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Wieder was gelernt E-Scooter sind bequem, schnell und nervig

In Paris sah es kurz nach Zulassung der E-Scooter teils so aus.

In vielen Städten sah es kurz nach Zulassung der E-Scooter teils so aus.

(Foto: REUTERS)

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E-Scooter sind klein, durch ihren Elektro-Antrieb ziemlich flott und bald auch in Deutschland zugelassen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde dürfen Rollerfahrer künftig über unsere Straßen düsen. Doch wo sind die kleinen Flitzer erlaubt und wo nicht? Und welche Strafen drohen, wenn Scooter-Fahrer gegen die Regeln verstoßen?

Das hören Sie in dieser Ausgabe von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

E-Scooter sind vor allem für Großstädte interessant, in denen die Straßen verstopft und die U-Bahnen voll sind. Dort buhlen vor allem Verleihdienste um die Gunst von Pendlern und Touristen, sagte uns Annika Meenken vom Verkehrsclub Deutschland (VCD).

"Die Vorgehensweise ist wie beim Bike-Sharen, also ich lade mir die entsprechende App herunter. Die wird dann mit Paypal oder Kreditkarte gekoppelt. Und dann gibt es verschiedene Abrechnungsmodi. Zehn Minuten sind zwischen zwei und drei Euro zu haben und dann kann man auch schon loslegen."

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Paris hat die Regeln für E-Scooter zuletzt deutlich verschärft.

(Foto: picture alliance/dpa)

Aber natürlich sind nicht alle vom nächsten hippen Mobilitätstrend begeistert. E-Roller-Gegner halten die Fahrer für verantwortungslose Rüpel, die Fußgänger und Radfahrer in Gefahr bringen. Es nervt sie, dass viele Roller einfach auf dem Gehweg liegen bleiben. In Paris, San Francisco und anderen Scooter-Städten gab es riesigen Streit. Das befürchtet der VCD auch für Deutschland.

"Wir vermuten, dass es ähnlich wie bei den Bikesharing-Anbietern laufen wird und sich viele ärgern, dass die wild geparkt werden. Grundsätzlich ist das erlaubt, also E-Scooter dürfen so wie Fahrräder abgestellt werden."

Welche Strafen für Verstöße in Deutschland geplant sind und welch hohe Kosten E-Scooter-Verleiher verlangen, hören Sie in dieser Ausgabe von "Wieder was gelernt". Alle Folgen finden Sie in der n-tv App, bei Audio Now, Deezer, iTunes, Soundcloud und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Nehmen Sie die URL und fügen Sie "Wieder was gelernt" einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

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Quelle: n-tv.de, sks

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