Der TagJob abgelehnt - Trump kürte Stallone trotzdem zu "Hollywood-Botschafter"
Trotzdem im Fernsehen zu sehen, obwohl man den Job abgelehnt hat? Das ist als Schauspieler eigentlich unmöglich, aber da wir nicht in einer Serie, sondern im echten Leben sind, hat Hollywood-Star Sylvester Stallone am Fernseher nach eigenen Angaben genau so eine Überraschung erlebt: US-Präsident Donald Trump hatte den "Rocky"-Darsteller Anfang 2025 zusammen mit Mel Gibson und Jon Voight zu "Spezialbotschaftern" für Hollywood erklärt. Dabei hatte Stallone die "Rolle" in diesem Trump-Spiel laut eigenen Aussagen abgelehnt. Das stellt der 80-Jährige mehr als anderthalb Jahre später nun klar in einem Interview mit der britischen "Sunday Times". Es war jedoch nicht politische oder moralische Überzeugung, die Stallone von Trumps Vorhaben abhielt. Auch hatte sich der Schauspieler bereits vorher als Trump-Fan geoutet und ihn sogar einen "zweiten George Washington" genannt. Nach Darstellung des Schauspielers hatte er Trump erklärt, dass er die Aufgabe für kaum machbar hält. Hollywood gleiche einer Ansammlung kleiner Königreiche, in denen die großen Studios jeweils ihre eigenen Geschäfte machten. Man könne nicht einfach zu sechs Studios gehen und ihnen vorschreiben, wie sie zu arbeiten hätten. Seine Botschaft an Trump sei deshalb sinngemäß gewesen: "Danke und Ciao!"
Trump hatte am 16. Januar 2025 auf Truth Social verkündet, Stallone, Gibson und Voight sollten als seine "Augen und Ohren" in Hollywood fungieren. Ziel sei es, Filmproduktionen und Geschäfte zurück in die USA zu holen, die nach Trumps Darstellung zuvor an andere Länder verloren gegangen seien. Wie die Tätigkeit der drei Schauspieler konkret aussehen sollte, ließ der damalige designierte Präsident offen.