Der TagDonau ausgetrocknet: Mammutknochen in Flussbett entdeckt
Nicht nur sinken und sinken die Pegelstände wegen der anhaltenden Trockenheit - in Bulgarien hat sie sogar einen archäologischen Schatz freigelegt: In der Donau sind Kieferknochen und Teile der Stoßzähne eines Mammuts entdeckt worden. Die Knochenteile hätten "sehr wahrscheinlich" einem Mammut der Eiszeit gehört, sagte der Direktor des Regionalen Geschichtsmuseums, Nikolay Nenow. Ein Mann hatte sie in der Nähe der Stadt Ruse im Nordosten des Landes im Flussbett gefunden. Neben den Zähnen wurden ihm zufolge Teile eines Schulterblatts und eines Oberschenkelknochens entdeckt. Die dunkle Farbe der Knochen deute darauf hin, dass das junge Mammut viel Zeit in sumpfigem Gelände verbracht habe, erklärte der Museumsdirektor. Zur Freude der Archäologinnen und Archäologen sind die Knochen noch sehr gut erhalten.