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Wieder was gelernt Die Quanten-Revolution hat begonnen

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(Foto: imago/Manfred Segerer)

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Quanten können sich an mehreren Orten und in mehreren Zuständen gleichzeitig befinden. Warum das so ist, wissen wir nicht. Aber wir wissen, wie wir daraus ultraschnelle Computer bauen können, die selbst komplizierteste Aufgaben im Nu berechnen können. Das staufreie Zeitalter hat möglicherweise begonnen.

Darum geht's in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

In der klassischen Welt erklären die Gesetze der Mechanik und der Thermodynamik, wie sich Objekte bewegen und verhalten. Wenn wir einen Apfel in der Hand halten und loslassen, fällt er runter. In der Welt der Quanten, der kleinsten uns bekannten Teilchen, ist das nicht so. Dort gelten andere Regeln, sagt Tommaso Calarco. Er leitet das Institut für Quanten-Kontrolle am Forschungszentrum Jülich.

"Ein Atom kann sich gleichzeitig an zwei unterschiedlichen Orten oder in zwei unterschiedlichen Zuständen befinden. Wenn ich mehrere Atome habe, können die sich sogar in sogenannten verschränkten Zuständen befinden, die buchstäblich unvorstellbar sind. Das heißt, wir können mathematisch beschreiben, was diese Quanten tun. Wir können uns aber kein mentales Bild bauen, wie die aussehen. Wenn Sie also fragen, ob wir wissen, was sie tun, lautet die Antwort: Jein."

Das Gute ist, dass wir gar nicht wissen müssen, warum Quanten tun, was sie tun, um zu wissen, dass wir mit ihnen wahnsinnig schnelle Quantencomputer bauen können. Wie sich die von aktuellen unterscheiden, welche historische Leistung Google mit seinem Exemplar vollbracht hat und wieso Staus bald der Vergangenheit angehören könnten, hören Sie im Podcast.

Wieder was gelernt

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Quelle: ntv.de, chr