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Wieder was gelernt So funktionieren Fake News

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(Foto: picture alliance / Monika Skolim)

US-Präsident Trump hat den Begriff "Fake News" in unseren Wortschatz katapuliert. Aber nicht jede Falschmeldung ist auch eine Fake News und Trump ist auch kein Lügner, sondern er erzählt Bullshit, sagt Philosoph Philipp Hübl.

Was der Unterschied ist, hören Sie in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Nicht jede Unwahrheit ist gleich. Es gibt Lügner, die absichtlich etwas Falsches sagen, um zu täuschen und ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Es gibt Trottel, die weiterverbreiten, was sie irgendwo gehört haben und hoffen, dass es schon stimmen wird. Und es gibt Menschen wie US-Präsident Donald Trump, sagt Philosoph und Buchautor Philipp Hübl.

"Er ist der Prototyp eines Bullshitters. Das ist der, der sagt: Mir ist die Wahrheit egal. Es gibt eine schöne Anekdote: Trump hat mal erzählt, er habe sich mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau unterhalten. Dabei habe Trudeau gesagt, Kanada habe kein Handelsdefizit gegenüber den USA. Trump hat erwidert: Doch, habt ihr. Später hat er damit geprahlt, dass er gar nicht wusste, ob das stimmt. Ihm war das egal, er wollte Trudeau einfach nur eins vor den Latz knallen."

Donald Trump redet andauernd von Fake News. Er meint die "New York Times", die "Washington Post" oder CNN - jede Zeitung und jeden Fernsehsender, der oder die schlecht und kritisch über ihn berichten. Aber diese Definition ist natürlich Quatsch. "Fake News" sind gefälschte oder fingierte Nachrichten mit Absicht oder Vorsatz, sagt Philipp Hübl.

Welcher Denkfehler uns dazu verleitet, Fake News manchmal unbewusst weiterzuverbreiten, und warum er Gesetze gegen Fake News ablehnt, hören Sie im Podcast.

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Quelle: ntv.de, chr