Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 22:27 Frankreich rechnet mit etwas schnellerer Erholung +++

Die französische Wirtschaft könnte sich nach dem corona-bedingten Abschwung etwas besser entwickeln als erwartet. Notenbank-Gouverneur Francois Villeroy de Galhau sagte dem Sender LCI, "es läuft zumindest so gut wie Anfang Juni gedacht, vielleicht sogar etwas besser". Im Juni hatte die Notenbank einen Einbruch der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal von 15 Prozent prognostiziert. Villeroy zufolge könnte die Zahl "etwas besser" ausfallen.

+++ 22:01 London vor Impfstoff-Deal mit Sanofi +++
Großbritannien steht einem Zeitungsbericht zufolge kurz vor dem Abschluss eines Kaufvertrags für 60 Millionen Einheiten eines potentiellen Covid-19-Impfstoffs. Dabei gehe es um eine noch zu entwickelnde Arznei des Pharmafirmen Sanofi und GlaxoSmithKline, berichtete die "Sunday Times". Die Vereinbarung habe ein Volumen von rund 550 Millionen Euro. Klinische Tests mit dem Impfstoff-Kandidaten sollen im September beginnen. Die beiden Unternehmen hatten bereits erklärt, die Zulassung für das Mittel könne schon in der ersten Hälfte 2021 erteilt werden - statt wie zunächst avisiert im zweiten Halbjahr. Derzeit sind mehr als 100 potenzielle Impfstoffe weltweit in der Entwicklung. Viele Regierungen sind mit Pharmafirmen schon Kaufverträge eingegangen, obwohl offen ist, ob die jeweiligen Mittel wirksam sein werden. Dahinter steht die Sorge, für die eigenen Bürger keinen Impfstoff zu haben, weil es nach einer erfolgreichen Entwicklung zunächst wohl nicht gelingen wird, nahezu zeitgleich genügend von der Arznei für die Weltbevölkerung zu produzieren.

+++ 21:30 Vier Bundesländer ohne Neuinfektionen +++
Trotz verlangsamter Meldetätigkeit zum Wochenende bringt der Tagesstand für Deutschland gute Nachrichten: Drei Bundesländer verzeichnen keine einzige Neuinfektionen: Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland. Während vier Länder erst wieder am Montag ihre neuen Fälle melden – Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern – verzeichnen weitere vier Länder ebenfalls nur geringfügige Zuwachsraten: Bremen (plus 1), Rheinland-Pfalz (plus 2),  Niedersachsen und Thüringen (plus 3). Spitzenreiter ist weiterhin Nordrhein-Westfalen mit 137 neuen Fällen.

*Datenschutz

Nach Berechnungen von ntv.de kommt Deutschland damit insgesamt auf 196.304 bestätigte Infektionen. Das sind 200 mehr als am Vortag. 9016 Todesfälle sind zu beklagen, zwei mehr als am Vortag. Akut infiziert sind 6471 Menschen, genesen 180.817.

 

+++ 21:16 R-Wert nähert sich wieder der kritischen Marke +++
Nach einem deutlichen Rückgang entwickeln sich die deutschen Reproduktionszahlen wieder auf die kritische Marke von 1 hin. Der aktuelle R-Wert liegt nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts bei 0,96 (Vortag: 0,93). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel in etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem das Sieben-Tage-R an, das weniger tagesaktuellen Schwankungen unterliegt. Nach RKI-Schätzungen liegt dieser Wert derzeit bei 0,94 (Vortag: 0,94).

+++ 20:43 Inzwischen in Serie: USA kommen wieder über 50.000 Fälle +++
Die Zahl der Neu-Infektionen in den USA verharrt den vierten Tag in Folge über der Marke von 50.000. Zuletzt habe es 52.228 neue Fälle gegeben, teilt das Zentrum für Seuchenkontrolle (CDC) mit. Auch an den Vortagen hatte die Zahl in dieser Größenordnung gelegen, Insgesamt gebe es damit jetzt knapp 2,842 Millionen bestätigte Fälle. Die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen steigt um 271 auf 129.576.

 

+++ 20:10 Pariser Louvre ab Montag wieder geöffnet +++
Nach monatelanger Schließung wegen der Corona-Pandemie öffnet der Pariser Louvre ab Montag wieder für Museumsbesucher. 70 Prozent der Museumsflächen, rund 45.000 Quadratmeter, werden dann wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Online-Reservierungen für Museumsbesuche sind bereits seit Mitte Juni möglich, bis zum 24. Juni gingen nach Museumsangaben rund 12.000 Buchungen ein, hauptsächlich für den Monat Juli. Das weltberühmte Museum war am 13. März wegen der Corona-Pandemie geschlossen worden. Die Schließung verursachte nach Angaben von Louvre-Direktor Jean-Luc Martinez Verluste von mehr als 40 Millionen Euro.

+++ 19:40 Italiens Premier muss im Kino auf dem Boden sitzen +++
Italiens Regierungschef Giuseppe Conte ist sich nicht zu fein, um abends beim Ausgehen auf dem Boden zu sitzen. Der 55-jährige Jurist sorgte in Italien mit einem Überraschungsbesuch bei einer Open-Air-Kino-Eröffnung in Rom für Aufsehen. Er kam zu einer bei jungen Leuten beliebten Sommerfilm-Veranstaltung auf eine Piazza im Ausgehviertel Trastevere. Begleitet von seiner Freundin setzte sich der Premier locker auf ein Kissen auf dem Boden. Zum Schutz vor Ansteckung trug der parteilose Politiker, der tagsüber wegen der Corona-Krise politische Termine in enger Folge absolviert, eine schwarze Schutzmaske. Gezeigt wurde die italienische Komödie "La Bella Vita" von Regie-Star Paolo Virzi.

133585937.jpg

Überraschungsbesuch in Trastevere: Für Premier Conte ist kein Sitzplatz mehr frei.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 19:01 Bye bye Abstand: Briten feiern Trink-Exzesse +++
Die Wiedereröffnung der Pubs in England hat so manchen Feiernden über die Stränge schlagen lassen. Im beliebten Londoner Ausgehviertel Soho füllten am Samstagabend Menschenmassen die Straßen und hinderten teilweise die Autos am Durchkommen, wie ein AFP-Fotograf berichtete. Betrunkene taumelten und stürzten übereinander, einige tanzten nackt vor den Autos. Nach mehr als drei Monaten Corona-bedingter Schließung hatten in England am Samstag Pubs und Restaurants wieder geöffnet.

Mit rund 44.000 Corona-Toten ist Großbritannien das am stärksten von der Pandemie betroffene Land in Europa. Die Infektionsraten gingen zuletzt jedoch zurück.

+++ 18:35 Traurige Höchststände: Mexiko meldet 30.000 Tote  +++
In Mexiko ist die Zahl der Corona-Toten auf über 30.000 gestiegen. Bislang seien 30.366 Menschen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilten die mexikanischen Gesundheitsbehörden mit. Mexiko überholte damit Frankreich und ist nun weltweit das Land mit den fünftmeisten Corona-Opfern. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus stieg in dem zweitgrößten Land Lateinamerikas unterdessen auf 252.165 - damit liegt es nach der Erhebung der John-Hopkins-Universität in den USA im globalen Vergleich an achter Stelle. Die meisten Fälle wurden im Großraum Mexiko-Stadt registriert, dort leben etwa 22 Millionen Menschen. In der Hauptstadt sollten die Betriebsbeschränkungen in diesen Tagen eigentlich gelockert werden. Angesichts der steigenden Infektions- und Opferzahlen ruderte die Stadtverwaltung allerdings mehrfach zurück und schob die Öffnung einzelner Branchen zuletzt immer wieder auf.

+++ 18:02 Schäuble kritisiert EU-Streit über Coronahilfen  +++
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat dazu aufgerufen, die Corona-Krise dafür zu nutzen, die europäische Währungsunion zu einer Wirtschaftsunion auszubauen. Heute brauche es den Mut, den man in der Krise 2010 nicht gehabt habe, um zu mehr Integration in der Euro-Zone zu kommen, schrieb Schäuble in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Dazu müsse die Währungsunion über den Europäischen Wiederaufbaufonds jetzt zu einer Wirtschaftsunion ausgebaut werden. Schäuble kritisierte in dem Zusammenhang die Europäische Kommission. Deren Vorschläge über die Verwendung der Gelder des Wiederaufbaufonds gingen nicht weit genug. Anstatt sich auf Aspekte der Finanzierung zu konzentrieren, müsse auf europäischer Ebene eine offene Diskussion darüber geführt werden, für welche gemeinschaftlichen Projekte die Gelder in den Mitgliedstaaten verwendet werden sollten und wie eine effiziente Mittelverwendung mit strengen Richtlinien sicherzustellen sei.

+++ 17:35 Testserie bei Spätaussiedlern beschlossen +++
Nach den Corona-Ausbrüchen in Standorten der Landesaufnahmebehörde in Niedersachsen sollen am Montag weitere Tests anlaufen. Im Grenzdurchgangslager Friedland sei ein Reihentest geplant, auch in Braunschweig seien weitere Tests vorgesehen, sagte eine Sprecherin der Behörde. In Braunschweig waren 13 Neuankömmlinge positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie gehörten zu einer Gruppe von 45 Spätaussiedlern aus Kasachstan. Sie hätten inzwischen eine Quarantäneanweisung des Gesundheitsamtes bekommen, sagte die Sprecherin. Eigentlich hätten die Spätaussiedler ins Grenzdurchgangslager Friedland bei Göttingen gebracht werden sollen. Die Kapazität dort ist aber nach einem Corona-Ausbruch mit Dutzenden Infizierten erschöpft.

+++ 17:05 Weiterer Ausbruch: Spanien riegelt Küstenregion ab +++
Im Nordwesten Spaniens ist nach einem neuen Corona-Ausbruch für 70.000 Menschen erneut eine Ausgangssperre verhängt worden. Die Behörden ordneten die Abriegelung von 14 Ortschaften im Gebiet La Mariña in der Küstenregion Galicien für mindestens fünf Tage an. Zudem wurden Zusammenkünfte von mehr als zehn Menschen untersagt. "Derzeit haben wir 106 positive Fälle, was einer Zunahme von 21 Fällen seit gestern entspricht", sagte der Gesundheitsbeamte Jesús Vázquez in der Provinzhauptstadt Lugo. Es werde als "notwendig erachtet", die Einschränkungen wieder zu verschärfen. "Wir müssen uns isolieren, um einen exponentiellen Anstieg der Zahl der Fälle zu vermeiden", fügte er hinzu. Nach fünf Tagen solle die Lage neu bewertet werden. Es handelt sich um die zweite Region, für die am Wochenende erneut Beschränkungen angeordnet wurden. Für ein Gebiet um die Stadt Lerida im nordöstlichen Katalonien mit mehr als 200.000 Einwohnern wurden bereits am Samstag neue Maßnahmen beschlossen.

+++ 16:25 Gerresheimer fährt Impf-Ampullen-Produktion hoch +++
Der Verpackungshersteller Gerresheimer rüstet sich schon jetzt für einen kommenden Corona-Impfstoff. "Wir haben in Glasform-Maschinen investiert, haben unsere Kapazitäten aufgebaut. Die Produktion läuft jetzt schon auf vollen Touren", sagte Vorstandschef Dietmar Siemssen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Wenn es mit dem Impfstoff klappt, werden mehrere Milliarden Impfstoffeinheiten benötigt werden, die in Injektionsfläschchen abgefüllt werden müssen. Etwa ein Drittel dieses Marktes entfällt auf uns." Siemssen sagte, der Konzern sei bereits in "sehr konkreten Gesprächen" mit vielen Pharmakonzernen, die an einem Impfstoff arbeiteten.

32677478.jpg

Wenn der Impfstoff erst da ist, werden sofort Milliarden von Ampullen gebraucht.

(Foto: picture alliance / dpa)

+++ 15:52 Griechenland macht Grenze für Serbien dicht +++
Wegen erhöhter Coronavirusinfektionen in Serbien schließt Griechenland seine Grenzen für Reisende aus diesem Balkanland. Wie eine Regierungssprecherin schriftlich mitteilte, tritt das Einreiseverbot am frühen Montagmorgen in Kraft und gilt zunächst bis zum 15. Juli. Zahlreiche Menschen aus Serbien verbringen traditionell ihren Urlaub in Griechenland. In den vergangenen Tagen waren Tausende Urlauber aus Serbien in großer Zahl nach Nordgriechenland gereist. Alle mussten einen Coronavirustest machen. Ob es viele Fälle Coronainfizierter aus Serbien in Griechenland gab, teilte die Regierung nicht mit.


+++ 15:29 Notstandssituation wegen Corona-Ausbruch in Israel +++
Angesichts eines starken Anstiegs der Corona-Neuinfektionen in Israel hat Regierungschef Benjamin Netanjahu von einer Notstandslage gesprochen. "Wir befinden uns mitten in einer neuen Corona-Attacke. Es ist ein sehr starker Ausbruch, auf der ganzen Welt und bei uns", sagte der 70-Jährige während einer Kabinettssitzung. An diesem Montag wollte die Regierung sich erneut treffen, um über mögliche weitere Beschränkungen zu beraten. "Wenn wir die Ausbreitung des Coronavirus nicht stoppen, werden wir weder Gesundheit noch Wirtschaft haben und es wird vielen Bürgern des Staates Israel ihr Leben kosten", warnte Netanjahu. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Israel hatte zuletzt einen Höchstwert erreicht. Am Freitag hatte die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden erstmals die Marke von 1000 überschritten.

+++ 14:58 Italien prüft Zwangseinweisung von Covid-19-Kranken +++
Italien prüft die Möglichkeit von Zwangseinweisungen ins Krankenhaus für Covid-19-Patienten, die durch falsches Verhalten neue Ansteckungen auslösen können. Dazu sagte der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza der Zeitung "La Repubblica": "Ich erwäge mit meinen Juristen die Möglichkeit einer zwangsweisen medizinischen Behandlung in Fällen, in denen eine Person behandelt werden muss und sich weigert." Hintergrund ist der Fall eines Covid-19-Patienten in Venetien, der laut Medien trotz Fiebers und eines positiven Tests nicht ins Hospital wollte. Der Ende Juni von einer Balkanreise zurückgekehrte Unternehmer wird für einen Corona-Herd mit mehreren Positiven und Dutzenden Quarantäne-Fällen in der Stadt Vicenza verantwortlich gemacht.

+++ 14:28 Mindestens zwölf Infektionen in österreichischen Schlachtbetrieben +++
In mehreren österreichischen Schachtbetrieben haben sich mindestens zwölf Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Drei fleischverarbeitende Großbetriebe in Oberösterreich seien betroffen, meldete die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf einen Bericht der "Kronen-Zeitung". Demnach handelt es sich um Schlachtbetriebe in den Bezirken Wels-Land, Braunau und Ried. Der Krisenstab des Landes bestätigte gegenüber der APA den Bericht, weitere Details wurden demnach zunächst nicht bekannt. Nach Informationen der "Kronen-Zeitung" gehen die Gesundheitsbehörden nicht von neuen Infektionsherden aus. Auch Betriebsschließungen seien vorerst nicht geplant. 

++ 13:45 Coronavirus schon im November im Abwasser Brasiliens +++
Forscher der Universität von Santa Catarina, Brasilien, haben eine Reihe von Abwasserproben untersucht und sind dabei auf Sars-CoV-2 gestoßen. Das meldet CCTV. Das Besondere daran: Die Probe, bei der der Test zum ersten Mal positiv ausfiel, stammte bereits vom 27. November 2019. Die Wasserproben werden aus den Abwasserrohren, die zu den Kläranlagen führen, genommen und im Labor eingefroren. Untersucht wurden die Proben, die vom Oktober 2019 bis März 2020 monatlich gewonnen worden waren. Für ihre Untersuchungen tauten die Forscher die Proben wieder auf.

+++ 12:55 Spahn feiert seinen runden Geburtstag 2021 nach +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will "im Mai 2021" seinen runden Geburtstag nachfeiern. "Ich bin jedenfalls relativ sicher, dass wir im Mai nächsten Jahres wissen, wie man Geburtstag feiert, ohne sich einem zu hohen Infektionsrisiko auszusetzen", sagte der CDU-Politiker dem "Der Spiegel". "Wir lernen jeden Tag, besser mit diesem Virus umzugehen. Schauen Sie nur, wie wir heute leben im Vergleich zur Situation im März." Spahn hatte die große Party wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Er hatte am 16. Mai 2020 seinen 40. Geburtstag.

+++ 12:13 Niedersachsen will Maskenpflicht beim Einkaufen aufheben +++
Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann spricht sich für eine baldige freiwillige Regelung zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes beim Einkaufen aus. "Aus meiner Sicht sollten wir die strikte Maskenpflicht im Einzelhandel in den kommenden Monaten in eine Empfehlung umwandeln, wenn das Infektionsgeschehen dies zulässt", sagt der CDU-Politiker angesichts der derzeit geringen Zahl der Corona-Neuinfektionen der "Welt am Sonntag". Die Maskenpflicht signalisiere eine Gefahr, die es wegen der im Handel weiterhin bestehenden Abstandsregeln nicht gebe. Auch Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe stellt ein Ende der Maskenpflicht beim Einkaufen in Aussicht: "Wenn das Infektionsgeschehen so gering bleibt, sehe ich keinen Grund, länger an der Maskenpflicht im Handel festzuhalten."

+++ 11:27 Polizei löst Feier mit 300 Gästen in Kaiserslautern auf +++
Die Polizei hat in der Nacht eine Feier mit rund 300 Gästen in Kaiserslautern aufgelöst. "Nachdem bei der Polizei mehrere Beschwerden eingingen, musste die Party von mehreren Polizeistreifen aufgelöst werden, um die Nachtruhe wiederherzustellen und Verstößen gegen die Coronabekämpfungs-Verordnung entgegenzuwirken", teilte die Polizei mit. Demnach hatte eine Frau über einen Messenger-Dienst zu der Party eingeladen. Dafür habe sie ein Anwesen in der Innenstadt angemietet. Da dieses aber nicht genügend Platz für 300 Menschen geboten habe, sei etwa die Hälfte der Gäste auf die Straße ausgewichen. Die Gäste der Feier seien den Aufforderungen der Polizei nachgekommen und friedlich geblieben. Gegen die Veranstalterin ist laut Polizei ein Bußgeldverfahren eingeleitet worden.

+++ 10:57 Britische Regierung erwägt Ausgabe von Konsumgutscheinen +++
Der britische Finanzminister Rishi Sunak denkt einem Zeitungsbericht zufolge über die Ausgabe von Konsumgutscheinen im Wert von 500 Pfund für Erwachsene und 250 Pfund für Kinder nach. Das Geld solle nur in von der Corona-Krise besonders stark getroffenen Branchen ausgegeben werden können, berichtet der "Guardian". Darunter fielen etwa das Hotel- und Gastgewerbe sowie der stationäre Handel.

+++ 10:31 Noch 43 Klagen gegen Regeln bei Hamburger Verwaltungsgerichten anhängig +++
Die Hamburger Verwaltungsgerichte müssen noch in 43 Verfahren über die Rechtmäßigkeit der Corona-Verordnungen entscheiden. Dabei gehe es unter anderem um die Quarantänebestimmung, das Abstandsgebot und Auflagen für Gewerbetreibende, teilt ein Gerichtssprecher mit. In der unteren Instanz seien noch sechs Eil- und 27 Hauptsacheverfahren anhängig. 92 Eil- und 3 Hauptsachen sind den Angaben zufolge bereits erledigt. Das Oberverwaltungsgericht muss sich noch mit neun Beschwerden gegen eine Eilentscheidung befassen. Auch ein Hauptsacheverfahren dauert an.

+++ 09:59 Kreis Gütersloh nähert sich 7-Tage-Grenzwert +++
Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Kreis Gütersloh weiter gesunken. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz mittlerweile bei 56,0. Am Vortag lag dieser Wert noch bei 66,5 und am Freitag bei 76,6. Zum Höhepunkt des Corona-Ausbruchs bei Tönnies vor knapp zwei Wochen lag der Wert bei 270,2. Als Grenzwert für das Ende der regional wiedereingeführten Beschränkungen im Kreis gilt der Wert 50. Nach der Ausbreitung des Coronavirus bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück hatte es die erste regionale Rückkehr zu den strikten Maßnahmen gegeben. Die Einschränkungen im Kreis Gütersloh gelten noch bis zum 7. Juli.

*Datenschutz

+++ 09:35 USA registrieren 45.000 neue Fälle in 24 Stunden +++
Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in den USA ist binnen 24 Stunden um mehr als 45.000 Fälle gestiegen. Damit wurden seit Beginn der Pandemie knapp 2,86 Millionen Infektionen in dem Land registriert. Die Zahl der Todesopfer stieg um 258 auf 129.665. Die Vereinigten Staaten sind in puncto Infektionen und Opferzahl das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land weltweit. Derzeit nehmen die Fälle insbesondere in den südlichen und westlichen Bundesstaaten zu.

+++ 09:06 Griechenland lehnt strikte Auflagen für Hilfen der EU ab +++
Griechenland will keine strengen Bedingungen für die Verwendung europäischer Wiederaufbau-Hilfen nach der Krise akzeptieren. "Die Griechen sind sehr erwachsen geworden. Und wir wollen unsere eigenen Reformen umsetzen", sagt Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis der "Financial Times". Die halbjährliche Überprüfung der Wirtschaftsleistung durch die EU-Kommission sei ausreichend, und es gebe keinen Bedarf für zusätzliche strenge Bedingungen. Griechenland habe sich eine sehr aggressive Reformagenda vorgenommen, die sich auf Klima- und Umweltschutz, Digitalisierung und Investitionsanreize teils durch ein Privatisierungsprogramm konzentriere. Am Freitag hatte der Regierungschef zusätzliche Maßnahmen im Volumen von 3,5 Milliarden Euro zur Unterstützung der Wirtschaft nach dem Lockdown angekündigt.

+++ 08:29 Fast 25.000 neue Fälle: Indien meldet Negativrekord +++
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Indien erreicht schon wieder einen neuen Höchstwert. Wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht, wurden binnen 24 Stunden bis zum Morgen 24.850 neue Fälle registriert. Im gleichen Zeitraum starben 613 Menschen mit oder an dem Erreger Sars-CoV-2. Indien ist auf Platz vier der am stärksten von Corona betroffenen Länder der Welt - nach Russland, Brasilien und den USA. In dem südasiatischen Land mit rund 1,3 Milliarden Einwohnern ist der Erreger Sars-CoV-2 bislang bei 673.165 Menschen nachgewiesen worden. Mehr als 19.000 starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ende März hatte das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt wegen der Pandemie einen strengen Lockdown angeordnet, der seit Mitte Mai jedoch wieder gelockert wurde.

+++ 08:01 Niedersachsen muss mit 1,2 Milliarden Euro weniger Steuern auskommen +++
Das Land Niedersachsen kämpft wegen der Corona-Krise mit einem Einbruch der Steuereinnahmen. Im ersten Halbjahr 2020 nahm das Land 13,6 Milliarden Euro ein - das sind 1,2 Milliarden Euro oder rund acht Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Finanzministerium in Hannover mitteilt. Mit Blick auf das Gesamtjahr hatte Finanzminister Reinhold Hilbers bereits im Mai angekündigt, dass die Steuereinnahmen wohl nur noch 26,6 Milliarden Euro betragen dürften und damit um 2,9 Milliarden Euro geringer ausfallen würden als 2019.

+++ 07:30 ZDF-Traumschiff verwirft Griechenland-Plan und improvisiert +++
Die neueste "Kreuzfahrt ins Glück" mit dem ZDF-Traumschiff führt statt nach Griechenland an die deutsche Ostseeküste - coronabedingt. Es sei zu ungewiss gewesen, wann und unter welchen Umständen mit einem größeren Team in Griechenland gedreht werden könne, sagt Produktionsleiter Mike Sauer. Also wurden die Schauspieler für die Landaufnahmen im Grand Hotel Heiligendamm einquartiert, die Kameras für die Abenteuer der beiden an Bord frisch getrauten Film-Paare in der Region Heiligendamm, Bad Doberan und Insel Poel postiert. Neben Florian Silbereisen, Barbara Wussow, Daniel Morgenroth und Jan Hartmann stehen auch Heio von Stetten, Elisabeth Romano und Tamara Röske vor der Kamera. "Es ist das erste Mal, dass eine Hochzeitsreise auf dem "Traumschiff" an eine deutsche Küste führt", sagt ZDF-Sprecher Stefan Unglaube.

+++ 06:53 Söder: Unionskanzlerkandidat muss sich in Krise bewährt haben +++
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder schaltet sich in die Debatte um die Kanzlerkandidatur der Union ein. Der CSU-Chef kann sich offenbar nur einen Kanzlerkandidaten der Union vorstellen, der sich zuvor in der Corona-Krise bewährt hat. "Nur wer Krisen meistert, wer die Pflicht kann, der kann auch bei der Kür glänzen", sagt Söder dem "Tagesspiegel am Sonntag". "Wenn wir jetzt in dieser Corona-Krise versagen würden, hätten wir keinen moralischen Führungsanspruch." In Umfragen ist der Bayer Favorit für die Unionskanzlerkandidatur und sticht dabei den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet aus. Söder schließt eine eigene Kandidatur nicht kategorisch aus, bekräftigt in dem Interview aber: "Mein Platz ist in Bayern. Aber ich will als Ministerpräsident und CSU-Parteivorsitzender meinen Beitrag leisten, dass wir in Deutschland erfolgreich sind."

+++ 06:17 Altmaier kritisiert Trumps Krisenmanagement scharf +++
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier warnt vor weitreichenden Folgen der Corona-Ausbreitung in den USA für die Weltwirtschaft. "Mir macht die steigende Zahl von neuen Ansteckungen in den USA große Sorgen", sagte Altmaier der "Bild am Sonntag". "Eine Pandemie, die dort außer Kontrolle gerät, hat große Folgen für die Weltwirtschaft." Zugleich kritisiert der CDU-Minister die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, das Medikament Remdesivir in großem Stil für die Corona-Patienten in den USA aufzukaufen. "Alleingänge im Kampf gegen Corona helfen niemandem", so Altmaier. "Das Leerkaufen von Märkten und Monopolisieren von Impfstoffen sind eine besonders schlechte Idee." Vielleicht solle durch das Vorgehen der US-Regierung "auch nur von den großen Problemen im eigenen Land abgelenkt werden".

+++ 05:20 DFL arbeitet an Konzept für Stadionbesuche +++
Die Deutsche Fußball Liga will gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium Leitlinien für eine Wiederzulassung von Fans im Stadion erstellen. "Einen Regelbetrieb in dieser Corona-Situation zu etablieren, das wird die nächste große Herausforderung", sagte DFL-Chef Christian Seifert der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". De facto seien Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober ausgeschlossen, "es sei denn, sie verfügen über ein Hygienekonzept, und die Nachverfolgung der Besucher ist möglich. "An einem solchen Leitfaden arbeiten wir", sagte Seifert.

+++ 04:21 Mexiko überschreitet die Marke von 30.000 Toten +++
Mexiko hat nun offiziell über 30.000 Corona-Tote zu beklagen. Laut Gesundheitsbehörden starben insgesamt 30.366 Menschen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19. Mexiko überholte damit Frankreich und ist nun weltweit das Land mit den fünftmeisten Corona-Opfern. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen stieg in dem zweitgrößten Land Lateinamerikas unterdessen auf 252.165. Die meisten Fälle wurden im Großraum Mexiko-Stadt registriert, wo etwa 22 Millionen Menschen leben. In der Hauptstadt sollten die Ausgangsbeschränkungen in diesen Tagen eigentlich gelockert werden. Angesichts der steigenden Infektions- und Opferzahlen ruderte die Stadtverwaltung allerdings mehrfach zurück.

+++ 03:30 Knapp 38.000 neue Fälle in Brasilien +++
In Brasilien sind binnen 24 Stunden weitere 37.923 Neuinfektionen gemeldet worden. Insgesamt gibt es dort nun 1,577 Millionen Fälle. Laut Gesundheitsministerium sind außerdem 1091 Menschen durch Covid-19 gestorben. Die Gesamtzahl der Toten steigt somit auf 64.265.

+++ 02:43 Vier Festnahmen nach Pub-Öffnungen in England +++
Nach der Wiedereröffnung der Pubs hat die Polizei in England vier Menschen wegen unsozialen Verhaltens festgenommen. Mehrere Kneipen in der mittelenglischen Grafschaft Nottinghamshire hätten sich entschlossen, vorerst wieder zu schließen, teilt die Polizei mit. Die Beamten selbst hätten aber keine Pub-Schließungen veranlasst, hieß es. Die Mehrheit der Gäste habe sich verantwortungsvoll verhalten. Für die Öffnung gelten strenge Auflagen, beispielsweise müssen Pub-Besucher ihre Kontaktdaten hinterlassen. Bestellungen dürfen nur am Tisch oder per App aufgenommen werden

+++ 01:50 Maskenpflicht in Mecklenburg-Vorpommern könnte bald fallen +++
Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe denkt über die Abschaffung der Mund-Nase-Bedeckung im Handel nach. "Wenn das Infektionsgeschehen so gering bleibt, sehe ich keinen Grund, länger an der Maskenpflicht im Handel festzuhalten", sagte Glawe der "Welt am Sonntag". Er gehe davon aus, dass das Kabinett in Schwerin in seiner Sitzung am 4. August das Ende der Maskenpflicht im Einzelhandel beschließen werde. "Ich kann die Ungeduld des Handels sehr gut nachvollziehen, die Maskenpflicht abzuschaffen". Die Abstandsregel werde aber grundsätzlich bleiben. Mecklenburg-Vorpommern hat die niedrigsten Infektionszahlen mit dem Coronavirus bundesweit.

+++ 00:57 Seehofer fordert kostenlose Tests für alle +++
Anders als Bundesgesundheitsminister Jens Spahn befürwortet Innenminister Horst Seehofer bundesweit kostenfreie Corona-Tests für alle, wie sie in Bayern bereits geplant sind. "Markus Söder hat recht", sagte der CSU-Politiker der "Welt am Sonntag". " Bislang haben wir keine Klarheit über das tatsächliche Infektionsgeschehen im Land." Bayern hatte als erstes und bisher einziges Bundesland kostenlose Corona-Tests für die gesamte Bevölkerung angekündigt. Es will in den Fällen zahlen, in denen die Kosten nicht von den Krankenkassen getragen werden, etwa weil es keinen begründeten Infektionsverdacht gibt und jemand auch nicht zu gefährdeten Gruppen wie Klinik- oder Schulpersonal gehört. Spahn ist gegen breit gestreute Massentests und favorisiert gezielte Tests.

+++ 00:05 Nigel Farage ist erster im Pub +++
Nach über drei Monaten Zwangspause sprudeln in den englischen Pubs wieder die Zapfhähne. Einer, der die Wiedereröffnung kaum erwarten konnte, ist Nigel Farrage, der Chef der Brexit-Partei. "12 Uhr, erster Kunde. Ich liebe es", schrieb er auf Twitter und postete dazu ein Foto von sich mit einem Glas Bier in der Hand. Farage gilt als leidenschaftlicher Pub-Besucher. Neben Kneipen konnten heute auch Restaurants, Kinos und Friseure in England wieder öffnen.

+++ 23:08 Weltweite Neuinfektionen erreichen Rekordhoch +++
Die Zahl der globalen Neuinfektionen hat ein Rekordhoch erreicht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO zählte am Samstag 212.326 neue Fälle, so viele wie nie zuvor an einem Tag. 130.000 entfallen auf die WHO-Region "Americas", zu der 35 Staaten in Nord-, Mittel- und Südamerika inklusive den USA gehören. In Europa gab es demnach zuletzt knapp 20.000 neue Fälle. Insgesamt liegt die Zahl der Infizierten damit weltweit bei rund 10,9 Millionen. Die Zahl der Toten steigt um 5134 auf 523.011. Auch hier liegt die Region Americas mit rund 259.000 vorn, in Europa gab es knapp 200.000.

+++ 22:05 Italien lässt Migranten der "Ocean Viking" auf Quarantäne-Schiff +++
Italien erlaubt nach tagelangem Zögern den rund 180 Migranten auf dem privaten Rettungsschiff "Ocean Viking" den Wechsel auf das italienische Quarantäneschiff "Moby Zaza". Die Übernahme der aus Seenot geretteten Menschen sei für Montag geplant, hieß es am Samstagabend aus Quellen im Innenministerium in Rom. Zuvor hatte sich die Lage auf dem Schiff der Organisation SOS Méditerranée, das sich in internationalen Gewässern vor Sizilien befindet, zugespitzt.

+++ 21:47 Infektionszahlen im Westjordanland gehen hoch +++
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Westjordanland erreicht einen neuen Höchstwert. Laut Gesundheitsministerium, wurden 501 Fälle registriert - so viele wie nie zuvor an einem Tag seit Ausbruch der Pandemie. Der Schwerpunkt der Infektionen lag mit mehr als 400 im Gebiet der Stadt Hebron. Nach Angaben des Ministeriums ist der Erreger Sars-CoV-2 damit bisher bei 3763 Menschen im Westjordanland nachgewiesen worden, elf Infizierte sind gestorben. Die Pandemie in den Palästinensergebieten war zunächst sehr glimpflich verlaufen, nach Lockerungen stiegen die Zahlen im vergangenen Monat jedoch stark an. Seit Freitag gilt im Westjordanland ein fünftägiger Lockdown. Auch in Israel hatte es zuletzt einen Rekordwert an Neuinfektionen gegeben.

+++ 21:10 Allein in Florida 11.400 Neuinfektionen +++
Der US-Bundesstaat Florida verzeichnet innerhalb eines Tages mehr als 11.400 Neuinfektionen mit dem Coronavirus - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Die Zahl für Freitag markiert eine weitere dramatische Zunahme an Fällen in dem Bundesstaat mit rund 20 Millionen Einwohnern. Zum Vergleich: In Deutschland mit viermal so vielen Einwohnern hatte es während der Hochphase der Pandemie Ende März/Anfang April nur gut 6000 tägliche Neuinfektionen gegeben.

+++ 20:42 WHO stoppt Tests mit HIV-Mittel bei Covid-19 +++
Corona-Patienten werden im Rahmen einer von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) koordinierten Studie ab sofort nicht mehr mit Lopinavir/Ritonavir behandelt, das gegen HIV entwickelt worden war. Ausschlaggebend seien keine Sicherheitsbedenken, betonte eine WHO-Sprecherin. Vielmehr habe sich gezeigt, dass die Mittel bei den Patienten praktisch keinen Einfluss auf den Verlauf der Krankheit hatten. Dasselbe gelte für das Malaria-Mittel Hydroxychloroquin. Das Ende der Tests damit hatte die WHO schon am 17. Juni angekündigt. Hydroxychloroquin war in den Schlagzeilen, weil US-Präsident Donald Trump es mehrfach angepriesen hatte.

+++ 20:07 Übersicht: Das sind die aktuellen Corona-Daten für Deutschland +++

Das sind die aktuellen Virus-Zahlen für Deutschland: Stand 19.45 Uhr

  • Infektionen gesamt: 196.104
  • Todesfälle: 9014
  • Genesene: 180.712 (teilweise RKI-Schätzungen)
  • Aktuell Infizierte: 6378

In Nordrhein-Westfalen gibt es bundesweit die meisten Neuinfektionen. Grund dafür ist der Corona-Hotspot im Kreis Gütersloh (Tönnies-Fabrik).

Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier lesen.

Quelle: ntv.de, mau/fzö/ino/dpa/rts/AFP