Donnerstag, 07. Dezember 2017: Der Tag bei n-tv

Heute mit Michael Bauer und Uladzimir Zhyhachou

22:36 Uhr

Das war Donnerstag, der 7. Dezember 2017

Die Queen sieht immer gut aus.
Die Queen sieht immer gut aus.(Foto: picture alliance / Andrew Matthe)

Liebe Leser, kurz vor dem Feierabend habe ich noch eine Meldung für Sie:

Königin Elizabeth II. hat einen der größten Flugzeugträger der Welt in einer Zeremonie offiziell eingeweiht. Das neue Flaggschiff der königliche Marine, die "HMS Queen Elizabeth", ist 280 Meter lang, wiegt 65.000 Tonnen und kostete umgerechnet etwa 3,5 Milliarden Euro. Die ganz in lila gekleidete 91-jährige Queen wurde auf dem Flugzeugträger von ihrer Tochter Prinzessin Anne begleitet. Insgesamt verfolgten 3700 Gäste auf dem Schiff im Heimathafen im südenglischen Portsmouth die Zeremonie.

Doch es gab heute auch wichtigere Nachrichten, und zwar:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Morgen versorgt Sie "Der Tag" wieder mit aktuellen Nachrichten.

22:11 Uhr

VW will den verurteilten Manager entlassen

Video

Wegen Vertuschung der Abgasmanipulationen muss der Volkswagen-Manager Oliver Schmidt in den USA sieben Jahre in Haft. Zudem muss er eine Geldstrafe von 400.000 Euro zahlen. Nun erwartet Schmidt die nächste schlechte Nachricht. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung will Volkswagen dem 48-Jährigen seine Kündigung zustellen. Da er schuldig gesprochen wurde und sich somit strafbar gemacht hat, darf VW ihm kündigen.

21:51 Uhr

David Hasselhoff will die Berliner Mauer retten

"Herr Müller, keine neuen Gebäude an der Berliner Mauer!" - mit diesen Worten hat sich "Baywatch"-Star David Hasselhoff auf Englisch in einer Videobotschaft an Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller gewandt.

  • Der amerikanische Schauspieler und Sänger ("Looking for Freedom") ruft dazu auf, die Petition gegen den Bau eines neuen Hotelkomplexes zwischen East Side Gallery - einem erhaltenen Teilstück der Berliner Mauer - und Spree in Berlin-Friedrichshain zu unterzeichnen.
  • Bereits 2013 war Hasselhoff nach Berlin gekommen, um Tausende Demonstranten bei wochenlangen Protesten gegen den Bau eines Luxushotels entlang des Mauerdenkmals zu unterstützen.
21:19 Uhr

S-Bahn-Schubser zu milden Haftstrafen verurteilt

Am S-Bahnhof Dresden-Zschachwitz drängten zwei Asylbewerber einen Pendler ohne Grund von der Bahnsteigkante.
Am S-Bahnhof Dresden-Zschachwitz drängten zwei Asylbewerber einen Pendler ohne Grund von der Bahnsteigkante.(Foto: picture alliance / Sebastian Kah)

Für die gefährliche Attacke auf einen Berufspendler Mitte März an einer Dresdner S-Bahn-Station sollen zwei junge Männer hinter Gitter. Der 24-Jährige und der 27-Jährige wurden im Landgericht Dresden wegen gefährlicher Körperverletzung und Nötigung zu Freiheitsstrafen von drei Jahren und zwei Monaten sowie zwei Jahren und neun Monaten verurteilt.

  • Die Kammer folgte nicht der Anklage und Auffassung der Staatsanwaltschaft, die für die Asylbewerber aus Marokko und Libyen auf versuchten Totschlag plädiert hatte.
  • Die Richter sahen es als erwiesen an, dass sie den 41-Jährigen ohne erkennbaren Grund von der Bahnsteigkante drängten, samt seinem Fahrrad, und ihn dann daran hinderten, wieder hinauf zu kommen. Das sei ein besonders schwerer Fall der Nötigung, erklärte der Vorsitzende Richter. Ein Tötungsvorsatz habe sich bei dem nicht einfachen Sachverhalt allerdings nicht nachweisen lassen, begründete er die Entscheidung entgegen der Anklage.
  • Dank Notbremsung war der Zug vor dem 41-Jährigen zum Stehen gekommen, der verletzt worden war und noch immer psychisch unter den Folgen des Vorfalls leidet. Die Angreifer flüchteten. Sie waren erst vier Tage später verhaftet worden. Das hatte bundesweit für Empörung gesorgt. Die Staatsanwaltschaft hatte aber zunächst keinen Haftgrund gesehen.
20:49 Uhr

Fake-Lokal wird auf TripAdvisor zum besten Restaurant Londons

Mit einem erfundenen Restaurant hat ein Londoner Journalist das Bewertungsportal TripAdvisor ausgetrickst: Mit gefälschten Restaurant-Kritiken machte Oobah Butler seine Gartenlaube binnen weniger Monate zum bestbewerteten Restaurant der britischen Hauptstadt auf dem Portal - ohne je ein einziges Essen zu servieren.

  • Früher habe er selbst gefälschte Rezensionen über Restaurants geschrieben, die von TripAdvisor veröffentlicht wurden, berichtete Butler auf Vice.com. Irgendwann habe er sich dann gefragt, ob in "Zeiten der allgegenwärtigen Fehlinformation" sogar ein komplett erfundenes Restaurant möglich sei.
  • Für seine Erfolgsgeschichte brauchte Butler nur eine Internetseite, eine Telefonnummer und eine etwas ungenaue Adresse. Im April ging "The shed at Dulwich" im Internet an den Start, sämtliche Essensfotos waren gefälscht: Ein Nachtisch war ein mit Farbe bemalter Schwamm, ein Spiegelei drapierte Butler kunstvoll auf seinem nackten Fuß.
  • Butler erhielt nun haufenweise Reservierungsanfragen - und war im November am Ziel: Begeisterte Kritiken und tausende Suchanfragen machten "The shed at Dulwich" auf TripAdvisor zum bestbewerteten Londoner Restaurant.
20:16 Uhr

Weihnachtsmarkt wünscht sich weniger Gäste

Einen ungewöhnlichen Adventswunsch haben die Organisatoren des kleinen Weihnachtsmarktes von Kreutzhäuschen im Bergischen Land: Es sollen weniger Besucher kommen. Nachdem der "Bergische Weihnachtsmarkt im Wald" am vergangenen Wochenende geradezu überrannt worden sei, sind jetzt nur noch Menschen aus der Gegend willkommen.

  • "Wir sind ein regionaler Weihnachtsmarkt im Bergischen Land und wollen das auch bleiben", appellierte einer der Organisatoren an potenzielle Besucher.
  • Trotz des Wunsches haben sich auf Facebook schon wieder Tausende fürs kommende Wochenende angekündigt.
  • Aus dem Ruhrgebiet und selbst aus Frankfurt waren Weihnachtsmarkt-Touristen vergangene Woche angereist und hatten lange Staus ausgelöst.
20:13 Uhr
19:34 Uhr

Forscher finden 240 Jahre alte Zettel in Po einer Jesus-Statue

Zwar sei es durchaus üblich, dass Skulpturen aus früheren Jahrhunderten Hohlräume aufwiesen, jedoch sei es äußerst ungewöhnlich, darin handschriftliche Dokumente zu finden, sagte der örtliche Historiker Efrén Arroyo.
Zwar sei es durchaus üblich, dass Skulpturen aus früheren Jahrhunderten Hohlräume aufwiesen, jedoch sei es äußerst ungewöhnlich, darin handschriftliche Dokumente zu finden, sagte der örtliche Historiker Efrén Arroyo.(Foto: picture alliance / DA VINCI REST)

Experten haben bei Restaurierungsarbeiten an einer Jesus-Statue im spanischen Örtchen Sotillo de la Ribera (Provinz Burgos) eine Entdeckung gemacht: In einem Hohlraum der Skulptur stießen sie auf zwei handgeschriebene Zettel aus dem Jahr 1777.

  • Die Papierstücke waren ausgerechnet im Po der Figur versteckt.
  • Auf ihnen soll der damalige Kaplan der Kathedrale im nahe liegenden Burgo de Osma, Joaquín Mínguez, Informationen aus seiner Zeit festgehalten haben, etwa zu Wirtschaft, Religion, Politik und Kultur.
  • Offenbar habe der Autor gehofft, dass die Zettel irgendwann gefunden würden. Die Zeitung "El País" sprach von einer "Zeitkapsel".
19:11 Uhr

Britisches Kaufhaus nimmt kernlose Avocado ins Angebot

Rundlich, weich, glitschig - immer wieder verletzen sich Menschen beim Entkernen von Avocados. Das britische Kaufhaus Marks and Spencer nimmt nun vorübergehend eine kernlose Variante der Frucht ins Sortiment. Die "Cocktail Avocado" ist kleiner als die herkömmliche Frucht, fünf bis acht Zentimeter lang und hat eine längliche Form, ähnlich einer Zucchini. Nur bis Ende Dezember sei sie erhältlich.

Erst im Frühjahr hatte ein renommierter britischer Mediziner vor den Gefahren des Avocado-Entkernens gewarnt. Allein er behandele schon etwa vier Patienten pro Woche in einem Londoner Krankenhaus, die sich auf diese Weise geschnitten hätten. Seine Mitarbeiter bezeichneten eine solche Verletzung bereits als "Avocado-Hand".

18:42 Uhr

Die wohl älteste Deutsche wird 112

Edelgard Huber von Gersdorff hat zwei Weltkriege erlebt.
Edelgard Huber von Gersdorff hat zwei Weltkriege erlebt.(Foto: picture alliance / Christoph Sch)

Die Karlsruherin Edelgard Huber von Gersdorff feiert ihren 112. Geburtstag. Nach Angaben der Stadt ist sie damit wahrscheinlich die älteste Frau in Deutschland.

  • Von Gersdorff erwartete zu ihrem Geburtstag unter anderem Besuch von Oberbürgermeister Frank Mentrup, der ihr auch Glückwünsche von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann überbringen wollte.
  • Huber von Gersdorff lebt mit Betreuung in ihrer eigenen Wohnung und ist noch immer interessiert am Weltgeschehen. Weil sie nicht mehr gut sieht, muss sie sich vorlesen lassen.
  • Die 112-Jährige wurde in Thüringen als Tochter eines preußischen Offiziers geboren und kam als Jugendliche nach Karlsruhe.
18:14 Uhr

Sechs Verletzte bei Zugunglück in Hessen

"Das hätte schlimmer ausgehen können", sagte ein Sprecher der Bundespolizei.
"Das hätte schlimmer ausgehen können", sagte ein Sprecher der Bundespolizei.(Foto: Bundespolizei Kassel)

Bei einem ungewöhnlichen Zugunfall in Hessen sind sechs Passagiere verletzt worden.

  • Eine Motorklappe einer Kurhessenbahn wurde aufgewirbelt und zerstörte mehrere Fenster, als die Regionalbahn und ein IC in der Nähe des nordhessischen Felsberg-Gensungen aneinander vorbeifuhren.
  • "Die Ermittlung hat ergeben, dass eine lockere Abdeckung für massive Schäden an beiden Zügen verantwortlich ist", erklärte ein Sprecher der Bundespolizei in Kassel.
  • Bei dem Vorfall wurden fünf Jugendliche in der Kurhessenbahn leicht verletzt. Im IC erlitt laut Polizei eine 30-Jährige Verletzungen an den Augen. Der Zug war von Hannover nach Karlsruhe unterwegs. Nach Angaben der Deutschen Bahn hielt der IC nach dem Vorfall planmäßig in Wabern. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht.
17:51 Uhr

Fast 700 Schweine verenden bei Stallbrand

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehr- und Polizeieinheiten satnd der Stall bereits vollständig in Flammen.
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehr- und Polizeieinheiten satnd der Stall bereits vollständig in Flammen.(Foto: picture alliance / TNN/dpa)

Bei einem Feuer im niedersächsischen Harpstedt sind fast 700 Schweine verendet. Wie die Polizei in Delmenhorst mitteilte, ging der Stall in Flammen auf und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Fast alle Tiere in dem Gebäude starben. Die Ursache war den Beamten zufolge zunächst unklar. Nur wenige Schweine konnten gerettet werden. Es waren etwa 80 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Die Höhe des Schadens war zunächst unbekannt.

17:27 Uhr

Giftiges Gas bei BASF in Ludwigshafen ausgetreten

Warum und wie viel Gas austrat, war zunächst unklar.
Warum und wie viel Gas austrat, war zunächst unklar.(Foto: picture alliance / Uwe Anspach/d)

Auf dem BASF-Werksgelände in Ludwigshafen ist giftiges Gas ausgetreten. Ein Mitarbeiter einer externen Firma erlitt Atemwegsreizungen, wie der Chemiekonzern mitteilte.

  • Messungen hätten im Nahbereich der Austrittsstelle kurzzeitig erhöhte Messwerte ergeben, hieß es. Warum und wie viel Gas austrat, war zunächst unklar.
  • Es handele sich um nitrose Gase, Stickoxide, die beim direkten Einatmen giftig seien. Sie entstünden bei jeder Verbrennung.
  • Die Behörden seien über den Vorfall informiert worden, erklärte die BASF. Der betroffene Mitarbeiter sei in der Ambulanz untersucht worden und habe an seinen Arbeitsplatz zurückkehren können. Der Anlagenteil wurde abgestellt.
17:09 Uhr

17 Jahre nach Düsseldorfer Bombenanschlag Anklage erhoben

Dem Rechtsradikalen wird zwölffacher versuchter Mord vorgeworfen.
Dem Rechtsradikalen wird zwölffacher versuchter Mord vorgeworfen.(Foto: picture alliance / Federico Gamb)

Gut 17 Jahre nach einem Bombenanschlag am Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn ist gegen den mutmaßlichen Attentäter Anklage erhoben worden. Dem Rechtsradikalen wird zwölffacher versuchter Mord vorgeworfen. Sein Motiv soll Fremdenhass sein. Er bestreitet die Tat. Die Opfer waren überwiegend jüdischen Glaubens.

17:00 Uhr
16:30 Uhr

Slowenische Geheimagenten streiken für mehr Lohn

Mit 750 Euro pro Monat können sich slowenische Geheimagenten wohl kein teures Auto leisten.
Mit 750 Euro pro Monat können sich slowenische Geheimagenten wohl kein teures Auto leisten.(Foto: picture alliance / dpa)

Aus Protest gegen niedrige Gehälter sind die Mitarbeiter des Geheimdienstes in Slowenien in den Streik getreten.

  • Die Geheimagenten fordern bessere Arbeitsbedingungen und Gehaltserhöhungen - obwohl sie eigentlich überhaupt nicht streiken dürfen.
  • Die rund 300 Mitarbeiter des Geheimdienstes Sova seien deswegen dazu übergegangen, nur die dringendsten Aufgaben zu erledigen, berichtete die Tageszeitung "Dnevnik".
  • Nach Informationen slowenischer Medien beträgt die monatliche Bezahlung zwischen 750 und 1000 Euro und liegt damit unter dem Durchschnittseinkommen von 1047 Euro.
15:59 Uhr

Ed Sheeran erhält Verdienstorden des britischen Königshauses

Zur Ordensverleihung durch Prinz Charles kam Sheeran in einem engtaillierten dunkelblauen Frack und einer grauen Hose.
Zur Ordensverleihung durch Prinz Charles kam Sheeran in einem engtaillierten dunkelblauen Frack und einer grauen Hose.(Foto: picture alliance / John Stillwel)

Der britische Popmusiker Ed Sheeran ist mit einem Orden des britischen Königshauses ausgezeichnet worden. Er darf sich in Zukunft als Mitglied des "Order of the British Empire" bezeichnen.

  • Den Orden erhielt Sheeran für sein soziales Engagement und seine Erfolge als Musiker.
  • Ein Ritter ist Sheeran deswegen aber noch nicht. Nur die ranghöchsten Träger des Ordens dürfen den Titel "Dame" oder "Sir" tragen. Insgesamt gibt es fünf Ränge, Sheeran hat den niedrigsten.
  • Gefreut hat sich Sheeran über die Auszeichnung nach eigenen Angaben vor allem wegen seines verstorbenen Großvaters. Der sei ein "riesiger Royalist" gewesen und wäre jetzt "ganz schön stolz". Von Reportern gefragt, ob er bereit wäre, im Mai bei der Hochzeit von Prinz Harry und seiner Verlobten Meghan Markle zu spielen, sagte Sheeran: "Yeah, warum nicht!".
15:34 Uhr

Drogendealer verstecken Heroin in Feuerlöschern

Ob Heroin Feuer löschen kann? Eher nicht.
Ob Heroin Feuer löschen kann? Eher nicht.(Foto: picture alliance / Ralf Hirschbe)

Polizei und Zoll haben in Deutschland und den Niederlanden eine Bande von Drogendealern ausgehoben. Die vier Männer im Alter von 33 bis 56 Jahren werden verdächtigt, mit Heroin befüllte Feuerlöscher von der Türkei nach Österreich, Deutschland und in die Niederlande geschmuggelt zu haben, wie die Polizei in Köln mitteilte.

Bei den Durchsuchungen in acht Wohnungen und Geschäftsräumen in Köln, Hamburg und Den Haag beschlagnahmten die Ermittler sieben Kilogramm Heroin. Mutmaßlich hatte die Bande in diesem Jahr hundert Kilogramm Heroin im Wert von zwei Millionen Euro von der Türkei nach Deutschland und in die Niederlande geliefert.

15:10 Uhr

Das ist das beliebteste YouTube-Video 2017 in Deutschland

Julien Bam ist in diesem Jahr Spitzenreiter unter den YouTubern in Deutschland. Der 29-jährige Nordrhein-Westfale hat in den Top Ten der populärsten Videos 2017 (ohne klassische Musikvideos) gleich sechs Clips platziert, wie die Google-Plattform in Berlin bekanntgab. Auf dem ersten Platz landete ein Beitrag aus seinem Format "Songs in real life", der bislang 12,65 Millionen Mal abgerufen wurde.

Bei den Musikvideos steht sowohl national als auch international "Despacito ft. Daddy Yankee" von Luis Fonsi auf Platz eins, gefolgt von Ed Sheerans "Shape Of You".

14:46 Uhr

Zehntausende Katalanen demonstrieren in Brüssel

Viel los in Brüssel: Rund 45.000 Katalanen demonstrieren für die Unabhängigkeit.
Viel los in Brüssel: Rund 45.000 Katalanen demonstrieren für die Unabhängigkeit.(Foto: dpa)

Zehntausende Katalanen haben in Brüssel für die Unabhängigkeit Kataloniens demonstriert. Sie forderten die Europäische Union auf, ihr Streben nach Unabhängigkeit zu unterstützen, und bekannten sich solidarisch mit dem abgesetzten katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont.

Nach Informationen der Polizei in Brüssel beteiligten sich rund 45.000 Demonstranten an dem Protestmarsch. "Europa, wach auf!" lautete der Slogan der Proteste.

14:35 Uhr
14:17 Uhr

Schulz würgt Applaus nach dreieinhalb Minuten ab

Was hat zwei Daumen und nach drei Minuten Applaus genug? Martin Schulz.
Was hat zwei Daumen und nach drei Minuten Applaus genug? Martin Schulz.(Foto: REUTERS)

Er hatte viel zu sagen: Martin Schulz hat auf dem Bundesparteitag der SPD in Berlin eine echte Brandrede gehalten, die bei seinen Genossen ankam. Drei Minuten und 30 Sekunden dauerte der Applaus nach seinen Schlussworten. Schulz musste den Standing Ovations dann selbst ein Ende setzen. "Wir brauchen Debattenzeit, aber danke für den Beifall", sagte er, um wieder zum Tagesprogramm übergehen zu können.

Hier können Sie mehr zur Rede des SPD-Parteichefs lesen.

13:47 Uhr

"Reichsbürger" schießt um sich: Festnahme durch SEK

Ein mutmaßlicher "Reichsbürger" hat in Schwaben mehrfach mit einer Waffe geschossen und das Sondereinsatzkommando der Polizei auf den Plan gerufen.

  • Spezialeinsatzkräfte der Polizei nahmen den Mann nach stundenlangem Einsatz widerstandslos fest, wie ein Sprecher sagte. Verletzt wurde niemand.
  • Der Mann habe am Mittwochabend in Dietmannsried zweimal hintereinander mehrere Schüsse abgegeben. Polizisten umstellten die ganze Nacht das Gebäude.
  • Der 44-Jährige, der der Polizei bereits bekannt gewesen sei, habe keine Erlaubnis für die Schusswaffe, so der Sprecher.
13:26 Uhr

Brexit: EU hält an Ultimatum für May fest

Für Theresa May könnten es stürmische Weihnachten werden, sollte es nicht zu einer Einigung in den Austrittsverhandlungen kommen.
Für Theresa May könnten es stürmische Weihnachten werden, sollte es nicht zu einer Einigung in den Austrittsverhandlungen kommen.(Foto: imago/ZUMA Press)

Bis Sonntag gibt die EU-Kommission der britischen Premierministerin Theresa May höchstens noch Zeit, um vor dem EU-Gipfel kommende Woche eine Vereinbarung über die Zukunft der Brexit-Gespräche zu erzielen.

  • "Bisher gibt es keinen weißen Rauch", sagte Kommissionssprecher Margaritis Schinas in Brüssel. Die EU sei "jederzeit" zu einem Treffen mit May bereit, wenn diese dazu in der Lage sei.
  • Schinas wies damit Medienberichte zurück, dass die Frist für May bis in die kommende Woche verlängert werden könnte.
  • Bei einem Besuch Mays in Brüssel am Montag hatte es keinen Durchbruch gegeben. Grund war die Frage der künftigen Grenze zwischen der britischen Provinz Nordirland und Irland.
12:58 Uhr

Coca-Cola gewinnt Markenstreit gegen Trittbrettfahrer

Zu ähnlich soll das Logo des syrischen Getränks dem traditionellen Coca-Cola-Schriftzug sein.
Zu ähnlich soll das Logo des syrischen Getränks dem traditionellen Coca-Cola-Schriftzug sein.(Foto: imago/Manfred Segerer)

Nach einem jahrelangen Rechtsstreit um ähnliche Schriftzüge hat sich Coca-Cola vor dem EU-Gericht gegen einen syrischen Getränkehersteller durchgesetzt. Der Schriftzug für das Getränk "Master" der Firma Mitico sei dem von Coca-Cola zu ähnlich, urteilte das EU-Gericht in Luxemburg. Es bestehe die Gefahr des "wirtschaftlichen Trittbrettfahrens". Die Marke könne daher nicht in der EU eingetragen werden. Beide Seiten können innerhalb von zwei Monaten noch gegen das Urteil vorgehen.

12:28 Uhr

Schulz pocht auf Vereinigte Staaten von Europa

SPD-Chef Martin Schulz hat in seiner Parteitagsrede die Gründung der Vereinigten Staaten von Europa bis Mitte des kommenden Jahrzehnts vorgeschlagen. "Ich will, dass es einen europäischen Verfassungsvertrag gibt, der ein föderales Europa schafft", sagte Schulz auf dem Bundesparteitag. Als Zeitpunkt, "diese Vereinigten Staaten von Europa verwirklicht zu haben", nannte er das Jahr 2025.

Hier können Sie mehr dazu lesen.

12:26 Uhr

"Dr. House" startet Suchaktion für fehlgeleitetes Geschenk

Aktuell ist Hugh Laurie in der Serie "The Night Manager" zu sehen.
Aktuell ist Hugh Laurie in der Serie "The Night Manager" zu sehen.(Foto: imago/ZUMA Press)

Sollte die Entfernung zu den Liebsten so groß sein, dass sie das Weihnachtsfest nicht miteinander verbringen können, werden die ersten Geschenke natürlich vorab verschickt. Dabei sollte man aber aufpassen, an wen man sie adressiert.

In einem solchen Fall versucht sich der britische Schauspieler Hugh Laurie als Weihnachts-Retter. "Dr. House" kümmert sich in einem öffentlichen Aufruf darum, dass ein fehlgeleitetes Paket wieder seinen rechtmäßigen Besitzer findet.

"Vernarrte Eltern/ Onkel/ Tante - mir wurde fälschlicherweise euer Paket zugestellt und ich finde keine Möglichkeit, es an Amazon zurückzusenden, damit ihr es sicher bekommt", schrieb der 58-Jährige auf Twitter. Dazu postete er ein Foto von zwei Lernspielen, die in dem Paket enthalten waren. "Wenn ihr die dritte Sache nennen könnt, schicke ich euch das Paket direkt zu."

12:00 Uhr
11:55 Uhr

NRW-SPD favorisiert Minderheitsregierung

Der größte SPD-Landesverband Nordrhein-Westfalen hat für den Bundesparteitag einen Antrag eingebracht, der statt einer Großen Koalition eine Minderheitsregierung favorisiert. In einem Änderungsantrag für den Vorstandsvorschlag, "ergebnisoffene Gespräche" mit der Union zu führen, wird gefordert, "das Modell einer Minderheitsregierung wie auch Formen einer Kooperation auf die Tagesordnung der jetzt zu führenden Gespräche zu bringen".

Dem Landesverband NRW gehört auch Parteichef Martin Schulz an. Die Verantwortung der SPD bestehe nicht automatisch darin, dass sie sich für den Eintritt in eine große Koalition zur Verfügung halten müsse, heißt es in dem Antrag. Käme es dennoch zu konkreten Gesprächen über eine Große Koalition, soll ein Sonderparteitag über die Aufnahme konkreter Verhandlungen beschließen.

11:33 Uhr

Kampfjets für Katar - Frankreich sichert sich Milliardenauftrag

Katar mit Großeinkauf: Neben Kampfjets bekam Frankreich auch den Zuschlag für die geplante Metro.
Katar mit Großeinkauf: Neben Kampfjets bekam Frankreich auch den Zuschlag für die geplante Metro.(Foto: imago/ITAR-TASS)

Katar ist auf großer Shopping-Tour. Nutznießer ist Frankreich, das dem Emirat in Sachen Mobilität gleich mehrfach "unter die Arme greift". Wie französischen Medienberichteten, kauft Doha nicht nur zwölf Kampfjets vom Typ Rafale, eine angekündigte Lieferung von 50 Airbus-Verkehrsflugzeugen des Typs A321neo sei bestätigt worden, berichtete die Tageszeitung "Le Monde".

Ein Konsortium, an dem die Pariser Verkehrsgesellschaft RATP und den Bahngesellschaft SNCF beteiligt sind, bekam die Konzession für die Metro in Doha. Zudem gab es einen Auftrag für knapp 500 gepanzerte Armeefahrzeuge.

11:28 Uhr

EU verklagt Ungarn, Tschechien und Polen

Die EU-Kommission reicht gegen Ungarn, Polen und Tschechien wegen der Weigerung, Flüchtlinge aufzunehmen, Klage beim Europäischen Gerichtshof ein. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die drei Mitgliedstaaten wie beschlossen Flüchtlinge aus den Hauptankunftsstaaten Italien und Griechenland aufnehmen wollten.

Hier können Sie mehr dazu lesen.

11:05 Uhr

Erdogan: Trump stürzt Welt in "Ring aus Feuer"

Recep Tayyip Erdogan.
Recep Tayyip Erdogan.(Foto: AP)

"Eine solche Entscheidung stürzt die Welt und besonders unsere Region in einen Ring aus Feuer", kritisierte Türkeis Präsident Recep Tayyip Erdogan die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. "Hey Trump, was machst du? Was soll dieses Vorgehen? Politiker sollten für Versöhnung und nicht für Chaos sorgen!"

Der Iran verurteilte Trumps Schritt als "Provokation und verrückte Entscheidung", die zu "noch mehr Wut und Gewalt" führen werde. Jerusalem sei ein "integraler Teil Palästinas", erklärte das Außenministerium in Teheran.

10:43 Uhr

Brandenburger Seen droht die Austrocknung

In Brandenburg verlieren einem Bericht zufolge sechs Seen in der Nähe des Braunkohletagebaus Jänschwalde massiv Wasser. Die Wasserspiegel sanken um bis zu 1,40 Meter, wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) berichtete. Teilweise sei der Fortbestand der Gewässer gefährdet.

Der Tagebau gilt laut Bericht als eine Ursache für die Wasserverluste bei mindestens vier Gewässern, unter anderem beim Pinnower See und beim Großsee.

10:17 Uhr

Passanten fassen Messerstecher nach Bluttat

Ein Mann hat im hessischen Hanau seine 52-jährige Ehefrau auf offener Straße mit einem Dolch niedergestochen. Die von dem Mann getrennt lebende Frau erlitt nach Angaben der Staatsanwaltschaft bei dem Angriff am Vorabend schwerste Verletzungen im Kopf- und Brustbereich. Sie starb demnach wenige Stunden später in einer Klinik.

Die Ermittler von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei gehen von einer Beziehungstat aus. Zeugen konnten den Ehemann bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.

09:58 Uhr

Pizza zum Kulturerbe der Menschheit erklärt

Gönn dir! - Pizza für den intergenerationellen Austausch.
Gönn dir! - Pizza für den intergenerationellen Austausch.(Foto: dpa)

Auf zum Italiener Ihres Vertrauens. Gratulieren und genießen heißt es dann, denn die Pizza ist jetzt Weltkulturerbe. Besser gesagt: Die Kunst des neapolitanischen Pizzabäckers ist in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen worden.

Das teilte der italienische Minister für Landwirtschaft und Ernährung, Maurizio Martina, nach der Entscheidung bei der Tagung des Unesco-Komitees auf der südkoreanischen Insel Jeju auf Twitter mit. Die Tradition des Pizzabackens stammt aus Neapel, wo laut Unesco 3000 "Pizzaiuoli" leben und wirken. Die Tradition fördere soziale Zusammenkünfte und intergenerationellen Austausch.

Auch die deutsche Orgelbaukunst wurde in die Liste aufgenommen.

09:32 Uhr

Weniger Verkehrstote trotz steigender Unfallzahl

Leichte Unfälle zählen zum Alltag auf deutschen Straßen.
Leichte Unfälle zählen zum Alltag auf deutschen Straßen.(Foto: dpa)

Es kracht immer häufiger auf Deutschlands Straßen, dafür sterben immer weniger Menschen durch Autounfälle. Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland dürfte am Jahresende 2017 bei rund 3170 Menschen liegen, ein Prozent weniger als im Vorjahr.

Das geht aus einer veröffentlichten Schätzung des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Prognose basiert auf den Zahlen der ersten neun Monate. Bei den Verletzten ist mit einem Minus von etwa zwei Prozent auf rund 390.000 zu rechnen. Bei den erfassten Unfällen rechnen die Statistiker dagegen mit einem Rekord von mehr als 2,6 Millionen. Das wäre etwa ein Prozent mehr als 2016.

09:13 Uhr

Australien beschließt Einführung der "Ehe für alle"

Jubel im australischen Unterhaus: nur eine Unterschrift trennt "Down Under" von der Homo-Ehe.
Jubel im australischen Unterhaus: nur eine Unterschrift trennt "Down Under" von der Homo-Ehe.(Foto: dpa)

Nach jahrzehntelanger heftiger Debatte steht Australien kurz vor der Einführung der Homo-Ehe: Eine Woche nach dem Oberhaus verabschiedete auch das Unterhaus mit nur vier Gegenstimmen das entsprechende Gesetz. Die Abgeordneten reagierten mit Umarmungen, lauten Jubelrufen und anhaltendem Beifall. "Was für ein Tag für die Liebe, für die Gleichheit, für den Respekt! Australien hat es getan", sagte der konservative Premierminister Malcolm Turnbull.

In einem letzten Schritt muss das Gesetz jetzt noch von Generalgouverneur Peter Cosgrove als Repräsentant der Queen in Australien unterzeichnet werden. Dies dürfte in wenigen Tagen geschehen.

Hier können Sie mehr dazu lesen.

09:00 Uhr
08:58 Uhr

Palästinenser treten in Generalstreik

Bereits am Mittwochabend ging viele Menschen im Gaza-Streifen auf die Straßen, um zu protestieren.
Bereits am Mittwochabend ging viele Menschen im Gaza-Streifen auf die Straßen, um zu protestieren.(Foto: picture alliance / Adel Hana/AP/)

Aus Protest gegen die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, haben die Palästinenser einen Generalstreik begonnen.

  • Im Westjordanland sowie in Ost-Jerusalem blieben öffentliche Einrichtungen, Geschäfte, Schulen und Banken geschlossen.
  • Im Gazastreifen sowie in verschiedenen Städten des Westjordanlands kam es am Mittwochabend zu ersten Protesten. In Gaza verbrannten Demonstranten Bilder von Trump, US-Flaggen sowie Autoreifen.
  • In einem Alleingang hatte Trump am Mittwoch Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkannt und den Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem angekündigt.

Zu den Hintergründen können Sie hier mehr lesen.

08:36 Uhr

Buschfeuer in Kalifornien bedrohen Promi-Viertel

Auch in Kalifornien ist die Feuerwehr aktuell im Dauereinsatz gegen die Flammen. Die Feuer im Süden des Bundesstaates weiten sich aus: Gleich an mehreren Stellen sind in dem US-Westküstenstaat Buschfeuer ausgebrochen, die von starken Winden angefacht werden. Eines der Feuer bedroht nun auch das Promi-Viertel Bel Air. In dem Gebiet im Westen von Los Angeles sind nach Angaben der Behörden mindestens vier Häuser abgebrannt. Mehrere Straßenzüge wurden geräumt. Die Feuerwehr hat Anwohner alarmiert, notfalls für eine rasche Evakuierung bereit zu stehen.

Auch der deutsche Prinz Frederic von Anhalt, der nach dem Tod von seiner Frau Zsa Zsa Gabor vor einem Jahr weiter in der Nobelvilla in Bel Air lebt, wurde gewarnt. "Ich habe wichtige Unterlagen, zwei Gemälde meiner Frau und ihre Urne ins Auto gepackt", sagte der 74-Jährige.

Hier lesen Sie mehr dazu.

08:11 Uhr

Deutsche Renten werden immer länger gezahlt

Die Menschen in Deutschland bekommen immer länger Rente.

  • Innerhalb der vergangenen 20 Jahre stieg die durchschnittliche Dauer des Rentenbezugs um 3,6 auf 19,6 Jahre.
  • Grund für diese Entwicklung ist vor allem die höhere Lebenserwartung
  • Seit 1960 hat sich die Bezugszeit sogar fast verdoppelt. Das durchschnittliche Alter, bis zu dem die Rente gezahlt wird, lag im vergangenen Jahr bei 79,5 Jahren. Männer haben ihre Rente im Schnitt bis 77,1 Jahre, Frauen bis 81,8 Jahre erhalten.

Hier lesen Sie mehr dazu.

07:48 Uhr

Großbrand in Mainzer Shisha-Lager

Die Feuerwehr in Mainz benötigte mehrere Stunden, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Die Feuerwehr in Mainz benötigte mehrere Stunden, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.(Foto: dpa)

Bei einem Großbrand in Mainz sind mindestens zwei Industriehallen komplett abgebrannt.

  • Neun Menschen erlitten Rauchvergiftungen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.
  • In den abgebrannten Hallen war unter anderem Zubehör für Shishapfeifen gelagert. Die Ursache des Feuers war zunächst unklar. Der Brand sei unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten könnten aber noch bis Donnerstagnachmittag andauern.
  • Der Feuerwehr sei es gelungen, eine Nachbarhalle vor den Flammen zu retten, in der ein Fastnachtsverein seine Motivwagen baue, sagte der Sprecher weiter. Dort hat der Mainzer Carneval-Verein (MCV) seine Wagenhalle, in der die Wagen für den Rosenmontagszug entstehen.

Hier lesen Sie mehr dazu.

07:25 Uhr

Abschiebeflug aus Deutschland in Kabul gelandet

Vor dem Abflug hatte es am Frankfurter Flughafen eine Protestaktion gegeben.
Vor dem Abflug hatte es am Frankfurter Flughafen eine Protestaktion gegeben.(Foto: dpa)

Eine weitere Gruppe von aus Deutschland abgeschobenen afghanischen Flüchtlingen ist mit dem Flugzeug in Kabul eingetroffen. Die aus Frankfurt am Main kommende Maschine ist nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) um kurz nach 8 Uhr (Ortszeit) gelandet. An Bord sollen 27 Passagiere gewesen sein. Der Großteil soll aus Bayern kommen.

Es ist die achte Sammelabschiebung seit Dezember 2016. Mit den ersten sieben Flügen hatte die Regierung 128 Männer nach Afghanistan zurückfliegen lassen. Abschiebungen nach Afghanistan sind umstritten, weil sich dort der Konflikt zwischen der Regierung und der islamistischen Taliban verschärft.

Mehr dazu lesen Sie hier.

06:57 Uhr

Repräsentantenhaus beschließt Lockerung im US-Waffenrecht

Die USA lockern das eigene Waffengesetz.
Die USA lockern das eigene Waffengesetz.(Foto: imago stock&people)

Im Schatten der Steuerreform werden in den USA auch andere - aus europäischer Sicht grenzwertige - Gesetzesentwürfe auf den Weg gebracht. Das US-Repräsentantenhaus hat einen Gesetzentwurf zur Lockerung der Beschränkungen beim verdeckten Tragen von Waffen beschlossen.

  • 231 Abgeordnete stimmten in Washington dafür, dass verdeckt getragene Waffen künftig auch über Grenzen in Bundesstaaten oder an Orte gebracht werden können, die eigentlich schärfere Waffengesetze haben. 198 Abgeordnete stimmten dagegen.
  • Der Gesetzentwurf muss noch in den Senat, wo die Zustimmung nicht als sicher gilt.
  • "Nach zwei der schlimmsten Massentötungen in der Geschichte unserer Nation hat der Kongress direkte Anweisungen von der Waffenlobby entgegengenommen und einen Gesetzentwurf verabschiedet, der existierende Bundesgesetze außer Kraft setzt", kritisierte die ehemalige Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords den Entwurf.
06:40 Uhr

Das wird heute wichtig

Das neue Motto von Martin Schulz und der SPD: "Unser Weg: Mordern und gerecht."
Das neue Motto von Martin Schulz und der SPD: "Unser Weg: Mordern und gerecht."(Foto: dpa)

Guten Morgen liebe Leser,

es geht so langsam auf das Wochenende zu und spätestens dann wird sich entscheiden, ob die SPD auf dem Bundesparteitag zu einer Übereinkunft kommt, in Koalitionsgespräche mit der Union treten zu wollen. Der Parteitag startet heute und unsere Kollegen Christian Rothenberg und Hubertus Volmer berichten vor Ort.

Folgende Themen werden heute sonst noch wichtig:

  • Kanzlerin Angela Merkel empfängt libyschen Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch. Gesprächsthema ist unter anderem die Flüchtlingspolitik.
  • In Brüssel kommen die EU-Minister zusammen, um über die Zusammenarbeit in der Anti-Terror-Bekämpfung zu diskutieren.
  • Die internationalen Bankenaufseher um EZB-Ratspräsident Mario Draghi wollen eine lange umstrittene Reform der als "Basel-III"-Regeln bekannten Vorgaben besiegeln.
  • Nach dem vereitelten Anschlag auf Premierministerin Theresa May legt Großbritannien Quartalszahlen zum Terror vor.
  • Die deutsche und norwegische Marine schließen einen Kooperationsvertrag ab.
  • Der 1. FC Köln kämpft in der Europa League um den Einzug in die nächste Runde. Ein Sieg bei Roter Stern Belgrad muss her (21:05 Uhr im n-tv Live-Ticker).

Dazu gibt's heute den Jahresrückblick für Surfer - Internet-Surfer, besser gesagt. YouTube präsentiert die beliebtesten Videos des Jahres. Stellen Sie sich schon mal auf "Despacito" und Co. ein. Mein Name ist Michael Bauer und bei Fragen oder Anregungen können Sie mich unter michael.bauer[at]nama.de erreichen. Starten Sie gut in den Tag!

06:21 Uhr

Tief "Walter" bringt den Winter zurück

Björn Alexander
Björn Alexander

Ab morgen meldet sich bei uns der Winter zurück. Jedoch wird der Wetterwechsel bereits heute eingeleitet. Verantwortlich ist Tief "Walter", das uns jetzt von Westen her mit seinen Ausläufern erreicht. Damit wird mit einem teils stürmischen Wind ein vorerst letztes Mal eher milde Luft nach Mitteleuropa geführt, bevor anschließend mit der Kaltfront das Tor zur Polarluft geöffnet wird.

Der Start in den Tag bringt heute im Süden neben frostigen Temperaturen auch wieder zum Teil dichten Nebel und streckenweise Glätte. Ansonsten ist es ebenfalls zunächst meistens trocken, aber frostfrei. Tagsüber bleibt es im Süden und Osten abseits von ein paar zäheren Nebelfeldern freundlich oder sonnig. Im Westen und Norden verdichten sich hingegen die Wolken und bringen später Regen mit. Zudem ist es dort sehr windig bis stürmisch. Die Temperaturen: recht mild bei 6 bis 11 Grad. Auf den Mittelgebirgen sowie im hartnäckigen Nebel 2 bis 5 Grad. Einen guten Start in den Tag.

Ihr Björn Alexander

06:00 Uhr