Der TagTrumps Beliebtheit steigt leicht - aber Demokraten bauen Vorsprung aus
Von diesen Zustimmungswerten kann Bundeskanzler Friedrich Merz nur träumen, wenngleich die deutschen und US-amerikanischen Verhältnisse dann doch ziemlich anders sind. Die Werte von US-Präsident Donald Trump haben sich einer Umfrage zufolge jedenfalls von einem Rekordtief leicht erholt, die Demokraten bauen ihren Vorsprung vor den anstehenden Kongresswahlen jedoch aus. Einer am Montag veröffentlichten Reuters/Ipsos-Umfrage zufolge würden derzeit 44 Prozent der Wählerinnen und Wähler für die Demokraten stimmen und 37 Prozent für Trumps Republikaner. Ein Vorsprung von sieben Punkten ist der größte seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025. Zugleich verlieren die Republikaner ihren langjährigen Vorsprung bei der Wirtschaftskompetenz: 38 Prozent der Befragten trauen den Demokraten in Wirtschaftsfragen mehr zu, bei den Republikanern sind es 37 Prozent.
Trumps persönliche Zustimmungsrate stieg auf 35 Prozent, nachdem sie Ende August mit 33 Prozent den tiefsten Stand seiner politischen Laufbahn erreicht hatte. Trumps Beliebtheit hat seit dem Beginn des von ihm begonnenen Krieges gegen den Iran im Februar deutlich gelitten. Der Konflikt hat die Öllieferungen aus dem Nahen Osten ins Stocken gebracht und die Preise für Kraftstoff in die Höhe getrieben, was auch die Finanzen der US-Haushalte belastet.