Panorama

Tod auf der Intensivstation 13-Jährige stirbt nach Bergung aus See

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Am Rather See in Köln ist es zu einem Badeunglück gekommen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Bei einem Badeausflug in Köln verschwindet ein Mädchen plötzlich spurlos. Ein großes Aufgebot an Rettungskräften findet die 13-Jährige schließlich leblos in der Tiefe des Sees. An dem Unfallort ist Baden offenbar verboten.

Ein 13 Jahre altes Mädchen, das in Köln aus dem Rather See geborgen wurde, ist in einem Krankenhaus gestorben. Das teilte die Polizei am Donnerstagmittag mit. Das Mädchen sei am Mittwochabend mit einer Freundin in dem See geschwommen und plötzlich verschwunden, erklärte die Feuerwehr.

Rettungskräfte hatten aus der Luft, vom Land, auf und unter Wasser nach der Vermissten gesucht. Schließlich fanden Taucher die 13-Jährige in etwa zweieinhalb Meter Tiefe und brachten sie an Land. Der Rettungsdienst hatte umgehend mit Reanimationsmaßnahmen begonnen, die im Rettungshubschrauber und im Krankenhaus fortgesetzt wurden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Laut dem "Kölner Stadtanzeiger" wurde das Mädchen mit dem Rettungshubschrauber in die zehn Kilometer entfernte Uniklinik Köln gebracht. Dort wurde sie intensivmedizinisch betreut. Die Freundin des Mädchens und Familienangehörige wurden nach dem Rettungseinsatz von der Feuerwehr und zwei Seelsorgern betreut.

Der Rather See, auch Neubrücker Baggerloch genannt, liegt im rechtsrheinischen Kölner Stadtteil Rath-Heumar. Ein Polizeisprecher sagte, der See gehöre zu einem Kieswerk - Baden sei dort nicht erlaubt. Das Gelände sei teils umzäunt.

Anfang März hatte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitgeteilt, dass im vergangenen Jahr deutschlandweit mindestens 378 Menschen ertrunken sind, die meisten (286) in Flüssen und Seen. Weil viele Schwimmbäder wegen der Pandemie auch komplett geschlossen blieben und Kurse und Unterricht ausfielen, stieg laut DLRG der Anteil der Nichtschwimmer deutlich. Für die Sommersaison dieses Jahres erwartet die DLRG "deutlich mehr Probleme und Zwischenfälle am und im Wasser als bereits in der Saison 2020", erklärte die Organisation kürzlich.

Quelle: ntv.de, cri/dpa

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