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Wieder was gelernt Auf dem Mond warten 96 Fäkalien-Beutel

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(Foto: imago/Cinema Publishers Collection)

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Am 20. Juli 1969 hat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betreten. 50 Jahre später wollen die Nasa und andere Raumfahrtorganisationen zurück auf den Mond. Die Schnellsten müssten aber erst mal ein paar Fäkalien-Beutel aufsammeln.

Warum Neil Armstrong und die anderen Astronauten ihre Fäkalien auf dem Mond zurückgelassen haben und warum Astrobiologen die Beutel untersuchen wollen, hören Sie in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Neil Armstrong, Edward "Buzz" Aldrin und Michael Collins - die Besatzung der Apollo-11-Mission hat mit ihrem Flug zum Mond Weltgeschichte geschrieben. Während Collins in der Kapsel wartet, verbringen Armstrong und Aldrin 21-einhalb Stunden auf dem Erdtrabanten. Zweieinhalb davon laufen und hüpfen sie draußen herum, sammeln Mondstaub und Mondgestein ein. Die beiden lassen aber auch einige weiße Beutel mit ihren Exkrementen zurück.

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Kristina Beblo-Vranesevic arbeitet als Astrobiologin beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Sie hat uns erklärt, warum sie die Beutel nicht mit zurück gebracht haben:

"Es war so, dass man Mondstaub und Mondgestein zur Erde bringen wollte. Das heißt, man musste Gewicht reduzieren, weil sonst logistisch nicht möglich gewesen wäre, wieder von der Mondoberfläche zu starten. Deshalb hat man Dinge dort zurückgelassen, die man einfach nicht mehr brauchte."

Insgesamt liegen 96 Fäkalien-Beutel der zwölf Astronauten auf dem Erdtrabanten. "Buzz" Aldrin hat bereits in einem Tweet all jenen sein Beileid ausgedrückt, die seine Beutel irgendwann untersuchen wollen. Dazu gehört Kristina Beblo-Vranesevic. Warum die Astrobiologin die Fäkalien-Beutel auf dem Mond als "wertvollen Schatz" bezeichnet, hören Sie in dieser Ausgabe von "Wieder was gelernt".

Wieder was gelernt

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Quelle: n-tv.de, sks

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