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Der TagErstmals beobachtet: Schimpansen bilden Koalition und töten Gorillas

20.07.2021, 16:38 Uhr

Deutsche Forscher von der Universität Osnabrück und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie aus Leipzig haben erstmals tödliche Angriffe von Schimpansen auf Gorillas in freier Wildbahn beobachtet. Zu den Angriffen kam es bereits im Jahr 2019 im Loango-Nationalpark in Gabun, die neuen Erkenntnisse sind nun in der Fachzeitschrift "Scientific Reports" erschienen.

Was genau war passiert? In beiden im Artikel beschriebenen Begegnungen bildeten die Schimpansen eine Koalition und griffen die Gorillagruppen an, woraufhin die beiden Silberrücken und die Weibchen der Gruppen sich und ihre Kinder verteidigten. Die Silberrücken und mehrere erwachsene Weibchen konnten fliehen, während zwei Gorillakinder ihren Müttern entrissen und getötet wurden. Die Autoren aus Osnabrück und Leipzig führen mehrere Erklärungen für die beobachteten Aggressionen an. Tötungen zwischen verschiedenen Arten können entweder als Jagdverhalten oder als Konkurrenz um Nahrung interpretiert werden.

Quelle: ntv.de