Der TagFreundin misshandelt? Maschsee-Mörder erneut vor Gericht
Ein verurteilter Mörder geht nach seiner Entlassung erstmal live in den sozialen Medien, vermarktet und verharmlost seine Tat und verhöhnt sein Opfer. Genau mit diesem Verhalten sorgte der Maschsee-Mörder Alexander K. im Mai 2025 bundesweit für Entsetzen. Auch dem Sohn des Opfers blieb nicht viel anderes übrig, als das pietätlose Verhalten des Mörders seiner Mutter hinzunehmen - schließlich hatte der Mann seine Strafe abgesessen. Über eine der Plattformen kam der 38-Jährige in Kontakt mit einer Frau aus Düsseldorf. Sie wurde seine Partnerin - kein Neustart, sondern eine fatale Entscheidung für die Frau: Alexander K. muss sich erneut als Angeklagter in einem Strafprozess verantworten wegen Geiselnahme und gefährlicher Körperverletzung. Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte Ende Dezember und Anfang Januar die Frau gewürgt, geschlagen, misshandelt und in der Wohnung eingesperrt haben.
Alexander K. hatte 2012 in Hannover eine aus Ibbenbüren in NRW stammende Frau getötet, zerstückelt und die Leichenteile in den Maschsee geworfen. Pure Mordlust habe ihn getrieben, stellte das Landgericht Hannover damals fest und wies den Mann in eine Psychiatrie ein.