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Ja. Nein. Vielleicht. Whistleblower - Petzen sind doof

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(Foto: imago/allOver-MEV)

Wenn irgendwo etwas schiefläuft, wird das oft geheim gehalten, auch wenn die Öffentlichkeit ein großes Interesse daran hat, dass Missstände offengelegt werden. Ein Beispiel ist der Abgas-Skandal bei Volkswagen: Viele Menschen bei VW müssen von den Abgas-Manipulationen gewusst haben. Es gab sogar ein internes Hinweissystem. Trotzdem hat keiner gepetzt.

Was hindert Menschen daran, Missstände der nationalen Sicherheit, Betrug oder Gefährdung von unschuldigen Menschen anzuzeigen? Warum halten sie oft dicht und sagen nichts? Und was kann man tun, um sie zu motivieren?

Verhaltensökonomin Verena Utikal und Klaus-Ulrich Schmolke, Professor für Bürgerliches Recht an der FAU Erlangen, diskutieren in einer Doppelfolge bekannte Whistleblower-Fälle. In der ersten Folge geht es um Wikileaks-Gründer Julian Assange, um die Erfolge der Enthüllungsplattform und wo sie daneben lag. Schmolke erzählt die Geschichten bekannter Whistleblower wie Chelsea Manning, Howard Wilkinson oder Martin Porwoll. Und er erklärt die Psychologie hinter der Entscheidung: Soll ich petzen oder dicht halten?


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Im "Ja. Nein. Vielleicht."-Podcast erklärt Verhaltens- und Entscheidungswissenschaftlerin Verena Utikal mit ihren Gästen, wie Entscheidungen funktionieren, warum wir uns damit oft schwertun und wie leicht wir uns manipulieren lassen. Ihr erfahrt das Neueste aus der Entscheidungsforschung und bekommt wertvolle Tipps und Tricks für alle Lebenslagen.

Anmerkung: Diese Folge von "Ja. Nein. Vielleicht." wurde vor der Corona-Krise aufgezeichnet.

Quelle: ntv.de, jwa