Panorama

Coronavirus-Liveticker+++ 00:38 Iran plant neue Einschränkungen wegen Omikron +++

21.12.2021, 00:48 Uhr

Der Iran will wegen der neuen Omikron-Variante erneut strenge Corona-Einschränkungen bis hin zum Lockdown einführen. "Wegen der neuen Omikron-Variante planen wir mit einem Umdenken im Corona-Krisenstab", sagte Gesundheitsminister Bahram Ejnollahi bei einem Krisentreffen in Teheran. Wegen der Wirtschaftskrise im Iran wollte die Regierung von Präsident Ebrahim Raisi erneute Beschränkungen eigentlich unbedingt vermeiden.

+++ 23:23 Expertenrats-Mitglied sieht keine Chance für Großveranstaltungen +++

Der Kommunal-Vertreter im Corona-Expertenrat der Bundesregierung, Stefan Sternberg, hat sich in der derzeitigen Pandemielage gegen Großveranstaltungen ausgesprochen. "Ich sehe im Moment überhaupt gar keine Chance mehr für Großveranstaltungen", sagte der Landrat des Kreises Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern in den ARD-"Tagesthemen". Wenn man schaue, wie es in den Nachbarländern zu dem drastischen Aufwuchs der Corona-Infektionen gekommen sei, dann könne man da definitiv sehen, dass das Großveranstaltungen gewesen seien. Sie hätten wegen der hohen Ansteckung der Variante Omikron dazu geführt, dass sich das Infektionsgeschehen ausgedehnt habe.

+++ 22:56 EU will schneller auf Krisen wie Covid-19 reagieren +++

Die EU will auf Gesundheitskrisen wie die Corona-Pandemie schlagkräftiger reagieren können. Dazu verständigten sich die EU-Staaten auf ein Gesetz, das im Krisenfall den einfacheren Kauf von Impfstoff, Medizinprodukten und Medikamenten für alle Mitgliedstaaten ermöglichen soll. Zudem sollen Produktionskapazitäten überwacht und kurzfristig hochgefahren werden können. Ein Großteil dieser Aufgaben dürfte von der neuen EU-Behörde zur Vorsorge von Gesundheitskrisen Hera (Health Emergency Preparedness and Response Authority) übernommen werden. Sie soll gesundheitliche Notstände verhindern, gefährliche Erreger schneller entdecken sowie im Krisenfall zügig reagieren.

+++ 22:28 Fast 16.000 Covid-Patienten in französischen Kliniken +++

Die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen ist in Frankreich erstmals seit Mai über 3000 gestiegen. Nach Angaben der französischen Gesundheitsbehörden erhöhte sich die Zahl der Krankenhauseinweisungen gegenüber dem Vortag um fast 400 auf 15.918. Binnen eines Tages zählten die französischen Behörden 15.075 Neuinfektionen, die Zahlen sind montags jedoch generell niedrig. In den vergangenen sieben Tagen stieg die Zahl der Neuinfektionen im Schnitt um 52.885 pro Tag.

+++ 22:07 Thailand prüft wegen Omikron schärfere Einreiseregeln +++

Reisen nach Thailand könnten wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus bald wieder schwieriger werden: Das quarantänefreie "Test&Go"-Modell, wonach vollständig geimpfte Touristen seit November bei der Einreise nur noch einen PCR-Test machen und dann eine Nacht in ihrem Hotel auf das Ergebnis warten müssen, wird womöglich vorübergehend auf Eis gelegt. Dann würden eventuell wieder strengere Einreiseregeln gelten, wahrscheinlich speziell für Länder mit einer erheblichen Omikron-Ausbreitung, zitiert der Sender "Nation TV" die Gesundheitsbehörden. Laut Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul wurden in Thailand bislang 63 Fälle der Omikron-Variante bei Einreisenden verzeichnet. 20 weitere Verdachtsfälle werden derzeit noch überprüft. Die Behörden wollen deshalb noch in dieser Woche prüfen, ob die Einreisebestimmungen wieder verschärft werden. Wie lange Touristen dann in Quarantäne müssten, ist aber noch unklar.

+++ 21:55 WHO soll Vakzin-Daten von Sputnik V bis Jahresende erhalten +++

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) soll die jüngsten klinischen Daten zum russischen Impfstoff Sputnik V bis Ende Dezember erhalten. Inspektionen der Produktionsstätten des Vakzins seien für Februar geplant, teilt ein WHO-Vertreter mit. Der Impfstoff ist weder von der WHO noch von der europäischen Behörde EMA zertifiziert. Im vergangenen Jahr hat die WHO neun Covid-19-Impfstoffen eine Notzulassung erteilt.

+++ 21:37 Günther: Schleswig-Holstein mit Regeln für Weihnachten gerüstet +++

Trotz der Ausbreitung der Omikron-Virusvariante sieht Ministerpräsident Daniel Günther derzeit keine Notwendigkeit für eine Verschärfung der Corona-Vorschriften in Schleswig-Holstein noch vor Weihnachten. "Ich sehe uns mit dem Regelwerk, das wir haben, auch für die Weihnachtstage gut gerüstet", sagt der CDU-Politiker. Am morgigen Dienstag wollen Bund und Länder erneut über die Lage in der Pandemie beraten. Obwohl Schleswig-Holstein das Bundesland mit der niedrigsten Zahl an Corona-Fällen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist, habe es auch die strengeren Kontaktregeln für Ungeimpfte mitgetragen, sagt Günther.

+++ 21:00 US-Seuchenbehörde warnt vor Reisen nach fast ganz Europa +++

Die US-Seuchenbehörde CDC stuft nun auch Spanien, Finnland und sechs weitere Länder in ihrer höchsten Pandemie-Risikoklasse ein. Diese umfasst inzwischen mehr als 80 Staaten, darunter fast ganz Europa. Neu aufgenommen werden auch der Tschad, der Libanon, Bonaire, Monaco, San Marino und Gibraltar. Die CDC rät US-Bürgern von Reisen in diese Staaten ab.

+++ 20:41 WHO: Omikron infiziert auch die Geimpften +++

Die Omikron-Mutation des Coronavirus breitet sich schneller aus als Delta-Variante. Zudem infiziere Omikron Menschen, die bereits geimpft oder genesen seien, teilt WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus mit. "Es gibt nun den Beweis, dass sich Omikron deutlich schneller ausbreitet als die Delta-Variante", sagt er. Es sei auch wahrscheinlicher, dass Menschen, die geimpft oder genesen seien, sich infizierten oder wieder infizierten. Die WHO-Chefwissenschaftlerin Soumya Swaminathan sagt, Omikron sei eine Immunflucht-Variante. Deshalb sollten die Auffrischungsimpfungen zunächst Personen mit einem geschwächten Immunsystem angeboten werden.

+++ 20:16 Tausende protestieren in Sachsen-Anhalt und Sachsen gegen Maßnahmen +++

In Sachsen-Anhalt sind erneut Tausende Menschen gegen die Corona-Politik auf die Straße gegangen. In Magdeburg trafen sich laut Polizei am heutigen Montag rund 3000 Menschen zu einer nicht angemeldeten Demonstration am Domplatz. Sie seien auf Abstand gelaufen, die Menschen verhielten sich friedlich, sagt eine Polizeisprecherin. In anderen Städten demonstrierten zusammengenommen weitere rund 5000 Menschen. Auch in Sachsen kamen in verschiedenen Städten Hunderte Menschen zu nicht genehmigten Aufzügen, die als angebliche Spaziergänge deklariert wurden, zusammen.

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+++ 19:57 In Sachsen steigt die Inzidenz stark an +++

In sieben Bundesländern steigt die Sieben-Tage-Inzidenz - in einem sogar deutlich. Der stärkste Anstieg ist in Sachsen zu erkennen: Dort springt das Fallaufkommen pro 100.000 Einwohner und Woche um 28,80 auf 719,2. Drei Länder verbuchen dagegen einen deutlichen Rückgang bei der Inzidenz. In Thüringen sinkt der Wert um 21,90 auf 814,7, in Baden-Württemberg um 16,70 auf 328,9 und in Sachsen-Anhalt um 16,10 auf 659,7.

+++ 19:32 Bundesländer melden 15.725 Neuinfektionen und 184 Todesfälle +++

Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 6.815.938 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 15.725 neue Fälle hinzu. Das sind 20,1 Prozent weniger als am vergangenen Montag. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 184 auf 108.469. Als aktuell infiziert gelten rund 834.900 Personen.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,85 angegeben (Vortag: 0,89). Laut DIVI-Intensivregister werden in Deutschland derzeit 4619 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2663 davon werden invasiv beatmet. 3641 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

+++ 19:21 Trotz Omikron-Welle warten Briten mit neuen Maßnahmen ab +++

Die britische Regierung will trotz eines massiven Anstiegs an Corona-Infektionen mit der Omikron-Variante vorerst keine weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie einführen. "Wir haben beschlossen, dass wir die Daten von jetzt an unter ständiger Beobachtung halten und sie stündlich bewerten sollten", sagt Premierminister Boris Johnson nach einer mehrstündigen Sitzung seines Kabinetts in London. Die Regierung behalte sich aber weitere Maßnahmen vor, um den Gesundheitsdienst zu schützen. Großbritannien verzeichnete am heutigen Montag erneut mehr als 90.000 Neuinfektionen. Geschätzt infizieren sich tatsächlich jedoch wohl bereits mehrere Hunderttausende täglich. In den Landesteilen England und Schottland ist Omikron bereits dominant. Auch bei den Krankenhauseinweisungen ist ein Anstieg zu verzeichnen. Die Zahl der Todesfälle blieb zuletzt relativ stabil bei rund 800 Fällen innerhalb von sieben Tagen.

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+++ 19:10 Covid-Intensivbetten in Mecklenburg-Vorpommern vollständig ausgelastet +++

Die Intensivbetten für Covid-Patienten sind in Mecklenburg-Vorpommern nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales vollständig ausgelastet. Am heutigen Montag lagen dort demnach 100 Covid-Patienten - vier mehr als am Vortag. Die Zahl der Patienten mit Covid-19 in den Krankenhäusern stieg auf 415, das waren 28 mehr als am Sonntag, wie das Landesamt mitteilt. Es wurden neun weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet, damit stieg die Zahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie in dem Land auf 1432.

+++ 18:58 WHO: Besser Ungeimpfte von Impfung überzeugen als boostern +++

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt davor, Auffrischimpfungen als Allheilmittel auf dem Weg aus der Corona-Pandemie zu sehen. Sie spricht sich zugleich gegen Booster für die gesunde Bevölkerung aus, weil damit der Impfstoff zur Versorgung der ganzen Welt mit Erst- und Zweitimpfungen noch knapper werde. Statt Gesunde zu boostern, sollten die Länder mehr tun, um Ungeimpfte zu erreichen, im eigenen Land und im Rest der Welt, sagt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die Frage der Auffrischimpfungen ist demnach direkt mit der Frage einer gerechten Impfstoffverteilung verbunden. Die WHO hat seit Monaten davor gewarnt, dass sich in Ländern, deren Bevölkerungen nicht ausreichend geimpft sind, gefährliche Virusvarianten entwickeln können.

+++ 18:41 Britische Regierung gespalten im Kampf gegen Omikron +++

Die Debatte über strengere Corona-Regeln im Kampf gegen Omikron spaltet Berichten zufolge die britische Regierung. Ohne schärfere Maßnahmen drohen dem britischen Expertenrat Sage zufolge allein in England 3000 Krankenhauseinweisungen pro Tag und die Überlastung des Gesundheitssystems. Mehrere Regierungsmitglieder, darunter Finanzminister Rishi Sunak, zweifeln jedoch laut "Times" die wissenschaftlichen Prognosen an und sprechen sich gegen deutlich striktere Maßnahmen aus. Die möglichen Optionen reichen von Empfehlungen, Kontakte zu beschränken, über Obergrenzen für private Treffen und Sperrstunden bis hin zum kompletten Lockdown. Mehrere Minister wollten in Interviews zuletzt nicht mehr ausschließen, dass noch vor Weihnachten Verschärfungen kommen könnten.

+++ 18:20 Großevents ohne Zuschauer - Bundesliga drohen Geisterspiele +++

Ab 28. Dezember sollen überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen nur noch ohne Zuschauer stattfinden. Das geht aus einer aktualisierten Beschlussvorlage zur morgigen Bund-Länder-Konferenz hervor, die ntv.de vorliegt. Auch Clubs und Diskotheken müssen demnach "spätestens ab dem 28. Dezember" in Innenräumen geschlossen bleiben, Tanzveranstaltungen sind verboten.

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+++ 18:04 Seit Juni 182.000 gefälschte Gesundheitspässe in Frankreich gefunden +++

Seit der Einführung der Nachweispflicht für 3G in Frankreich im Juni sind die Behörden auf 182.000 gefälschte Dokumente gestoßen. Das teilt das französische Innenministerium in Paris mit. Der Nachweis über eine Corona-Impfung, eine Genesung oder einen aktuellen negativen Test ist in Frankreich an zahlreichen Orten Pflicht - etwa um ins Restaurant, ins Kino oder ins Museum zu gehen. Auch für die Fahrt mit dem Fernzug oder dem Reisebus ist der sogenannte Gesundheitspass notwendig. Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin weist auf Twitter darauf hin, dass die Nutzung, Herstellung und der Verkauf gefälschter Gesundheitspässe mit bis zu fünf Jahren Haft und bis zu 75.000 Euro Geldbuße geahndet werde.

+++ 17:46 Hygieniker Zinn: Omikron wird auch Polizei und Feuerwehr treffen +++

In Großbritannien und Dänemark ist Omikron bereits voll eingeschlagen. Auch in Deutschland ist damit zu rechnen, dass sich die neue Corona-Variante schnell verbreitet. Hygieniker Georg-Christian Zinn erklärt im Interview mit ntv, warum dringend Handlungsbedarf besteht.

+++ 17:29 Dänemark kommt mit dem Testen nicht nach +++

Die Testcenter in Dänemark sind an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Die hohen Ansteckungszahlen hätten dazu geführt, dass eine Rekordzahl von Menschen vor den Weihnachtstagen sicherstellen wolle, dass sie sich nicht mit Corona infiziert haben, sagt Anne-Marie Vangsted, die Direktorin der Testcenter, der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau. "Die Anzahl der PCR-Tests, die wir pro Tag analysieren können, ist begrenzt." Fortan können nur noch Menschen einen PCR-Test buchen, die tatsächlich Symptome haben, in Kontakt mit einer infizierten Person kamen oder in einem Schnelltest positiv auf Corona getestet wurden.

+++ 17:07 RKI ändert Risikobewertung: Gefährdung durch Omikron "sehr hoch" +++

Aufgrund der rasanten Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus hat das Robert-Koch-Institut seine Risikobewertung aktualisiert. Es "schätzt die Gefährdung durch COVID-19 für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein", heißt es darin. Speziell für Ungeimpfte stuft das RKI die Infektionsgefährdung als "sehr hoch" ein, für Genese und Geimpfte mit Grundimmunisierung als "hoch" und für Geimpfte mit Booster-Impfung als "moderat", wie das Institut auf Twitter schreibt. "Es kann zu einer schlagartig Fallzahl-Erhöhung & rascher Versorgungs-Überlastung kommen", heißt es weiter.

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+++ 16:45 Söder: Kubicki-Äußerung "könnte auf Corona-Demo stattfinden" +++

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kritisiert die Corona-Politik der Ampel als zu zögerlich. Daran trage vor allem die FDP mit ihrem "Hin und Her" Schuld, so der CSU-Chef. Im ntv-Interview spricht er über Omikron, Warnungen des Expertenrats und die umstrittene Äußerung des Vize-Bundestagspräsidenten Wolfgang Kubicki.

+++ 16:23 Bundesbehörden sollen Pandemiepläne überprüfen +++

Die Bundesbehörden sollen bestehende Pandemiepläne auf den Prüfstand stellen. Solche Pläne seien zwar seit vielen Monaten in Kraft, sagt ein Sprecher des Bundesinnenministeriums - nun sei aber damit zu rechnen, dass die Zahl der Coronavirus-Infektionen durch die Omikron-Variante deutlich steige. "Deswegen müssen jetzt alle Behörden für sich prüfen, welche Maßnahmen zusätzlich ergriffen werden müssen, damit die Funktionsfähigkeit der jeweiligen Behörden auch unter diesen Bedingungen erhalten bleibt." Beim Bundeskriminalamt und der Bundespolizei, für die das Innenministerium zuständig ist, seien mehr als 90 beziehungsweise mehr als 80 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft, sagt der Sprecher. Mitarbeiter, die sich nicht beim Dienstherrn, sondern privat etwa beim Hausarzt hätten impfen lassen, seien dabei noch gar nicht erfasst. Die Einsatz- und Arbeitsfähigkeit der Bundeswehr sei derzeit "absolut gewährleistet". Am vergangenen Freitag seien bei der Bundespolizei von ungefähr 50.000 Mitarbeitern 791 in Quarantäne gewesen.

+++ 16:12 Spielzeugläden sind in Bayern von 2G-Regel ausgenommen +++

Spielzeugläden in Bayern dienen genauso wie Buchhandlungen oder Blumenläden der Deckung des täglichen Bedarfs und unterliegen damit auch nicht der 2G-Regel. Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof bereits am vergangenen Freitag entschieden. Gegen den Beschluss gibt es keine Rechtsmittel. Die Staatsregierung hatte Anfang Dezember verfügt, dass im bayerischen Einzelhandel nur noch Geimpfte und Genesene Zugang haben. Ausgenommen wurden Ladengeschäfte "zur Deckung des täglichen Bedarfs". Wie der Verwaltungsgerichtshof am heutigen Montag mitteilt, hatte der Inhaber eines Spielwarengeschäfts einen Eilantrag hiergegen gestellt.

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+++ 16:00 Frankreich genehmigt Biontech für Fünf- bis Elfjährige +++

Frankreichs Gesundheitsbehörde HAS gibt grünes Licht für den Einsatz des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer bei allen Fünf- bis Elfjährigen. Kinder mit Vorerkrankungen in der Altersgruppe werden in Frankreich bereits seit vergangener Woche geimpft. Die Kinderversion des Impfstoffs zeige eine hohe Wirksamkeit, sagt Ärztin Lise Alter, die an der Risikobewertung neuer Medikamente beteiligt ist.

+++ 15:46 Nach Lockdown sinken in Österreich die Infektionszahlen +++

Österreich verzeichnet eine weiter sinkende Zahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Knapp 1800 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden bedeuten den niedrigsten Wert an einem Montag seit zwei Monaten. Wie das Gesundheits- und Innenministerium weiter berichten, sank die Zahl der Covid-Patienten auf Normalstationen leicht, auf Intensivstationen blieb sie stabil. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel auf 215 Fälle pro 100.000 Einwohner und lag damit unter dem Wert von Deutschland. Die Entwicklung ist Folge eines dreiwöchigen Lockdowns. Seit Montag sind auch in Wien als letztem Bundesland die Lokale und Hotels wieder geöffnet.

+++ 15:33 Clubs sollen geschlossen werden - Regeln für Großveranstaltungen noch unklar +++

Clubs und Diskotheken müssen laut einer Beschlussvorlage für die morgige Bund-Länder-Konferenz nach Weihnachten schließen. Die Vorgaben für überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen sind gemäß dem Entwurf, der ntv.de vorliegt, noch strittig. Er sieht eine noch nicht festgelegte Obergrenze an Teilnehmern vor. Bei der Kapazität ist eine Auslastungsgrenze von 30 bis 50 Prozent im Innenbereich und im Außenbereich im Gespräch. Über 2G hinaus könne 2G plus vorgeschrieben werden. In Bundesländern mit hoher Inzidenz empfiehlt derVorschlag die Absage von Veranstaltungen, im Sportbereich sollten Zuschauer ausgeschlossen werden.

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+++ 15:24 Studie: 40 Prozent leiden nach Infektion an Long Covid +++

Rund 40 Prozent der mit dem Coronavirus infizierten Menschen haben einer Studie der Universitätsklinik Mainz zufolge Long-Covid-artige Symptome - unabhängig davon, ob sie von ihrer mehr als sechs Monate zurückliegenden Infektion wussten oder nicht. Jeder Dritte berichte, nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 nicht wieder so leistungsfähig zu sein wie vorher, sagt der Leiter der Studie, Philipp Wild. Andere der zahlreichen Symptome "ohne klares klinisches Muster" seien Abgeschlagenheit, Geruchs- und Geschmacksstörungen, Gedächtnisstörungen, Atmennot/Kurzatmigkeit und Schlafstörungen, Gelenkschmerzen und Stimmungsschwankungen. Allerdings berichteten auch rund 40 Prozent der nicht-infizierten Menschen von einigen ähnlichen Symptomen während der Pandemie, wie Abgeschlagenheit, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen, die mindestens sechs Monate anhielten, sagt Wild. "Es ist aber falsch zu sagen, das Krankheitsbild Long Covid gibt es nicht", betont er. Diese Ergebnisse zeigten vielmehr, wie wenig spezifisch das Krankheitsbild sei und wie groß der Forschungsbedarf.

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+++ 15:09 Corona-Ausbruch auf größtem Kreuzfahrtschiff der Welt +++

Auf dem weltweit größten Kreuzfahrtschiff, betrieben von der Royal Caribbean, sind laut der Reederei mindestens 48 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Verläufe seien mild oder asymptomatisch, erklärt der Konzern. Das Schiff begann seine Tour am 11. Dezember von Miami aus, wo sie am heutigen Montag auch zu Ende ging. Auf dem Schiff mit dem Namen "Symphony of the Seas" waren insgesamt 6091 Menschen unterwegs.

+++ 14:47 Kontaktbeschränkungen nach Weihnachten auch für Geimpfte +++

Bund und Länder planen nach Weihnachten auch Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene. "Insbesondere Silvesterfeiern mit einer großen Anzahl von Personen sind in der gegenwärtigen Lage nicht zu verantworten", heißt es in einer Beschlussvorlage zur morgigen Bund-Länder-Konferenz, die ntv.de vorliegt. Demnach sollen ab 28. Dezember Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt sein. Diese Obergrenze gelte für private Treffen in Innenräumen und Außenbereichen gleichermaßen. Kinder bis 14 Jahren sind davon ausgenommen. Sobald eine ungeimpfte Person teilnimmt, gelten dem Papier zufolge die Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte: Das Treffen ist dann auf den eigenen Haushalt und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt.

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+++ 14:36 Bund und Länder planen 30 Millionen weitere Impfungen bis Ende Januar +++

Bis Jahresende sollen 30 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht werden, so das Ziel der Bundesregierung. Bis Ende Januar sollen weitere 30 Millionen hinzukommen, wie es aus einem Beschlussvorschlag zur Bund-Länder-Konferenz am morgigen Dienstag hervorgeht, der ntv.de vorliegt. Die Impfkampagne solle daher auch während der Feiertage weiterlaufen. "Bund und Länder werden die Impfkapazitäten voll ausschöpfen und bei Bedarf weiter ausbauen. Der Zugang zur Impfung soll schnell und einfach möglich sein", heißt es in dem Papier.

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+++ 14:24 Lindner will Lockdown wie in Niederlanden vermeiden +++

FDP-Chef Christian Lindner will einen harten Lockdown vermeiden. Pauschale Schließungen von Schulen und im Einzelhandel müssten "immer nur Ultima Ratio" sein, sagt Lindner in Berlin. Er gehe davon aus, dass es weitere Verschärfungen bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen geben werde. Auch bei Clubs seien schärfere Auflagen geboten. Man müsse immer "lageadäquat" entscheiden. Er sei aber zuversichtlich, dass mit der konsequenten Anwendung etwa des Maskentragens oder auch der 2G- und 3G-Regeln ein Lockdown wie er derzeit etwa in den Niederlanden bestehe abgewendet werden könne.

+++ 14:10 EMA macht Weg frei für Novavax-Impfstoff +++

In der Europäischen Union kommt ein fünfter Covid-19-Impfstoff auf den Markt. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA gab grünes Licht für das Vakzin des US-Biotechunternehmens Novavax. Der zuständige EMA-Ausschuss empfiehlt eine bedingte Zulassung. Die finale Entscheidung muss noch die Europäische Kommission fällen, sie gilt aber als Formsache.

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+++ 14:00 Biontech liefert 20 Millionen zusätzliche Impfdosen im ersten Quartal 2022 +++

Deutschland soll im ersten Quartal 2022 etwa 20 Millionen Zusatz-Dosen des Biontech-Impfstoffes Comirnaty bekommen. Biontech selbst will demnach einerseits mehr Impfstoff aus der eigenen Produktion liefern und andererseits Impfstoff im Ausland zurückkaufen, berichtet die „Bild“-Zeitung. So sollen allein aus Rumänien fünf Millionen Dosen zurückgeholt werden, die dort bisher nicht verimpft werden konnten. Auch aus Bulgarien und anderen Staaten Osteuropas sollen Restdosen kommen. Den Transport soll unter anderem die Bundeswehr organisieren. Das Bundesgesundheitsministerium verhandelte am Wochenende mit den Herstellern Biontech und Moderna.

+++ 13:57 CDU-Spitze verlangt von MPK viele Werkzeuge und klare Kriterien für Länder +++

Die CDU-Spitze verlangt von der für den morgigen Dienstag geplanten Bund-Länder-Runde mit Kanzler Olaf Scholz möglichst einheitliche Regeln im Kampf gegen die aktuelle Corona-Welle. "Einheitlich heißt: Möglichst viele Werkzeuge unter klaren Kriterien den Ländern auch zur Verfügung zu stellen", sagt Generalsekretär Paul Ziemiak. Auch mit Blick auf die Silvesterfeiern seien transparente und möglichst einheitliche Regeln notwendig. "Wir müssen alles tun, um möglichst die Folgen einer neuen Welle abzudämpfen, wenn man sie schon nicht stoppen kann", so Ziemiak. Ziemiak verlangt eine klare Kommunikation. Es dürfte "nicht erst Alarmismus" geben und dann keine konkreten Vorstellungen, was zu tun sei. "Nicht die Menschen verunsichern, sondern sagen, was jetzt notwendig ist."

+++ 13:42 Erste Verfassungsbeschwerde gegen Impfpflicht im Gesundheitswesen +++

Beim Bundesverfassungsgericht ist eine erste Verfassungsbeschwerde gegen die Corona-Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal eingegangen. Damit verbunden sei auch ein Eilantrag, sagt ein Sprecher des Karlsruher Gerichts. Die Klage sei am vergangenen Dienstag von 23 Personen eingereicht worden. Wann darüber entschieden werde, sei noch nicht absehbar. Die Impfpflicht gilt für Beschäftigte in Einrichtungen wie Kliniken, Pflegeheimen und Arztpraxen und war am 10. Dezember von Bundestag und Bundesrat beschlossen worden. Sie soll alte und geschwächte Menschen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen, die ein besonders hohes Risiko haben, dass die Krankheit schwer oder sogar tödlich verläuft. Betroffene müssen bis 15. März 2022 nachweisen, dass sie voll geimpft oder kürzlich genesen sind - oder aber eine Arzt-Bescheinigung vorlegen, dass sie nicht geimpft werden können. Neue Beschäftigte brauchen den Nachweis ab 16. März von vornherein.

+++ 13:30 Niederländer trotzen Lockdown und shoppen in Deutschland +++

Die Niederlande befinden sich erneut in einem harten Lockdown, ein Einkaufsbummel für Weihnachtsgeschenke fällt aus. Stattdessen tummeln sich die EU-Nachbarn in den Fußgängerzonen von NRW und Niedersachsen. SPD-Politiker Thomas Kutschaty sieht im Einkaufstourismus ein Problem.

+++ 13:23 Städt- und Gemeindebund fordert Feststellung der epidemischen Lage +++

Angesichts der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante fordert der Städte- und Gemeindebund die erneute Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Bundestag. Es sei wichtig, zusätzliche Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung zu haben, sagt Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Das bedeutet, der Deutsche Bundestag müsste in einer Sondersitzung möglichst noch vor dem Jahreswechsel erneut die epidemische Lage feststellen." Landsberg weist darauf hin, dass die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus die Funktionsfähigkeit des Staates bedrohen könnte, wenn "viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunen, etwa in den Gesundheitsämtern, den Ordnungsämtern, der Feuerwehr, den Verwaltungen, aber auch bei der Polizei und in Krankenhäusern ausfallen".

+++ 13:12 Südafrika: Fallzahlen in Provinz Gauteng gehen zurück +++

Die Corona-Fallzahlen in der südafrikanischen Provinz Gauteng sind derzeit rückläufig. Epidemiologie Harry Moultrie veröffentlicht Zahlen auf Twitter, die belegen, dass die Zahl der nachgewiesenen Coronafälle im Sieben-Tage-Schnitt am 9. Dezember ihren Höhepunkt erreichen, seither jedoch kontinuierlich zurückgehen. Die aktuelle, vor allem durch die neue Omikron-Variante getriebene, Welle erreicht dabei im Schnitt fast den gleichen Höchstwert (rund 97 Prozent) wie die dritte Welle, in der die Delta-Variante maßgeblich war. Die Krankenhauseinweisungen sind ebenfalls rückläufig. Sie erreichen am 12. Dezember ihren aktuell höchsten Sieben-Tage-Schnitt. In der Spitze ist ihre Zahl nur knapp halb so groß (47 Prozent) wie in der dritten Welle. Die Zahl der Todesfälle bewegt sich in der Spitze aktuell auf dem Niveau von acht Prozent im Vergleich zur Delta-Welle, allerdings steigen die Todesfallzahlen noch an. Moultrie geht davon aus, dass die Sommerferien, die am 16. Dezember in Südafrika begannen, zu mehr Reisetätigkeit und damit zu einer Entspannung in der Provinz Gauteng geführt haben. Allerdings glaubt er nicht, dass dies der wichtigste Faktor beim Rückgang des aktuellen Sieben-Tage-Schnitts ist.

+++ 13:00 Beschließt MPK deutlichere Kontaktbeschränkungen bei privaten Treffen? +++

Zur Eindämmung der vorhergesagten massiven fünften Corona-Welle in Deutschland erwägen Bund und Länder deutliche Kontaktbeschränkungen bei privaten Treffen und im Freizeitbereich. "Zum Thema, welche weiteren Beschränkungen denkbar sind, werden sich Bund und Länder jetzt austauschen", sagt der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner. "Es ist naheliegend, dass es da insbesondere um private Zusammenkünfte geht, für die heute vielerorts noch eine Obergrenze von 50 Personen indoor und 200 Personen outdoor gilt und um Großveranstaltungen und Bars und Clubs." Als Reaktion auf die Prognose einer rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante wollen die Regierungsspitzen von Bund und Ländern an diesem Dienstagnachmittag ab 16 Uhr über Maßnahmen beraten.

+++ 12:48 Zahl der Covid-Intensivpatienten stabil - mehr Beatmungen +++

Aktuell verzeichnen deutsche Kliniken allgemein eine leichte Entspannung auf ihren Intensivstationen. Derzeit belegt sind 21.218 Intensivbetten. Das sind 102 mehr als am Vortag. Allerdings stehen auch 80 weitere betreibbare Betten (inklusive Personal) zur Verfügung. Somit steigt der Anteil freier Intensivbetten von 14,4 auf 14,6 Prozent.

Die Zahl der Covid-Patienten auf deutschen Intensivstationen bleibt derweil nahezu konstant. 4619 von ihnen liegen derzeit in einem Intensivbett. Das sind zwei weniger als am Vortag. Im Vergleich zum Vortag müssen allerdings 29 weitere Covid-Patienten beatmet werden. Ihre Gesamtzahl steigt damit auf 2663.

Beim Blick auf die lokal verfügbaren freien Intensivbetten zeigt sich ein facettenreiches Bild. Die besonders stark belasteten Kreis verteilen sich über Deutschland. Es gibt keine massive Häufung mehr in den Hotspots der letzten Wochen - Sachsen, Thüringen und Bayern. Allerdings gibt es auch nur fünf Regionen in Deutschland, in denen mehr als die Hälfte der Intensivbetten derzeit noch frei ist.

+++ 12:34 Britischer Bildungsminister will Lehrkräfte aus dem Ruhestand zurückholen +++

Wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante in Großbritannien will der britische Bildungsminister Lehrkräfte aus dem Ruhestand zurückholen. Alle, die sich imstande fühlten, zu helfen, sollten sich jetzt auf einer entsprechenden Internetseite registrieren, um die "Störungen durch das Virus im neuen Jahr" zu reduzieren, sagt Nadhim Zahawi dem Sender Sky News zufolge. Aufgrund der extrem hohen Übertragbarkeit von Omikron wird befürchtet, dass im ganzen Land viele Lehrkräfte gleichzeitig ausfallen, was den Schulbetrieb erheblich stören könnte. Einige Schulen sollen sich bereits wieder auf Online-Unterricht vorbereiten. Auch in anderen systemrelevanten Branchen werden massive Personalausfälle befürchtet. In London, wo Omikron bereits rund 80 Prozent der Fälle ausmacht, fehlen in Krankenhäusern bereits Hunderte Beschäftigte.

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+++ 12:16 Studie von Moderna: Impfstoff nach Booster auch gegen Omikron effektiv +++

Der Impfstoff von Moderna scheint Studiendaten zufolge nach drei Dosen immer noch effektiv gegen die neue Omikron-Variante zu sein. Der Booster mit einer Dosierung von 50 Mikrogramm erhöhe den Omikron-neutralisierenden Antikörperspiegel um das rund 37-Fache, teilt Moderna unter Verweis auf vorläufige Daten mit. Eine Booster-Dosis über 100 Mikrogramm erhöhe den Antikörperspiegel um das rund 83-Fache im Vergleich zum Niveau vor der Auffrischungsimpfung. "Um auf diese hochgradig übertragbare Variante zu reagieren, wird Moderna die Entwicklung eines Omikron-spezifischen Booster-Kandidaten weiter vorantreiben und zügig in die klinische Testphase bringen, falls dieser in Zukunft notwendig werden sollte", sagt Vorstandschef Stéphane Bancel. Auch die Hersteller Biontech/Pfizer hatten kürzlich erklärt, erste Daten deuteten darauf hin, dass ihr Impfstoff gegen die Omikron-Variante wirksam sei.

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+++ 12:01 Ulrichs über Omikron: "Es ist eine Frage von Tagen, bis das losgeht" +++

Wie hat sich die Zahl der täglichen Neuinfektionen entwickelt? Wie ist die Lage auf den Intensivstationen? Mit aktuellen Fakten zum Infektionsgeschehen ordnet das ntv-Moderatorenteam Daniel Schüler und Nele Balgo zusammen mit dem Epidemiologen Prof. Timo Ulrichs die Corona-Lage in Deutschland und der Welt ein.

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+++ 11:44 Mittlerweile mehr als 26 Millionen Deutsche geboostert +++

Am gestrigen Sonntag werden bundesweit 311.571 Impfdosen verabreicht. Für einen Sonntag ist dies eine stabile Impfleistung. Eine Woche zuvor werden bundesweit rund 306.000 Impfungen eingesetzt. Die einfache Impfquote steigt von 73,2 (letzter Stand Samstag) auf aktuell 73,3 Prozent. Rund 61.993 Millionen Menschen in Deutschland haben mindestens eine Impfdosis erhalten. Die harte Impfquote steigt von 70,2 auf 70,3 Prozent: 58,445 Millionen Menschen haben einen als Komplettimpfung bezeichneten Impfschutz erhalten.

Bei den Auffrischungsimpfungen steigt die Quote von 30,3 auf 31,5 Prozent. 26,194 Millionen Menschen gelten somit als geboostert. Die Zahl ist weiterhin sehr hoch, stieg zuletzt allerdings nicht mehr an. Besonders erfolgreich bei den Auffrischungsimpfungen ist das Saarland. Hier sind bereits mehr als 37 Prozent der Bevölkerung geboostert.

Bei den Bundesländern hat weiterhin Bremen hinsichtlich der vollständigen Impfquote die Nase vorn. 82,1 Prozent der impffähigen Bevölkerung gilt dort als vollständig geimpft. Insgesamt sieben Bundesländer weisen mittlerweile eine vollständige Impfquote von mehr als 70 Prozent aus.

Beim Blick auf die vollständigen Impfquoten der Altersgruppen wird deutlich, dass Bremen die Erwachsenen (knapp 95 Prozent) besonders erfolgreich impft, Schleswig-Holstein dagegen fast zwei Drittel (64 Prozent) der unter 18-Jährigen vollständig geimpft hat.

+++ 11:31 Bayerns Innenminister besorgt wegen Einflusses von Rechtsextremisten auf Proteste +++

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann nennt den Einfluss von Rechtsextremisten auf die Proteste gegen die Corona-Einschränkungen "mehr als besorgniserregend". Er halte die Radikalen im "Querdenker"-Bereich für sehr gefährlich, deshalb würden sie auch von Polizei und Staatsschutz aufmerksam verfolgt, sagt Herrmann im Bayerischen Rundfunk. "Wir brauchen eine wehrhafte Demokratie, einen starken Staat, der solche Umtriebe bekämpft." Am Sonntag hatten in Nürnberg Tausende gegen die Coronapolitik von Bund und Staatsregierung sowie eine mögliche Impfpflicht protestiert. Herrmann selbst hatte an einer Gegenkundgebung teilgenommen. "Ich habe klar Stellung bezogen, dass wir unsere Demokratie schützen müssen, dass wir Toleranz brauchen und dass es gefährlich ist, wenn sich immer mehr Rechtsextreme unter die Impfgegner mischen", sagt der CSU-Politiker. Gleichzeitig betonte er, die Teilnehmer an Protestveranstaltungen dürften nicht pauschal kriminalisiert werden.

+++ 11:11 Israel verbietet Bürgern Reisen nach Deutschland +++

Israel verbietet seinen Bürgern wegen der Corona-Lage in Deutschland Reisen in die Bundesrepublik. Die Maßnahme zur Eindämmung der Omikron-Variante des Coronavirus soll in der Nacht zum Mittwoch um Mitternacht (Ortszeit) in Kraft treten, teilt die Regierung am heutigen Montag mit. Das Kabinett bestätigt damit eine entsprechende Empfehlung des Gesundheitsministeriums. Darüber hinaus gelten damit ab Mittwoch auch Italien, die USA, Belgien, Ungarn, Marokko, Portugal, Kanada sowie die Türkei und die Schweiz als "rote Länder". In Israel gibt es bereits ein Einreiseverbot für Ausländer. Bisher galten zudem schon mehr als 50 Länder - vor allem in Afrika - als "rot", Israelis dürfen dorthin nur mit Sondergenehmigung reisen.

+++ 11:05 "Guardian" veröffentlicht Fotos von Johnsons Gartenparty +++

Trotz strenger Corona-Regeln soll der britische Premier Johnson im Mai 2020 eine Gartenparty in der Downing Street besucht haben. Nun veröffentlicht der "Guardian" ein Foto, das Johnson und seine Mitarbeiter während der Feier zeigen soll.

+++ 10:57 Privathaushalte erzeugen im ersten Pandemie-Jahr mehr Müll +++

Im Corona-Jahr 2020 steigt der Abfall der privaten Haushalte in Deutschland um vier Prozent auf insgesamt 39,6 Millionen Tonnen, wie das Statistische Bundesamt zu vorläufigen Daten mitteilt. Das Pro-Kopf-Aufkommen legt um 19 Kilogramm auf 476 Kilogramm zu. Steigerungen gibt es bei allen Abfallarten, vor allem bei Wertstoffen, zu denen etwa Papier, Pappe und Plastikabfälle zählen, sowie bei Bioabfällen. Am stärksten klettert 2020 das Pro-Kopf Aufkommen an Wertstoffen und Bioabfällen um je sechs Kilogramm. Beim Hausmüll (Restmüll) gibt es ein Plus von vier Kilogramm und beim Sperrmüll von drei Kilogramm.

+++ 10:44 Großbritannien: Zwölf Menschen an Omikron verstorben +++

In Großbritannien sind zwölf Menschen gestorben, bei denen die Omikron-Mutante des Coronavirus nachgewiesen wurde. Gegenwärtig liegen zudem 104 Menschen im Krankenhaus, die sich damit angesteckt hätten, sagt der stellvertretende britische Premierminister Dominic Raab dem Hörfunksender Times Radio. In Großbritannien breitet sich derzeit die Omikron-Variante rasch aus.

+++ 10:25 Dänemark mit 1000er Inzidenz - Hotspot in Europa +++

Am 10. September beendet Dänemark alle Corona-Maßnahmen. Die Impfquote ist schon damals sehr hoch, besonders bei den über 60-Jährigen sind fast alle Menschen geimpft. Durch das Auftreten der Omikron-Variante grassiert das Coronavirus nun aber massiv. Der bisherige Höchstwert bei den Neuinfektionen von 4508 wird vor einem Jahr erreicht. Die aktuellen Werte liegen teils mehr als doppelt so hoch. Am 16.12. melden die Behörden 9999 Neuinfektionen. In den letzten sieben Tagen meldet das Land insgesamt knapp 63.000 Neuinfektionen. Zum Vergleich: Deutschland meldet im gleichen Zeitraum knapp 263.000 Neuinfektionen. Allerdings hat Deutschland auch gut 14-mal mehr Einwohner als das Nachbarland im Norden. Über das Wochenende steigt die Sieben-Tage-Inzidenz auf 1083,1. Damit weist das Land in Europa mit Abstand den Höchstwert auf.

+++ 10:11 Habeck: Auch Geimpfte sollen Kontakte in Innenräumen reduzieren +++

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck spricht sich für ein Nachschärfen der Corona-Maßnahmen aus. "Ich bin mir sicher, dass Clubs und Diskotheken schließen werden", sagt der Grünen-Politiker im Deutschlandfunk. Zudem müssten Kontakte auch für Geimpfte in Innenräumen reduziert werden. Es werde noch nicht alles lahmgelegt werden, "aber wir müssen sicherlich nachschärfen in den Maßnahmen." Mit einem Lockdown, in dem auch Schulen und Kitas geschlossen und Kulturveranstaltungen gestrichen würden, solle man nicht leichtfertig umgehen. "Wenn wir schlau sind, dann machen wir differenzierte Maßnahmen, wie ich das eben gesagt habe. Und wenn wir das früh ansetzen und konsequent ansetzen, wenn wir das Tragen von FFP2-Masken konsequent anwenden, dann bleibt uns anderes hoffentlich erspart."

+++ 09:58 Zahl der Intensivbetten in Kliniken nimmt 2020 zu +++

Die Zahl der Intensivbetten in deutschen Krankenhäusern ist im ersten Jahr der Corona-Pandemie 2020 um fünf Prozent gestiegen. Das ist ein Anstieg um 1400 auf insgesamt 27.000 Betten im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Zugleich sei die Gesamtzahl der Betten in den 1901 Kliniken in Deutschland um 7400 auf 486.700 zurückgegangen. Auch die Behandlungstage in den Krankenhäusern sind im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2019 rückläufig. Mit rund 122,6 Millionen waren es rund 12 Prozent oder 16,7 Millionen Tage weniger. Bei der Zahl der Betten handelt es sich den ersten vorläufigen Ergebnissen zufolge um Jahresdurchschnittswerte.

+++ 09:46 Müller: "Mehr Impfen und einschränkende Maßnahmen" gegen Omikron +++

Weihnachten mit Familie und Freunden, da ist sich die Politik bislang einig, soll möglich sein. Danach aber kommen wohl wieder Einschränkungen auf Deutschland zu. Wie die aussehen können und warum dafür vor allem die Ungeimpften verantwortlich sind, erklärt SPD-Politiker Müller im "ntv Frühstart".

+++ 09:37 Verdacht auf gefälschten Impfpass bei Kinderarzt in Klinikum +++

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Arzt der Kinderstation des Friedrich-Ebert-Krankenhauses in Neumünster (Schleswig-Holstein). Die Klinik hat zuvor Anzeige erstattet, berichtet der Norddeutsche Rundfunk. Es besteht der Verdacht, dass der Mediziner seinen Impfpass gefälscht hat. Zudem soll der Arzt mit Erkältungssymptomen zur Arbeit erschienen sein. Nach einem positiven Corona-Test habe sich der Arzt laut Krankenhaus allerdings sofort in Quarantäne begeben. Dennoch wird nun geprüft, ob er Kollegen oder Patienten womöglich mit dem Coronavirus angesteckt hat. Der Kinderarzt ist bis zur Klärung der Vorwürfe von der Arbeit freigestellt. Erst vor wenigen Wochen entließ das Krankenhaus einen anderen Mitarbeiter, der seinen Impfpass gefälscht hatte.

+++ 09:24 Wüst: Keine schärferen Kontaktbeschränkungen zu Weihnachten +++

"Omikron mahnt zur Wachsamkeit", sagt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst in der ARD. Das Impftempo von derzeit 1,5 Millionen Erst- und Auffrischungsimpfungen pro Woche allein in NRW müsse auch im neuen Jahr aufrechterhalten werden. "Ich höre, dass die Bestellungen auch für Januar, Februar ausreichend getätigt sind", so Wüst. Bei der für den morgigen Dienstag vereinbarten Bund-Länder-Runde müsse es vor allem darum gehen, die kritische Infrastruktur - das Gesundheitssystem, die Rettungsdienste und Polizei, die Wasser- und Stromversorgung - zu schützen. "Wir werden darüber sprechen, wie wir unser Land am Laufen halten, wenn immer mehr Menschen in Quarantäne sind", sagt Wüst und fordert entsprechende "Notfallpläne". Zu Weihnachten seien aber keine verschärften Kontaktbeschränkungen nötig: "Wir wissen aus der Vergangenheit, dass das Weihnachtsfest nicht der große Pandemie-Treiber ist", sagt Wüst und rät mit Blick auf die Wintersport-Saison: "Ich persönlich würde auf Auslandsreisen einfach mal verzichten."

+++ 09:12 AfD-Abgeordneter in Baden-Württemberg verstirbt an Covid-19 +++

Die AfD in Baden-Württemberg trauert um Bernd Grimmer. Der Pforzheimer Stadtrat und Landtagsabgeordnete stirbt in der Nacht von Samstag auf Sonntag - er wurde 71 Jahre alt. "Er ist an Corona gestorben, nach drei Wochen Krankheit", bestätigt seine Frau der "Pforzheimer Zeitung". "Es schmerzt uns sehr, mit Herrn Dr. Grimmer ein Mitglied der ersten Stunde zu verlieren, das mit uns mehr als acht Jahre durch dick und dünn gegangen ist", heißt es in einer Mitteilung des Landesvorstandes der AfD. Grimmer ist seit 2013 AfD-Mitglied, seit 2016 saß Grimmer im baden-württembergischen Landtag.

+++ 09:07 Erfassen Schnelltests auch Omikron-Variante? +++

Im Corona-Spezial beantwortet ntv-Moderatorin Vivian Bahlmann zusammen mit dem Epidemiologen Prof. Timo Ulrichs Zuschauerzuschriften. Wer eine Frage an das Expertenteam hat, kann sie an "Coronafragen@ntv.de" schicken.

+++ 08:59 Bei Verstoß gegen Coronaregeln ist Rauswurf von Patienten aus Rehaklinik möglich +++

Wer als Patient gegen die Corona-Regeln in einer Rehaklinik verstößt, muss damit rechnen, seine Behandlung vorzeitig beenden zu müssen. In bestimmten Fällen seien vorzeitige Patientenentlassungen in Ordnung, sagt die Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (Degemed), Julia Peters. Dies könne der Fall sein, wenn sich Patienten nicht an die Hausregeln halten oder andere Patienten gefährden. Die "Neue Deister-Zeitung" berichtete Anfang Dezember, dass in Bad Münder (Landkreis Hameln-Pyrmont) eine Gruppe Patienten "trinkend und schmusend" bei einem verbotenen Spieleabend erwischt worden sei. Nach Angaben der Deister-Weser-Kliniken wurden neun Patienten entlassen, weil sie gegen Corona-Regeln verstoßen hatten. Sie hätten sich mit mehr Personen als erlaubt und ohne Masken in einem Aufenthaltsraum getroffen, um ein Brettspiel zu spielen, sagt Kliniksprecherin Silvia Schilling.

+++ 08:43 Impfungen mindern schwere Fälle, nicht die Ausbreitung von Omikron +++

In einigen europäischen Ländern wütet die offenbar deutlich ansteckendere Omikron-Variante schon mit voller Wucht. Der Virologe Klaus Stöhr erklärt im Interview, warum in Deutschland aber noch kein Lockdown nötig ist und wie und warum das Schlimmste noch verhindert werden kann.

+++ 08:30 5000 Menschen demonstrieren in Saarbrücken gegen Corona-Maßnahmen +++

Rund 5000 Menschen demonstrieren am Sonntag in Saarbrücken gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die angemeldete Veranstaltung sei friedlich verlaufen, teilt die Polizei mit. Einige Teilnehmer habe man auf die geltende Maskenpflicht hinweisen müssen. Nach Angaben der Polizei waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort.

+++ 08:18 Brandenburg startet in Weihnachtsferien - viele Kinder werden in Schulen betreut +++

Drei Tage früher als ursprünglich geplant beginnen heute in Brandenburg die Weihnachtsferien. Bildungsministerin Britta Ernst hatte die vorgezogenen Ferien wegen der Corona-Pandemie im November angekündigt. Für Kinder der Jahrgangsstufen eins bis sechs, deren Eltern keine Betreuung organisieren konnten, gibt es ein Angebot an den Schulen, wie das Bildungsministerium mitteilt. Dafür sind mit Stand am Freitag bis zu 11.300 der rund 131.000 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Für die Betreuungsangebote an den Schulen hätten sich mehr als 800 Lehrkräfte freiwillig bereit erklärt, so das Ministerium. Zudem stünden 450 pädagogische Unterrichtshilfen sowie 370 Kräfte im Freiwilligen Sozialen Jahr, Studierende und Honorarkräfte bereit.

+++ 08:02 Die vielen Covid-Tote belasten auch Bestatter emotional +++

Die hohe Zahl an Covid-Toten und der veränderte Umgang mit ihnen ist für Bestatter in Baden-Württemberg eine Herausforderung. Man erfahre seit Beginn der Pandemie wöchentlich von schlimmen menschlichen Schicksalen, sagt Ralf Homburger von der Landesinnung des Bestattungsgewerbes. Dabei bilden die reinen Zahlen die persönliche Anspannung nicht ab, ergänzt der stellvertretende Landesinnungsmeister. So könnten sich etwa Angehörige sehr oft von einem geliebten Menschen nicht richtig verabschieden. Oder eine Bestattungsfeier könne erst verspätet stattfinden, weil ganze Familien erkrankt seien. "Alle Umstände, die damit verbunden sind, gehen an uns als Bestatter selbstverständlich nicht vorbei."

+++ 07:56 Expertenrat warnt eindringlich vor Überlastung – Allgemeiner Lockdown wahrscheinlich +++

Einen Lockdown noch vor Weihnachten schließt Gesundheitsminister Lauterbach aus, danach aber werden neue Maßnahmen konkreter. Zu verhindern sei die Omikron-Welle so zwar nicht mehr, glauben Experten. Es gelte nun aber, die "kritische Infrastruktur" zu schützen und das Schlimmste zu verhindern.

+++ 07:44 Neuinfektionen gehen zurück, Todesfälle nehmen weiter zu +++

Die Zahl der Neuinfektionen geht weiter deutlich zurück – aktuell meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) 16.068 neue Fälle. Im Vergleich zum Montag der Vorwoche sinkt ihre Zahl um 5657. Im 14-Tage-Vergleich geht die Zahl sogar um 11.750 zurück. Die Zahl der Todesfälle ist gegenläufig. Versterben vor 14 Tagen 81 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, sind es vor sieben Tagen 116. Aktuell meldet das RKI 119 Todesfälle.

Die Sieben-Tage-Inzidenz geht in den letzten Wochen nahezu ausnahmslos zurück. Nun steigt sie erstmals wieder leicht an – von 315,4 auf 316.

Beim Blick auf die Bundesländer zeigt sich, dass gerade viele Hotspots in den vergangenen 15 Tagen ihre Inzidenzwerte erheblich senken können. Allerdings steigen sie in Sachsen (von 690,4 auf 719,2) und Brandenburg (von 581,7 auf 585,4) von gestern zu heute an. Auch in Bremen – allerdings auf einem deutlich geringeren Niveau – steigt die Inzidenz wieder – von 264,9 auf 277,2.

Der Karte der Sieben-Tage-Inzidenzen auf Landkreisebene zeigt, dass aus dem vormaligen Südost-Nordwest-Gefälle ein Ost-West-Gefälle wird. Bayern und Baden-Württemberg haben ihre Werte erheblich reduzieren können. Vor allem in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Teilen Brandenburgs sieht die Lage noch immer schlecht aus. Positiv ist, dass lediglich sechs Regionen einen Inzidenzwert über 1000 ausweisen. Vier von ihnen liegen in Thüringen und je eine in Sachsen und Brandenburg.

Im europäischen Vergleich zeigt sich, dass die Sieben-Tage-Inzidenz des einstigen Musterschülers Dänemark über das Wochenende über die Marke von 1000 steigt. Konkret erkranken aktuell 1083,1 Menschen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Coronavirus. Gravierend ist zudem die Lage in Großbritannien (816,3), in der Slowakei (712,2) und in Irland (668,5).

+++ 07:18 Booster-Impfungen in Berlin nach drei Monaten möglich +++

Künftig können Corona-Impfungen in Berlin drei Monate nach der Zweitimpfung aufgefrischt werden. Bisher waren Booster erst nach fünf Monaten möglich. "Ab Montagabend können online und ab Dienstagabend in der Hotline Termine zum Boostern nach drei Monaten gebucht werden", sagt Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci dem „Tagesspiegel“. Die Senatorin geht davon aus, dass auch die Ständige Impfkommission eine kürzere Frist empfehlen werde. "Wir erwarten, dass die STIKO in Kürze entscheidet", sagt Kalayci. "Das wäre eine gute Entscheidung." Berlin ist das erste Bundesland, das eine Auffrischungsimpfung nach drei Monaten explizit ermöglicht - in den meisten sind aktuell fünf oder sechs Monate Abstand einzuhalten, einige Städte und Kommunen boostern nach vier. Mit der Verkürzung der Frist folgt Berlin dem Rat führender Corona-Experten. Biontech-Chef Uğur Şahin hatte sich vor einer Woche für die Auffrischung nach drei Monaten ausgesprochen. Charité-Virologe Christian Drosten hatte schon im November eine deutlich frühere Frist als sechs Monate befürwortet.

+++ 06:53 CSU-Gesundheitspolitiker für Impfpflicht ab 50 +++

Nach Ansicht des CSU-Gesundheitspolitikers Stephan Pilsinger sollte eine Corona-Impfpflicht eingeführt werden - allerdings nur für Menschen ab 50 Jahren. "Aktuelle Zahlen zeigen, dass über 80 Prozent aller intensivpflichtigen Covid-Patienten über 50 Jahre alt sind", sagt Pilsinger der Augsburger Allgemeinen. "Dadurch könnten die Intensivstationen signifikant entlastet werden und so wenig wie möglich Menschen in ihrer Freiheit und Eigenverantwortung eingeschränkt werden", erklärt der Bundestagsabgeordnete, der selbst Arzt ist. Dem Gesundheitssystem drohe angesichts der grassierenden Omikron-Variante des Coronavirus eine Überlastung, warnt Pilsinger. Deshalb halte er ein Vorgehen ähnlich wie in Griechenland für sinnvoll und verhältnismäßig. Für alle Menschen über 60 Jahre hatte die Regierung dort Ende November eine Impfpflicht verkündet, die von Mitte Januar an mit einem monatlichen Bußgeld von 100 Euro bei Verstößen forciert werden soll. Die Zahl der Erstimpfungen in der betreffenden Altersgruppe ist seither sprunghaft angestiegen.

+++ 06:37 Wirtschaftsverband für nationales Impfstoffregister +++

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft spricht sich für ein nationales Impfstoffregister aus. Bundesgeschäftsführer Markus Jerger sagt, Corona breite sich leider rasant in Deutschland aus. Bedauerlich sei, dass die Inventur durch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach weiterhin Unklarheit lasse, wie viele Impfdosen aktuell vorhanden sind. "Es ist Aufgabe der Bundesregierung, für eine sichere Versorgung mit Vakzinen zu sorgen. Hierzu bedarf es der Einrichtung eines nationalen Impfstoffregisters." Höchste Priorität müssten die Erhöhung der Impfquote und eine offensive Booster-Strategie sein. Beraten durch seinen Beirat Gesundheit, fordere der Verband die Bundesregierung auf, Impfstoff auch über die geplante Menge hinaus zu erwerben, um die Impfgeschwindigkeit nicht weiter zu verlangsamen. "Gerade angesichts der beschlossenen Impfpflicht für Personal in Pflegeheimen und Gesundheitseinrichtungen ist eine ausreichende Impfstoffversorgung unerlässlich", so Jerger.

+++ 06:23 Junger Neuseeländer stirbt nach Erstimpfung +++

In Neuseeland ist offenbar ein 26 Jahre alter Mann nach einer Erst-Impfung mit dem Wirkstoff von Biontech/Pfizer an den Folgen einer Herzmuskelentzündung gestorben. "Auf der Grundlage der derzeit verfügbaren Informationen ist das Gremium zu der Auffassung gelangt, dass die Myokarditis bei dieser Person wahrscheinlich auf die Impfung zurückzuführen ist", teilt ein unabhängiges Gremium zur Überwachung der Sicherheit des Impfstoffs mit.

+++ 06:08 Arbeitgeberpräsident plädiert nun doch für Impffplicht +++

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger gibt seine zögerliche Haltung zu einer allgemeinen Impfpflicht auf. "Ich habe lange auf die Vernunft der Menschen gebaut, aber mittlerweile bin ich sehr für eine allgemeine Impfpflicht", sagt der Chef der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände der Zeitung "Handelsblatt". "Ich halte sie für den einzig gangbaren Weg, die Pandemie in den Griff zu bekommen."

+++ 05:53 Verschärfte Corona-Regeln in Thüringen treten in Kraft +++

In Thüringen tritt heute eine neue Corona-Verordnung mit mehreren Verschärfungen in Kraft. Damit werden vor den Feier- und Ferientagen etwa Kontaktbeschränkungen strikter. Sobald eine ungeimpfte Person an einem Treffen teilnimmt, dürfen demnach nur noch zwei Personen aus einem weiteren Haushalt unabhängig von ihrem Impfstatus dabei sein. Bisher wurden Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt. Es gibt aber auch Erleichterungen: So entfällt etwa bei 2G Plus für Menschen mit einer Boosterimpfung oder einer noch nicht lange zurückliegenden zweiten Impfung, die Testpflicht. Die Verordnung gilt nach Angaben des Gesundheitsministeriums ab sofort bis einschließlich 16. Januar 2022.

+++ 05:32 Lauterbach erwartet heute Zulassung des Novavax-Impfstoffs +++

Gesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet damit, dass der neuartige Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax noch heute von der EU-Arzneimittelbehörde EMA zugelassen wird. Das sagte der SPD-Politiker in der "Bild"-Sendung "Die richtigen Fragen". Zugleich warnte er vor der Annahme, dass der neue Impfstoff "ein Game Changer wird". Studien zufolge seien die bereits millionenfach verabreichten Impfstoffe von Moderna und Biontech "eine ganze Spur sicherer".

+++ 04:35 RKI meldet 16.086 Neuinfektionen, Inzidenz steigt leicht +++

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder leicht. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Morgen liegt der Wert nun bei 316. Am Vortag hatte er noch bei 315,4 gelegen, vor einer Woche bei 402,9. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilt, wurden binnen 24 Stunden 16.086 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl der Todesfälle stieg um 119 auf 108.352.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 04:10 Tausende Thüringer protestieren gegen Corona-Regeln +++

In ganz Thüringen haben am Sonntag etwa 2900 Menschen gegen Corona-Maßnahmen demonstriert. Von den insgesamt 17 Demonstrationen waren nur drei angemeldet, wie ein Polizeisprecher sagt. Die meisten Menschen versammelten sich in Eisenach (900) und Gotha (800). Beim Einsatz in Gotha wurden fünf Polizeikräfte leicht verletzt.

+++ 03:11 Ministerin Spiegel will Kindern Zoobesuche spendieren +++

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel will sich dafür einsetzen, dass Kinder mehr Anerkennung für ihre Leistungen in der Corona-Krise bekommen. "Das Bundesfamilienministerium hat ja bereits ein Corona-Aufholpaket von einer Milliarde Euro geschnürt, damit Kinder wieder mehr Sport, Kultur und Freizeit erleben können. Aber ich bin offen dafür, dass es auch eine weitere Anerkennung für das solidarische Verhalten der Kinder in der Pandemie gibt, beispielsweise in Form eines Zoo-Gutscheins oder Ähnlichem", sagt Spiegel der "Rheinischen Post".

+++ 02:15 Krankenhäuser warnen vor Eskalation durch Omikron-Ausbreitung +++

Angesichts der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante in vielen europäischen Ländern warnt die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) vor einer weiteren Eskalation in deutschen Krankenhäusern. "Wenn sich die Prognosen bestätigen, wonach die Omikron-Variante sehr viel ansteckender ist als Delta und auch der Impfschutz gegen schwere Verläufe bei nicht geboosterten Menschen schwächer ist, werden wir es im schlimmsten Fall mit einer großen Zahl gleichzeitig schwer erkrankter Patienten zu tun haben", sagt der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß der "Rheinischen Post". "Für die Krankenhäuser wäre dies eine weiter verschärfte Lage, die über all das hinausgeht, was wir bisher erlebt haben."

+++ 01:13 Zigtausende gedenken mit Lichtermeer Corona-Toten +++

Mit einem Lichtermeer gedenken in Wien nach Angaben der Polizei etwa 30.000 Menschen der Corona-Todesopfer in Österreich. Die Teilnehmer tragen Kerzen oder Lampen oder hatten die Lichter ihrer Mobiltelefone eingeschaltet. Die Aktion unter dem Motto "#YesWeCare - das#Lichtermeer" wird von mehreren Dutzend Organisationen wie Gewerkschaften, Ärztekammer und Religionsgemeinschaften unterstützt. In Österreich sind bisher mehr als 13.000 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

+++ 00:08 Lauterbach: Impfpflicht-Beschluss so schnell wie möglich +++

Gesundheitsminister Karl Lauterbach dringt auf eine möglichst schnelle Entscheidung des Bundestags zur Einführung einer allgemeinen Impfpflicht. Im "Bild"-Talk sagt er, dies müsse "so schnell, wie es geht" stattfinden. "Ich rate uns, diesen Weg zu gehen, damit wir zukünftige schwere Wellen nicht fürchten müssen" - auch wenn die Impfpflicht keinen wesentlichen Beitrag leisten könne, die Omikron-Welle zu brechen. "Ich gehe nicht davon aus, dass Omikron die letzte Variante ist."

+++ 23:11 Mehrere Städte verbieten "Montagsspaziergänge" +++

Die für diesen Montag geplanten "Montagsspaziergänge" sind in mehreren Städten verboten. Diese seien bewusst nicht angemeldet worden, heißt es unter anderem zur Begründung. Bei den Veranstaltungen protestieren Menschen regelmäßig gegen Corona-Maßnahmen. Die Verbote gelten in Frankenthal, Neustadt an der Weinstraße, dem Kreis Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) sowie der Stadt Karlsruhe (Baden-Württemberg). Die Kreisverwaltung Bad Dürkheim teilt mit, es bestehe die Besorgnis, "dass die betreffenden Personen, bei denen eine zunehmende Enthemmung und Radikalisierung festzustellen ist, (...) gleichsam ein 'Katz-und-Maus-Spiel' mit der Versammlungsbehörde, der Ordnungsbehörde und der Polizei treiben".

+++ 22:09 Zahl der Infektionen in Großbritannien in einer Woche um 52 Prozent gestiegen +++

In Großbritannien ist die Zahl der Neuinfektionen in der Woche bis zum 19. Dezember kräftig gestiegen. In den sieben Tagen hätten die Fälle um 51,9 Prozent zugenommen, teilt die Regierung mit. Für Sonntag meldete Großbritannien 82.886 neue Ansteckungen mit Sars-CoV-2 und 45 Tote. Das dynamische Infektionsgeschehen in dem Land ist vor allem durch die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante zu erklären.

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz in UK gesamt sowie in Regionaleinheiten

+++ 21:50 Lauterbach erwartet Zulassung des Impfstoffs Novavax für Montag +++

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erwartet die Zulassung des proteinbasierten US-Impfstoffs Novavax binnen 24 Stunden. Der Minister sagt im "Bild"-Talk "Die richtigen Fragen": "Ich rechne morgen mit der Zulassung von Novavax." Zuständig für die Zulassung ist die EU-Arzneimittelbehörde EMA. Lauterbach warnt vor der Annahme, dass der neue Impfstoff "ein Game Changer wird". Studien zufolge seien Moderna und Biontech "eine ganze Spur sicherer". Allerdings wartet ein Teil der Impfskeptiker auf Novavax sowie auf Totimpfstoffe, weil sie den mRNA-Impfstoffen nicht vertrauen. In der Folge könnte die Impfquote in Deutschland steigen.

+++ 21:36 Gewalt bei Protesten gegen Maßnahmen in Belgien +++

In Belgien sind Proteste gegen die Corona-Politik der Regierung erneut in Gewalt umgeschlagen. Die Polizei nahm in der Hauptstadt Brüssel mehr als 50 Menschen fest, wie eine Polizeisprecherin am Abend mitteilt. Dabei kamen in einem Park in der Nähe der EU-Gebäude auch Wasserwerfer und Tränengas zum Einsatz. Zuvor hatten nach Polizeiangaben etwa 3500 Menschen friedlich demonstriert. Die Veranstalter selbst sprechen von etwa 50.000 Teilnehmern. Die eigentliche Kundgebung sei bis zum Ende friedlich verlaufen, sagt die Polizeisprecherin. Anschließend habe jedoch eine kleine Gruppe "mit Absicht die Konfrontation mit der Polizei gesucht". Ein Demonstrant sei ins Krankenhaus gebracht worden. Bereits an den beiden vorigen Wochenenden hatte es nach Demonstrationen gegen die staatlichen Maßnahmen Krawalle und Festnehmen gegeben.

+++ 21:15 Panne in Impfzentrum: Kinder bekommen Moderna-Impfstoff statt Biontech +++

Im Impfzentrum des Kreises Olpe in Nordrhein-Westfalen haben mehrere Kinder den Impfstoff von Moderna gespritzt bekommen - obwohl für sie bisher nur das Mittel von Biontech zugelassen ist. "Die Eltern der betroffenen Kinder wurden sofort über den Vorfall informiert", teilt der Kreis mit. Im Gespräch mit der ärztlichen Leitung des Impfzentrums sei ihnen mitgeteilt worden, dass für den Impfstoff Moderna die Zulassung für Kinder bei der Europäischen Arzneimittelagentur beantragt sei. Bei den Kindern, die das Mittel von Moderna bekamen, seien zum Zeitpunkt des Verlassens des Impfzentrums keine Auffälligkeiten festzustellen gewesen. Auf Wunsch der Eltern sei der Vorfall bei der Polizei angezeigt worden. Er war der impfenden Medizinischen Fachangestellten selbst aufgefallen, wie es heißt. Um wie viele Kinder es geht, wurde nicht mitgeteilt.

+++ 20:56 In sechs Bundesländern steigen die Inzidenzen - in Brandenburg und Bremen deutlich +++

In der Mehrheit der Bundesländer entspannt sich die Virus-Lage etwas. Doch in sechs steigt die Sieben-Tage-Inzidenz zum Teil deutlich, wie eine ntv.de-Auswertung der Länderdaten ergibt. Den stärksten Anstieg verbucht Brandenburg: Hier steigt das Fallaufkommen pro 100.000 Einwohner und Woche um 15,6 auf 581,7. In Bremen springt die Inzidenz um 12,03 auf 277,0. Geringere Erhöhungen gibt es außerdem in Baden-Württemberg (plus 0,2 auf 345,6), Berlin (plus 1,4 auf 315,4), Hamburg (plus 1,0 auf 314,4) und Schleswig-Holstein (plus 0,7 auf 168,2).

+++ 20:42 Justizminister Buschmann für "angemessene Maßnahmen" gegen Omikron +++

FDP-Politiker und Bundesjustizminister Marco Buschmann zeigt sich vor dem Hintergrund der Stellungnahme des Corona-Expertenrats grundsätzlich offen für neue Kontaktbeschränkungen. "Die FDP ist eine Freiheitspartei und eine Partei der Verhältnismäßigkeit. Das heißt, dass man immer genau schaut, wie ist die Lage, wie gefährlich ist sie und welche Maßnahmen sind angesichts dieser Gefahr auch angemessen und verhältnismäßig", sagt Buschmann im "Bericht aus Berlin" der ARD. "Wenn wir allerdings jetzt Daten aus Großbritannien haben, dass Omikron sehr, sehr ansteckend ist, dass eine neue Welle möglicherweise auf die Intensivstationen zurollt, wird man angemessene Maßnahmen ergreifen müssen." Man werde die Stellungnahme des Expertenrats nun in der Bundesregierung gemeinsam besprechen und auswerten.

+++ 20:20 Bund-Länder-Treffen zu Omikron noch vor Weihnachten +++

Nach der Stellungnahme des neuen Corona-Expertenrats zur Omikron-Variante wollen Bund und Länder schon in Kürze über das weitere Vorgehen beraten. Solche Beratungen sollen nach Informationen von ntv bereits am Dienstag stattfinden. Denkbar sei es, dass die Obergrenze für Veranstaltungen in Innenräumen von 50 auf 20 bis 25 Teilnehmer gesenkt werde und für Freiluftveranstaltungen von 200 auf 100 Teilnehmer, heißt es in einem Bericht vom Redaktionsnetzwerk Deutschland. Zudem könnten Clubs und Diskotheken geschlossen werden.

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+++ 19:59 Wochenbilanz: Deutschland registriert 280.203 neue Fälle und 2590 weitere Tote +++

In dieser Woche haben die 16 Bundesländer 280.203 neue Ansteckungen mit Sars-CoV-2 gemeldet. Das sind laut ntv.de-Berechnungen deutlich weniger als in den Vorwochen. So wies die Bilanz am 28. November 406.553 Infektionen für die abgelaufene Woche aus. In der aktuellen Woche kamen laut Länderangaben zudem 2590 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 hinzu. In dieser Hinsicht ist kaum von einer Entspannung zu sprechen: Im Vergleich zur Vorwoche ging die Zahl der Toten lediglich um 2,23 Prozent zurück.

+++ 19:38 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 25.732 neue Fälle gemeldet - Zahlen rückläufig +++

Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 6.800.213 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 25.732 neue Fälle hinzu. Das sind 15,4 Prozent weniger als noch vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 143 auf 108.285. Letzten Sonntag waren 158 Tote gemeldet worden. Als aktuell infiziert gelten rund 876.000 Personen.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,89 angegeben (Vortag: 0,90). Laut DIVI-Intensivregister werden in Deutschland derzeit 4621 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2634 davon werden invasiv beatmet. Im Vergleich zum Vortag ist das ein leichter Rückgang. Rund 3561 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei - Tendenz steigend.

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