Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 22:52 Neuinfektionen in Frankreich auf tiefsten Stand seit Mitte Juli +++

Frankreich verzeichnet einen anhaltenden Abwärtstrend bei den Neuinfektionen. Die Behörden melden zuletzt 1515 neue Fälle. Damit sinkt der Sieben-Tage-Schnitt auf rund 7100 Neuinfektionen pro Tag. Das ist der niedrigste Stand seit etwa Mitte Juli. Auch bei den Todesfällen ist der Trend leicht rückläufig: Zuletzt werden binnen eines Tages 20 neue Tote gemeldet. Der Sieben-Tage-Schnitt sinkt damit auf 64.

+++ 22:13 Großbritannien meldet mehr als 36.000 Neuinfektionen +++
Großbritannien mit seinen etwa 67 Millionen Einwohnern verzeichnet täglich immer noch vergleichsweise viele Neuinfektionen. Zuletzt melden die Behörden 36.100 weitere Fälle binnen 24 Stunden. Der Sieben-Tage-Schnitt der Neuinfektionen steigt damit auf knapp über 30.000 - fast viermal so hoch wie in Deutschland, das deutlich mehr Einwohner (83 Millionen) hat. Außerdem werden auf den britischen Inseln 49 neue Todesfälle gemeldet, der Sieben-Tage-Schnitt liegt bei 142.

+++ 21:26 Inzidenz sinkt in den meisten Bundesländern - in zwei hingegen steigt sie spürbar +++
Beim Blick auf die einzelnen Bundesländer zeigen die von ntv.de ausgewerteten Daten der Landesbehörden eine zum Teil unterschiedliche Entwicklung. Während in 10 Bundesländern die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag sinkt, steigt sie in den 6 übrigen an - am deutlichsten in Sachsen und Thüringen. Trauriger Spitzenreiter ist Bremen, das als einziges Bundesland eine Inzidenz von über 100 aufweist. Den niedrigsten Wert verzeichnet Mecklenburg-Vorpommern mit rund 30.

+++ 20:57 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 4004 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 4.147.287 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 4004 neue Fälle hinzu. Das sind 8,3 Prozent neu gemeldete Fälle weniger als am Montag vor einer Woche (4368). Damit hält der Abwärtstrend an - bereits den neunten Tag in Folge wurden weniger Fälle im Vergleich zur Vorwoche gemeldet. Als aktuell infiziert gelten rund 160.500 Personen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 23 auf 92.978. Auch am Montag vor einer Woche waren 23 Todesfälle gemeldet worden.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,88 angegeben (Vortag: 0,94). Laut DIVI-Register werden in Deutschland derzeit 1541 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 831 davon werden beatmet. Rund 4400 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

+++ 20:33 Liebmann: Deutschland in Corona-Zeiten ein "äußerst gespaltenes Land" +++
Die Schriftstellerin Irina Liebmann beklagt den Umgang mit der Kultur in Deutschland in Corona-Zeiten. Der sofortige Verzicht auf die gesamte Kultur 2020 wäre nicht nötig gewesen, so Liebmann bei der Eröffnung der Uwe-Johnson-Literaturtage 2021 in Neubrandenburg. Sie nehme Deutschland als äußerst gespaltenes Land wahr: Es werde gesund oder krank, in geimpft oder ungeimpft eingeteilt. In solchen Zeiten zu schreiben oder zu malen, sei sehr schwierig. "Der Tod ist so in das Bewusstsein geschoben worden wie sonst nur in Kriegszeiten."

+++ 19:47 Niederländischer Minister: Ungeimpfte dürfen nicht einmal Toilette im Restaurant benutzen +++
In den Niederlanden dürfen nach neuen Vorschriften nur Geimpfte in Restaurants zu essen. Gesundheitsministerin Hugo de Jonge betonte nun, wie strikt diese Regel gelte - so dürften Ungeimpfte nicht einmal nach innen gehen, um die Toiletten von Restaurants benutzen, wie der "Guardian" berichtet. "Wenn Sie auf die Toilette gehen wollen, müssen Sie Ihren QR-Code vorzeigen", wird de Jonge zitiert. Er bezieht sich damit auf den QR-Code, mit dem auf dem Mobiltelefon eine Impfung, Genesung oder ein negativer Test nachgewiesen werden kann.

+++ 18:58 Corona-Spürhunde - Positives Zwischenfazit nach Einsatz in Hannover +++
Nach dem ersten Praxiseinsatz von Corona-Spürhunden bei einem Konzert zieht die Tierärztliche Hochschule Hannover ein positives Zwischenfazit. Die Hunde hätten alle eingebauten Schweißproben erkannt, teilt die Hochschule mit. Um wie viele Proben es sich dabei handelte, war zunächst nicht bekannt. Bei dem Konzert wurden demnach inaktivierte positive Proben platziert. Damit sollte kontrolliert werden, ob die Tiere in der Lage sind, mit dem Coronavirus infizierte Menschen zu erkennen. Die Spürhunde waren am Sonntag beim Konzert der Band Fury in the Slaughterhouse in Hannover im Einsatz. Zugelassen waren 500 Besucher, alle mussten vorher einen Antigen-Schnelltest und einen PCR-Test machen und eine Schweißprobe für die Hunde abgeben.

+++ 18:29 Scholz erleichtert über Ende von US-Einreisestopp: "Great news" +++
In Deutschland und Großbritannien sorgt die Ankündigung der USA, den Einreisestopp für Geimpfte aufzuheben, bei Spitzenpolitikern für Begeisterung. "Great news - für deutsche und europäische Investitionen, unseren Export und die gesamten transatlantischen Beziehungen", schreibt Vize-Kanzler und SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz auf Twitter. Der britische Premierminister Boris Johnson äußert sich auf Twitter "hocherfreut".

Mehr über das Ende des US-Einreisestopps für Geimpfte lesen Sie hier.

+++ 18:17 Zahl der neuen Fälle in Italien weiter rückläufig +++
Auch in Italien setzt sich derzeit der Rückgang der Neuinfektionen fort. Die Behörden melden binnen 24 Stunden 2405 neue Corona-Fälle. Damit sinkt der Sieben-Tage-Schnitt weiter auf derzeit 4817 Fälle täglich. Ende August lag dieser Wert noch deutlich über 6000. Zudem werden 44 neue Todesfälle gemeldet, der Sieben-Tage-Schnitt liegt damit bei 57.

+++ 17:38 Nach Teilnahme an Novavax-Test - 15.000 Briten sitzen in der Impf-Falle +++
Etwa 15.000 Freiwillige in Großbritannien, die an einem Corona-Impfstofftest des Herstellers Novavax teilgenommen haben, sitzen mittlerweile in der Impf-Falle. Denn sie können ihren Impfstatus nicht nachweisen und genießen daher keine Freiheiten etwa beim Reisen. Das Vakzin des US-Konzerns ist bisher noch nicht zugelassen. Aktivisten fordern in einer Petition nun Gesundheitsminister Sajid Javid zur Unterstützung auf. Die Freiwilligen seien erheblich benachteiligt, schreibt dort die Novavax UK Concerned Participants Group, wie die Nachrichtenagentur PA meldet. Vor einem halben Jahr hatte das Unternehmen von positiven Studienergebnissen berichtet. Die Freiwillige Gill Ince sagte: "Ich wollte meinen Beitrag zum Kampf gegen Corona leisten, aber ich fühle mich vom System völlig betrogen und hocke nun ohne Impfstatus in der Falle."

+++ 17:04 Neuinfektionen in Österreich rückläufig +++
Österreich meldet weitere rund 1300 Neuinfektionen. Laut den Behörden kommen zuletzt genau 1318 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden hinzu. Damit fällt der Sieben-Tage-Schnitt auf 1995 - und gleichzeitig erstmals seit zehn Tagen wieder unter den Wert von 2000. Außerdem melden die österreichischen Behörden 5 neue Todesfälle in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion - auch der Sieben-Tage-Schnitt liegt bei 5.

+++ 16:33 Tschechien startet mit der dritten Impfung +++
Tschechien hat mit Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus begonnen. Die ersten Menschen erhielten heute ihre dritte Spritze. Voraussetzung ist, dass die letzte Impfung mehr als acht Monate zurückliegt. Das Gesundheitsministerium in Prag empfiehlt die sogenannte Booster-Impfung ausdrücklich für Senioren ab 60, Angehörige von Risikogruppen sowie das Gesundheits- und Pflegepersonal. "Bei allen anderen liegt es an ihrem eigenen Willen", so Gesundheitsminister Adam Vojtech.

+++ 16:07 USA wollen Grenzen für geimpfte EU-Bürger und Briten öffnen +++
Die USA wollen laut Medienberichten die Einreisebeschränkungen aus der Europäischen Union und Großbritannien bald für Geimpfte aufheben. Die Lockerung solle noch heute bekanntgeben werden, berichten die "Financial Times", die Website "Politico" und der Sender CNN. Der Zeitung und CNN zufolge soll der Schritt im November greifen. Der weitgehende Einreisestopp war zu Beginn der Corona-Pandemie Anfang 2020 vom damaligen US-Präsidenten Donald Trump verhängt und bisher von seinem Nachfolger Joe Biden aufrechterhalten worden.

+++ 15:45 Zutritt zum Vatikan ab 1. Oktober nur noch mit Corona-Pass +++
Der Vatikan ist vom 1. Oktober an nur noch für Menschen offen, die einen gültigen Corona-Pass haben. Wie der Heilige Stuhl mitteilt, muss jeder Bewohner, Beschäftigte oder Besucher des Kirchenstaats damit eine Impfung gegen Covid-19, eine Genesung oder einen negativen Test nachweisen. Als Zertifikate gelten dabei der auch in Deutschland gebräuchliche EU-Corona-Pass, ein "Green Pass" des Vatikans oder andere ausländische Bescheinigungen. Der Vatikan kündigte Einlasskontrollen durch das eigene Gendarmeriekorps an. Eine Ausnahme von den neuen Regeln gilt nur für jene Zeiten, in denen Gläubige im Vatikan Messen und liturgische Feiern besuchen.

+++ 15:18 Johnson: Auffrischungsimpfungen wichtiger als Impfstoffspenden an ärmere Länder +++
Der britische Premierminister Boris Johnson will Auffrischungsimpfungen im eigenen Land klaren Vorrang vor dem Spenden von Impfstoffdosen an ärmere Staaten einräumen, wie er vor Journalisten sagte. Bereits in dieser Woche sollen mehr als 1,5 Millionen Menschen in England eine Einladung zur dritten Impfung erhalten. Insgesamt sollen alle über 50-Jährigen, besonders gefährdete Menschen sowie Gesundheits- und Pflegepersonal eine Auffrischungsimpfung erhalten. "Ich habe mir die Fakten angeschaut, was Auffrischungsimpfungen bewirken können und ich muss sagen, dass dies unsere Priorität sein muss, und wir werden damit fortfahren", so Johnson.

+++ 14:52 Ermittlungen gegen Landrat wegen früher Corona-Impfung eingestellt +++
Die Staatsanwaltschaft im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern hat ein Verfahren gegen den Landrat des Donnersbergkreises wegen der Verletzung der Impfpriorität während der Pandemie eingestellt. Es sei kein Impfstoff unterschlagen worden, teilt die Behörde mit. Ins Rollen gekommen war der Fall Ende Februar. Damals teilte Landrat Rainer Guth mit, dass er und weitere Funktionsträger seit Januar geimpft seien. Zu diesem Zeitpunkt wurden Menschen aus der höchsten Priorisierungsgruppe geimpft. Dazu gehörten damals unter anderem über 80-Jährige sowie Menschen, die in einem engen Kontakt zu vulnerablen Gruppen standen. Soweit bekannt, gehörte Guth nicht dazu. Vielmehr seien die Impfdosen übriggeblieben und hätten ansonsten entsorgt werden müssen. Als Folge der Berichte erstatteten mehrere Menschen Strafanzeige. Einen Straftatbestand gebe es allerdings nicht, erklärte die Staatsanwaltschaft. Daher sei nur Unterschlagung in Betracht gekommen. Diese setze aber voraus, dass der Impfstoff einem bestimmten Berechtigten entzogen worden wäre. Dies sei beim Landrat und den weiteren Funktionsträgern jedoch nicht der Fall.

+++ 14:25 Auch Niedersachsens Ministerpräsident erteilt "Freedom Day" Absage +++
Der Vorstoß von Kassenärzte-Chef Andreas Gassen, Ende Oktober alle Corona-Beschränkungen aufzuheben, stößt bei Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil auf Ablehnung. "Es gibt nur einen Ausweg: keinen Freedom Day, sondern eine höhere Impfquote", sagt er der "Rheinischen Post". "Wir wissen, dass die Infektionszahlen in der kalten Jahreszeit wieder steigen werden. Wir wissen, dass die Patienten in den Intensivstationen jünger werden und deswegen länger dort bleiben müssen", erklärt Weil. "Unter diesen Umständen brauchen wir auch in den nächsten Monaten einen wirksamen Infektionsschutz."

+++ 14:06 Zahl der Patienten in deutschen Kliniken stabil +++
In Deutschland werden 1541 Menschen, die mit Sars-CoV-2 infiziert sind, in Kliniken behandelt. Das sind zwei Patienten mehr als noch am Vortag, wie aus dem Divi-Register hervorgeht. Von den Betroffenen werden 831 invasiv beatmet (drei mehr als am Sonntag). Aktuell gelten 20.740 Intensivbetten als belegt. Das ist ein Anteil von 82,4 Prozent. Mehr als 4400 Betten sind den Angaben zufolge noch frei.

+++ 13:47 Haltbarkeit von mehr als 100 Millionen Impfdosen läuft bald ab +++
Ende des Jahres läuft die Haltbarkeit von mehr als 100 Millionen Impfdosen weltweit ab. Wenn sie nicht dringend umverteilt würden, werde der Impfstoff vergeudet, warnt das Datenanalyse-Unternehmen Airfinity. Mehr als 40 Prozent dieser Impfdosen seien demnach in der EU. Bedenke man, dass die meisten Empfängerländer mindestens zwei Monate Haltbarkeit ab Einfuhr brauchen, um die Impfkampagnen durchzuführen, drohten 241 Millionen Impfdosen ungenutzt abzulaufen. Wenn diese Impfdosen umgehend verteilt würden, würde das zusammen mit dem bereits gekauften und zur Verfügung gestellten Dosen reichen, um 70 Prozent der Menschen in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen gegen das Coronavirus zu impfen, so Airfinity.

+++ 13:24 Bundesregierung lehnt "Freedom Day" ab +++
Die Bundesregierung erteilt Forderungen nach einem festen Datum für ein Ende aller Auflagen vorerst eine Absage. Über die Entwicklung des Infektionsgeschehens in den vergangenen Tagen könne man durchaus froh sein, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. "Aber es gibt aus heutiger Sicht nicht die Grundlage, um zu sagen, der Tag X ist der Tag, an dem alle Beschränkungen fallen." Vielmehr gebe es guten Grund, grundsätzliche Maßnahmen wie Abstand und Maskenpflicht weiter gelten zu lassen. Seibert spricht etwa mit Blick auf die Infektionszahlen und die Belegung der Krankenhäuser von einer "ganz guten Entwicklung", die zeige, dass ergriffene Maßnahmen wirkten. Die 3G-Regel - also Zugang zu bestimmten Innenräumen nur für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete - habe zu diesem Erfolg beigetragen. Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, hatte die Aufhebung aller Beschränkungen zum 30. Oktober gefordert. "Nach den Erfahrungen aus Großbritannien sollten wir auch den Mut haben zu machen, was auf der Insel geklappt hat. Also braucht es jetzt eine klare Ansage der Politik: In sechs Wochen ist auch bei uns Freedom Day!"

+++ 13:14 Küchenmöbelhersteller erwarten "außerordentlich gutes Jahr" +++
Die deutschen Küchenbauer haben die Corona-Delle mit zeitweise geschlossenen Möbelhäusern überwunden. Der Verband der Deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK) berichtet über steigende Umsätze und gut gefüllte Auftragsbücher. Die Branche erwarte "ein außerordentlich gutes Wirtschaftsjahr 2021", sagt VdDK-Geschäftsführer Jan Kurth. Bis Juli hätten die Umsätze mit rund 3,3 Milliarden Euro 14,7 Prozent über dem Niveau des Vergleichszeitraums von 2020 gelegen und auch den Umsatz im Vor-Corona-Jahr 2019 übertroffen. Für das Gesamtjahr 2021 werde ein Plus von bis zu 10 Prozent erwartet, sagt Kurth.

+++ 12:54 Biontech: Impfung wirksam und sicher bei Kindern unter zwölf Jahren +++
Der Impfstoff von Biontech/Pfizer hat sich nach Angaben der beiden Unternehmen bei Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren als gut verträglich erwiesen und ruft eine stabile Immunantwort hervor. Die Daten der klinischen Studie sollen so bald wie möglich der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA und der US-Zulassungsbehörde FDA vorgelegt werden, wie die beiden Impfstoffhersteller mitteilen. "Wir sind froh, dass wir vor dem Beginn der Wintersaison den Zulassungsbehörden die Daten für die Gruppe von Kindern im Schulalter vorlegen können", sagt Biontech-Chef Ugur Sahin laut Mitteilung. Anders als in der Altersgruppe über zwölf wurde den Kindern von fünf bis elf Jahren für die klinische Studie der Phase 2/3 nur ein Drittel der Dosis verabreicht. Die beiden Impfungen lagen drei Wochen auseinander.

+++ 12:35 Dreistelliger Inzidenzwert in einem Stadtstaat - Bundesweites Ost-West-Gefälle +++
Bremen ist nach wie vor das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz. Wie aus den morgendlichen Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervorgeht, weist die Stadt aktuell ein Fallaufkommen von 110,9 auf. Am zweitstärksten ist derzeit Baden-Württemberg betroffen (Inzidenz: 93,2). Danach folgt Bayern (Inzidenz: 87,1). Die nördlichen und östlichen Bundesländer stehen dagegen besser dar. Am wenigsten neue Fälle pro 100.000 Einwohner und Woche weist derzeit Mecklenburg-Vorpommern auf: 31,8.

+++ 12:14 Österreich geht mit 3G-Regel für Skipisten in die Wintersportsaison +++
In Österreich gilt in der kommenden Wintersportsaison auf den Skipisten die sogenannte 3G-Regel. Seilbahnbetreiber dürfen nur Geimpfte, Getestete oder Genesene befördern, wie die Regierung in Wien bekannt gibt. Abstandsregeln und Kapazitätsbeschränkungen wird es für die Skilifte nicht geben, eine FFP2-Maskenpflicht jedoch schon. Sollte die Auslastung der Intensivstationen mit Corona-Kranken steigen, werden die Regeln für ungeimpfte Wintersportler verschärft. "Ich bin überzeugt, dass mit diesen Rahmenbedingungen eine unbeschwerte, sichere Wintersaison in unserem Land möglich sein wird", sagt Tourismusministerin Elisabeth Köstinger bei einer Pressekonferenz in Wien. Derzeit sind rund 200 Intensivbetten in Österreich mit Covid-19-Patienten belegt. Wenn die Zahl auf 300 steigt, dürfen Ungeimpfte keine Après-Ski-Lokale mehr besuchen - auch nicht mit negativem Testergebnis, sagt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein. Ab dieser Stufe dürfen Seilbahnen, Gastronomie und Hotels außerdem keine Selbsttests mehr akzeptieren.

+++ 11:56 Fast 3000 Zuschauer mehr für Bielefeld im nächsten Heimspiel +++
Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld darf im nächsten Heimspiel am 3. Oktober gegen Bayer Leverkusen fast 3000 Zuschauer mehr als bisher ins Stadion lassen. Wie der Verein bekannt gibt, dürfen "in Einklang mit der Corona-Schutzverordnung NRW sowie nach Absprache mit den Bielefelder Behörden und den guten Erfahrungen bei den bisherigen Heimspielen" 16.250 Tickets abgesetzt werden. Am vergangenen Samstag war die Schüco-Arena mit 13.750 Zuschauern offiziell ausverkauft. Zudem sollen im Stadionumlauf keine Sektorentrennungen mehr gelten, sodass sich die Heim-Fans frei bewegen können. Die Pflicht eines 3G-Nachweises beim Einlass bleibt bestehen.

+++ 11:42 Mehr als 2000 Tote pro Tag: USA erleben ähnliche Zahlen wie im Winter +++
Während sich die Lage bei den Neuinfektionen in den vergangenen Tagen zusehends entspannt hat, steigt die Zahl der Toten in den USA kontinuierlich an. Zuletzt wurden binnen 24 Stunden durchschnittlich 2011 weitere Todesfälle registriert, berichtet die "New York Times". Im Zwei-Wochen-Vergleich ist das ein Anstieg um 29 Prozent. Damit ist das Niveau der Wintermonate wieder erreicht. Insgesamt kamen in den Vereinigten Staaten seit Beginn der Pandemie nach offiziellen Angaben knapp 674.000 Menschen durch Covid-19 ums Leben.

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+++ 11:17 Neumann: "Bilanz der Impf-Aktionswoche enttäuschend" +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zieht eine positive Bilanz der bundesweiten Impfwoche. In der Aktionswoche seien insgesamt "rund 500.000 der wichtigen Erstimpfungen geschafft, etwa die Hälfte dürfte auf Aktionen zurückgehen", so der CDU-Politiker. ntv-Reporterin Katrin Neumann ordnet die Zahl ein.

+++ 10:53 Lockdown wird auch in Millionenstadt Auckland gelockert +++
Nach einem Monat wird der strenge Lockdown in der neuseeländischen Millionenmetropole Auckland gelockert. Grund seien die sinkenden Zahlen in der größten Stadt des Landes, die als Epizentrum des jüngsten Ausbruchs der Delta-Variante in dem Pazifikstaat galt, teilt die Regierung mit. Die Beschränkungen würden ab Mittwoch leicht gelockert, kündigt Ministerpräsidentin Jacinda Ardern an. Geschäfte und Schulen dürfen dann zumindest teilweise wieder öffnen. Ältere Menschen fordert Ardern aber auf, weitgehend zu Hause zu bleiben, wenn sie noch nicht geimpft sind. Im Rest des Landes wurde der am 18. August nach nur einem einzigen Corona-Fall verhängte Lockdown bereits vor zwei Wochen weitgehend wieder aufgehoben, in Auckland durften die Menschen aber weiter nur in Ausnahmen ihre Häuser verlassen.

+++ 10:41 Die Ärzte sagen Tour für 2021 ab +++
Die Berliner Punkrock-Band Die Ärzte sagt die noch in diesem Jahr geplanten Konzerte der "In The Ä Tonight Tour" komplett ab. "Heute ist ein schwarzer Tag", heißt es dazu auf der Homepage der Band von Bela B, Farin Urlaub und Rodrigo Gonzalez. Die Tour war bereits coronabedingt verschoben worden. Der Auftakt für die ausverkauften Konzerte war zuletzt für den 30. Oktober in Berlin vorgesehen. Bei der Konzertreise durch 15 Städte waren 26 Auftritte in Deutschland, der Schweiz und Österreich geplant. "Seit Monaten haben unser Tourveranstalter KKT und unser Management gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Veranstalterbranche hinter den Kulissen versucht, eine bundesweit einheitliche Regelung für Konzerte zu verhandeln", schreibt die Band zur Absage. "Das hat (so kurz vor den Wahlen) nicht funktioniert." Je nach Bundesland seien Konzerte ohne Abstand unterschiedlich geregelt. Eine "so große Tour wie die von uns geplante mit derart viel Unsicherheit der Genehmigungslage" sei so nicht möglich.

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+++ 10:24 78 Prozent der Erwachsenen in Deutschland mindestens einmal geimpft +++
In Deutschland sind 63,1 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen Covid-19 geimpft. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervor. Demnach beträgt die Impfquote bei den mindestens einmal geimpften Erwachsenen (ab 18 Jahre) sogar 78 Prozent. Es gibt jedoch nach wie vor große regionale Unterschiede. Während in Schleswig-Holstein die Quote der Komplettgeimpften bei den Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren mit 40,4 Prozent besonders hoch ist, sticht etwa Bremen bei der Quote der älteren Jahrgänge im Bundesvergleich hervor. In der Stadt sind 83,8 Prozent der 18- bis 59-Jährigen und 91,3 Prozent der über 60-Jährigen vollständig immunisiert.

+++ 10:05 Pandemie-Effekt: Zahl der Verkehrsunfälle von Kindern gesunken +++
Im vergangenen Jahr sind rund 22.500 Kinder bei Unfällen im Straßenverkehr zu Schaden gekommen - nach Angaben des Statistischen Bundesamts ein historischer Tiefststand. Zwar wurde durchschnittlich alle 23 Minuten ein Kind bei einem Verkehrsunfall verletzt oder getötet. Doch die Zahl der verunglückten Kinder lag fast 20 Prozent niedriger als im Jahr 2019 und war so gering wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Damit sei die Zahl der Unfallopfer unter 15 Jahren auch stärker gesunken als die der Unfallopfer insgesamt, die um 15 Prozent zurückgegangen war. Auch die Zahl der getöteten Kinder ging zurück: von 55 im Jahr 2019 sank sie auf 48 im vergangenen Jahr. Diese Entwicklung wird auf die Folgen der Pandemie angesichts der zeitweiligen Schließung der Schulen sowie vieler Freizeiteinrichtungen zurückgeführt.

+++ 09:53 Lufthansa rechnet mit Gewinn im Sommer +++
Die Lufthansa spürt auch dank der Impffortschritte mehr Nachfrage und setzt operativ auf Gewinn im Sommer. Im Ende September zu Ende gehenden Quartal dürfte das bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) ohne Restrukturierungsaufwendungen positiv ausfallen, sagt Finanzchef Remco Steenbergen in einer Telefonkonferenz mit Investoren. Im Gesamtjahr 2021 werde der operative Verlust geringer ausfallen als das Minus von 5,5 Milliarden Euro im Krisenjahr 2020. Konzernchef Carsten Spohr bekräftigt die Prognose, dass man dieses Jahr im Schnitt 40 Prozent der Vorkrisenkapazität erreiche, allein im Schlussquartal sollen es dank anziehender Nachfrage bereits 60 Prozent sein.

+++ 09:40 Kassenärzte-Chef hofft auf zusätzliche Impfmotivation durch "Freedom Day" +++
Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, hofft bei Festlegung eines Datums für das Ende aller Corona-Maßnahmen auf eine höhere Impfquote. Er denke, dass dann "viele Menschen zusätzlich Motivation schöpfen", sich impfen zu lassen, sagt Gassen im ZDF-"Morgenmagazin". Wenn mehr als zwei Drittel der Bevölkerung geimpft oder genesen seien, müsse überlegt werden, ob dauerhaft Maßnahmen für alle Bundesbürger erforderlich seien. Gassen hatte die Forderung nach einem solchen "Freedom Day" am Wochenende eingebracht und die Aufhebung aller Schutzmaßnahmen zum 30. Oktober vorgeschlagen. Dafür war er aus der Politik scharf kritisiert worden.

+++ 09:21 Mehrheit der Regionen weist eine Inzidenz zwischen 50 und 100 auf +++
In Deutschland liegen 222 von 412 Regionen bei der Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100. Wie aus den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervorgeht, ist das im Vergleich zum Vortag ein Anstieg von fünf. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 200 Regionen. 60 Regionen weisen ein Fallaufkommen über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche auf. Das ist ein leichter Rückgang um zwei im Vergleich zum Vortag. Die Tendenz ist hier insgesamt positiv: Vor sieben Tagen waren es noch 108 Regionen über 100.

+++ 08:52 Gastgewerbe hinkt noch weit hinter Vorkrisenniveau hinterher +++
Das Gastgewerbe in Deutschland hat die Rückschläge der Pandemie trotz eines erneuten Umsatzsprungs im Juli noch bei Weitem nicht wettgemacht. Zwar verbuchten Gastwirte und Hoteliers im Juli 2021 sowohl preisbereinigt (plus 20,8 Prozent) als auch nominal (plus 21,3 Prozent) mehr Erlöse als im Juni des laufenden Jahres, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Auch im Vergleich zum stärker von Corona-Einschränkungen betroffenen Juli 2020 gab es nach Angaben der Wiesbadener Behörde ein Umsatzplus von real 3,5 Prozent beziehungsweise nominal 3,8 Prozent. Auf Jahressicht jedoch hinkt die Branche insgesamt noch deutlich hinterher: Von Januar bis einschließlich Juli 2021 lagen die Umsätze preisbereinigt (real) um 28,7 Prozent unter dem Niveau der ersten sieben Monate 2020, nominal beträgt das Minus 26,4 Prozent. Das liegt vor allem daran, dass zu Jahresbeginn 2020 vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland Hotels und Gaststätten noch fast drei Monate lang uneingeschränkt geöffnet waren.

+++ 08:34 38.000 Ordnungswidrigkeiten wegen Corona-Verstößen in Niedersachsen +++
Mindestens 38.000 Ordnungswidrigkeiten gegen Corona-Maßnahmen sind in Niedersachsen seit Beginn der Pandemie gezählt worden. Die Zahl bezieht sich auf den Zeitraum von Anfang April 2020 bis Mitte September dieses Jahres, wie das Innenministerium in Hannover mitteilt. Zudem seien rund 400 Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit Corona festgestellt worden. Um was für Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten es sich dabei handelt, kann das Ministerium nicht sagen. Verstöße gegen die Corona-Verordnung, wie etwa das Missachten der Maskenpflicht, sind in der Regel Ordnungswidrigkeiten. Diese würden mit bis zu 25.000 Euro geahndet.

+++ 08:06 Vier bayerische Regionen in Top 10 der deutschen Hotspots +++
Der bayerische Landkreis Traunstein ist die Region mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland. Das geht aus den aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts hervor. Demnach beträgt das Fallaufkommen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche in Traunstein 218,0. Auch die Stadt Bremerhaven weist eine Inzidenz über 200 auf: 214,9. Von den zehn Regionen mit dem höchsten Fallaufkommen liegen vier in Bayern. Neben Traunstein sind das der Landkreis Berchtesgadener Land (Inzidenz: 198,4), der Landkreis Rosenheim (180,0) und die Stadt Rosenheim (162,0).

+++ 07:41 Mehr Freiheiten dank 3G-Regel in Schleswig-Holstein +++
In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens kehrt für Geimpfte, Genesene und Getestete in Schleswig-Holstein wieder ein Stück Normalität ein. Überall dort, wo die sogenannte 3G-Regelung in Innenbereichen gilt, sind heute bisherige Vorschriften weggefallen. Dazu zählen die Maskenpflicht und auch Kapazitätsbeschränkungen für Veranstaltungen drinnen. Hintergrund ist der Paradigmenwechsel, den die Landesregierung aus CDU, Grünen und FDP in der vergangenen Woche mit der neuen Corona-Verordnung beschlossen hat. Die Jamaika-Koalition begründete dies mit der seit Wochen relativ konstanten Inzidenz und einer geringen Hospitalisierungsrate. Die Maskenpflicht gilt nur noch beispielsweise im öffentlichen Nahverkehr oder im Einzelhandel. Kino- oder Konzertsäle können bei Einhaltung der 3G-Regel wieder voll ausgelastet werden. Bei Sportveranstaltungen gibt es keine Zuschauer-Obergrenzen mehr. Auch in Diskotheken darf wieder ohne Maske getanzt werden. Wer nicht vollständig geimpft ist, braucht aber ein höchstens sechs Stunden altes Testergebnis.

+++ 07:16 Hessens Impfzentren schließen nach Millionen von verspritzten Dosen +++
Nach rund 4,6 Millionen Impfungen in neun Monaten schließen die hessischen Impfzentren Ende September. Wie das hessische Innenministerium mitteilt, betrifft das fast alle der 28 Impfzentren. Impfungen würden dann überwiegend von mobilen Impfteams und niedergelassen Ärztinnen und Ärzten übernommen. In Frankfurt werde das Impfzentrum jedoch in kleinerer Form erhalten bleiben, sagt der Leiter des Gesundheitsamts, Peter Tinnemann. An anderen Standorten wie Gießen, Fulda und Darmstadt hingegen werden die Einrichtungen schließen und die Gemeinden künftig insbesondere auf mobile Impfteams setzen, wie Anfragen bei den Städten ergaben.

+++ 06:49 Kinder impfen als Schutz vor Long Covid? Forscher bemängeln Datenlage +++
Die Problematik von Long Covid bei Kindern und Jugendlichen lässt sich anhand der aktuellen Studienlage kaum beurteilen. Das schreiben australische Forscher in einem Übersichtsartikel in "The Pediatric Infectious Disease Journal". Die Frage nach Long Covid - als dem Anhalten von Corona-Symptomen über viele Wochen - ist brisant, weil das Syndrom ein Argument für Kinder-Impfungen sein könnte, sollte es weit verbreitet sein. "Das geringe Risiko der akuten Erkrankung bedeutet, dass einer der Hauptvorteile einer Impfung von Kindern darin liegen könnte, sie vor Long Covid zu schützen", sagt Nigel Curtis von der Universität Melbourne, einer der Autoren des Übersichtsartikels. Er und sein Team fassten vierzehn Einzelstudien zu Long Covid zusammen, die rund 19.426 Kinder einbezogen. Demnach scheinen Kinder zwar an Long Covid zu erkranken - aber weniger lange und ausgeprägt als Erwachsene. "In der Debatte über die Vorteile einer Impfung müssen wir das Risiko für Long Covid in dieser Altersgruppe kennen", so Curtis. Die aktuellen Studien reichten dafür aber noch nicht aus.

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+++ 06:25 Spahn rechnet Anfang 2022 mit Impfstoff für unter Zwölfjährige +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erwartet Anfang kommenden Jahres die Zulassung für einen Impfstoff für die Jüngsten. "Ich gehe davon aus, dass die Zulassung für einen Impfstoff für Kinder unter zwölf Jahren im ersten Quartal 2022 kommt", sagt der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Dann könnten wir auch die Jüngeren noch besser schützen." Der Minister weist zugleich darauf hin, zwischen der Zulassung und einer Impfempfehlung durch die STIKO könne dann noch einmal Zeit vergehen. "Eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission wird auch in diesem Fall zeitlich etwas später kommen", so Spahn. Biontech zum Beispiel hatte vor wenigen Tagen angekündigt, in den kommenden Wochen die Zulassung seines Corona-Impfstoffs für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren zu beantragen. Studienergebnisse liegen demnach bereits vor und müssen nur noch für die Zulassungsbehörden aufbereitet werden.

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+++ 05:53 RKI: 3736 Neuinfektionen, Inzidenz steigt leicht +++
Das Robert-Koch-Institut meldet 3736 neue Positiv-Tests. Das sind 1775 weniger als am Montag vor einer Woche, als 5511 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 71,0 von 70,5 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 13 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 92.971. Insgesamt fielen in Deutschland bislang fast 4,14 Millionen Corona-Tests positiv aus.

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Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 04:11 Hamburger Gesundheitsbehörde ruft Vereine zu Impfaktionen auf +++
Die Hamburger Gesundheitsbehörde ruft Organisationen und Vereine zu Impfaktionen auf. Senatorin Melanie Leonhard appelliert an die Bürger: "Wenn Sie beispielsweise in einem Verein engagiert sind, können Sie eine eigene Impfaktion organisieren, um bisher nicht Geimpfte zu erreichen." Wer vor Ort gut vernetzt sei und sich zutraue, bisher ungeimpfte Personen zu erreichen, könne eine lokale Aktion in Zusammenarbeit mit einem niedergelassenen Arzt veranstalten. Sollte das nicht möglich seien, könne auch ein mobiles Impfteam der Stadt Hamburg in Anspruch genommen werden. Vereine mit geeigneten Räumlichkeiten können sich unter corona@soziales.hamburg.de per Mail an die Behörde wenden.

+++ 02:50 Fury in the Slaughterhouse treten auf - Corona-Spürhunde im Einsatz +++
Corona-Spürhunde sollen Konzerte sicherer machen: Beim bundesweit ersten Praxiseinsatz der Tiere hat die Band Fury in the Slaughterhouse in Hannover gespielt. Zugelassen waren 500 Besucher, alle mussten vorher einen Antigen-Schnelltest und einen PCR-Test machen und eine Schweißprobe für die Hunde abgeben. Fünf bis sechs Hunde sollten im Einsatz sein, dabei sollten die Tiere nicht durch die Menschenmenge laufen, sondern davon abgesondert die Proben beschnüffeln. Ziel des Forschungsprojekts "Back to Culture" von Tierärztlicher Hochschule Hannover, Hannover Concerts und ProEvent Hannover sei es, herauszufinden, ob der Einsatz der Hunde eine Option bei Großveranstaltungen sei, sagt Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. "Es gibt weltweit Interesse an dem Projekt", betont der CDU-Politiker.

+++ 01:02 Baerbock fordert Ausweitung niedrigschwelliger Impfangebote +++
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie setzt die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, auf eine Ausweitung niedrigschwelliger Impfangebote. Diese sollten länger als eine Woche verfügbar sein, etwa in Supermärkten oder Sporteinrichtungen, sagt Baerbock im dritten sogenannten TV-Triell der Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen mit Blick auf die zu Ende gegangene Impfaktionswoche. Der Schlagabtausch wurde dieses Mal von den Sendern Prosieben, Sat.1 und Kabeleins ausgestrahlt. Der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, sagt, er sei überrascht gewesen, wie viele Menschen sich im Rahmen der Impfaktionswoche "plötzlich" impfen ließen. "Es gibt noch viele, die wollen, wenn man sie erreicht. Und das muss die Kraftanstrengung sein."

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Quelle: ntv.de, kst/fzö/mau/dpa/AFP/rts

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