Der Tag
20. Juni 2016
imageHeute mit Fabian Maysenhölder und Markus Lippold
Zum Archiv
22:58 Uhr

Das war Montag, der 20. Juni 2016

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Der Sommer ruft. Das hier ist aber keine seltsam geformte Palme, sondern eine einfache Schafgarbe - fotografiert aus der Froschperspektive. (Foto: dpa)

Der Tag neigt sich seinem Ende entgegen - die Sonne ist ja grad erst untergegangen. Nun folgt die kürzeste Nacht des Jahres. Vielleicht feiern Sie ja irgendwo Mittsommer, oder Sie bestaunen den Erdbeermond. Davor präsentiere ich Ihnen aber noch die wichtigsten Ereignisse des Tages:

Nun wünsche ich Ihnen eine zwar kurze, aber trotzdem ruhige und erholsame Nacht. Morgen früh versorgt sie "Der Tag" wieder mit neuen Nachrichten.

22:33 Uhr

IS drängt syrische Truppen aus Region Rakka

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Rakka unter Feuer: Den Gegnern des IS gelingt es jedoch nicht, bis in die Hochburg der Terroristen vorzustoßen. (Foto: REUTERS)

Der Islamische Staat befinde sich im Irak und in Syrien in der Defensive, hieß es zuletzt sehr oft. Ganz verdrängen lassen sich die Terroristen aber nicht:

  • Nach Informationen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte gelingt es dem IS, syrische Regierungstruppen aus der nördlichen Provinz Rakka zu vertreiben.

  • Bei der Gegenoffensive auf die regierungstreuen Einheiten seien innerhalb von 24 Stunden 40 Soldaten getötet worden, teilt die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle mit.

  • Die syrische Armee war Anfang Juni erstmals seit fast zwei Jahren 20 Kilometer weit in die Provinz Rakka vorgestoßen, deren gleichnamige Provinzhauptstadt die Hochburg des IS in Syrien ist.

22:21 Uhr

Waldbrände auf Zypern und in Griechenland

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Auf Zypern werden Helikopter zur Brandbekämpfung eingesetzt. (Foto: dpa)

30 bis 35 Grad in Deutschland - Südeuropa kann das locker toppen. In Regionen auf Zypern und in Griechenland herrschen um die 40 Grad. Wegen der extremen Trockenheit kommt es aber auch immer wieder zu verheerenden Waldbränden:

  • Auf Zypern bedrohen die Flammen mehrere Dörfer in der Region Solea-Evrychou am Fuße des Berges Troodos.

  • Obwohl die Flammen teilweise unter Kontrolle gebracht werden können, ist die Gefahr weiterhin groß.

  • Der Brand wurde nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr versehentlich von einem Jungen entfacht, meldet das Staatsradio.

  • Auf der griechischen Insel Rhodos gelingt es derweil der Feuerwehr, einen Waldbrand unter Kontrolle zu bringen.

  • Wie örtliche Medien berichten, werden in der Region der Ortschaft Apolakkia aber etwa 2500 Hektar Wald und landwirtschaftlich genutztes Land zerstört. Mehrere kleine Orten werden vorübergehend evakuiert.

22:00 Uhr

Ab Dienstag wird richtig geschwitzt

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Mit dem Sommerbeginn tut auch Abkühlung not - zum Beispiel im Freibad. (Foto: dpa)

Wo wir schon dabei sind: Morgen beginnt ja nun der kalendarische Sommer. Das Wetter lässt sich da nicht lumpen:

  • Feuchtheiße Luft aus dem Süden soll die Temperaturen in Deutschland über die 30 Grad-Marke treiben.

  • Danach sind sogar bis zu 35 Grad drin.

  • Zum Ende der Woche hin soll eine Kaltfront die Temperaturen dann wieder etwas sinken lassen - und es drohen neue Unwetter.

Mehr Wetteraussichten finden Sie hier. Morgen früh präsentiert "Der Tag" dann wie immer das tägliche Wetter mit n-tv Meteorologe Björn Alexander.

21:19 Uhr

Der Erdbeermond erstrahlt am Firmament

Vollmond und Sommersonnenwende - nur selten finden beide kosmischen Ereignisse gleichzeitig statt, zuletzt war das 1967 der Fall, das nächste Mal erst 2062 wieder. Darum sollte man sich dieses Ereignis in der kommenden kürzesten Nacht, wenn vielerorts Mittsommer gefeiert wird, nicht entgehen lassen. Wer auf einen besonders roten Mond hofft, wird allerdings enttäuscht werden. Er wird eher Orange leuchten, wegen seiner besonderen Stellung in den Sommermonaten. Den Namen hat der sogenannte Erdbeermond nicht wegen seiner Farbe, sondern aus Amerika: Der Juni-Vollmond galt amerikanischen Ureinwohnern einst als Beginn der Erdbeer-Erntezeit.

Wer es genau wissen will: Die Sommersonnenwende findet in der Nacht auf Dienstag um 00:34 Uhr (MESZ) statt.

20:48 Uhr

Russland-Sanktionen werden wohl verlängert

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(Foto: REUTERS)

Die Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland werden voraussichtlich um sechs Monate verlängert. Davon geht der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault nach Gesprächen mit seinen EU-Amtskollegen aus. Nach seinen Worten könnte es aber beim EU-Gipfel kommende Woche Diskussionen über mögliche Lockerungen der Sanktionen geben. Die Botschafter der EU-Staaten bereiten an diesem Dienstag den Beschluss zur Verlängerung der Wirtschaftssanktionen vor, der dann am Freitag bei einem Treffen der EU-Europaminister formalisiert werden könnte.

20:17 Uhr

New Yorker Polizei im Korruptionssumpf

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Das Motto der New Yorker Polizei spricht von Professionalität, Respekt - und "Courtesy", was mit Höflichkeit, aber auch mit Gefälligkeit übersetzt werden kann. (Foto: REUTERS)

Korruption bei der New Yorker Polizei - das kennt man vor allem aus Filmen. Nun erschüttert ein realer Fall die Behörde:

  • Der Vizechef der New Yorker Polizei, Michael Harrington, und zwei Kollegen werden wegen des Verdachts der Korruption in mehreren Fällen verhaftet.

  • Sie sollen seit etwa 2012 akzeptiert haben, dass ihnen Geschäftsleute Reisen, Prostituierte, Hotels, Essen und andere Leistungen im Wert von mehreren Zehntausend Dollar bezahlten, teilt Staatsanwalt Preet Bharara mit.

  • Für diese Geschenke sollen sie etwa private Polizeieskorten und Straßensperrungen möglich gemacht, Waffenlizenzen ausgestellt sowie Strafzettel im Straßenverkehr verhindert haben.

Gleich lesen Sie mehr darüber.

19:52 Uhr

Mann wegen tödlicher Hammerschläge verurteilt

Ein 50-Jähriger schlägt im August 2015 in Weimar immer wieder mit einem Hammer auf seine frühere Lebensgefährtin ein - bis sie tot ist. Nun wird er verurteilt:

  • Der Mann wird vom Landgericht Erfurt wegen Totschlags zu einer Haftstrafe von neun Jahren und sieben Monaten verurteilt.

  • Der Angeklagte habe auf die 29-Jährige immer wieder eingeschlagen und dabei ihren Schädel zertrümmert, sagt der Vorsitzende Richter Markus von Hagen. Die Tötung sei aber nicht geplant gewesen.

  • Als Gesamtstrafe legt das Gericht zehn Jahre fest - darin geht eine mehrmonatige Strafe wegen sexuellen Missbrauchs der damals achtjährigen Tochter des Opfers ein.

19:25 Uhr

FBI veröffentlicht Anrufprotokolle des Orlando-Schützen

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Teilnehmer des Denver Pridefest hinterlassen auf einer Wand ihre Solidaritäts-Botschaften für die Opfer von Orlando. (Foto: imago/ZUMA Press)

Er erschoss 49 Menschen in einem Nachtclub - drohte aber auch mit dem Einsatz von Sprengstoff. Das FBI veröffentlicht nun Auszüge aus Telefonaten des Todesschützen von Orlando mit der Polizei:

  • In seinen nächtlichen Anrufen während seines Massakers drohte der Täter mit dem Zünden einer Autobombe und einer Sprengstoffweste.

  • Nach der Tat wurden allerdings weder eine Bombe noch eine Weste bei ihm gefunden.

  • Aus den Protokollen und Mitschnitten (hier als PDF) geht auch hervor, dass zwischen den ersten Schüssen um 2.02 Uhr und dem Eingreifen der Polizei um kurz nach 5.00 Uhr keine Schüsse fielen.

19:12 Uhr

Europarat startet Kampagne #NoHateNoFear

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"Kein Hass, keine Angst" - dafür werben die Mitglieder der Parlamentarier-Versammlung des Europarats. (Foto: dpa)

Der Zustrom von Flüchtlingen und Terroranschläge haben Rassismus und Islamfeindlichkeit in Europa befeuert. Der Europarat will gegensteuern:

  • Die Kampagne gegen Ausländerhass und Intoleranz steht unter dem Motto #NoHateNoFear (Kein Hass, keine Angst).

  • Dafür sollen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens mobilisiert werden - Intellektuelle, Kirchenvertreter, Künstler, Politiker.

  • "Wir müssen gegen das gegenseitige Misstrauen und die Feindschaft angehen, die der Terrorismus verbreitet", erklärt der Präsident der Parlamentarier-Versammlung des Europarats, Pedro Agramunt. Ziel der Terroristen sei es, eine Atmosphäre aus Hass und Furcht zu schaffen.

18:48 Uhr

Wer will einen "rollenden Eimer Scheiße" kaufen?

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Ein Auto für 100 Euro. (Foto: Screenshot n-tv.de)

Man kann auf Ebay alles Mögliche kaufen, von alten Büchern über selbst gebastelten Kitsch bis hin zu Autos. Fahrbereit müssen die allerdings nicht sein:

  • Der Nutzer oder die Nutzerin mit dem Namen hanssolo85 verkloppt einen Renault Clio auf dem Auktionsportal - "nachdem ich ihn drei Jahre geschunden, gefoltert, malträtiert, vollgequalmt, verlebt, verbraucht und misshandelt habe", heißt es da.

  • Drei Tage vor Ende der Auktion und nach sechs Geboten steht der Preis bei 100 Euro. Klingt super, oder?

  • Nicht, wenn man die Beschreibung liest: Dort werden alle Fehler des Fahrzeugs, das als "rollender Eimer Scheiße" bezeichnet wird, aufgelistet - und das sind nicht wenige.

  • Beispiele gefällig? Die Kupplung sei im Arsch, der Motor verliere Wasser, der Auspuff sei perforiert, die Sitze völlig versifft, heißt es etwa. Immerhin: Die Gurte lassen sich offenbar problemlos anlegen.

Und, Lust bekommen? Dann müssen Sie das Auto aber auch selbst in Oberhausen abholen. In den sozialen Netzwerken sorgt der Ebay-Eintrag aber zumindest für Erheiterung.

18:24 Uhr

Frankreich lehnt Glyphosat-Zulassung ab

Bisher hat die EU eine Entscheidung zur fälligen Neuzulassung des Pflanzengifts Glyphosat hinausgezögert. Am Freitag soll es jedoch zur Abstimmung im Ständigen Ausschuss der EU kommen:

  • Frankreich kündigt allerdings bereits seine Ablehnung an. Die Weiterverwendung des umstrittenen Pflanzengifts werde abgelehnt, erklärt Umweltministerin Segolene Royal.

  • Eine Zustimmung im Ausschuss ist damit unwahrscheinlich. Die Entscheidung läuft dann auf die EU-Kommission zu, die eine Zulassungsverlängerung von anderthalb Jahren befürwortet.

  • Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Bis zum Abschluss einer neuen Studie soll nach dem Willen der EU-Kommission das Pflanzengift weiter eingesetzt werden können.

  • Deutschland enthält sich im Ständigen Ausschuss der Stimme, da eine Neuzulassung im Bundeskabinett umstritten ist.

17:56 Uhr

Düsseldorfer Gericht verurteilt IS-Unterstützer

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(Foto: dpa)

Vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht werden vier Unterstützer der Terrororganisation Islamischer Staat zu Haftstrafen zwischen eineinhalb und fünfeinhalb Jahren verurteilt. Die Männer aus dem Raum Aachen hätten Geld für den IS überwiesen, Flüge für IS-Terroristen gebucht und bei der Schleusung von Dschihadisten geholfen, die sich dem IS anschließen wollten, heißt es. Die höchste Strafe erhielt ein 40-jähriger Tunesier, der von einem Mittelsmann des IS in der Türkei als Statthalter und Gouverneur des Islamischen Staats in Deutschland bezeichnet worden sei. Die Strafen für die drei übrigen Verurteilten wurden zur Bewährung ausgesetzt.

Hier können Sie weiterlesen.

17:32 Uhr

Britisches Unterhaus gedenkt ermordeter Jo Cox

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Eine weiße und eine rote Rose erinnern auf ihrem Platz an die ermordete Abgeordnete. (Foto: AP)

Vier Tage nach dem Mord an der Labour-Abgeordneten Jo Cox gedenkt das britische Unterhaus bei einer außerordentlichen Sitzung der 41-Jährigen. Labour-Chef Jeremy Corbyn ruft dabei zu einer höflicheren und behutsameren Politik auf. Das Land sei sich einig, "den Hass zu bekämpfen, der sie getötet hat". Die Tat erscheine immer mehr als ein "Akt extremer politischer Gewalt" und ein "Angriff auf die gesamte Gesellschaft", sagt Corbyn. Premierminister David Cameron würdigt Cox als "Stimme für die Menschlichkeit". Zum Zeichen der Trauer stecken sich die Parlamentarier weiße Rosen an.

17:04 Uhr

CDU und CSU machen keinen getrennten Wahlkampf

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Stellen Sie sich zu diesem Bild einfach dramatische Musik aus einem Spaghettiwestern vor. (Foto: dpa)

Wo wir grad erst bei Koalitionsknatsch waren: Auch zwischen CDU und CSU kriselte es ja gewaltig. Alles vorbei? Zumindest werden beide Parteien nach den Worten von CDU-Generalsekretär Peter Tauber keinen getrennten Wahlkampf führen. "Dass die beiden Unionsparteien gemeinsam in den Wahlkampf ziehen, ist schon vor der Arbeitstagung klar", sagt Tauber mit Blick auf das Treffen der Parteispitzen am Freitag und Samstag in Potsdam. Die Klausur soll einen Ausweg aus dem monatelangen Streit um die Flüchtlingspolitik finden.

17:08 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:33 Uhr

Trump feuert seinen Wahlkampfmanager

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Lewandowski (l.) werden einige Missgeschicke im Wahlkampf angelastet, er gilt aber auch als Verlierer eines internen Machtkampfs. (Foto: REUTERS)

Bisher lief es blendend für Donald Trump. Gegen alle Erwartungen wird er zum offiziellen Kandidaten der Republikaner bei der Präsidentschaftswahl ernannt. Doch ausgerechnet jetzt kommt die Wahlkampfmaschine ins Stottern. Zeit zum Handeln:

  • Trump trennt sich angesichts schlechter Umfragewerte und schlechter Presse von seinem Wahlkampfmanager Corey Lewandowski.

  • Zuvor hatten sich der innere Zirkel des Trump-Teams und die Kinder des Milliardärs in New York getroffen, um über die weitere Strategie zu beraten.

  • Die Parteiführung, aber auch wichtige potenzielle Großspender äußerten sich zuletzt zunehmend kritisch über Trumps Art des Wahlkampfs.

Die ausführliche Meldung finden Sie hier. Außerdem können Sie unser Interview mit dem Politologen Curd Knüpfer lesen, der sagt: "Trump wird keinesfalls Präsident".

16:05 Uhr

Gauck verteidigt Steinmeiers Russland-Aussage

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Gauck besucht derzeit Rumänien. (Foto: dpa)

Heftige Kritik aus der Union muss Außenminister Frank-Walter Steinmeier derzeit einstecken, nachdem der SPD-Politiker ein Nato-Manöver in Polen kritisierte. Nun bekommt er Rückendeckung:

  • Bundespräsident Joachim Gauck nimmt Steinmeier gegen Kritik an seinen Äußerungen in Schutz, vor allem gegen den Vorwurf der fehlenden Bündnistreue.

  • Die deutsche Diplomatie bemühe sich, Gesprächstüren nach Moskau offen zu halten, sagt Gauck während eines Staatsbesuchs in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Steinmeiers Äußerungen bedeuteten aber keine Absage an die Minsker Vereinbarungen.

  • "Niemand sollte Zweifel haben an der Bündnistreue der Deutschen im Rahmen der Nato", betont der deutsche Staatschef.

  • Auch SPD-Chef Sigmar Gabriel stärkt Steinmeier den Rücken: Steinmeier habe völlig Recht, wenn er darauf hinweise, die Nato nicht in Zeiten des Kalten Krieges zurückzuführen, sagt Gabriel in Berlin.

Derweil fordern die CSU und die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft übrigens den Abbau der westlichen Sanktionen gegen Russland. Und Kremlchef Wladimir Putin gibt sich vergleichsweise zahm.

15:57 Uhr

Pharmafirmen veröffentlichen Zuwendungen

Klinische Studien, Vortragshonorare, Fortbildungen und Sponsoring: Eine Menge Geld fließt von Pharmafirmen an Ärzte und medizinische Einrichtungen. Nun gibt es erstmals eine konkrete Zahl:

  • Die Pharmahersteller zahlten im vergangenen Jahr 54 Unternehmen insgesamt 575 Millionen Euro, wie der Verband der forschenden Pharmaunternehmen in Berlin mitteilt.

  • Die Unternehmen unterstellen sich damit freiwillig dem Transparenzkodex des Vereins Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie.

Die ganze Meldung gibt es hier zu lesen.

15:44 Uhr

Bund erleichtert deutsche Investitionen im Iran

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Deutsche Unternehmen hoffen nach dem Ende des Atomstreits auf Geschäfte mit dem Iran. Bisher kommen diese aber nur schleppend voran. (Foto: dpa)

Bisher waren deutsche Unternehmen vorsichtig mit Investitionen im Iran. Einer der Gründe: der unsichere Investitionsschutz. Dies ändert sich nun:

  • Die Bundesregierung sichert ab sofort Exportgeschäfte deutscher Firmen in den Iran mit staatlichen Garantien ab.

  • Zuvor hat Teheran laut dem Wirtschaftsministerium in Berlin Altschulden bei sogenannten Hermes-Bürgschaften beglichen - es ging immerhin um 500 bis 600 Millionen Euro.

  • Bei Hermes-Bürgschaften springt der deutsche Staat ein, wenn ein ausländischer Partner eines deutschen Unternehmens nicht zahlt.

  • Der Schritt des Bundes gilt auch als Signal für Geschäftsbanken, die bei Iran-Geschäften wegen bestehender US-Sanktionen noch sehr vorsichtig sind.

15:25 Uhr

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Volkswagen

Volkswagen? War da was? Der Konzern macht erneut Schlagzeilen: Die Staatsanwaltschaft Braunschweig nimmt Ermittlungen wegen des Verdachts der Marktmanipulation auf. Der Anfangsverdacht richtet sich demnach gegen den früheren Konzernchef Martin Winterkorn und eine weitere Person. Mehr dazu lesen Sie gleich hier.

15:12 Uhr

Abiturienten machen den Papier-Christo - aus Protest

Wie ist das bei Ihnen im Büro? Steht der Drucker nicht still? Obwohl man auf einige, wenn nicht gar viele der Ausdrucke verzichten könnte? Dann ist die Botschaft der Abiturienten des Gymnasiums im bayerischen Kirchseeon auch für Sie bestimmt:

  • Die Abschlussklasse verhüllt - ganz im Stil des Aktionskünstlers Christo - das Schulgebäude mit Druckerpapier.

  • Die Aktion ist ein Protest gegen den enormen und unnötigen Papierverbrauch innerhalb eines Schuljahres.

  • 11.520 Blätter Papier werden dabei verwendet, berichtet der "Merkur" aus München. Die Schüler nahmen dafür aber keine frischen Bögen, sondern Material aus den vergangenen beiden Schuljahren - und davon nur einen Bruchteil, wie es heißt.

15:05 Uhr

EU erweitert Einsatz im Mittelmeer

Die Europäische Union weitet den Marineeinsatz im Mittelmeer aus. Vor der libyschen Küste geht es dabei gegen Menschenschlepper und neuerdings auch Waffenschmuggler. Geplant ist nun, auf einem der Schiffe etwa 100 libysche Küstenschutzkräfte zu trainieren. Mit dem Wiederaufbau der libyschen Küstenwache soll die illegale Einwanderung aus Afrika über das Mittelmeer eingedämmt werden. Die EU-Außenminister beschließen die Ausweitung bei einem Treffen in Luxemburg.

14:46 Uhr

AfD-Landesverband streitet um Abgrenzung nach rechts

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Sachsen-Anhalts AfD-Chef Poggenburg (r.) gehört zum rechten Flügel der Partei und steht dem Thüringer Fraktionschef Björn Höcke nahe. (Foto: dpa)

Der AfD-Landesverband von Sachsen-Anhalt gilt als sehr rechtslastig. Nun fordern mehrere Politiker der Partei in einem offenen Brief, eine klare Linie zu ziehen:

  • Man wirft Landeschef André Poggenburg vor, die Partei nicht genügend nach Rechtsaußen abzugrenzen.

  • "Wir dürfen unsere Parteigrenzen nicht nach rechts aufweichen", sagt der AfD-Landtagsabgeordnete Daniel Roi. Der Landesverband dürfe nicht länger als das "Schmuddelkind der AfD" dastehen.

  • Zu den Erstunterzeichnern des offenen Briefes gehören auch 12 der 14 Kreisvorsitzenden, die unter anderem eine Zusammenarbeit mit Extremisten und der fremdenfeindlichen sogenannten Identitären Bewegung (IB) ablehnen.

Hier lesen Sie die ausführliche Meldung.

14:37 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser! Fabian Maysenhölder hat's nicht leicht. Er hat Feierabend und muss in die Hitze nach draußen. Ihnen bleibt das hoffentlich erspart und Sie können noch etwas im (idealerweise) klimatisierten Büro bleiben. Um Ihnen die Zeit bis zum Abend noch angenehmer zu gestalten, versorgt Sie nun Markus Lippold mit aktuellen Meldungen.

14:30 Uhr

Küstenwache entdeckt Migranten vor Athen

Die griechische Küstenwache hat etwa 40 Migranten auf einem Boot in der Nähe der Athen vorgelagerten Kykladeninsel Kythnos entdeckt und sie in Sicherheit gebracht. "Alle sind wohlauf", sagte ein Offizier der Küstenwache. Einer der Bootsinsassen hatte die Behörden benachrichtigt. Die Migranten wollten offenbar aus der Türkei direkt zum griechischen Festland gelangen. Flüchtlinge, die seit dem 20. März auf Inseln der Ostägäis ankommen, können nach Inkrafttreten eines EU-Türkei-Flüchtlingspaktes in die Türkei zurückgeschickt werden, wenn sie kein Asyl in Griechenland bekommen.

14:10 Uhr

Einjähriger fährt alleine im Fernbus

Das ist gerade nochmal gut gegangen: Ein einjähriger Junge ist spätabends allein in einem Fernreisebus von München in Richtung Berlin unterwegs gewesen.

  • Die 22 Jahre alte Mutter des Kindes hatte ihren schon eingenickten Sohn in den Bus gesetzt und dem Busfahrer gesagt, sie müsse noch schnell aufs Klo.

  • Das Problem: Der Fahrer ging fälschlicherweise davon aus, die Mutter meine die Toilette an Bord - und fuhr los.

  • Eine Zeugin rief die Polizei. Kurzerhand fuhren die Beamten mit der Mutter dem Bus hinterher. In Ingolstadt fanden Mutter und Kind wieder zusammen.

Viel mitbekommen hat der Kleine von der Aktion nicht: Während seine Mutter in heller Aufregung war, schlief das Kind unterwegs seelenruhig.

14:00 Uhr

Achtjähriger soll horrende Müllgebühr zahlen

13:46 Uhr

Air-Berlin-Flieger nach Bombendrohung wieder in der Luft

Nach dem Schock über eine Bombendrohung gegen einen Airbus der Fluggesellschaft Air-Berlin ist der Flieger nach einer ausführlichen Kontrolle in Hamburg wieder gestartet.

  • Das Flugzeug sei nach Samos in Griechenland unterwegs, sagte ein Sprecher des Flughafens.

  • Der Airbus A320 war am späten Sonntagnachmittag mit 178 Menschen an Bord von München nach Hamburg unterwegs, als bei der Bundespolizei eine Bombendrohung einging.

  • Als das Flugzeug Hamburg erreichte, wurde der Flugverkehr über der Hansestadt für wenige Minuten unterbrochen - es durfte keine andere Maschine starten oder landen. Eine Bombe wurde bei der Untersuchung durch die Bundespolizei nicht entdeckt.

13:23 Uhr

Verfassungsschützer warnt vor Spionen

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Das wäre dann doch ein wenig auffällig. (Foto: picture alliance / dpa)

Flüchtlinge als Spione - nach Auffassung von Thüringens Verfassungsschutzchef Stephan Kramer ist ein solches Szenario durchaus denkbar.

  • Spionage-Absichten fremder Staaten in Deutschland müsste man im Blick behalten, sagte Kramer.

  • Unter den eingereisten Personen befänden sich auch ehemalige Mitarbeiter von Nachrichtendiensten und Militärangehörige, die desertiert seien, um sich nicht an Verfolgung und Kriegsverbrechen beteiligen zu müssen.

  • Es müsse davon ausgegangen werden, dass angesichts der vielen Flüchtlinge aus Syrien auch die dortigen Nachrichtendienste ein höheres Interesse an Deutschland hätten. Das beziehe sich vor allem auf in Deutschland lebende syrische Oppositionelle.

13:01 Uhr

Steinmeier erneuert Kritik an Russland-Politik der Nato

Steinmeier sorgt in der Regierung für Verstimmungen, weil er offen Kritik daran übt, wie die Nato sich Russland gegenüber präsentiert. Einen Rückzieher macht er aber nicht - im Gegenteil. Der Außenminister bekräftigt seine Worte: Er habe den Eindruck, dass die Nato den Austausch und Dialog im Augenblick völlig vergesse. Seiner Meinung nach müsse es auch darum gehen, Möglichkeiten zu suchen, um Konflikte zu entspannen. Abschreckung werde am Ende nicht ausreichen. Politiker aus der CDU waren Steinmeier zuvor hart für siene Äußerungen angegangen - es sei ein falsches Signal an Putin.

12:33 Uhr

Rotlichtbaron Bert Wollersheim ist pleite

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Bert Wollersheim hat kein Geld mehr. (Foto: picture alliance / dpa)

Ganz ehrlich: Mit Rotlichtbaronen hab' ich es nicht so. Bert Wollersheim jedoch kenne sogar ich. Nach eigenen Angaben ist der 65-Jährige nun pleite:

  • Wollersheim sei nicht mehr in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, teilte sein Rechtsanwalt mit. Man werde nun versuchen, sich mit seinen Gläubigern außergerichtlich zu einigen.

  • Scheitere dies, werde Wollersheim einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen.

  • Als Grund für die Zahlungsunfähigkeit gab Wollersheim die behördlich erzwungene Schließung des Bordells an der Düsseldorfer Rethelstraße an. Dort sollen Freier betäubt und finanziell ausgeplündert worden sein.

Nun ja, für den Notfall gibt es ja immer noch das Dschungelcamp. Seine Frau hat damit ja bereits Erfahrung.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

12:04 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:37 Uhr

Muss die Österreich-Wahl wiederholt werden?

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Der Abstand zwischen Hofer und Van der Bellen betrug nur 31.000 Stimmen. (Foto: imago/K.Piles)

Österreich droht möglicherweise eine Wiederholung der Präsidentschaftswahl: Der Wiener Verfassungsgerichtshof hat mit der öffentlichen Verhandlung zur Anfechtung des Urnengangs durch die rechtspopulistische FPÖ begonnen.

  • Das Gericht will vier Tage lang insgesamt bis zu 90 Zeugen befragen und dabei klären, ob die Wahl möglicherweise ganz oder teilweise wiederholt werden müsse.

  • Der Präsidentschafts-Kandidat der FPÖ, Norbert Hofer, war in der Stichwahl Ende Mai nur knapp dem ehemaligen Parteichef der Grünen, Alexander Van der Bellen unterlegen.

  • Ausschlaggebend für das Ergebnis war die Auszählung der Briefwahlstimmen. Die FPÖ ortete jedoch zahlreiche Unregelmäßigkeiten bei der Wahl und brachte eine 152 Seiten umfassende Anfechtungsklage bei Gericht ein.

11:24 Uhr

Schnellster Supercomputer der Welt steht in China

China führt auch weiterhin die Rangliste der schnellsten Supercomputer der Welt an - und setzt noch einen drauf: Neuer Spitzenreiter ist die Rechenanlage "Sunway TaihuLight", die am nationalen Supercomputing Center im chinesischen Wuxi betrieben wird. Mit 93 Petaflops (Billiarden von Kalkulationen in der Sekunde) ist der Supercomputer fast drei Mal schneller als der vorherige mehrjährige Spitzenreiter "Tianhe-2". Die schnellste Rechenanlage in Deutschland, "Hazel Hen" im Höchstleistungszentrum HLRS bei Stuttgart schaffte es auf den neunten Platz.

11:03 Uhr

Richter appelliert an mutmaßlichen Kindsmörder Silvio S.

In Potsdam steht der mutmaßliche Mörder des sechsjährigen Elias und des vierjährigen Mohamed vor Gericht. Und er schweigt. Bei der Polizei hatte Silvio S. ein Geständnis abgelegt, doch vor Gericht sagt der 33-Jährige kein Wort. Der Richter appelliert an den Angeklagten, sein Schweigen zu brechen: "Ich bitte Sie weiterhin, in sich zu gehen", sagte er zu Beginn des zweiten Prozesstages. Die Eltern der getöteten Kinder hätten einen Anspruch darauf, zu erfahren, was passiert ist. "Es gibt nur einen, der das weiß." Nach Angaben der Verteidigung wird sich S. möglicherweise später im Prozess noch äußern. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, im vergangenen Jahr nacheinander die beiden Jungen Elias und Mohamed entführt und umgebracht zu haben.

10:50 Uhr

Brexit wäre "Ende der EU, wie wir sie kennen"

Gerade habe ich meinen Brexit-Gedenk-Earl-Grey geschlürft (stilecht mit einem Schuss Milch). Und eines ist sicher: Das werde ich auch weiterhin tun, egal ob sich die Briten für oder gegen die EU entscheiden. In anderen Bereichen könnte ein "Brexit" jedoch verheerende Folgen haben - davor warnt Anton F. Börner, Präsident des deutschen Außenhandelsverbandes BGA. "Aus meiner Sicht liefe das auf ein Ende der EU hinaus, wie wir sie kennen", sagte Börner. Ein Brexit hätte aus seiner Sicht eine Sogwirkung, die populistische Parteien in vielen EU-Ländern stärken würde. "Europa würde sich letztlich marginalisieren." Ein EU-Aus des Vereinigten Königreiches hätte laut Börner zudem erhebliche Wohlstandsverluste zur Folge.

Mehr dazu hier. Das Thema Brexit beschäftigt uns in dieser Woche besonders. Alles Wichtige dazu finden Sie stets aktuell auf unserer entsprechenden Themenseite.

10:39 Uhr

Erzbistum München legt Vermögen offen

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Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising. (Foto: picture alliance / dpa)

Spitzenreiter in Deutschland: Kein Bistum ist so reich wie das Erzbistum München. Das geht aus der Offenlegung der Vermögenswerte des Bistums hervor.

  • 5,5 Milliarden Euro lautet das Ergebnis der Bewertung. Einen großen Teil der Summe hat die Kirche Stiftungen zugewiesen, die dem direkten Zugriff des Erzbistums entzogen sind und von unabhängigen Experten kontrolliert werden.

  • Die Erträge dürfen nur zweckgebunden für Seelsorge, Wohlfahrtspflege und Bildung verwendet werden, wie Generalvikar Peter Beer betonte.

Nach dem Finanzskandal um den damaligen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hatten sich etliche der 27 katholischen Diözesen in Deutschland entschieden, mit den Finanzen transparenter umzugehen. Bisher galten Paderborn (rund 4 Milliarden Euro) und Köln (3,4 Milliarden Euro) als die reichsten Bistümer.

Mehr hier.

10:20 Uhr

MH370-Angehörige: Suche nicht abbrechen

Seit mehr als zwei Jahren leben die Angehörigen des verschollenen MH370-Flugs mit der Qual, dass das Wrack des Flugzeuges bislang nicht gefunden wurde. Ein Abbruch der Suchaktion ist für sie deshalb keine Option.

  • "Die Entscheidung, die Suche zu beenden, wäre eine grausame Antwort auf eine verzweifelte menschliche Krise", erklärte die Angehörigen-Vereinigung Voice370.

  • Anlass des Appells: Ein zweitägiges Sondertreffen über die weitere Suche nach der Maschine der Fluggesellschaft Malaysia Airlines, das heute beginnt.

  • Derzeit durchsuchen Experten ein rund 120.000 Quadratkilometer großes Gebiet westlich von Australien. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Juli abgeschlossen. Ermittler rechnen bereits damit, dass das Wrack der verschollenen Boeing möglicherweise unauffindbar bleibt.

10:06 Uhr

Union und SPD einigen sich auf Erbschaftsteuerreform

Union und SPD haben sich nach monatelangem Streit auf eine Reform der Erbschaftsteuer geeinigt. Danach werden Firmenerben wie bisher von der Erbschaftsteuer weitgehend befreit, wenn sie das Unternehmen fortführen und Arbeitsplätze erhalten. Allerdings gelten schärfere Vorgaben, wie vom Bundesverfassungsgericht Ende 2014 gefordert.

Mehr dazu hier.

09:54 Uhr

Hillary Clinton präsentiert ihren Enkel

Bill und Hillary Clinton sind am Samstag zum zweiten Mal Großeltern geworden. Aidan heißt der kleine Erdenbürger, den Tochter Chelsea zur Welt brachte. Natürlich zeigten die Clintons ihren Nachwuchs auch in den sozialen Netzwerken:

09:33 Uhr

Betrunkener ruft Polizei-Taxi ins Gefängnis

Kuriose Geschichte im thüringischen Kaulsdorf: Dort hat die Polizei einen 26-Jährigen per Haftbefehl gesucht, weil dieser eine 20-monatige Freiheitsstrafe wegen Körperverletzung nicht angetreten hatte.

  • Plötzlich klingelte bei den Beamten das Telefon. Am Apparat: Der gesuchte Mann, stockbesoffen.

  • Er bat darum, abgeholt zu werden. Die Polizisten ließen sich nicht zwei Mal bitten und brachten den jungen Mann flugs ins Gefängnis.

  • Ein Atem-Alkoholtest ergab: Der 26-Jährigen hatte 2,97 Promille.

09:15 Uhr

"Solar Impulse" startet Atlantiküberquerung

Ab nach Spanien: Der Schweizer Sonnenflieger "Solar Impulse 2" hat sich zu einer Atlantiküberquerung aufgemacht. Pilot Bertrand Piccard startete mit dem Leichtflugzeug in New York und machte sich auf den Weg ins spanische Sevilla. Der Flug soll rund 90 Stunden dauern.

Vor anderthalb Wochen war die "Solar Impulse 2" in New York am John-F.-Kennedy-Flughafen gelandet und damit die Überquerung der USA abgeschlossen. Die Abenteurer und Wissenschaftler Piccard und André Borschberg wollen mit ihrem Leichtflugzeug die Welt umrunden, um für die Nutzung erneuerbarer Energien zu werben.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:51 Uhr

Mann trägt Katze im Bullaugen-Rucksack

Ein wenig Auflockerung gefällig? Was könnte dafür besser geeignet sein als Katzen-Content. Heute: die Raumfahrer-Katze im Rucksack. Dieses Bild wird gerade im sozialen Netzwerk "Reddit" durchgereicht:

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(Foto: imgur.com/gallery/JKQgDIg)

Hoffentlich hat das Teil Luftschlitze.

08:29 Uhr

VW will Geld von Ex-Vorstandschef Winterkorn

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Martin Winterkorn. (Foto: dpa)

Hat der früherer VW-Vorstandschef Martin Winterkorn in der Abgasaffäre seine Pflichten verletzt? Der VW-Aufsichtsrat hat dem "Handelsblatt" zufolge Verhandlungen mit Winterkorn aufgenommen. Dabei gehe es um die Frage, ob und wie viel Winterkorn vom Schaden durch den Dieselskandal tragen müsse. Winterkorn hat, so heißt es in dem Bericht, womöglich deshalb seine Pflichten verletzt, weil er frühzeitig über die Manipulation der Abgaswerte informiert war - oder hätte informiert sein müssen. Zumindest aber treffe ihn ein Organisationsverschulden. Gesetzlich ist festgeschrieben, dass Vorstände bei einem Managerhaftpflichtschaden mindestens das 1,5-Fache des fixen Jahresgehalts selbst tragen müssen. Auf Winterkorn könnten damit Forderungen in Millionenhöhe zukommen.

Mehr dazu hier.

08:15 Uhr

Indonesien beschießt chinesische Fischerboote

Auf Zwischenfälle im Südchinesischen Meer reagiert China empfindlich - so auch in diesem Fall: Militärschiffe aus Indonesien sollen chinesische Fischer bedrängt und beschossen haben.

  • China verurteile "solch exzessive Gewalt", sagte ein Sprecher des Außenministeriums.

  • Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, der Zwischenfall habe sich am Freitag in einem Seegebiet ereignet, wo Chinesen traditionell fischen, das aber von beiden Länder beansprucht wird.

  • Ein chinesischer Fischer soll verletzt, sieben Seeleute sollen von Indonesien in Gewahrsam genommen worden sein.

07:58 Uhr

Zwölfjähriger entfacht Riesen-Waldbrand auf Zypern

Auf Zypern tobt der größte Waldbrand seit mehreren Jahren - ersten Erkenntnissen zufolge wurde er versehentlich von einem zwölfjährigen Jungen ausgelöst.

  • Der Junge hat offenbar im Garten seiner Großeltern mit einem Feuerzeug gespielt und dabei trockenes Gras entfacht.

  • Der Großvater und die Nachbarn versuchten noch, das Feuer zu löschen. Vergeblich. Der Brand breitete sich rasant aus.

  • Die Flammen bedrohen mehrere Dörfer in der Region Solea-Evrychou am Fuße des Berges Troodos. An den Löscharbeiten sind drei Löschflugzeuge aus Israel und zwei aus Griechenland sowie neun zyprische Hubschrauber beteiligt.

07:35 Uhr

Bettler macht Kasse mit Trump-Drohung

Es ist noch nicht einmal acht Uhr. Und ich glaube, ich habe jetzt schon die Geschichte des Tages gefunden. Ein Bettler in New York hat sich ein erfolgreiches Geschäftsmodell ausgedacht:

  • Der Obdachlose drohte auf einem Pappschild: "Gib mir 1 Dollar oder ich stimme für Trump".

  • Hinter dem Schild lagen viele Dollarscheine. Immer wieder blieben Touristen und Passanten stehen, knipsten Fotos und legten weitere Dollarscheine dazu.

  • Der Spruch hatte zuvor bereits im Internet die Runde gemacht, sogar T-Shirts damit werden online schon angeboten.

Großartig.

07:21 Uhr

Attentäter tötet 14 Menschen in Kabul

In Kabul hat es der ersten Anschlag seit Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan gegeben. Mindestens 14 Menschen starben bei der Attacke auf einen Kleinbus.

  • In dem Bus sei nepalesische Sicherheitspersonal unterwegs gewesen, teilte das Innenministerium mit.

  • Zu dem Anschlag bekannten sich die radikalislamischen Taliban.

  • Nach Polizeiangaben näherte sich der Attentäter dem Bus auf einer Hauptverkehrsstraße von Kabul in Richtung der Stadt Dschalalabad zu Fuß und zündete einen Sprengsatz.

07:07 Uhr

Waffenladenbesitzer bei Übung erschossen

Erneut gibt es einen tödlichen Zwischenfall mit Schusswaffen in den USA: Der Besitzer eines Waffengeschäfts im US-Staat Ohio ist während einer Waffenübung versehentlich erschossen worden. Der Unfall ereignete sich - ausgerechnet - während eines Kurses zum sicheren Umgang mit Waffen. Berichten zufolge übten in dem Kurs etwa zehn Menschen, was im Fall der Fehlfunktion einer Waffe zu tun ist. Dabei löste sich aus der Waffe eines Schülers ein Schuss und die Kugel durchschlug die Wand eines benachbarten Raumes, in dem sich der Ladenbesitzer aufhielt. Der 64-Jährige sei im Hals getroffen worden und auf der Stelle tot gewesen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

07:00 Uhr

Nachrichten kompakt

06:45 Uhr

So sieht die Sonne gerade aus

Ich weiß ja nicht, wie es bei Ihnen aussieht, aber hier in Berlin strahlt die Sonne und es bahnt sich ein toller Tag an. Scheint auch gerade ganz schön was los zu sein auf unserem Heimatgestirn - hier ein (Fast-)Live-Bild der Soho-Sonde, die permanent solche Bilder zur Erde funkt:

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(Foto: Nasa/Esa)

06:30 Uhr

Das wird heute wichtig

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Der Sommer kommt! Bald. (Foto: picture alliance / dpa)

Guten Morgen! Wie wunderbar sich doch so ein Montagmorgen anfühlt. Das öde Wochenende vorbei, endlich ist wieder was los, da wache ich um fünf Uhr quasi von alleine auf und falle aus dem Bett. Hören Sie den ironischen Unterton? Nein, wie könnten Sie - ich schreibe ja. Sobald ich meinen Kaffee geleert habe, wird's auch schon wieder besser.

Schauen wir mal, was heute so auf der Agenda steht:

  • Es ist Weltflüchtlingstag: Das UN-Flüchtlingshilfswerk berichtet über die Lage der Flüchtlinge weltweit.

  • Es findet eine Pressekonferenz des Untersuchungsausschusses zum Berliner Flughafen BER statt - ob uns da neue Hiobsbotschaften erwarten?

  • Bundespräsident Gauck reist heute nach Rumänien. Weitere Stationen sind in den kommenden Tagen Bulgarien und Slowenien.

  • Thema Brexit wird immer dominanter: Das Londoner Parlament gedenkt heute der ermordeten Abgeordneten Jo Cox, zudem tritt heute Abend der britische Oppositionsführer in einer TV-Sendung auf, um Fragen zum Brexit beantworten.

  • Es wird eine Bertelsmannstudie zur Brexit-Stimmung in anderen EU-Ländern veröffentlicht.

  • Und der Bundesverband Großhandel äußert sich zu der Frage, welche Auswirkungen ein Brexit für Europa haben könnte.

Über den Autor

Mittel-Fabian-Maysenhoelder-Fotoatelier-Ebinger

Außerdem gibt es in Frankreich noch ein kleines lokales Sportereignis namens Fußball-Europameisterschaft. Die soll uns hier aber nicht beschäftigen - bei Kollegin Sierpinski vom "EM-Tag" finden Sie alles Wichtige dazu.

Mein Name ist Fabian Maysenhölder, ich begleite Sie heute bis zum frühen Nachmittag an dieser Stelle. Legen wir los!

06:12 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

Guten Morgen zu einer neuen Wetterwoche, in der bei uns mal wieder sehr warme bis heiße Sommerluft vorbeischaut. So werden die Thermometer am Freitag stellenweise auf bis zu 35 Grad klettern. Allerdings lassen dann auch die nächsten Schauer und Gewitter nicht mehr allzu lange auf sich warten. Dazu aber in den nächsten Tag mehr. Denn jetzt gibt’s den Blick auf unser Wetter von heute: der Tag startet verbreitet trocken und öfter freundlich bis sonnig. Dichtere Wolken mit Schauern sind zuerst nur am Alpenrand unterwegs. Das ändert sich aber später, wenn von der Eifel bis herauf nach Schleswig-Holstein ein neues Regenband aufzieht. Im übrigen Land ist es schöner. Die Temperaturen bleiben vor allem unter den aufziehenden Wolken zunächst noch gedämpft. Dort werden es kaum mehr als 17 bis 20 Grad. Ansonsten gibt’s Sommerfeeling light mit 20 bis 25 Grad. Am wärmsten wird es im Südwesten unseres Landes am Kaiserstuhl beziehungsweise im Markgräflerland.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht