Das war Donnerstag, der 26. Februar 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
der Tag neigt sich dem Ende zu. Ich hoffe, Sie haben das milde Wetter draußen genossen. An dieser Stelle blicken wir nochmal auf die Nachrichten des Tages, was war heute wichtig?
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Der Tag von ntv.de ist morgen wieder für Sie da.
Nach nur drei Monaten: Rauswurf einer Top-Personalie bei der Bahn soll bevorstehen
Langweilig wird es bei der neuen Bahnchefin Evelyn Palla nicht. Der Konzern trennt sich einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge nach nur drei Monaten von Finanzvorständin Karin Dohm. Wie die "SZ" berichtet, soll die Abberufung auf einer Sitzung des Aufsichtsrats im März beschlossen werden. Die Entscheidung stehe aber fest.
Dohm soll der Zeitung zufolge als Finanzvorständin zahlreiche Menschen gegen sich aufgebracht haben, darunter auch Politiker und Arbeitnehmervertreter. Unter anderem soll sie sich demnach immer wieder mit anderen Führungskräften wegen Kleinigkeiten angelegt haben. Palla habe daher die Reißleine gezogen. Die Bahn äußerte sich auf Anfrage nicht zu dem Thema.
Schlimmes Unglück auf Schrottplatz - Mann tot
Ein 82-Jähriger ist in München von einem Bagger in einem Schrottauto erdrückt worden und gestorben. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der Mann auf dem Gelände einer Firma im Stadtteil Obersendling unbemerkt in einen zur Verschrottung vorgesehenen Wagen begeben. Warum er in dem Auto saß, blieb unklar.
Nach den bisherigen Erkenntnissen bediente ein 60-Jähriger das schwere Baugerät, um Altfahrzeuge zu bearbeiten. Mit dem Greifarm des Baggers habe er das Dach des Autos eingedrückt und den Wagen im Anschluss auf das Dach gedreht. Laut Polizeiangaben bemerkte ein Zeuge erst in diesem Moment, dass sich ein Mensch in dem Auto befand. Durch das Eindrücken des Daches hatte der 82-Jährige den Angaben zufolge tödliche Verletzungen erlitten. Der Mann war möglicherweise als Altmetallsammler auf dem Schrottplatz gewesen, so die Polizei.
Amis lieben deutsche Läden: So sieht es bei Aldi und Lidl in New York aus
Deutsche Discounter erleben in den USA einen regelrechten Hype - so groß, dass sich in New York sogar eine Bürgerinitiative für eine neue Lidl‑Filiale einsetzt. Aldi wiederum ist inzwischen die am schnellsten wachsende Supermarktkette des Landes. Denn die Supermärkte haben einen entscheidenden Vorteil:
Vernehmung Clintons beim Repräsentantenhaus plötzlich unterbrochen
Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton hat nach eigenen Angaben keine Erinnerungen an mögliche Treffen mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. In einer Erklärung an den Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses teilte die Demokratin zudem mit, sie habe keine Kenntnisse über Epsteins kriminelle Machenschaften. "Ich kann mich nicht erinnern, Herrn Epstein jemals begegnet zu sein", hieß es in ihrer Stellungnahme. Sie forderte vor dem zuständigen Aufsichtsausschuss, dieser solle US-Präsident Donald Trump "unter Eid zu den Zehntausenden Malen befragen, die er in den Epstein-Akten auftaucht".
Clintons Vernehmung wurde laut Sky News abrupt unterbrochen, nachdem ein Foto von ihr in den sozialen Medien veröffentlicht worden war. Das Bild erschien auf dem X-Account von Benny Johnson, einem rechtsgerichteten politischen Kommentator, der behauptete, es sei ihm von der republikanischen Abgeordneten Lauren Boebert zur Verfügung gestellt worden. Eine Sprecherin von Clinton sagte dem Bericht zufolge, die Weitergabe des Fotos verstoße gegen die Geschäftsordnung des Repräsentantenhauses und die Vernehmung sei kurzzeitig unterbrochen worden, "um herauszufinden, woher das Foto stammt und warum möglicherweise Mitglieder des Kongresses gegen die Geschäftsordnung verstoßen".
AfD-Politikerin entlässt mehrere Mitarbeiter
Vorwürfe der Vetternwirtschaft haben personelle Konsequenzen in der AfD: Die Bundestagsabgeordnete Claudia Weiss hat sich von mehreren Mitarbeitern getrennt, wie die AfD Sachsen-Anhalt auf Anfrage bestätigte. Die Abgeordnete habe sich "einvernehmlich mittels Aufhebungsvertrag von einigen ihrer Mitarbeiter getrennt", sagte ein Sprecher. "Zur Frage, welche Personen konkret betroffen sind, wurden und werden keine Angaben gemacht."
Geläutert gibt man sich bei der AfD allerdings nicht, sondern sucht die Schuld woanders: "Die Trennungen erfolgten vor dem Hintergrund, dass die Beschäftigten nicht länger zusehen wollten, wie rechtlich einwandfreie Anstellungsverhältnisse medial skandalisiert werden", so der Sprecher. Nach Medienberichten sollen mehrere Geschwister eines Landtagsabgeordneten aus Sachsen-Anhalt bei Weiss angestellt gewesen sein.
Einbrecher hängt außen am zehnten Stock eines Hochhauses
In Kairo liefert ein Einbruch dramatische Bilder: Ein Mann klettert an der Außenfassade eines Hochhauses bis zum zehnten Stock, um in eine Wohnung einzudringen. Anwohner filmen die Szene, während er verzweifelt nach einem Fluchtweg sucht. Die Bewohner versuchen, ihn zu retten:
Hunderte Menschen mussten in München eine Nacht wegen starken Schneefalls unfreiwillig in Flugzeugen verbringen. Einen Transport vom Rollfeld in die Terminals gab es nicht, weil die Busfahrer schon im Feierabend waren. Aussagen der Feuerwehr legen nun nahe, dass es andere Lösungen gegeben hätte und den Passagieren all das hätte erspart werden können. Der Bundesvorsitzende der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, Siegfried Maier, bemängelte, "dass es nicht zu einer Alarmierung der Flughafenfeuerwehr gekommen ist".
"Flughafenfeuerwehren halten spezielle Treppen vor, um Menschen in besonderen Situationen das Aussteigen aus einem Flugzeug zu ermöglichen. Auch am Flughafen München werden solche Treppen, bei der Flughafenfeuerwehr, vorgehalten", sagte Maier. "Uns allen fehlen Informationen, weshalb die Flughafenfeuerwehr nicht zum Einsatz kam. "Denn wäre sie zum Einsatz gekommen, hätten die Einsatzkräfte dafür gesorgt, dass die Passagiere aussteigen können. "Ein eventueller Transport in ein Flughafengebäude wäre ebenfalls zu organisieren möglich gewesen", betonte Maier. Dazu hätten beispielsweise auch Fahrzeuge von Feuerwehr und Bundespolizei genutzt werden können. "Ein Notausstieg und Transport in ein Gebäude wäre vielleicht nicht für alle Betroffenen zeitgleich zu realisieren, aber möglich gewesen", sagte er.
Familie: Abschiebung ist Todesurteil für behinderten Sohn
In Siegburg fordert eine Bürgerinitiative ein Bleiberecht für den schwerstbehinderten Bagrat und seine Familie, die von Abschiebung nach Georgien bedroht ist. Ärzte attestieren lebenswichtige Versorgung in Deutschland, die bei einer Ausreise fehlt. Für die Familie geht es in dem Verfahren um alles:
Akute Bedrohung in Nordeuropa? Schwedische Behörden schlagen Alarm
Nach Angaben des schwedischen Senders TV4 Nyheterna soll eine Bedrohung durch einen Akteur, der vermutlich Verbindungen ins Ausland hat, gegen das Energienetz in ganz Skandinavien gerichtet sein. Die Behörden seien in Alarmbereitschaft und die Polizei überwache im ganzen Land kritische Infrastruktur.
Die Bedrohung wird laut den Quellen von TV4 Nyheterna sehr ernst genommen und als akut beschrieben. Eine Reihe schwedischer Behörden habe sich einer gemeinsamen internationalen Initiative angeschlossen und arbeite aktiv an diesem Fall. "Es stimmt, dass wir den Energiesektor in Schweden zu erhöhter Wachsamkeit aufgefordert haben", sagte Ola Billger vom Geheimdienst FRA.
Volkskrankheit: So viele Menschen leiden an Heuschnupfen
Etwa 15 Prozent der Erwachsenen werden im Lauf des Lebens mit Heuschnupfen diagnostiziert. Laut Allergieinformationsdienst bilden sie damit die größte Gruppe unter den Allergikern in Deutschland. Besonders im Frühjahr kommt es dann etwa zu laufenden Nasen und Niesreiz. Ausgelöst werden die Symptome von Pollen in der Luft, mit denen viele Pflanzen ihr Erbgut verbreiten.
In Deutschland beginnen einige Pollen bereits im Januar, sich in der Luft zu verteilen. Höhepunkte werden erst im April und Juli erreicht. Einige Pollenarten wie die eingewanderte Ambrosia beginnen laut Allergieinformationsdienst auch erst im Spätsommer mit der Blüte. Besonders häufig betrifft Heuschnupfen Frauen. 16,5 Prozent von ihnen leben mit der Allergie. Im Vergleich dazu sind 13 Prozent der Männer betroffen. Laut Bundesgesundheitsministerium treten die ersten Beschwerden in der Regel noch vor dem 20. Lebensjahr auf.
Tausende Heuschrecken fallen über Touristen-Inseln her
In Netz kursieren Aufnahmen von Tausenden Heuschrecken am Himmel über den Kanarischen Inseln. Besonders Lanzarote und Fuerteventura sind betroffen. Landwirte und Einwohner machen sich Sorgen vor einer möglichen Plage - so wie 2004:
Toter Mann auf Parkplatz entdeckt
Auf einem Parkplatz im baden-württembergischen Neuenbürg ist ein toter Mann in einem Auto entdeckt worden. Die Gesamtumstände begründeten den Anfangsverdacht eines Tötungsdelikts, teilten die Polizei in Pforzheim und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe mit.
Die Leiche wurde am Morgen von einem Spaziergänger entdeckt, wie es von den Ermittlern weiter hieß. Sie befand sich in einem Auto, das auf einem öffentlichen Parkplatz stand. Nähere Angaben wurden nicht gemacht. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise. Auch Kameraaufnahmen aus entsprechend ausgestatteten Fahrzeugen könnten hilfreich sein, hieß es.
Sattes Gehalt: So viel verdient SAP-Chef Christian Klein
Insbesondere die langfristig gute Entwicklung des Aktienkurses hat SAP-Chef Christian Klein erneut ein sattes Gehalt eingebracht. Er verdiente im vergangenen Jahr gut 16,2 Millionen Euro, wie aus dem Vergütungsbericht von Europas größtem Softwarekonzern hervorgeht. Rund 90 Prozent der Summe geht auf erfolgsabhängige Boni zurück.
Im Vergleich zum Vorjahr fällt die Vergütung des Top-Managers aber geringer aus: 2024 hatte Klein fast 19 Millionen Euro verdient - und war dadurch zum Spitzenverdiener unter den Dax-Vorstandschefs aufgestiegen. Bereits damals hatte vor allem der Anstieg des Aktienkurses den Wert der Anteile in die Höhe getrieben, die der Aufsichtsrat den Managern als langfristigen Bonus gewährt. Zum Vergleich: 2023 hatte Klein noch rund 7,2 Millionen Euro erhalten.
"Viele Royals handhaben das so" - offene Ehe bei Andrew und Fergie?
Der Biograf Andrew Llownie zeichnet in seinem Buch "Entitled – The Rise and Fall of the House of York" das Eheleben von Ex-Prinz Andrew und Sarah Ferguson, genannt Fergie, nach. So soll es ein offenes Geheimnis gewesen sein, dass beide regelmäßig Affären hatten:
Nächste Horror-Nachricht vom Bahnhof Stuttgart 21
Alle Jahre wieder das Gleiche: Die Inbetriebnahme von Stuttgart 21 wird sich offenbar verzögern. Und zwar laut SWR bis 2030. Eventuell könnte eine Teileröffnung schon 2029 erfolgen, berichten mehrere Insider dem Sender. Im vergangenen Jahr wurde noch 2027 angepeilt, ursprünglich war es mal 2019. Als Gründe für die erneute Verzögerung werden abgebautes Personal bei den beteiligten Firmen, deutlich längere Testläufe, fehlendes Abnahmepersonal sowie fehlerhaft und falsch verbaute technische Anlagen genannt.
Die Bahn habe die Digitalisierung deutschlandweit gestoppt, heißt es in dem Bericht - nur nicht bei Stuttgart 21. Firmen wie Hitachi müssten aber neue digitale Steuerungstechnik erst entwickeln. "Hitachi hat sich ja nur deswegen auf Stuttgart 21 eingelassen, weil man ihnen Folgeaufträge in Aussicht gestellt hat. Aber alle Folgeprojekte wurden gestoppt", so ein Insider zum SWR. Nach einer Kündigungswelle soll die Firma die Abteilung für digitale Technik aufs Nötigste reduziert haben.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
die Frühschicht befindet sich im Feierabend, jetzt ist die Spätschicht da. Mein Name ist Robin Grützmacher und bei Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen Sie mich unter: robin.gruetzmacher@ntv.de
Epstein-Skandal: Ehemaliger US-Finanzminister verlässt Harvard
Wegen früherer Kontakte zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zieht auch der ehemalige US-Finanzminister Lawrence Summers Konsequenzen und gibt seine Lehrtätigkeit an der Harvard University auf. Summers war bereits seit November beurlaubt und hatte zuvor seinen Rückzug aus dem Vorstand des KI-Unternehmens OpenAI angekündigt.
Die Universität teilte mit, sie habe seinen Rücktritt als Co-Direktor des Center for Business and Government angenommen, zum Ende des akademischen Jahres scheide Summers aus allen Funktionen aus. Veröffentlichten E-Mails zufolge stand Summers in engem Austausch mit Epstein. Der Ökonom zeigte sich darüber beschämt, bestreitet jedoch jegliches Fehlverhalten.
Hotelgast stiehlt Taxi und liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei
Die Polizei hat zwischen Scharbeutz und Lübeck-Travemünde ein gestohlenes Taxi verfolgt: Ein 68-jähriger Hotelgast hatte das Fahrzeug in Scharbeutz entwendet, nachdem er den Fahrer unter einem Vorwand aus dem Wagen gelockt hatte. Die Fahndung führte die Beamten bis zum Timmendorfer Strand.
Während der Flucht sei der Mann mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung Lübeck-Travemünde unterwegs gewesen. Zwischenzeitlich soll er sogar auf der B75 als Geisterfahrer gefahren sein. Letztendlich wurde der Mann durch einen Lkw gestoppt, der nach Anweisung der Polizeibeamten quer auf die Straße gestellt wurde. Selbst dann habe er weiter fliehen wollen, weshalb das Taxi von Streifenwagen eingekesselt wurde. Der Mann wurde festgenommen.
Epstein-Skandal: Präsident des WEF tritt zurück
Der Präsident des Weltwirtschaftsforum (WEF), Børge Brende, tritt von seinem Amt zurück. Er begründete den Schritt damit, dass das Forum seine Arbeit ohne Ablenkungen fortsetzen solle.
Dem Rücktritt ging eine unabhängige Untersuchung zu den Kontakten Brendes zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein durch externe Anwälte voraus. Diese sei nun abgeschlossen und habe keine weiteren Bedenken über das bereits Bekannte hinaus ergeben, hieß es in der Mitteilung weiter. Einer Offenlegung des US-Justizministeriums zufolge hatte der Norweger drei Geschäftsessen mit Epstein und kommunizierte auch per E-Mail und SMS mit dem US-Millionär.
Gewaltiger Feuerball schießt aus Schlammvulkan
Im kolumbianischen San Juan de Urabá erhellt ein riesiger Feuerball den Horizont. Grund ist der Ausbruch eines Schlammvulkans. Diese Vulkanart speit ein Gemisch aus Ton, Wasser und Gas, was zu gewaltigen Explosionen führt.
Trump beschimpft Robert De Niro als "krank und geistesgestört"
Der öffentliche Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und Schauspieler Robert De Niro geht weiter: In dem Podcast "The Best People With Nicole Wallace" rief De Niro zu Widerstand gegen Präsident Donald Trump auf. Der 82-Jährige sagte, Trump zerstöre und spalte das Land, und betonte: "Die Menschen müssen Widerstand leisten. Das ist der einzige Weg." De Niro wirkte dabei sichtlich bewegt und kämpfte mit den Tränen. Zuvor hatte er auch an einer Gegenveranstaltung zu Trumps Rede zur Lage der Nation teilgenommen.
Trump reagierte auf seiner Plattform Truth Social scharf auf die Aussagen des Schauspielers. Er nannte De Niro einen "kranken und geistesgestörten Menschen" mit "einem extrem niedrigen IQ" und warf ihm Besessenheit und Ahnungslosigkeit vor.
Japanische Firma wirbt mit "Waschmaschine für Menschen"
In Japan ist eine neue Hightech-Innovation vorgestellt worden: Die "Mirai Human Washing Machine" säubert den gesamten Körper in nur 15 Minuten von Kopf bis Fuß - inklusive Trocknung. Sobald man sich in die 2,3 Meter lange Kapsel gelegt hat und die Luke schließt, strömt warmes Wasser ein. Die Reinigung erfolgt mit ultrafeinen Mikrobläschen. Das Gerät bietet zusätzlich entspannende Bilder und Musik.
Sensoren erfassen während des Waschvorgangs außerdem die Gesundheitsdaten der Nutzerinnen und Nutzer. Entwickelt wurde die Maschine von der Firma Science aus Osaka, vorgestellt wurde sie erstmals bei der Weltausstellung im vergangenen Jahr. Das Gerät soll unter anderem im Pflegebereich eingesetzt werden.
Mikro versehentlich an: Professorin wegen "abscheulicher" Kommentare beurlaubt
Das Hunter College in New York hat eine Professorin beurlaubt, nachdem diese sich während einer virtuellen Diskussionsrunde rassistisch über schwarze Schülerinnen und Schüler geäußert hatte. Die Biologieprofessorin hatte ihr Mikrofon versehentlich angestellt und unterbrach vor gesamter Versammlung die Sorgen einer Schwarzen Achtklässlerin über die mögliche Schließung ihrer Schule. Die Äußerungen, darunter Sätze wie "Sie sind zu dumm, um zu erkennen, dass sie in einer schlechten Schule sind" und "Wenn man einen Schwarzen gut genug erzieht, weiß er, dass er hinten bleiben soll", hatten online große Empörung ausgelöst.
Man werde prüfen, ob die "abscheulichen Kommentare" gegen die Richtlinien der Universität verstießen, hieß es in einer Erklärung der Universität. Bis zum Abschluss der Untersuchung werde die Mitarbeiterin beurlaubt. Die Professorin rechtfertigte ihre Worte damit, sie habe ihrem eigenen Kind systemischen Rassismus erklären wollen.
Kuba-Vorfall "passt nicht ins Konzept von Trump"
Inmitten der Spannungen zwischen den USA und Kuba kommt es in kubanischen Hoheitsgewässern zu einem tödlichen Schusswechsel zwischen dem Regime und den Insassen eines Schnellbootes. "Dieser Vorfall passt nicht wirklich ins Konzept von Trump und Rubio", sagt ntv-US-Korrespondent Peter Kleim.
Poetischer Moment in Peking: Merz zitiert Schiller
"Dreifach ist der Schritt der Zeit / Zögernd kommt die Zukunft hergezogen / Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen / Ewig still steht die Vergangenheit." - so steht es nun im Gästebuch der Verbotenen Stadt in Peking. Am letzten Tag seines China-Besuchs wünschte Bundeskanzler Friedrich Merz Deutschland und China Tempo, Kraft und Energie für "ein Jahr der Zusammenarbeit und des Wachstums" und ergänzte seinen Eintrag mit einem Zitat aus dem Gedicht "Sprüche des Konfuzius" von Friedrich Schiller.
Die Verbotene Stadt wurde Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut, ist heute Unesco-Weltkulturerbe und zählt mit ihren 980 Gebäuden zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Chinas. Am Vormittag wird Merz in die südchinesischen Metropole Hangzhou weiterreisen.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
vor dem Hintergrund militärischer Spannungen gehen die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in eine entscheidende Runde. Delegationen beider Staaten wollen sich heute erneut in Genf treffen. Wieder vermittelt dabei der Golfstaat Oman. US-Präsident Donald Trump hatte der Regierung in Teheran vor einer Woche ein Ultimatum bis Anfang März gestellt.
Zum Abschluss seiner ersten China-Reise als Kanzler besichtigt Friedrich Merz in Peking die verbotene Stadt aus der Kaiserzeit und reist dann nach Hangzhou weiter.
Der Bundestag stimmt über eine Reihe von Gesetzesvorhaben ab, darunter das Tariftreuegesetz.
Die russische Justiz will den Prozess gegen den Düsseldorfer Karnevalisten Jacques Tilly fortsetzen.
Die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton will im Rahmen der Aufarbeitung des Skandals um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein vor dem US-Kongress aussagen.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt zum Heizungsgesetz.
Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.
Trotz Kritik: Hitlers Geburtshaus bekommt neue Funktion
Im österreichischen Braunau am Inn steht das Geburtshaus von Adolf Hitler kurz vor einer neuen Nutzung: In wenigen Wochen soll dort eine Polizeistation einziehen. Mit dem Umbau will die Regierung den Ort "neutralisieren". Ziel sei es auch, Neonazi-Pilgerstätten zu verhindern. Vor dem Haus erinnert ein Gedenkstein an die Opfer des Nationalsozialismus. Der Einzug der Polizei ist laut Innenministerium für das zweite Quartal 2026 geplant.
In der Stadt sorgt die Entscheidung nach wie vor für Diskussionen. Kritiker wie der Autor Ludwig Laher vom Mauthausen-Komitee halten eine Polizeiwache für problematisch und verweisen auf frühere Pläne für ein "Haus der Verantwortung" als Ort der Begegnung und Aufarbeitung. Andere bemängeln die hohen Umbaukosten.
Epstein-Skandal: Hillary Clinton sagt vor US-Kongress aus
Monatelang weigerten sich die Clintons, zur Aufarbeitung der Epstein-Affäre vor dem US-Kongress auszusagen. Jetzt lenkten sie ein: Im Skandal um den verstorbenen US-Sexualstraftäter befragen Kongressabgeordnete heute die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton (ab 17.00 Uhr MEZ). Für die nicht-öffentliche Anhörung wird Clinton aus ihrem Haus in Chappaqua im Bundesstaat New York zugeschaltet. Morgen soll ihr Mann, Ex-Präsident Bill Clinton, angehört werden.
In den zuletzt vom US-Justizministerium veröffentlichten Akten taucht Bill Clinton zahlreiche Male auf Fotos zusammen mit Epstein auf. Ein persönliches Fehlverhalten konnte ihm jedoch nicht nachgewiesen werden.
Straße in Nebraska sackt ein - Erdloch verschluckt Autos
Im US-Bundesstaat Nebraska hat sich an einer Kreuzung in Omaha plötzlich die Erde aufgetan und zwei Autos in ein riesiges Loch gerissen. Aufnahmen zeigen einen Pickup-Truck und einen kleineren Wagen, die in dem Krater auf einer mehrspurigen Straße zum Stillstand kamen. Die Polizei veröffentlichte Foto und Video vom Unfallort, machte jedoch bislang keine Angaben zur Ursache. Umliegende Straßen wurden gesperrt.
Der Fahrer des kleineren Wagens, Jonathan Inman, schilderte dem Sender KETV, alles sei so schnell gegangen, dass er sich nicht an den Moment des Einbruchs erinnern könne. Er habe die Tür öffnen und selbst aus dem Fahrzeug klettern können - die Situation sei "surreal" gewesen. Ein städtischer Ingenieur bezifferte das Loch auf bis zu 15 Meter Breite und knapp fünf Meter Tiefe.