Sonntag, 04. April 2021Der Tag

mit Barbara Mauersberg
Barbara Mauersberg
22:43 Uhr

Das war Sonntag, der 4. April 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

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Ostermontag wird es kalt.

(Foto: picture alliance / Andreas Karpe-Gora)

während über Deutschland eine kleine Kältewelle heranzieht, neigt sich der Tag seinem Ende zu. Umso mehr wünsche ich Ihnen einen gepflegten Sonntagabend an einem schönen warmen Ort. Falls Sie noch einen letzten Blick für die Nachrichten des Tages übrig haben, hier sind wichtige Meldungen des Tages:

Und jetzt wünsche ich Ihnen frohe Ostern und gute Nacht. Morgen ist ein neuer Tag.

22:21 Uhr

Bidens Infrastruktur-Paket: Republikaner senden Zustimmungssignale

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Könnte sich eine abgespeckte Version vorstellen: Senator Blunt.

(Foto: AP)

Aus den Reihen der Republikaner im US-Kongress gibt es einen Kompromissvorschlag für das von Präsident Joe Biden angekündigte Zwei-Billionen-Dollar-Programm zur Modernisierung der Infrastruktur. Er habe dem Weißen Haus mehrmals gesagt, "Ihr könnt hier einen leichten parteiübergreifenden Sieg erringen, wenn Ihr Euch bei diesem Paket fast ausschließlich auf die Infrastruktur konzentriert", sagte der führende republikanische Senator Roy Blunt in der Sendung "This Week" des Senders ABC. Bislang sehe das Paket mehr Ausgaben für Ladestationen für Elektrofahrzeuge als für Verbesserungen der traditionellen Infrastruktur vor, kritisierte Blunt. "Wenn die Menschen an Infrastruktur denken, dann denken sie an Straßen, Brücken, Häfen und Flughäfen." Blunt schlug mit seinem Vorschlag eines abgespeckten Pakets einen versöhnlicheren Ton an als der republikanische Minderheitsführer im Senat, Mitch McConnell, der vor kurzem erbitterten Widerstand gegen Bidens Programm angekündigt hatte.

22:03 Uhr

Spürhund stoppt Rollerfahrer auf der Flucht

Ein 20 Jahre alter Rollerfahrer hat sich in Südhessen eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert und ist schließlich von einem Diensthund gestellt worden. Der Fahrer fiel einer Streife auf einer Straße Kreis Dieburg-Darmstadt auf. Als die Beamten den Mann kontrollieren wollten, habe dieser jegliche Anhaltezeichen missachtet und trotz Blaulicht und Durchsagen nicht angehalten. Bei der Verfolgungsfahrt beging er mehrere Verkehrsverstöße, behinderte und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. In Groß-Zimmern stellte der 20-Jährige seinen Motorroller ab und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Ausgehend von dem abgestellten Roller konnte ihn ein Spürhund entdecken, der junge Mann kauerte auf einem Feld. Die Polizei nahm ihn fest. Er war den Angaben zufolge ohne Führerschein unterwegs und stehe unter Verdacht, Drogen genommen zu haben.


21:29 Uhr

Geheime Luxusrestaurants wühlen Franzosen auf

Ein Fernsehbericht über geheime Luxusdinner trotz Corona-Pandemie sorgt in Frankreich für Wirbel - und für Ermittlungen der Justiz. In dem TV-Bericht des Senders M6 sagt ein Mann, der als Organisator einer geheimen Party vorgestellt wird: "Ich habe diese Woche in zwei oder drei Restaurants gegessen, die sogenannte illegale Restaurants sind, mit einer Reihe von Ministern." Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein. In dem Bericht, der am Freitagabend ausgestrahlt wurde, wird ein geheimes edles Restaurant in Paris gezeigt, das trotz der Corona-Maßnahmen geöffnet hat. In Frankreich sind die Restaurants Ende Oktober wegen der Pandemie geschlossen worden. Innenminister Gérald Darmanin forderte am Nachmittag die Polizeipräfektur auf, "die Richtigkeit der berichteten Tatsachen zu überprüfen, um, falls sie sich bestätigen, die Organisatoren und Teilnehmer dieser heimlichen Abendessen strafrechtlich zu verfolgen".

  • "Menschen, die hierher kommen, nehmen ihre Masken ab", sagt ein unkenntlich gemachter Mitarbeiter. "Wenn Sie hier einmal durch die Tür sind, gibt es kein Covid".
  • Der Bericht zeigt außerdem ein Fest in einem edlen Etablissement, bei dem die Menschen ebenfalls keine Masken tragen und keine Abstandsregeln einhalten.
  • Unter dem Hashtag #OnVeutLesNoms (deutsch: "Wir wollen die Namen") empören sich Menschen in sozialen Netzwerken über die gezeigten Szenen.

20:57 Uhr

Nach Zugunglück in Taiwan: Beschuldigter bereut unter Tränen

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Möglicherweise war die Handbremse des Baustellenfahrzeugs nicht angezogen: Der mutmaßliche Verursacher erklärt unter Tränen seine Reue.

(Foto: picture alliance/dpa/EBC/AP)

Nach dem verheerenden Zugunglück in Taiwan mit mindestens 50 Toten hat sich der mutmaßliche Verursacher unter Tränen entschuldigt. Mit bebender Stimme verlas Lee Li-hsiang vor zahlreichen Medienvertretern eine emotionale Erklärung, in der er seine "tiefe Reue" betonte. Er werde mit Polizei und Staatsanwaltschaft kooperieren und die erforderliche "Verantwortung übernehmen".

  • Bei dem Zugunglück nahe der Küstenstadt Hualien im Osten Taiwans waren am Freitag mindestens 50 Menschen gestorben, etwa 200 weitere wurden verletzt.
  • Unfallursache war nach Behördenangaben offenbar Lees Baustellenfahrzeug, das eine Böschung hinabgerutscht und auf die Gleise gestürzt war, als der Zug gerade in den Tunnel einfahren wollte.
  • Die Ermittler prüfen derzeit, ob Lee die Handbremse des Fahrzeugs nicht richtig angezogen oder ein mechanisches Problem einen Bremsausfall ausgelöst hatte.
20:24 Uhr

Querdenker-Demo: Wohnviertel von Ministerpräsident Weil abgeriegelt

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Kein Durchkommen zum Wohnort des niedersächsischen Ministerpräsidenten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Starke niedersächsische Polizeikräfte haben das Wohnhaus von Ministerpräsident Stephan Weil gegen erwartete Demonstranten der sogenannten Querdenker-Szene abgeriegelt. Die Zufahrtsstraßen in dem Wohngebiet des SPD-Politikers in Hannover waren abends nach Berichten von Augenzeugen gesperrt. Es seien nur einzelne mutmaßliche Demonstranten aufgetaucht, die fortgeschickt worden seien, sagte ein Polizeisprecher. Mit der Kundgebung an Weils Wohnsitz hatten Kritiker gegen die Corona-Maßnahmen protestieren wollen. Die Versammlungsbehörde untersagte aber den Aufmarsch: Den Veranstaltern gehe es nur darum, eine Drohkulisse aufzubauen, den Regierungschef im privaten Umfeld einzuschüchtern und so die Corona-Politik der Landesregierung zu beeinflussen. Die Polizei warnte, dass die Teilnahme an der verbotenen Versammlung konsequent geahndet werde.

20:00 Uhr
19:53 Uhr

Zwei Tote und 15 Vermisste nach Schiffsunglück

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Einer der geretteten Schiffbrüchigen geht an Land. 15 Menschen werden noch vermisst.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Der Zusammenstoß eines Fischerbootes mit einem Frachtschiff vor der Küste Indonesiens hat mindestens zwei Menschen das Leben gekostet. 15 weitere Insassen des Trawlers würden noch vermisst, teilte der Seenotrettungsdienst mit. Das Unglück hatte sich am Samstagnachmittag vor Indramayu in der Javasee ereignet. Das Fischerboot war mit dem großen Schiff kollidiert, gekentert und später gesunken, wie es weiter hieß. 15 der insgesamt 32 Insassen konnten gerettet werden. Einen der Toten entdeckten Taucher im Inneren des Trawlers in rund elf Metern Tiefe, den anderen fanden sie gefangen in einem Fischernetz knapp unter der Wasseroberfläche. Wegen schwerer See mussten die Rettungsarbeiten zunächst ausgesetzt werden.

19:20 Uhr

Gastgeber verbrennt Besucher mit Bügeleisen

Ein 55 Jahre alter Mann soll in seiner Wohnung im baden-württembergischen Karlsbad einen Bekannten mit einem heißen Bügeleisen schwer verletzt haben. Er sitzt nun in U-Haft. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Karlsruhe mitteilten, war der 66-Jährige am Samstagnachmittag zu Besuch bei dem Beschuldigten. Es wurde Alkohol getrunken. Nachdem der Besucher einschlief, soll der Gastgeber ihm an mehreren Körperstellen ein heißes Bügeleisen auf die nackte Haut gedrückt haben. Das Opfer flüchtete aus der Wohnung - trotz der schweren Verletzungen. Der betrunkene mutmaßliche Täter wurde in seiner Wohnung festgenommen.

  • Der 66-Jährige erlitt Verbrennungen zweiten und dritten Grades im Gesicht, im Bauchbereich, an den Armen sowie im Genitalbereich.
  • Er wurde von einem Notarzt in ein künstliches Koma versetzt und in eine Spezialklinik für Verbrennungen geflogen.
  • Der Tatverdächtige sitzt seit Sonntag wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft. Er habe "mögliche tödliche Verletzungsfolgen zumindest billigend in Kauf genommen", hieß es.
18:44 Uhr

Nordirland-Krawalle: Belfast erlebt "Nacht des Chaos"

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Brennende Fahrzeuge und ein organisierter Angriff auf die Polizei: Belfast erlebt unruhige Nächte.

(Foto: picture alliance / empics)

Die wachsenden Spannungen in Nordirland haben sich nach Angaben der Polizei in einem Vorort der Hauptstadt Belfast in einer Nacht des "Chaos" entladen. Mehrere Dutzend Menschen hätten am Samstagabend in Newtownabbey einen "organisierten Angriff auf die Polizei" verübt, sagte der örtliche Polizeichef Davy Beck und schilderte die Krawalle als "Chaos". Die Krawallmacher hätten 30 Brandbomben auf Polizeibeamte geworfen und Fahrzeuge angezündet.

  • An den Krawallen beteiligten sich den Angaben zufolge etwa 30 teils maskierte Menschen. Ein 47-Jähriger sei wegen der Gewalt festgenommen worden und bleibe in Gewahrsam.
  • Am Freitagabend hatten Demonstranten in einem anderen Viertel von Belfast, in dem ebenfalls die pro-britischen Unionisten das Sagen haben, Polizisten mit Gullydeckeln, Ziegelsteinen und Brandsätzen beworfen.
  • Der britische Nordirland-Minister Brandon Lewis hatte daraufhin zur Ruhe aufgerufen.
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18:11 Uhr

Diana-Statue: Harry und William einigen sich über Design

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Diana-Devotionalien gibt es viele, doch die Statue soll an ihrem 60. Geburtstag am 1. Juli enthüllt werden.

(Foto: picture alliance / Ben Birchall/PA Wire/dpa)

Die Beziehung von Prinz William und Prinz Harry soll seit einiger Zeit schwierig sein. Das brisante Interview von Harry und seiner Ehefrau, Herzogin Meghan, mit US-Talkmasterin Oprah Winfrey machte die Sache sicher nicht besser. Funkstille scheint zwischen den Brüdern allerdings nicht zu herrschen. Wie die britische "The Sun" berichtet, hätten die beiden nun gemeinsam über das Design jener Statue entschieden, die zu Ehren ihrer Mutter, Prinzessin Diana, in London errichtet werden soll. Prinz William und Prinz Harry hätten demnach ihre Differenzen außer Acht gelassen und ein finales Design von Bildhauer Ian Rank-Broadley abgesegnet, schreibt die Boulevardzeitung. Die Statue werde nun angefertigt.

  • Zuvor hatten die Brüder einen Arbeitsausschuss gegründet, um das Projekt zu überwachen.
  • Prinz Harry, der mit seiner Familie in den USA lebt, soll Fotos des Designentwurfs zugeschickt bekommen haben.
  • Noch ist unklar, ob beide am 1. Juli bei der Enthüllung der Diana-Statue vor dem Kensington Palast anwesend sein werden. Die "Prinzessin der Herzen" hätte an diesem Tag ihren 60. Geburtstag gefeiert.
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18:00 Uhr
17:30 Uhr

Türkische Admirale begehren gegen Erdogan auf

Eine von mehr als 100 pensionierten Admiralen unterschriebene Erklärung zu einem internationalen Schifffahrtsabkommen hat für Aufregung in der Türkei gesorgt. Die Generalstaatsanwaltschaft in Ankara leitete Ermittlungen gegen die ehemaligen Marinesoldaten ein, wie Kommunikationsdirektor Fahrettin Altun auf Twitter bestätigte. Nicht nur die Unterzeichner, sondern auch diejenigen, die sie ermutigt hätten, würden von der Justiz zur Rechenschaft gezogen, schrieb er. Die türkische Führung verurteilte die Erklärung scharf, die in türkischen Medien veröffentlicht wurde. Darin bekennen sich die Unterzeichner zum Vertrag von Montreux, der die Durchfahrt durch den Bosporus und die Dardanellen - also die Meerengen zwischen Schwarzem Meer und Mittelmeer - regelt.

  • Die Diskussion um einen möglichen Ausstieg aus dem Vertrag habe man mit Sorge aufgenommen, hieß in dem Papier. Weiter hieß es, die türkischen Streitkräfte müssten die Grundsätze der Verfassung, in der etwa der Laizismus festgeschrieben ist, wahren.
  • Präsidentensprecher Ibrahim Kalin schrieb auf Twitter, die Erklärung beschwöre Putschzeiten herauf.
  • Das Verteidigungsministerium erklärte, man glaube daran, dass die "unabhängige türkische Justiz" das Nötige veranlasse.
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Der türkische Präsident Erdogan unter einem Porträt des laizistischen Staatsgründers Atatürk.

(Foto: picture alliance / AA)

16:51 Uhr

Sylterin bekommt Baby auf Seenotkreuzer

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Der neugeborene Bosse und seine Mutter Lara Müller-Maron sind wohlauf. Eine Fahrt ins Krankenhaus am Festland ist nicht mehr nötig.

(Foto: picture alliance/dpa/DGzRS)

In der Nacht zum Ostersonntag hat eine 25-jährige Frau auf dem Seenotrettungskreuzer "Pidder Lüng" einen Sohn zur Welt gebracht. Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte, sind Mutter und Kind wohlauf. Die Seenotretter waren um 2.00 Uhr nachts alarmiert worden, um die Hochschwangere zur Entbindung ans Festland zu bringen. Dafür reichte die Zeit dann jedoch nicht mehr aus. Auf Sylt gibt es zwar einen Hebammen-Notruf, jedoch keine Geburtsklinik. Eine der Hebammen begleitete deshalb die Mutter bei der Überfahrt.

  • "Seit es keine Geburtsklinik mehr auf Sylt gibt, wird empfohlen, dass Schwangere zwei Wochen vor dem errechneten Termin die Insel verlassen", sagte sie laut DGzRS.
  • In diesem Fall sei das Kind aber deutlich früher als erwartet zur Welt gekommen.
  • Anschließend ging es Mutter und Kind so gut, dass auf die Fahrt ins Krankenhaus verzichtet wurde und beide stattdessen mit der "Pidder Lüng" wieder zurück nach Sylt gebracht wurden.
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16:23 Uhr

Air France bekommt frisches Geld

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Die EU hat ihre Zustimmung erteilt, heißt es in Paris. Die Höhe der neuen Staatshilfen ist noch unklar.

(Foto: picture alliance / abaca)

Die durch die Corona-Pandemie tief in die roten Zahlen gerutschte Airline Air France kann auf neue Staatsgelder hoffen. Es sei eine Grundsatzeinigung mit der EU-Kommission über neue Unterstützungszahlungen der französischen Regierung erzielt worden, sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire im Fernsehen. Im Gegenzug für die erneute Staatshilfe müsse Air France einige Start- und Landerechte am Pariser Flughafen Orly abgeben. Die genaue Höhe der neuen Staatshilfe soll laut Le Maire noch festgelegt werden.

  • Air France-KLM war im Pandemiejahr 2020 tief in die roten Zahlen gestürzt. Der Verlust betrug nach Unternehmensangaben 7,1 Milliarden Euro.
  • 2019 hatte Air France-KLM noch einen Gewinn von 290 Millionen Euro verbucht.
  • Der französische Staat hat der Airline bereits sieben Milliarden Euro zugeschossen.
15:53 Uhr

Brexit-Drama mit Staraufgebot: Cumberbatch als Populist

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Früher Sherlock, heute Brexit-Fiesling Cummings: Benedict Cumberbatch.

(Foto: picture alliance / Everett Collection)

Die ARD hat seit Ostersonntag einen Fernsehfilm über die Hintergründe des EU-Austritts von Großbritannien in ihrer Mediathek. Das spannende Politdrama "Brexit - Chronik eines Abschieds" von 2019 (Originaltitel: "Brexit: The Uncivil War") ist britisches Bildungsfernsehen mit Anspruch und Starbesetzung. Benedict Cumberbatch ("Sherlock", "The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben") spielt in dem Film des Senders Channel 4 den Politstrategen Dominic Cummings. Er leitet die Kampagne für den Austritt Großbritanniens aus der EU ("Vote Leave/Take back control"). Im Gegensatz zu den EU-Befürwortern setzt er nicht auf herkömmliche Wahlkampfmethoden bei der Volksabstimmung 2016, sondern auf datenbasierte Mittel der psychologischen Kriegsführung. So gewinnt er eine erhebliche Zahl bisheriger Nichtwähler für ein Ja zum Brexit. Der echte Cummings verließ erst vergangenen November als wichtiger Berater und Strippenzieher den Regierungssitz von Premierminister Boris Johnson, also Downing Street Number 10.

15:18 Uhr

Terroranschlag geplant? Französische Polizei nimmt fünf Islamistinnen fest

Weil sie einen terroristischen Anschlag geplant haben sollen, sind in Frankreich mehrere Frauen festgenommen worden. Eine der fünf Frauen habe dabei besonders im Visier der Ermittler gestanden, hieß es aus Justizkreisen. Die anderen vier gehörten demnach zur Familie der Hauptverdächtigen. Eine von ihnen sei minderjährig. Die Frauen seien in der Nacht zu Sonntag in der südfranzösischen Stadt Béziers festgenommen worden, hieß es weiter. Die Zeitung "Le Point" berichtete, dass die Ermittler eine geplante Gewalttat in Montpellier befürchteten. Die Frauen sollen demnach bekannt für radikal-islamistische Überzeugungen gewesen sein.

  • Von der Staatsanwaltschaft gab es dafür aber zunächst keine Bestätigung.
  • Weitere Hintergründe waren zunächst noch unklar.
  • Frankreich wird seit Jahren von islamistischen Anschlägen erschüttert - dabei starben mehr als 250 Menschen.

14:49 Uhr

Alles leer: Briten plündern Regale mit Schoko-Eiern

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Hat der Run auf Schokohasen mit Corona zu tun? Oder mit dem Brexit? Für soziologische Erklärungen ist es noch zu früh.

(Foto: picture alliance / Zoonar)

Rätselhafte Insel: Zum zweiten Osterfest in der Pandemie haben sich in Großbritannien offenbar die Prioritäten verschoben. Während vor einem Jahr noch Klopapier zu den begehrtesten Gütern der Hamsterkäufer gehörte, haben sich die Briten in diesem Jahr auf Schoko-Ostereier gestürzt. Etliche Kunden teilten Fotos von leeren Supermarkt-Regalen in den sozialen Netzwerken. Handelsketten bestätigten dem "Guardian" die hohe Nachfrage: Der Supermarkt Asda verkaufte demnach mehr als doppelt so viele Oster-Artikel wie im Vorjahr, bei Marks & Spencer und Cadbury waren in den Online-Shops kurz vor Ostern gar keine Eier mehr verfügbar.

  • Bis zum Dienstag vor den Feiertagen hatten die Briten dem Bericht zufolge bereits mehr als 50 Millionen Pfund (umgerechnet knapp 59 Millionen Euro) für Oster-Süßigkeiten ausgegeben.
  • Nach Monaten der strengen Kontaktbeschränkungen dürfen sich die Menschen in England seit einigen Tagen draußen wieder mit bis zu sechs Personen treffen.
  • Übernachtungsbesuche bei Freunden oder Verwandten über Ostern sind allerdings - genau wie touristische Reisen - weiterhin verboten.

14:20 Uhr

Maas warnt vor Bürgerkrieg in Myanmar

Bundesaußenminister Heiko Maas hat dazu aufgerufen, einen Bürgerkrieg in Myanmar abzuwenden. "Die Militärs haben Myanmar innerhalb weniger Wochen an den Rand einer Katastrophe getrieben", sagte der SPD-Politiker der Funke Mediengruppe. "Niemand in der Region kann ein Interesse haben, dass Myanmar im Bürgerkrieg versinkt - auch diejenigen nicht, denen es nicht um die Rettung der Demokratie geht." Alle Akteure müssten jetzt den Druck auf die Militärregierung erhöhen, damit diese auf die Gesprächsangebote der Asean-Staaten eingehe. Innerhalb des Verbandes Südostasiatischer Nationen hat Indonesien die Führungsrolle bei der Suche nach einem Weg aus der Krise in Myanmar übernommen. Indonesien ist das größte Land der zehn Asean-Staaten, zu denen auch Myanmar gehört.

14:00 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Heidi Ulrich bricht jetzt auf, um wohlverdient ihre Ostereier zu suchen und hoffentlich auch zu finden. Digital natürlich und streng regelkonform. Ab sofort und bis in den späten Abend begleite ich Sie durch den "Tag". Mein Name ist Barbara Mauersberg, ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag und begleite Sie bis zum späten Abend durchs Nachrichtengeschehen: Vorschläge, Kritik, Reflexionen gerne an mich direkt: barbara.mauersberg@nachrichtenmanufaktur.de

13:52 Uhr

"Malcolm mittendrin"-Star Chris Masterson ist Vater geworden

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Inzwischen ist er 41 Jahre alt.

(Foto: picture alliance / Everett Collection)

Schauspieler Chris Masterson ist nun Vater einer Tochter. Seine Frau Yolanda Pecoraro Masterson veröffentlichte ein Bild der Kleinen und schrieb dazu, "Chiara Darby Masterson, ich liebe dich“. Laut US-Medienberichten ist es das erste Kind für die beiden. Chris Masterson ist vor allem bekannt aus der Serie "Malcolm mittendrin" - er spielte Malcoms älteren Bruder Francis. Malcom-Darsteller Frankie Muniz war erst vor knapp zwei Wochen Vater geworden.

13:40 Uhr

Iran dementiert indirekte Atomgespräche mit USA

Der Iran wird laut seinem Außenministerium bei dem neuen Atomtreffen in Wien keine Verhandlungen mit den USA führen. "Wir werden in Wien weder direkt noch indirekt mit den USA sprechen", sagte Vizeaußenminister Abbas Araghchi. Er wies Medienberichte zurück, wonach es am Dienstag auch indirekte Verhandlungen geben werde. "Irans Politik diesbezüglich ist klar und einfach: Die USA müssen zum Wiener Atomabkommen zurück, den Deal vertragsgerecht erfüllen und dementsprechend auch die Sanktionen gegen den Iran aufheben", sagte Araghchi. Sobald dies der Fall sei, werde auch der Iran sich wieder an die Abmachungen im Deal halten.

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hatte das Wiener Atomabkommen von 2015 einseitig aufgekündigt. Die verbliebenen Vertragspartner sind China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland. Das Treffen am Dienstag ist der erste ernsthafte Versuch nach der Amtsübernahme von US-Präsident Joe Biden, das Atomabkommen mit dem Iran zu retten.

13:30 Uhr

Niederlande als Hochinzidenzgebiet eingestuft

Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen in den Niederlanden stuft die Bundesregierung das Nachbarland nach Ostern als Hochinzidenzgebiet ein. Wer ab Dienstag von dort nach Deutschland einreist, muss einen negativen Corona-Test vorweisen können, wie das Robert Koch-Institut am Sonntag bekannt gab.

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13:08 Uhr

Fahrer verwechselt Pedale und kracht in Bäckerei

Ein 87-Jähriger hat in Dahlem bei Euskirchen in Nordrhein-Westfalen die Kontrolle über sein Auto verloren und ist in eine Bäckerei gekracht. Der Mann habe Bremspedal und Gaspedal verwechselt, teilte die Polizei mit. Den Menschen im Geschäft ist zum Glück nichts passiert. Der Fahrer wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Am Gebäude entstand ein hoher Sachschaden. Der Unfall war schon am Donnerstagmorgen passiert.

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Das Auto durchbrach die Gebäudefassade.

(Foto: dpa)

12:53 Uhr

Papst Franziskus warnt vor Rüstungswettlauf

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Wegen der Pandemie feierte Papst Franziskus seine Messe nur mit einer begrenzten Zahl von Anwesenden.

(Foto: dpa)

Papst Franziskus hat in seiner Osterbotschaft vor einem Rüstungswettlauf gewarnt, der trotz der Corona-Pandemie andauert. "Die Pandemie ist immer noch in vollem Gange. Die soziale und wirtschaftliche Krise ist sehr schwer, besonders für die Ärmsten", sagte das katholische Kirchenoberhaupt im Petersdom. Und er fuhr fort: "Trotzdem - und das ist skandalös - nehmen die bewaffneten Konflikte kein Ende und die militärischen Arsenale werden verstärkt." Der Papst hielt seine Osteransprache kurz vor dem wichtigen Segen "Urbi et Orbi" (Für die Stadt und den Erdkreis). Mit diesem Segen erlässt das Kirchenoberhaupt den Gläubigen die Strafen für bereute und gebeichtete Sünden.

12:11 Uhr

Einbrecher fesseln Ex-Adidas-Besitzer Tapie

Der frühere Adidas-Besitzer Bernard Tapie ist in seinem Haus nahe Paris von Einbrechern angegriffen und gefesselt worden. Der 78-Jährige und seine Frau Dominique Tapie hätten geschlafen, als vier Diebe bei ihnen eingedrungen seien, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Ermittlerkreisen. Die Eindringlinge hätten das Ehepaar geschlagen und mit Elektrokabeln gefesselt - und seien dann mit ihrer Beute geflohen. Dominique Tapie soll sich selbst befreit und dann die Polizei gerufen haben. Sie wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht, ihr an Krebs erkrankter Mann verweigerte einen Transport in die Klinik. Die Diebe stahlen unter anderem Schmuck. Der Wert ihrer Beute ist unklar.

12:38 Uhr

Rover setzt Mini-Hubschrauber auf Mars ab

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Hier hängt der Helikopter noch unter dem Rover. Der Helikopter wiegt rund 1,8 Kilo. Er hat 85 Millionen Dollar gekostet.

(Foto: NASA/JPL-Caltech/MSSS)

Der Mars-Rover Perseverance hat den Mini-Helikopter Ingenuity auf der Oberfläche des Roten Planeten abgesetzt. Auf einem von der Nasa veröffentlichten Foto ist zu sehen, dass sich der Rover inzwischen ein Stück von dem Helikopter entfernt hat. Ingenuity soll als erstes motorisiertes Fluggerät der Geschichte einen Flug auf einem fremden Planeten unternehmen. Den ersten Flugversuch soll Ingenuity frühestens am 11. April starten - ein äußerst schwieriges Vorhaben. Denn die Atmosphäre auf dem Mars verfügt lediglich über ein Prozent der Luftdichte auf der Erde. Dies dürfte den Aufstieg des Helikopters massiv erschweren. Helfen könnte die Gravitation auf dem Mars, die rund zwei Drittel geringer ist als jene auf der Erde.

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11:38 Uhr

Betrunkener Maskenverweigerer pöbelt in Klinik

In Mecklenburg-Vorpommern ist ein Mann erst betrunken mit einem Transporter gefahren, dann hat er im Krankenhaus rumgepöbelt und eine Patientin rassistisch beschimpft. Eine Frau hatte gestern Nachmittag die Polizei gerufen, weil sie sich von dem Transporterfahrer verfolgt gefühlt hatte. Die Polizei folgte ihm daraufhin bis zu seiner Wohnung in Altentreptow. Der Mann hatte mehr als zwei Promille Alkohol im Blut. Er musste seinen Führerschein abgeben und wurde für die Entnahme einer Blutprobe in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. "Während der polizeilichen Maßnahmen zeigte er sich oftmals unkooperativ und respektlos, sowohl gegenüber den Beamten als auch gegenüber dem Klinikpersonal", teilte die Polizei mit. Im Krankenhaus weigerte er sich zunächst, seinen Mund-Nasen-Schutz richtig aufzusetzen. Als der 47-jährige Deutsche an einem Krankenbett vorbeiging, in dem eine Frau lag, zog er den Mund-Nasen-Schutz herunter, beschimpfte die 33-Jährige rassistisch und spuckte vor ihr aus. Gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet.

11:06 Uhr

Rapper Haftbefehl: "Ganz ehrlich: Corona, das gibt's"

Rapper Haftbefehl sieht sich in gewisser Weise als Ex-Verschwörungstheoretiker. "Ich habe über Chemtrails gerappt. Ich habe auch über die Rothschilds gerappt", sagte der 35-Jährige dem "Spiegel". "In Anführungsstrichen, weil ich damals nicht überzeugt von diesen Dingen war. Ich war jung und wirklich noch auf der Straße unterwegs. Auf der Suche nach irgendwas. Eine verlorene Seele. Mittlerweile sehe ich das ganz anders." Er habe sich schon öfter "entschuldigt für diese Sachen", betonte der Rapper. "Ich war ja selber mal Verschwörungstheoretiker, in Anführungsstrichen, aber, ganz ehrlich: Corona, das gibt's."

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10:36 Uhr

Hongkonger Polizei meldet Rekord-Kokainfund

So viel Kokain wurde in Hongkong noch nie an einem Tag entdeckt: Insgesamt rund 700 Kilogramm fanden Polizisten am Freitag in einem Industriegebiet. Als sie einen Mann mit einem Rollwagen durchsuchten, fanden sie 150 mit Kokain gefüllte Pappschachteln, etwas später 492 weitere in einem Industriegebäude. Zwei Männer im Alter von 19 und 25 Jahren wurden festgenommen. Die Drogen hatten einen Wert von umgerechnet 101,7 Millionen Euro. Von der Polizei hieß es, die Drogen seien vermutlich per Schiff aus Südamerika in Gewässer in der Nähe von Hongkong gebracht worden. Dann seien sie mit Schnellbooten nach Hongkong geschmuggelt worden. Dass der Fund so groß war, könnte mit der Corona-Pandemie zusammenhängen, erklärte die Polizei. Statt wie normalerweise kleinere Mengen an Drogen von Reisenden im Flugzeug schmuggeln zu lassen, müssten die Banden nun häufig große Drogenmengen gleichzeitig verschiffen, was riskanter sei.

10:26 Uhr

Ostermesse in Jerusalemer Grabeskirche zelebriert

In der Grabeskirche in Jerusalem haben Christen die traditionelle Ostermesse gefeiert. Anders als im vergangenen Jahr durften trotz der Corona-Krise wieder Gläubige teilnehmen. Wegen Einreisebeschränkungen waren allerdings weiterhin weder Pilger noch Touristen dabei. Erzbischof Pierbattista Pizzaballa rief die Kirche zu Ostern zu neuem Mut auf. Die Welt sei "müde und verletzt, erschöpft von der Pandemie und den vielen Situationen von Angst, Tod und Schmerz". Die Menschen bräuchten nun eine "Kirche mit offenen Augen", sagte Pizzaballa und beschwor das Wunder der Auferstehung Jesu. Die Grabeskirche in Jerusalems Altstadt steht an dem Ort, an dem Jesus der christlichen Überlieferung nach gestorben und wieder auferstanden ist. Sie gilt als heiligster Ort des Christentums und als ein Zentrum christlicher Osterfeiern.

09:13 Uhr

Bund will große Netflix-Serien anlocken

Mit mehr Bundesförderung soll die Produktion großer Serien wie der Netflix-Erfolg "Das Damengambit" verstärkt nach Deutschland gelockt werden. Die US-amerikanische Miniserie war teilweise in Berlin gedreht worden. Nach einer neu gefassten Richtlinie kann mit bis zu zehn Millionen Euro künftig ein Viertel der in Deutschland entstehenden Kosten durch Bundesmittel abgedeckt werden. Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagte, Ziel sei es, teure Serien wie etwa die Netflix-Serie "1899" der "Dark"-Macher in Deutschland zu halten oder hierher zu holen. Voraussetzung sei, dass es bei der Produktion einen Bezug zu Europa oder Deutschland gebe. Das können zum Beispiel Drehorte sein, aber auch ein thematischer Bezug oder eine Stoffvorlage etwa aus der Literatur.

08:55 Uhr

Frühling legt ab Ostermontag Winterpause ein

Wer am Sonntag im Freien Ostereier sucht, sollte sich dafür warm anziehen. Denn die Temperaturen verharren oft im einstelligen Bereich, nur im äußersten Südwesten ist es bei 16 Grad noch recht warm. Damit ist allerdings bald Schluss, denn am Ostermontag kehrt der Winter zurück.

08:31 Uhr

Ostereier werden zu Protest-Mittel in Myanmar

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Die drei Finger sind zu einem Symbol der Proteste in Myanmar geworden.

(Foto: via REUTERS)

In Myanmar haben Demonstranten Ostereier zum Symbol ihres Widerstandes gegen die Militärregierung gemacht. Obwohl das Land überwiegend buddhistisch geprägt ist, verbreiteten Menschen in den sozialen Medien Fotos von Ostereiern mit Slogans gegen den Putsch am 1. Februar. Verschickt wurden zum Beispiel Botschaften mit Bildern von Ostereiern, auf denen stand "Frühlingsrevolution", "Wir müssen siegen" und "Hau ab, MAH", womit der Anführer der Militärregierung, Min Aung Hlaing, gemeint ist. Auch auf Kundgebungen forderten zahlreiche Demonstranten die Rückkehr zur Demokratie. Im ganzen Land seien zudem Menschen weiter im Streik, teilte die Gefangenenhilfsorganisation AAPP mit. Nach ihren Angaben wurden seit dem Putsch 557 Menschen getötet. 2660 Menschen seien in Gewahrsam, hieß es.

08:06 Uhr

160 Flüchtlinge gerettet, Schicksal 110 weiterer Menschen unklar

Im Mittelmeer sind rund 160 Flüchtlinge von zwei Booten gerettet worden. Die Menschen würden nun auf die italienische Insel Lampedusa gebracht, teilte die Hilfsorganisation am Samstagabend mit. Von einem dritten Boot, auf dem sich etwa 110 Menschen befänden, gebe es noch keine Nachricht. Die Organisation hatte zuvor erklärt, rund 270 Menschen auf drei Booten befänden sich in Lebensgefahr. Vorbeifahrende Handelsschiffe hätten den seit drei Tagen im Mittelmeer treibenden Booten die Hilfe verweigert, erklärte die Organisation Alarm Phone, die Anrufe von Flüchtlingen in Seenot entgegennimmt. Die Situation der Migranten sei lebensbedrohlich. Der Organisation zufolge verweigerten sowohl Malta als auch Italien, in deren Nähe sich die Boote befanden, direkte Hilfe und auch die Koordinierung von Hilfsaktionen.

07:38 Uhr

Viele Verbraucher würden gern öfter bargeldlos bezahlen

Das Bezahlen ohne Schein und Münze hat im Corona-Jahr einen Schub erfahren. Doch nicht in allen Geschäften kann man bargeldlos zahlen. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov sagten 26 Prozent der Befragten, sie würden Karte und Smartphone häufiger zum Bezahlen nutzen, "wenn es mehr Möglichkeiten gäbe". Grundsätzlich waren sechs von zehn Befragten bereit, häufiger bargeldlos zu bezahlen. 14 Prozent würde diesen Weg stärker nutzen, wenn sie gleichzeitig an der Kasse Bargeld abheben könnten.

07:06 Uhr

159 Firmen drucken Nutri-Score auf ihre Verpackungen

Rund viereinhalb Monaten gibt es den Nutri-Score in Deutschland nun. Lebensmittelhersteller können die Nährwert-Ampel freiwillig auf ihre Verpackungen drucken. Laut Bundesernährungsministerin Julia Klöckner beteiligen sich bisher 159 Unternehmen mit 308 Marken daran. Aus Sicht der CDU-Politikerin ist das ein großer Erfolg. Die Grünen fordern jedoch, die Kennzeichnung auf den Verpackungen von Lebensmitteln verpflichtend zu machen. Dies lehnte Klöckner in der Funke-Mediengruppe ab und verwies dabei auf das Europarecht. Beim Nutri-Score werden neben Zucker, Fett und Salz auch Bestandteile wie Ballaststoffe in eine Gesamtbewertung einbezogen. Die Ampel gibt dann einen einzigen Wert an - auf einer fünfstufigen Skala von "A" auf dunkelgrünem Feld für die günstigste Bilanz bis zum roten "E" für die ungünstigste.

06:38 Uhr

Daten von über 500 Millionen-Facebook-Nutzern veröffentlicht

E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und mitunter auch der Beziehungsstatus – all diese Informationen zu mehr als 500 Millionen Facebook-Nutzern sind in einem Hacker-Forum aufgetaucht. Die Daten waren schon 2019 erbeutet worden.

  • "Alle 533.000.000 Facebook-Daten wurden gerade kostenlos veröffentlicht", sagte Alon Gal, Technologie-Chef des Unternehmens Hudson Rock, das Informationen über Cyberkriminalität zusammenträgt. Er warf Facebook "absolute Nachlässigkeit" vor.
  • "Schlechte Akteure werden die Informationen sicherlich für Social Engineering, Betrug, Hacken und Marketing nutzen."
  • Facebook erklärte, es handele sich um kein neues Problem. "Das sind alte Daten, über die zuvor 2019 berichtet worden war", teilte die Pressestelle mit. "Wir haben das Problem im August 2019 entdeckt und gelöst."
  • Laut dem Portal "Business Insider" sind einige der Daten aber noch aktuell.
  • Es ist nicht der erste Skandal um Nutzerdaten, für den Facebook in der Kritik steht. 2016 hatte die britische Beratungsfirma Cambridge Analytica die persönlichen Daten von Millionen Facebook-Nutzern für politische Werbung genutzt.
Mehr dazu lesen Sie hier.
06:20 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen und frohe Ostern!

Neben Ostereier suchen, kochen und backen, steht heute auch noch Folgendes an:

  • Papst Franziskus feiert am Ostersonntag im Petersdom den Gottesdienst zur Auferstehung Jesu Christi und spendet den Segen "Urbi et Orbi". Die Feierlichkeiten werden wegen der Corona-Pandemie in kleinerem Kreis abgehalten. Die morgendliche Messe um 10 Uhr muss Franziskus wie schon im Vorjahr wieder im Petersdom feiern.
  • Heute wird nicht nur Ostern gefeiert, heute ist auch der letzte Tag des jüdischen Pessachfestes, das an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei erinnert.
  • In Bulgarien wird ein neues Parlament gewählt. Insgesamt 6,7 Millionen Stimmberechtigte sind zur Wahl aufgerufen. Diese wird darüber entscheiden, ob im ärmsten EU-Land die pro-europäische bürgerliche Regierungspartei GERB von Ministerpräsident Boiko Borissow an der Macht bleibt.
  • Zum Abschluss des 27. Spieltags der Fußball-Bundesliga kommt es um 18 Uhr zum Berliner Derby. Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Hertha BSC will der 1. FC Union im Stadion An der Alten Försterei seine bisher starke Saison mit einem Sieg bestätigen. Die Köpenicker haben 14 Punkte mehr als die gegen den Abstieg kämpfende Hertha. Schon vorher, um 15:30 Uhr, empfängt der VfB Stuttgart den SV Werder Bremen.

Einen schönen Feiertag!

06:00 Uhr
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