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Carsten Maschmeyer verspricht "Höhle der Löwen" jetzt mit mehr Tech

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Carsten Maschmeyer ist einer von sieben Investoren in "Die Höhle der Löwen".

(Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Carsten Maschmeyer ist auch bei der heute startenden achten Staffel von "Die Höhle der Löwen" als Investor dabei. Im Podcast "So techt Deutschland" erzählt er, was die TV-Zuschauer in den neuen Folgen erwarten wird und warum der Fokus mehr Tech-Investments liegen wird.

Seine Investitionen in Startups sind nicht nur irgendwelche Investments, es sind seine "Babys". Wenn Carsten Maschmeyer über "seine" Startups spricht, dann spürt man, dass er dafür brennt. Gerade in der Corona-Krise komme seine Erfahrung ins Spiel: "Ich habe schon einige Krisen durchgestanden und habe schon im Gewitter gestanden. Da ist man dann Krisenmentor", sagt Maschmeyer und nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um die Rettungspolitik der Bundesregierung geht. "Ich höre von Gründern immer nur, wie enttäuscht sie sind, dass Unternehmen, die zig Jahre Zeit hatten, finanzielle Reserven zu bilden, mit Geschäftsmodellen von gestern, ohne Perspektive, die zusätzlich noch Tausende Leute entlassen, mit Milliarden gestützt und gesponsert werden." Das größte Unternehmen, das wir in Deutschland hätten, sei die Gründerszene: "Eine Million Arbeitsplätze mit so vielen tollen digitalen Innovationen", betont der Investor.

Die "Höhle der Löwen" sei zwar sehr anstrengend, biete ihm aber zwei Vorteile: "Ich sehe Dinge, auf die ich nicht gekommen wäre", sagt Maschmeyer. Selbst wenn er das Thema kennen würde, hätte er sich für manche Startups nicht interessiert. Aber wenn man den Gründer einige Minuten zuhöre, Fragen stelle und "sich davon begeistern" lassen, komme er an Dinge, "die ich sonst nicht gesehen hätte", erzählt Maschmeyer. Der zweite Vorteil sei die Bekanntheit der "Löwen". Das bringe einen enormen zusätzlichen Schwung an Angeboten für Investment: "Das ist ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Investoren", gibt Maschmeyer zu.

Klaren Fokus sieht Maschmeyer auf Investments im Technologiebereich: "Am liebsten haben wir Gründer, die Informatik studiert haben, die Ingenieure sind, Elektrotechnik hinter sich haben." Gute Sachen sehe er in Aachen, Karlsruhe oder bei der TU München und das sehe man jetzt auch in der "Höhle der Löwen". "Wir haben sehr viele Startups in Deutschland, die von BWLern oder Marketingleuten gegründet werden", sagt Maschmeyer. Die gründeten irgendein Modeportal, den nächsten Smoothie-Laden oder Online-Blumenversand. Aber in der neuen Staffel werde es mehr Technologie geben: "Wir werden Digitalität sehen, Künstliche Intelligenz. Tolle Sachen und das macht große Freude", verspricht Maschmeyer.

Seiner Meinung nach sei das E-Commerce-Zeitalter vorbei. Was online verkauft werden könne, werde bereits verkauft. Bei den Goldsuchern früher seien konstant diejenigen wohlhabend geworden, die Schaufeln, Zelte oder Jeans verkauft hätten. Es gehe jetzt um die Services drumherum, also um die B2B-Welle und "da brauchen wir eben Blockchain, Künstliche Intelligenz, Algorithmen." Ob er Vorbilder hat und ob er glaubt, dass Typen wie Elon Musk in Deutschland Platz hätten, erzählt Carsten Maschmeyer in der neuen Folge von"So techt Deutschland".

Die achte Staffel von "Die Höhle der Löwen" startet am heutigen 31. August und ist künftig immer montags um 20.15 Uhr auf Vox zu sehen. Auf TVNOW sind die vergangenen Staffeln abrufbar.

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Quelle: ntv.de