Lilly Becker: "Werde hier sterben"
Lilly Becker ist nach ihrem zwischenzeitlichen Umzug nach Düsseldorf zurück in London. "Ich werde mich nie wieder über London beschweren, so lange ich lebe. Ich werde hier sterben. Das war's. Ich bin fertig", sagte die 50-Jährige der britischen Boulevard-Zeitung "Daily Mail" bei einem Mode-Event in der Stadt. "London ist unschlagbar. Es ist teuer, aber schau, was wir hier haben", sagte die Niederländerin weiter. Als Beispiel nannte sie den Hyde Park und die Premier League. Dem Bericht zufolge lebt sie wieder in Wimbledon. Becker war 2025 von London nach Düsseldorf gezogen und hatte als Hauptgrund finanzielle Gründe angegeben.
Sturm "Luise" ist da - wo es heute richtig windig wird
Das Tiefdruckgebiet "Luise" nimmt Kurs auf Deutschland und hat allerhand Sturm für den Freitag im Gepäck. Doch damit nicht genug, auch das kommende Wochenende wird teils extrem windig - ntv-Meteorologe Paul Heger zeigt, wo.
Ski Aggu kündigt Handyverbot bei Tour an
Rapper Ski Aggu ("Friesenjung") kündigt ein Handyverbot bei seiner kommenden Tour an. Als selbst "handysüchtige Person sage ich, dass wir uns zu unserem Glück zwingen müssen, indem wir Handys auf dem Konzert verbieten", sagt der Berliner der Deutschen Presse-Agentur. Die Leute hätten wieder Lust auf einen Ort, an dem sie einfach abschalten könnten - sowohl selbst als auch ihre Handys, findet der Künstler, der bürgerlich August Jean Diederich heißt und immer mit Skibrille auftritt. Durch das Verbot würden sie noch mehr im Moment sein und die Erinnerungen im Kopf abspeichern. Das Verbot will er auf Vertrauensbasis umsetzen: "Ich denke, dass sich das Publikum daran hält und die Regel respektiert".
Mindestens ein Toter bei Taifun in Taiwan
Taifun "Champi" hat in Taiwan für zahlreiche Verletzte und mindestens ein Todesopfer gesorgt. Wie die Behörden mitteilen, wurden in verschiedenen Regionen der ostasiatischen Inselrepublik mindestens 94 Verletzte im Zusammenhang mit dem Tropensturm gezählt. Mindestens 30 Menschen verletzten sich demnach bei Verkehrsunfällen. Ein Mann kam im Kreis Pingtung am Südzipfel der Hauptinsel ums Leben. Wie Taiwans Nachrichtenagentur CNA berichtete, rissen ihn Wellen mit. Mehr als 1.200 Menschen wurden demnach in ganz Taiwan evakuiert.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
In Müchen startet die CSU heute ihren zweitägigen Parteitag. Zum Auftakt des Treffens hält CSU-Chef Markus Söder eine Grundsatzrede. Auf dem Parteitag dürfte es vor allem um den wachsenden Druck gehen, der von den politischen Rändern ausgeht. Angesichts der Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt und Berlin will sich die CSU erneut demonstrativ sowohl von der AfD als auch von der Linkspartei distanzieren. Den Delegierten liegt dazu ein Leitantrag mit dem Titel "Demokratie schützen. Freiheit verteidigen. Zukunft gestalten" vor.
Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:
In Karlsruhe wird heute der in Brandenburg gefasste mutmaßliche Russland-Spion dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof vorgeführt. Er entscheidet über die Untersuchungshaft des Mannes. Der Ukrainer soll für einen russischen Nachrichtendienst militärische Informationen gesammelt und dafür Kontakte in die europäische Rüstungsindustrie genutzt haben.
Nach einem Gespräch mit US-Unterhändler Steve Witkoff über ein Ende des Ukraine-Kriegs zeigt sich Kremlchef Wladimir Putin verhandlungsbereit. "Wir haben vereinbart, dass wir bereit sind, unsere dreiseitigen Kontakte wieder aufzunehmen", sagte Putin dem kremlnahen Korrespondenten des Staatsfernsehens, Pawel Sarubin. Witkoff hatte sich diese Woche zunächst mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und europäischen Verbündeten getroffen, einen Tag später dann mit Putin in St. Petersburg.
In Istanbul kommen heute die Außenminister von Deutschland, Großbritannien und Frankreich mit ihren Kollegen aus der Türkei, Ägypten, Pakistan und Saudi-Arabien. Für Deutschland reist Außenminister Johann Wadephul in die Türkei.
In Hannover beginnt am Vormittag das zweite Überprüfungsgespräch zwischen VW und der IG Metall. Es geht um den Zukunftstarifvertrag von 2024.
Nach einem schweren Erdbeben in Tibet mit mindestens 16 Toten laufen die Such- und Rettungseinsätze weiter. Es gelte, die Such- und Rettungsmaßnahmen mit aller Kraft voranzutreiben, sagte Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping. Im Kreis Baqing in der Autonomen Region Tibet hatte in der Nacht die Erde mit einer Stärke von 7,0 in einer Tiefe von rund 10 Kilometern gebebt, teilt die chinesische Erdbebenwarte mit.
Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach droht im Spiel beim VfB Stuttgart um 20.30 Uhr ein Negativrekord: Bei einer weiteren Niederlage des Tabellenletzten wäre die Borussia der erste Verein in 63 Jahren Bundesliga, der die ersten sieben Spiele verliert.
Mein Name ist Pia Saunders und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten aus Deutschland, Europa und aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an pia.saunders[at]ntv.de. Starten Sie gut in den Tag!
Tierisches Spielzeug von Herzogin Meghan
Herzogin Meghan erweitert das Sortiment ihrer Lifestyle-Marke für eine neue Kundschaft: Im Onlineshop ihrer Marke As ever ist erstmals ein Spielzeug für Hunde erhätlich. Wie das US-Magazin "People" berichtet, handelt es sich um eine Plüschversion des Himbeer-Fruchtaufstrichs, der zu den bekanntesten Produkten des Labels zählt. Im Inneren des Spielzeugs steckt ein Quietscher. Der Preis liegt bei 20 US-Dollar.
Ganz überraschend kommt der Neuzugang nicht. Schon Anfang des Monats hatte Meghan laut "People" in einer Instagram-Story einen Vorgeschmack gegeben: Das Foto zeigte den schwarzen Labrador Pula, der das Plüsch-Glas im Freien im Maul trägt. Das Spielzeug ist Teil der zweiten Reihe der diesjährigen Weihnachtskollektion, die As ever als "Chapter 2" bezeichnet. Dazu gehören unter anderem auch Weihnachtskerzen, Tischaccessoires, ein Notizbuch aus Leder, eine Teekanne aus Porzellan und eine weitere Kooperation mit dem Schokoladenhersteller Compartés.
Kürbiskerne verwandeln Straße in Rutschbahn
Tausende Kürbiskerne haben in Xanten am Niederrhein eine Straße in eine Rutschbahn verwandelt. Ein Traktor mit Anhänger hatte die "nicht ganz unerhebliche Menge" auf der Straße Varusring verloren, teilt die Polizei mit. Die rutschigen Kerne verteilten sich über die gesamte Fahrbahnbreite und hinterließen einen glatten Film auf der Straße.
"Ein zufällig vorbeifahrender Streifenwagen erkannte die brenzlige Lage und sicherte die Unglücksstelle", schildert die Polizei weiter. Mit Unterstützung durch weitere Landwirte gelang es schließlich, die Fahrbahn von den Kürbiskernen zu befreien. Nach etwa zwei Stunden konnte die Sperrung aufgehoben und die Straße, an der sich das Freizeitzentrum Xanten befindet, wieder freigegeben werden.

