie nachsah, fand sie ihre Mutter bewusstlos und krampfend auf dem Wohnzimmerboden liegen", schreibt die Polizei. "Was sich vor Ort abspielte, bewegte auch erfahrene Einsatzkräfte tief", heißt es weiter in der Polizeimeldung. Als die Rettungskräfte eintrafen, war die Mutter demnach wieder bei Bewusstsein. Ihr erwachsener Sohn eilte herbei, sie wurde ins Krankenhaus gebracht. Dass ihre Tochter 112 wählte, hat womöglich Schlimmeres verhindert. Und die Achtjährige ist zu einem Besuch bei der Polizei eingeladen. Sie hatte den Beamten vor Ort gesagt, dass sie selbst Polizistin werden will, um anderen zu helfen.

Notruf von Achtjähriger bewegt Einsatzkräfte
10:46 Uhr

EVG: Auszubildender starb bei Zugunglück

Am Tag nach dem Zugunglück in Baden-Württemberg ist Näheres zu den Opfern bekannt geworden. Unter den drei Toten ist laut der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) auch ein Auszubildender. Zudem kamen der Lokführer und ein Fahrgast ums Leben. "Unser tiefes Mitgefühl gilt den Familien, Freundinnen und Freunden der Verstorbenen", erklärt der EVG-Vorsitzende Martin Burkert. "Wir trauern um die beiden Kollegen, die ihr Leben im Dienst verloren haben." Mehr als 40 weitere Menschen sind verletzt, mehrere von ihnen schwer. Ein Hangrutsch soll ersten Ermittlungen zufolge dazu geführt haben, dass der Regionalexpress entgleiste.

EVG: Auszubildender starb bei Zugunglück
10:34 Uhr

Neonazi und RAF-Mitgründer Horst Mahler ist tot

Er gehörte zu den Gründern der linksextremistischen Terrorgruppe Rote Armee Fraktion. Später wechselte der Rechtsanwalt Horst Mahler die Seiten, wurde Rechtsextremist und leugnete den Holocaust. Im Alter von 89 Jahren ist er gestorben. Das sagt Rechtsanwalt Jan Dollwetzel, der Mahler zuletzt in einem Prozess 2023 vertreten hatte. Mahler sei am Sonntagnachmittag in Berlin in einem Krankenhaus gestorben.

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Mahler wurde von Gerichten mehrfach verurteilt - unter anderem wegen Volksverhetzung und Holocaust-Leugnung. (Foto: picture alliance/dpa)
Neonazi und RAF-Mitgründer Horst Mahler ist tot
10:22 Uhr

Grünen-Politikerinnen Paul und Meier haben geheiratet

Zwei Grünen-Politikerinnen sind den Bund der Ehe eingegangen: NRW-Familienministerin Josefine Paul und die ehemalige sächsische Justizministerin und heutige Landtagsabgeordnete Katja Meier haben geheiratet. Die standesamtliche Trauung fand laut einem Ministeriumssprecher im engsten Kreis in Wien statt. Ein Paar sind die beiden seit 2018.

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Jetzt verheiratet: Katja Meier und Josefine Paul (Foto: dpa)
Grünen-Politikerinnen Paul und Meier haben geheiratet
10:08 Uhr

Klüssendorf widerspricht Reiche bei Renteneintrittsalter

Wie lange muss oder will man im Leben arbeiten? Das ist einerseits eine individuelle, andererseits eine gesellschaftliche Frage – und wiederkehrendes Diskussionsthema in der Politik. Der Generalsekretär der SPD, Tim Klüssendorf, weist die Forderung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zurück, die in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" gefordert hatte, wegen der gestiegenen Lebenserwartung länger und härter zu arbeiten. "Eine Renteneintrittsaltersanhebung kommt für uns nicht in Frage", sagt Klüssendorf im ntv Frühstart. Die SPD habe dazu andere Vorstellungen: "Es geht für uns darum, die Zahl der Einzahlenden zu erhöhen, indem Frauen zum Beispiel in die Lage versetzt werden, mehr zu arbeiten, wenn sie denn wollen. Aber auch, indem wir darüber sprechen, wer zum Beispiel in die Deutsche Rentenversicherung, in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt. Und da werden wir unsere Vorstellungen austauschen."

Klüssendorf widerspricht Reiche bei Renteneintrittsalter
09:40 Uhr

Boeing 737 Max fängt Feuer - Passagiere geraten in Panik

Die Pannen-Serie von Flugzeughersteller Boeing scheint kein Ende zu nehmen. In den USA bricht kurz vor dem Start einer Boeing 737 Max Panik aus, weil Rauch und Feuer aus dem Inneren des Fliegers zu sehen sind. Shay Armistead ist eine der 173 Fluggäste. Sie beschreibt die angespannte Situation.

Boeing 737 Max fängt Feuer - Passagiere geraten in Panik
09:12 Uhr

Gewinn bei Audi bricht um mehr als ein Drittel ein

US-Zölle, Kosten für den Konzernumbau und schwache Geschäfte in China haben den Gewinn von Audi im ersten Halbjahr einbrechen lassen. Mit 1,3 Milliarden Euro fiel der Überschuss zum Vorjahreszeitraum um 37,5 Prozent geringer aus, wie der zu VW gehörende Teilkonzern, zu dem auch Bentley und Lamborghini gehören, mitteilt.

Gewinn bei Audi bricht um mehr als ein Drittel ein
09:04 Uhr

Gegen Abt des weltberühmten Shaolin-Klosters wird ermittelt

Das Shaolin-Kloster in China ist insbesondere für seine Kung-Fu-Tradition weltberühmt. Gegen den Abt des Klosters, Shi Yongxin, wird nun ermittelt. Das teilt das Kloster mit. Demnach wird ihm vorgeworfen, Tempelvermögen und Projektgelder veruntreut zu haben. Auch soll Shi Yongxin gegen buddhistische Vorschriften verstoßen haben, indem er über einen längeren Zeitraum Beziehungen zu mehreren Frauen unterhielt und mindestens ein Kind zeugte.

Shi ist seit 1999 Abt in dem Kloster, das im Jahr 495 gegründet wurde. Staatliche Medien in China bezeichneten ihn als "CEO-Mönch", weil er mit kommerziellen Aktivitäten wie Kung-Fu-Shows und Fanartikeln das Shaolin-Kloster zu einer weltweiten Marke machte. Jährlich strömen Millionen Besucher zum Tempel. Allerdings gab es an der Kommerzialisierung auch Kritik.

Gegen Abt des weltberühmten Shaolin-Klosters wird ermittelt
08:22 Uhr

Bericht: USA gehen Schritt auf China zu

Die USA sollen sich zumindest etwas auf China zubewegt haben, kurz bevor die Verhandlungen zum Zollstreit in Stockholm beginnen. Washington habe die Beschränkungen für Technologieexporte eingefroren, um die Verhandlungen mit der Regierung in Peking nicht zu beeinträchtigen, berichtet die "Financial Times" und beruft sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Zudem solle damit dazu beigetragen werden, ein Treffen von US-Präsident Donald Trump mit Präsident Xi Jinping in diesem Jahr zu ermöglichen.

Bericht: USA gehen Schritt auf China zu
08:01 Uhr

Thailand und Kambodscha liefern sich neue Gefechte

Ungeachtet der anstehenden Friedensgespräche liefern sich Thailand und Kambodscha den fünften Tag in Folge Gefechte entlang der gemeinsamen Grenze. Reporter berichten von Artilleriefeuer. Die thailändische Armee spricht von neuen Zusammenstößen an mehreren Stellen.

Beide Seiten wollen im Laufe des Tages in Malaysia über ein Ende der Kämpfe verhandeln. Auch die USA und China sind in die Friedensbemühungen involviert. Die Gefechte waren am Donnerstag ausgebrochen, beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig, die Gewalt ausgelöst zu haben. Hintergrund ist ein jahrzehntelanger Streit um die Grenzziehung im sogenannten Smaragd-Dreieck, wo die thailändische Provinz Surin und die kambodschanische Provinz Oddar Meanchey sowie der Nachbarstaat Laos aneinandergrenzen.

Thailand und Kambodscha liefern sich neue Gefechte
07:35 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Die EU und die USA sind sich im Zollstreit seit gestern einig, China und die USA verhandeln weiterhin. Im Laufe des Tages beginnen dazu Gespräche in Stockholm. Verhandelt werden soll zum Beispiel über eine Verlängerung der aktuell noch bis zum 12. August geltenden Zoll-Pause. Weitere Termine des Tages:

  • Bundesfinanzminister Lars Klingbeil reist nach Litauen. Geplant sind Treffen mit Präsident Gitanas Nauseda und seinen Amtskollegen aus den baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland. Der Vizekanzler will auch die Brigade "Litauen" der Bundeswehr besuchen.

  • Über die Entwicklungen zum Zugunglück in Baden-Württemberg halten wir Sie weiterhin auf dem Laufenden. Nach ersten Ermittlungen wird angenommen, dass ein durch Starkregen ausgelöster Erdrutsch das Unglück verursacht hat.

  • Nach der Eskalation im Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha wollen die Regierungschefs beider Länder zu Gesprächen nach Malaysia reisen.

  • Vor dem Landgericht Heilbronn beginnt der Prozess gegen einen Mann, der zwei Kollegen in einer Firma in Bad Friedrichshall erschossen haben soll. Angeklagt ist er wegen Mordes in zwei Fällen sowie versuchten Mordes.

  • Die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer haben erneut Medaillenchancen bei den Weltmeisterschaften. Angelina Köhler tritt als Titelverteidigerin im Finale über 100 Meter Schmetterling an. Brustschwimmer Lucas Matzerath will über 100 Meter ebenfalls auf das Podest.

Es grüßt Sie Heidi Ulrich. Sie können mich über heidi.ulrich(at)ntv.de erreichen, falls Sie Hinweise zu "Der Tag" haben.

Das wird heute wichtig
07:16 Uhr

Studie untersucht dunkle Seite eines katholischen Internats in Traunstein

Über Jahre soll Kindern und Jugendlichen in einem katholischen Internat im bayerischen Traunstein auf verschiedene Arten Gewalt angetan worden sein. Eine Studie arbeitet die Fälle auf. Es geht um "körperliche, psychische und spirituelle Gewalt gegen minderjährige Seminaristen", erklärt das Frankfurter Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik. Im Fokus stehen dabei die 1960er, 1970er und 1980er Jahre. Auch gebe es vereinzelt Berichte sexualisierter Gewalt durch Erwachsene gegen Minderjährige, "die im Umfeld des Studienseminars ausgeübt wurde". Hilfe für die Opfer gab es nach ersten Erkenntnissen nicht. "Es sind einzelne Schüler ausgewählt worden von entsprechenden Pädagogen und sind dann psychisch unter Druck gesetzt worden, körperlich gezüchtigt worden", sagt die heutige Leitung des Studienseminars St. Michael in Traunstein. Erste Ergebnisse der Untersuchung sollen im Herbst 2026 vorliegen. Finanziert wird sie von der Erzdiözese.

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Das Internat galt als Priesterschmiede. Auch der spätere Papst Benedikt XVI., Joseph Ratzinger, war dort einst untergebracht. (Foto: dpa)
Studie untersucht dunkle Seite eines katholischen Internats in Traunstein
06:57 Uhr

Polizei: Erdrutsch war wohl Ursache für Zugunglück

Das tödliche Zugunglück in Baden-Württemberg ist nach ersten Ermittlungen der Polizei vermutlich durch Starkregen ausgelöst worden. "Das Wasser löste einen Erdrutsch im Böschungsbereich zu den Gleisen hin aus, was wiederum wohl die Entgleisung verursachte", teilen die Ermittler mit.

Polizei: Erdrutsch war wohl Ursache für Zugunglück
06:43 Uhr

Arbeitgeberpräsident warnt vor Kollaps des Sozialstaats

Die soziale Sicherung in Deutschland kostet wachsende Milliardensummen. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger pocht auf Reformen des Sozialstaats: "Wenn unser Sozialstaat kollabiert, dann nützt es keinem. Und er wird kollabieren, wenn wir so weitermachen", meint Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger. Nötig sei eine offen und ehrlich geführte Diskussion "darüber, was wir an Sozialleistungen nicht mehr bezahlen können", sagt Dulger. "Wir müssen weg von den hohen Lohnzusatzkosten. Wir brauchen deshalb dringend ausgabensenkende Strukturreformen." Zentral sei auch eine Absenkung der Sozialabgaben auf unter 40 Prozent. Zudem verweist Dulger auf Arbeitgeberberechnungen, nach denen die Verwaltungskosten in den Sozialkassen 25 Milliarden Euro betragen. "Wir verpulvern viel Geld für Ineffizienzen." Viel Potenzial für Einsparungen sieht er im Einsatz von KI und durch mehr Digitalisierung.

Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD eine Kommission zur Sozialstaatsreform angekündigt, die im vierten Quartal des laufenden Jahres ein Ergebnis präsentieren soll. Im Herbst will die Regierung auch das Bürgergeld reformieren.

Arbeitgeberpräsident warnt vor Kollaps des Sozialstaats
06:08 Uhr

Passagier soll auf Flug mit Bombe gedroht haben

An Bord eines Easyjets-Flugs von London nach Glasgow hat es einen Vorfall gegeben, der von Anti-Terror-Ermittlern untersucht wird. Passiert ist dieser gestern Morgen. Ein Video, das in sozialen Netzwerken kursiert, soll den Vorfall zeigen: Darin ist zu sehen, wie ein aufgebrachter Mann im Gang steht und seine Faust mehrfach nach oben streckt. Dabei schreit er: "Ich werde das Flugzeug sprengen! Tod für Amerika! Tod für Trump! Allahu akbar! (Gott ist der größte)" Daraufhin wird er von einem anderen Passagier zu Boden gebracht. Die schottische Polizei sagt bisher nur, dass ein 41-jähriger Mann nach der Landung festgenommen worden sei, der auf dem Flug "Unruhe gestiftet" habe. Das Video werde geprüft. Easyjet bestätigt einen Vorfall und erklärt, Polizisten hätten einen Passagier wegen seines Verhaltens aus dem Flugzeug "entfernt".

Passagier soll auf Flug mit Bombe gedroht haben