Panorama

Ladekabel an Verlängerungsschnur 16-Jährige stirbt mit Handy in Badewanne

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Die 16-Jährige starb in einer Badewanne.

(Foto: imago/Norbert Schmidt)

Solche Fälle gibt es immer wieder: Eine Jugendliche stirbt in München, nachdem sie ihr Handy am Ladekabel in der Badewanne verwendet hat. Der Fall wirft viele Fragen auf.

Eine 16-Jährige hat sich in München in die Badewanne gelegt und ihr Mobiltelefon an das Ladekabel angeschlossen - sie erlitt einen tödlichen Stromschlag. Wie die Polizei berichtete, hatte die Jugendliche am Dienstagabend beim Baden Musik gehört. "Dazu verband sie über eine Mehrfachsteckdose eines Verlängerungskabels das Ladegerät ihres Mobiltelefons." Das Telefon sollte offensichtlich bei laufendem Betrieb aufladen.

Es kam zum Kontakt zwischen der Stromleitung und dem Badewasser. Die 16-Jährige wurde durch den Schlag bewusstlos. Wie es genau dazu gekommen war, war noch unklar. Die Eltern fanden das Mädchen einige Zeit später und versuchten sofort eine Wiederbelebung. Der Teenager starb dennoch wenig später in einem Krankenhaus. Nach ersten Erkenntnissen hat der Stromschlag die Jugendliche getötet. Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauern noch an.

Laut dem Technik-Portal Chip.de ist es ungefährlich, ein Smartphone in der Badewanne zu nutzen, solange es nicht an Netzteil und Ladekabel hängt. Doch selbst das ist in den meisten Fällen unkritisch, da diese die 230 Volt Wechselspannung in 5 Volt Gleichspannung transferieren. Gefährlich werde es, wenn defekte Netzteile verwendet werden und dieser Prozess nicht stattfindet. Idealerweise müsste dann zwar eine Sicherung herausspringen, doch geschieht das nicht, droht tatsächlich tödliche Gefahr.

Quelle: n-tv.de, vpe/dpa

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