Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 22:58 100.000 Schnelltests aus MV nach Vietnam +++

Mecklenburg-Vorpommern stellt Vietnam 100.000 Schnelltests zur Verfügung. Die Antigen-Tests aus dem Landesbestand seien mit dem Flugzeug in das asiatische Land geliefert worden, teilt die Staatskanzlei in Schwerin mit. "Wir haben traditionell sehr gute Kontakte zu Vietnam", erklärt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Manche resultierten noch aus DDR-Zeiten, andere seien seit 1990 im Zuge der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Vietnam hinzugekommen. "Als Deutschland im Frühjahr 2020 bei Ausbruch der Corona-Pandemie dringend nach Schutzkleidung suchte, hat Vietnam als Zeichen der Solidarität Deutschland 100.000 Masken kostenfrei zur Verfügung gestellt." Davon habe damals auch MV profitiert, hieß es. Deshalb sei es jetzt "Ehrensache", Vietnam zu helfen. In dem Land stiegen die Infektionszahlen stark an.

+++ 22:00 Pariser Disko-Test fällt aus, weil Freiwillige fehlen +++
Wissenschaftler wollten am Wochenende in zwei bekannten Pariser Diskotheken das Übertragungsrisiko beim Coronavirus testen - daraus wird aber erstmal nichts. Wie die Einrichtung für Infektionskrankheiten ANRS mitteilt, reicht die Zahl der Freiwilligen nicht aus. Unter dem Motto "Reviens la nuit" (etwa: "Komm nachts wieder") wurden 4400 Erwachsene im Alter von 18 bis 65 Jahren gesucht. Die Partygänger sollten auch vollständig geimpft sein. Das Experiment solle nun zu einem späteren Termin nachgeholt werden.

+++ 21:39 Tausende protestieren in London gegen Maßnahmen +++
In London haben Tausende gegen die Corona-Regeln der britischen Regierung protestiert und deren sofortige Aufhebung gefordert. Die Menge zog vom Hyde Park über die Einkaufsstraße Oxford Street zum Parlament. Dort warfen einige Teilnehmer Tennisbälle mit kritischen und beleidigenden Aufschriften über die Zäune. Auf Plakaten wurden Mund-Nasen-Masken oder Corona-Impfungen kritisiert und lächerlich gemacht. Nur wenige Teilnehmer hielten sich an Masken- und Abstandsregeln. Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante hatte die Regierung die für den 21. Juni geplante Aufhebung aller Maßnahmen um vier Wochen verschoben. Allerdings wurden schon zahlreiche Regeln außer Kraft gesetzt. So dürfen sich im Freien bis zu 30 Menschen treffen. Die Innengastronomie sowie Stadien, Theater, Kinos und Museen haben unter Beachtung von Abstandsregeln geöffnet.

+++ 21:10 Sieben Bundesländer mit Inzidenz unter 5,0 +++
Die Zahl der Bundesländer mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 5,0 ist auf sieben gestiegen. Wie aus den Angaben der Länder, die ntv.de ausgewertet hat, hervorgeht, liegt nun auch Thüringen mit einer Inzidenz von 4,2 darunter (Vortag: 5,0). Weniger als fünf Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche weisen außerdem auf: Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen. Bis auf Hamburg (Inzidenz: 10,0) weisen die übrigen Bundesländer ebenfalls einen Wert unter 10 auf.

+++ 20:34 Delta-Variante ist in Portugal nun vorherrschend +++
In Portugal ist die Delta-Variante inzwischen die vorherrschende Virusvariante. Wie aus Daten der Gesundheitsbehörde DGS hervorgeht, macht sie landesweit mittlerweile mehr als 50 Prozent aller Neuinfektionen aus - im Großraum Lissabon sind es sogar mehr als 70 Prozent. Die zuerst in Indien aufgetretene Mutante hat in Portugal damit die zuerst in England entdeckte Alpha-Mutante überholt, die im Mai noch vorherrschend war.

+++ 20:06 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 528 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.726.612 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 528 neue Fälle hinzu. Im Wochenvergleich ist das ein Rückgang um 49,0 Prozent. Am 19. Juni waren 1036 Neuinfektionen gemeldet worden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg in den vergangenen 24 Stunden um 34 auf 90.745. Als aktuell infiziert gelten rund 17.700 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,86 angegeben (Vortag: 0,73). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,82 (Vortag: 0,78). Laut DIVI-Register werden in Deutschland derzeit 712 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 492 davon werden beatmet. Rund 4540 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

+++ 19:42 600 Schulabgänger infizieren sich bei Partys auf Mallorca +++
Auf Mallorca haben sich 600 Schulabgänger bei Partys mit dem Coronavirus infiziert. Die jungen Leute waren aus verschiedenen Landesteilen auf die Insel gereist, um das Schuljahresende und den Abschluss der Hochschulzugangsprüfungen zu feiern. 1000 müssen nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Quarantäne. Einige der Teenager zeigten milde Krankheitssymptome.

+++ 19:19 R-Wert in Deutschland steigt +++
Die Ansteckungsrate in Deutschland steigt. Wie aus den aktuellen Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht, beträgt der 4-Tage-R-Wert nun 0,86 (Vortag: 0,73). Das bedeutet, dass im Schnitt 100 Infizierte 86 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Das Sieben-Tage-R wird vom RKI mit 0,82 (Vortag: 0,78) angegeben. Bleibt der R-Wert über einen längeren Zeitraum unter 1,0, flaut das Infektionsgeschehen ab.

+++ 18:57 Experten empfehlen Impfung für Genesene in jedem Fall +++
Eine Impfung für genesene Covid-19-Patienten ist nach Expertenaussagen auch bei hohem Antikörperlevel sinnvoll. Man könne davon ausgehen, dass in sechs Monaten in der Regel ein sehr guter Schutz bei allen Menschen vorhanden sei, die Covid durchgemacht hätten, allerdings falle die Entwicklung unterschiedlich aus, sagt der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, in einer Diskussionsrunde in Berlin. "Es gibt Personen, bei denen es relativ niedrige Werte anfänglich gibt und die dann auch relativ schnell abfallen, bei anderen Personen ist das anders." Es sei im Detail noch nicht ganz klar, was genau vor Covid-19 schütze. "Deswegen würde ich davon abraten, mich einfach nur an dem Antikörperlevel zu orientieren." Mit einer einmaligen Impfung nach der Genesung sei sichergestellt, dass auch ein voller Schutz da sei. "Es kann Menschen geben, die haben Antikörper im Blut, aber diese Antikörper schützen gar nicht", sagt der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler. Andere hätten einen Schutz, obwohl keine Antikörper bei ihnen nachzuweisen seien. Geimpfte Genesene hätten in jedem Fall einen wirklich sehr guten Immunschutz. "Also ich würde mir den gönnen."

+++ 18:26 Deutsche werden wegen Delta-Variante aus Portugal zurückgeholt +++
Wegen der von Dienstag an geltenden Einstufung Portugals als Virusvariantengebiet will der deutsche Reiseanbieter Olimar mehrere Hundert Bundesbürger schnell zurückholen. Das Unternehmen aus Köln, das auf Portugal spezialisiert ist, habe seinen Gästen gleich nach der Mitteilung des Robert-Koch-Instituts (RKI) eine rechtzeitige Rückkehr bis Montagabend angeboten, sagt Pascal Zahn von Olimar. "Etwa zehn Prozent unserer Gäste wollen ihren Urlaub jedoch eventuell verlängern", so Zahn. Das RKI hatte Portugal wegen der Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante des Virus am Freitagabend zum Virusvariantengebiet erklärt - zunächst für zwei Wochen. Dies bedeutet ein umfangreiches Beförderungsverbot für Fluggesellschaften, Bus- und Bahnunternehmen. Sie dürfen Bundesbürger und Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland aber zurückbringen. Für diejenigen, die einreisen dürfen, gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht. Sie kann nicht durch einen Test verkürzt werden und gilt auch für vollständig Geimpfte und Genesene.

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+++ 18:15 EM-Fanzone in Moskau öffnet trotz hoher Fallzahlen wieder +++
Ungeachtet hoher Ansteckungs-Zahlen in der russischen Hauptstadt Moskau nimmt die Fanzone zur Fußball-Europameisterschaft wieder ihren Betrieb auf. Sie sei von heute an wieder geöffnet, teilen die Organisatoren mit. Die Fanzone am Olympiastadion Luschniki war zuvor wegen drastisch gestiegener Zahlen von Neuinfektionen geschlossen worden. Nun hätten nur noch Fans nach einer Impfung, nach einer kürzlich überstandenen Krankheit oder mit einem negativen Testergebnis Zutritt, hieß es. Die Behörden in Moskau meldeten im Laufe des Tages rund 8400 Neuinfektionen.

+++ 17:57 Neuinfektionen in Großbritannien auf Vier-Monats-Hoch +++
Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante ist die Zahl der Neuinfektionen in Großbritannien auf den höchsten Stand seit mehr als vier Monaten gestiegen. Die Behörden meldeten im Laufe des Tages 18.270 neue Fälle - rund 2400 mehr als am Vortag und so viele wie seit dem 5. Februar nicht mehr. Im Vergleich zum vorigen Samstag hat sich die Zahl fast verdoppelt. Mit Hilfe eines monatelangen Lockdowns und eines Impfprogramms hatte Großbritannien die Zahl der Neuinfektionen, Toten und Krankenhauspatienten weit nach unten gedrückt. Die hoch ansteckende Delta-Variante sorgt aber seit einigen Wochen für einen gegenläufigen Trend. Die für den 21. Juni geplante Aufhebung aller Maßnahmen wurde um vier Wochen verschoben.

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+++ 17:34 Delta-Ausbruch in Berliner Grundschule: Inzwischen 17 Schüler und 2 Lehrkräfte infiziert +++
An einer Berliner Grundschule im Ortsteil Mahlsdorf steigt die Zahl der womöglich mit der Delta-Variante infizierten Personen. Wie der "Tagesspiegel" berichtet, haben sich inzwischen 17 Schülerinnen und Schüler sowie einer Lehrerin und eine Erzieherin angesteckt. Ob bei allen die zunächst in Indien registrierte Mutante nachgewiesen wurde, ist noch nicht bekannt. Die Sequenzierung des Virus dauere noch bis nächste Woche. Die betroffene Lehrerin soll dem Bericht zufolge bereits zweimal geimpft worden sein. Nach der zweiten Dosis seien allerdings noch nicht 14 Tage vergangen gewesen, die für einen vollständigen Impfschutz nötig sind. Die andere Lehrkraft war demnach einmal geimpft.

+++ 17:12 In ganz Italien gibt es ab Montag keine nächtlichen Ausgangssperren mehr +++
In ganz Italien gilt ab Montag keine nächtliche Ausgangssperre mehr. Als letzte Region stufte Gesundheitsminister Roberto Speranza auch das Aostatal im Nordwesten des Landes als weiße Zone ein, wie er am späten Freitagabend auf Facebook mitteilte. Bis Montag gilt dort noch zwischen Mitternacht und 5 Uhr morgens die Ausgangssperre, auch bleiben bis dahin einige Beschränkungen strikter als im Rest des Landes. Am Montag entfällt gleichzeitig in ganz Italien die Pflicht, im Freien Schutzmasken zu tragen. Eine Ausnahme gilt dann nur noch für belebte Plätze.

+++ 16:42 Delta-Variante: Vier Klassen in Bergisch Gladbach betroffen +++
Trotz stark rückläufiger Fallzahlen haben neue Fälle in Bergisch Gladbach wieder für Einschränkungen an zwei Schulen gesorgt. Wie der Rheinisch-Bergische Kreis mitteilt, wurde bei einem vergangene Woche bekannt gewordenen Fall in einer Grundschule jetzt die Delta-Variante des Virus nachgewiesen. Die Kontaktpersonen des betroffenen Kindes seien bereits ermittelt und unter Quarantäne gesetzt worden, darunter seien auch die unmittelbaren Sitznachbarn des Kindes. "Im Einvernehmen mit Schulleitung und Elternschaft wurde für die gesamte Klasse Distanzunterricht vereinbart." Drei Geschwisterkinder wurden ebenfalls positiv getestet. Davon betroffen sind drei Schulklassen einer Förderschule in Bergisch Gladbach. Die letzte Schulwoche vor den Sommerferien verbringen diese Klassen jetzt ebenfalls im Distanzunterricht. Von welcher Variante die drei Kinder betroffen sind, wird noch ermittelt.

+++ 16:19 Schwesig und Lauterbach fordern doppelte Testpflicht für Reiserückkehrer +++
In der Urlaubszeit rückt auch angesichts der zunehmenden Verbreitung der Delta-Variante die Rolle von Reisenden verstärkt in den Fokus. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sprechen sich daher in der "Rheinischen Post" für eine doppelte Testpflicht für Reiserückkehrer aus. Lauterbach plädiert wegen der angespannten Lage in Großbritannien außerdem für härtere Einreisebeschränkungen für Briten in die Europäische Union. Schwesig sagt, internationale Reisen dürften "nicht dazu führen, dass sich wieder mehr Menschen infizieren und das Virus nach Hause tragen". Deshalb sei es wichtig, "dass für alle Rückkehrer aus Risikogebieten gilt, dass sie zwei Tests machen". Die Tests sollten dabei zu Beginn der Rückkehr und nach fünf Tagen Quarantäne gemacht werden.

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+++ 15:54 Zahl der Covid-19-Intensivpatienten sinkt auf 712 +++
Auf deutschen Intensivstationen werden derzeit 712 Covid-19-Erkrankte behandelt. Wie aus dem aktuellen DIVI-Register hervorgeht, ist das ein Rückgang um 24 binnen eines Tages. Von den Betroffenen müssen 492 invasiv beatmet werden (28 weniger im Vergleich zum Freitag). Derzeit sind mehr als 4500 Intensivbetten frei - Tendenz steigend. Ihr Anteil an den insgesamt zur Verfügung stehenden Betten beträgt 17,6 Prozent.

+++ 15:28 Spahn kündigt mehr Impfdosen für Juli und August an - haben sich "kurzfristig noch ergeben" +++
Die Versorgung mit Covid-19-Impfstoff in Deutschland wird sich nach Darstellung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in den kommenden Wochen deutlich verbessern. So werde zum Beispiel Moderna im Juli/August doppelt so viel Impfstoff liefern wie erwartet, sagt der CDU-Politiker bei einer Diskussionsrunde in Berlin. In der kommenden Woche kämen zudem eine Million Dosen von Johnson & Johnson, "die sich kurzfristig noch ergeben haben". Auch eine große Lieferung von Astrazeneca und Biontech stehe an. "Wir werden in der ersten Juli-Woche den Impfzentren der Länder fast fünf Millionen Dosen liefern. Die Größenordnung gab es noch nie", so Spahn. "Bis Ende Juli wird jeder Erwachsene in Deutschland, der geimpft werden will, auch eine erste Impfung erhalten haben können; wenn die Lieferungen so weitergehen, vielleicht noch ein Stück früher."

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+++ 15:03 Festnahmen und Verletzte bei Polizeieinsatz im Hamburger Stadtpark +++
Die Polizei hat in der Nacht erneut Feiern von mehreren Tausend Menschen im Hamburger Stadtpark unter Protest aufgelöst. Zu Spitzenzeiten seien bis zu 4000 Besucher dort gewesen, teilt die Polizei mit. Es habe fünf Ingewahrsamnahmen und sechs Festnahmen gegeben. Drei Beamte seien bei dem Einsatz leicht verletzt worden. Am Freitag gegen 23 Uhr sei damit begonnen worden, die Menschenansammlungen zu trennen, weil die nach der aktuellen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Abstände nicht mehr eingehalten wurden. Dabei wurden die Einsatzkräfte laut Polizei von mehreren Gruppen mit Flaschen, Pyrotechnik und anderen Gegenständen beworfen. Gegen 2 Uhr entspannte sich die Lage.

+++ 14:26 Hausärzte: Mehr Absagen von Impfterminen - Aber keine Impfmüdigkeit +++
Die Hausärzte in Deutschland beobachten, dass immer mehr Impftermine abgesagt werden. "Absagen oder No-Shows nehmen auch in den Hausarztpraxen zu", sagt der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Eine allgemeine Impfmüdigkeit könnten die niedergelassenen Allgemeinmediziner jedoch nicht feststellen. Bei Absagen könnten die Hausärzte anderen Patienten Impfungen anbieten, sodass keine Impfstoffdosen vergeudet werden müssten. Zudem gelinge es den Hausärzten immer wieder, Patienten, die aus anderen Gründen in die Praxis kommen, für eine Impfung zu gewinnen.

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+++ 13:54 Hunderte neue Todesfälle in Russland - Große Feier in St. Petersburg +++
In Russland spitzt sich die Corona-Lage weiter zu. Die Behörden melden 21.600 Neuinfektionen innerhalb eines Tages - so viele wie seit Anfang des Jahres nicht mehr. Mit 8400 neuen Fällen ist die Situation in Europas größter Stadt Moskau besonders dramatisch. Zudem wurden 619 Tote erfasst - so viele wie seit Ende Dezember nicht mehr. Die meisten Todesfälle gibt es mit 107 demnach in St. Petersburg, wo auch einige Spiele der Fußball-Europameisterschaft ausgetragen werden. In der Nacht zum Freitag feierten in der Millionenstadt zudem Tausende Schüler ihren Schulabschluss vor der Eremitage. Die meisten seien ohne Schutzmaske zu sehen gewesen, berichtete der Radiosender Echo Moskwy. Medien schrieben zuvor, dass in St. Petersburg viele Krankenhäuser wegen Corona-Patienten überlastet seien.

+++ 13:29 In Hamburg steigt Inzidenz leicht an +++
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen steigt in Hamburg nach Angaben der Gesundheitsbehörde von 9,9 auf 10,0. Die Behörde meldete 35 neue Fälle. Am Freitag waren noch 18 neue Fälle gemeldet worden, vor einer Woche 33. Damals lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 11,6.

+++ 12:54 Söder: Delta-Variante bald auch in Bayern dominant +++
Die Delta-Variante des Coronavirus wird nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder bald auch in Bayern das Infektionsgeschehen bestimmen. In einigen Wochen werde sie "auch bei uns die dominante Variante" sein, sagte er bei der CSU-Listenaufstellung zur Bundestagswahl. Söder betonte, dass aus diesem Grund weiter Vorsicht notwendig sei und zu viele Lockerungen die erzielten Erfolge gefährdeten. Gleichwohl werde es in den kommenden Wochen "Stück für Stück" weitergehen mit den Lockerungen.

+++ 12:23 ntv-Corona-Spezial: Herdenimmunität könnte Ende September erreicht sein +++
Wie hat sich das Infektionsgeschehen entwickelt? Mit einem Rückblick auf die vergangene Woche ordnen die ntv-Moderatorinnen Anne-Kathrin Cyrus und Nele Balgo zusammen mit dem Epidemiologen Timo Ulrichs die Corona-Lage in Deutschland ein. Fragen können Zuschauer an "Coronafragen@ntv.de" schicken.

+++ 11:57 Zeitung: Ehrenamtliche Helfer bei Olympia sollen Impfangebot bekommen +++
70.000 ehrenamtlichen Helfern bei den Olympischen Spielen in Tokio soll einem Bericht der Zeitung "Nikkei" zufolge eine Covid-Impfung angeboten werden. Einige Helfer seien bereits geimpft. Ein Kommentar der Organisatoren war zunächst nicht erhältlich.

+++ 11:35 Spahn: Deutschland überholt Großbritannien bei absoluten Erstimpfungen +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn unterstreicht den Impffortschritt in Deutschland: Mit insgesamt mehr als 44,3 Millionen Erstimpfungen gegen Covid-19 liege Deutschland in absoluten Zahlen erstmals vor Großbritannien, twitterte Spahn. Was aber dazugesagt werden müsste: Großbritannien hat ein Fünftel weniger Einwohner als Deutschland. Daher liegt die Impfquote bei den Erstimpfungen im Vereinigten Königreich mittlerweile bei mehr als 65 Prozent - in Deutschland nur knapp über 53 Prozent.

+++ 10:57 Bereits 53,3 Prozent der Bundesbürger mindestens einmal geimpft +++
Mittlerweile haben 53,3 Prozent der Bundesbürger mindestens eine Impfdosis verabreicht bekommen, wie aus aktuellen Impfdaten des RKI hervorgeht. Am Freitag wurden demnach in Deutschland 852.814 Impfdosen verabreicht. Damit sind nun auch 28.915.700 Personen oder 34,8 Prozent der Gesamt­bevölkerung vollständig geimpft. Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 60,8 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. Bis auf Sachsen (47,2 Prozent) liegen alle Bundesländer über der 50-Prozent-Marke. Das Saarland hat mit 41,4 Prozent den größten Anteil an vollständig Geimpften. Die geringste Quote bei vollständigen Impfungen weist Brandenburg mit 32,2 Prozent auf.

+++ 10:28 Italiens Discobetreiber hoffen auf Wiederöffnung Anfang Juli +++
In Italien schöpfen die Betreiber von Diskotheken Hoffnung, bald wieder ihre Tanzflächen öffnen zu können. Laut Medienberichten gaben die Experten des technisch-wissenschaftlichen Rates im Gesundheitsministerium grünes Licht für eine eingeschränkte Wiederöffnung Anfang Juli. Das Gremium empfehle den Discobetrieb lediglich für die sogenannten Weißen Zonen, im Freien und mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa. Demnach soll nur hereingelassen werden, wer ein sogenanntes grünes Covid-19-Zertifikat vorlegen kann. Den Nachweis können Menschen erhalten, die nachweislich geimpft oder genesen sind oder einen negativen Corona-Test gemacht haben.

+++ 09:54 Lockdown über ganz Sydney ausgeweitet - "große Anzahl" an Fällen erwartet +++
Australiens größte Stadt Sydney wird wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus abgeriegelt. Nach einem Lockdown für Teile der Stadt weiten die Behörden heute die Maßnahme auf den Großraum Sydney sowie umliegende Regionen aus. Mehr als fünf Millionen Menschen sind von den Einschränkungen betroffen. Ab 18 Uhr (Ortszeit) werden der gesamte Großraum Sydney, die Bergregion Blue Mountains sowie die nahe gelegenen Küstengemeinden abgeriegelt, kündigte Gladys Berejiklian, die Regierungschefin des Bundesstaates New South Wales, an. "Wir müssen uns auf eine potenziell große Anzahl von Fällen in den folgenden Tagen einstellen", fügte sie hinzu.

+++ 09:28 Mehr Corona-Impfdosen von Moderna im dritten Quartal erwartet +++
Für die Corona-Impfungen sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums im dritten Quartal deutlich mehr Dosen des Herstellers Moderna zu erwarten als ursprünglich angekündigt. Im Juli sollen pro Woche statt der vorgesehenen 733.000 nun jeweils 1,33 Millionen Dosen kommen. Im August werden dann 2,57 Millionen Dosen pro Woche erwartet, im September 2,95 Millionen pro Woche. Insgesamt will der US-Hersteller den neuen Zahlen zufolge im Juli 5,32 Millionen Impfdosen liefern, im August 10,28 Millionen und im September 14,5 Millionen Dosen. Dies gebe der Impfkampagne einen zusätzlichen Schub, sagte ein Ministeriumssprecher. In der kommenden Woche sollen zusätzlich zu bereits eingeplanten anderen Lieferungen fünf Millionen Dosen des Impfstoffes von Astrazeneca und eine Million Dosen von Johnson & Johnson an die Impfzentren der Länder sowie an Arztpraxen und Betriebsärzte gehen.

+++ 09:04 Mittlerweile sind 32 Regionen in Deutschland Corona-frei +++
In Deutschland sind mittlerweile 32 Regionen Corona-frei, wie aus aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Sie alle weisen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 0 auf. Am Vortag waren es 27 Regionen, in denen seit sieben Tagen kein neuer Corona-Fall registriert wurde. In ganz Deutschland überschreitet aktuell nur eine einzige Region die 35er-Schwelle bei der Inzidenz: der Landkreis Lichtenfels in Bayern mit 35,9. Das ist der bundesweite Höchstwert.

+++ 08:48 Honduras erhält 1,5 Millionen Impfstoff-Dosen aus den USA +++
Honduras wird am Sonntag 1,5 Millionen Dosen des Moderna-Impfstoffs aus den USA erhalten. Wie das US-Präsidialamt mitteilt, sei dies der erste Teil einer Lieferung für das Land im Rahmen des internationalen Impfstoffprogramms Covax. "Wir teilen Impfstoffe mit Honduras, weil es aus globaler Perspektive für die Gesundheit der Bevölkerung das Richtige ist", teilte Juan Gonzalez, Direktor für die westliche Hemisphäre im Nationalen Sicherheitsrat der USA, in einer Erklärung mit.

+++ 08:13 Söder: Bei möglicher vierter Welle kein Lockdown mehr +++
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ist gegen einen erneuten Lockdown, sollten die Infektionszahlen wieder steigen. "In einer denkbaren vierten Welle mit der Delta-Mutation muss es neue Instrumente geben", sagte der CSU-Politiker dem "Münchner Merkur". "Wir müssen bei einem Anstieg nicht sofort wieder zur klassischen Notbremse greifen, also automatisch Geschäfte und Gastronomie schließen." Die Gefahr sei nun wegen der fortschreitenden Impfungen eine andere, denn die Delta-Variante greife weniger die Älteren an, sondern eher Schüler und Studenten. "Wir müssen deshalb die Schulen besser vorbereiten." Außerdem forderte er mehr Tempo beim Impfen.

+++ 07:47 Lauterbach fordert Reiseverbot für Briten in der EU +++
Wegen der angespannten Corona-Lage in Großbritannien fordert SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ein Reiseverbot für Briten in der Europäischen Union. "Es ist komplett unverständlich, warum es keine harten EU-weiten Einreisebeschränkungen für Reisende aus Großbritannien gibt", sagte Lauterbach der "Bild"-Zeitung. "Angesichts der dramatischen Corona-Entwicklung im Vereinten Königreich mitten in der Hauptreisesaison wäre ein Reise-Embargo aus dem Vereinigten Königreich nach Europa ratsam." Der SPD-Politiker plädiert zumindest aber für eine "zehntägige Quarantäne mit ersten Test nach fünf Tagen für Briten in allen EU-Ländern".

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+++ 07:08 Ärztepräsident fordert frühzeitige Hygienekonzepte für Zeit nach den Schulferien +++
Die Bundesärztekammer fordert, die Sommerferien für die Entwicklung von Hygienekonzepten an den Schulen zu nutzen. "Kinder und Jugendliche brauchen für ihre gesunde Entwicklung einen geregelten Schulalltag mit sozialen Kontakten. Deshalb müssen jetzt, noch in den Sommerferien, belastbare Hygienekonzepte für die Schulen erarbeitet werden", sagt Ärztepräsident Klaus Reinhardt der "Rheinischen Post". "Eine Sommerpause wie im letzten Jahr darf es nicht noch einmal geben", erklärte Ärztepräsident Reinhardt. Es sei zwar gut, dass die Bundesregierung ein Förderprogramm für raumlufttechnische Frischluftanlagen für Schulen aufgelegt habe. "Jetzt müssen die Länder aber auch gewährleisten, dass die notwendigen Umbauten bis zum Ende der Ferien abgeschlossen werden."

+++ 06:23 Mehr als 32 Millionen digitale Corona-Impfnachweise in Deutschland erstellt +++
Mehr als 32 Millionen digitale Corona-Impfnachweise wurden bisher in Deutschland erstellt - 5,9 Millionen davon in Impfzentren und Arztpraxen, 11,9 Millionen in Apotheken, teilt das Bundesgesundheitsministerium mit. Nachträglich per Post versandt wurden demnach mittlerweile 14,5 Millionen Zertifikate. Der EU-weit vereinbarte digitale Nachweis zum Vorzeigen auf dem Handy ist eine freiwillige Ergänzung zum weiter gültigen gelben Impfheft aus Papier. Genutzt werden kann er über eine kostenlose App namens "CovPass" oder die Corona-Warn-App des Bundes. Das Erstellen der digitalen Nachweise war Mitte Juni angelaufen.

+++ 05:55 RKI: 592 neue Fälle - bundesweite Inzidenz sinkt auf 5,9 +++
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut zurückgegangen und liegt nun bei 5,9 - das geht aus Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 6,2 gelegen, vor einer Woche bei 9,3. Binnen eines Tages kamen laut RKI 592 Neuinfektionen sowie 68 Todesfälle hinzu. Am Samstag vor einer Woche waren 1108 Neuansteckungen sowie 99 Todesfälle verzeichnet worden. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt laut den neuesten RKI-Angaben bei 3.726.172. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 90.746. Die Zahl der von einer Covid-19-Erkrankung Genesenen bezifferte das RKI auf rund 3.618.400.

+++ 05:36 Lehrergewerkschaften unterstützen RKI-Schutzmaßnahmen +++
Lehrergewerkschaften haben die Kultusminister aufgefordert, das Plädoyer des Robert-Koch-Instituts (RKI) für ausreichende Schutzmaßnahmen in den Schulen im nächsten Schuljahr ernst zu nehmen. "Es bleibt der Pandemie egal, wenn die Kultusministerkonferenz unbedingt zurück zum normalen Präsenzunterricht will", sagte der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, dem RND. Die Verantwortlichen stünden in der Pflicht, die Gesundheit der Schüler und Lehrer bestmöglich zu schützen. "Die Kultusministerien müssen die Warnungen deshalb ernst nehmen und insbesondere die Planungen für das nächste Schuljahr entsprechend anpassen."

+++ 05:09 US-Behörde warnt vor seltenem Impfrisiko +++
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat die Beipackzettel zu den Impfstoffen von Pfizer und Biontech sowie Moderna um eine Warnung ergänzt, die auf das seltene Risiko einer Herzentzündung hinweist. Die Entscheidung folgt einer umfangreichen Überprüfung durch die US-Gesundheitsbehörde CDC. Nach Angaben der Behörde war es zuvor bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen besonders nach der zweiten Dosis unerwartet oft zu Herzmuskelentzündungen gekommen.

+++ 04:02 OECD: Junge Generation "hat am meisten gelitten" +++
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat eine geringe Einbindung deutscher Schüler in Entscheidungen in der Corona-Pandemie bemängelt. "Die junge Generation war von der Pandemie ja direkt wenig betroffen. Aber es gibt wohl keine Gruppe die von den politischen Maßnahmen zur Eindämmung dieses Virus härter getroffen wurde", sagte OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. "Sie hatte die größten Einschränkungen, sie hat am meisten gelitten - und dann durfte sie noch nicht mal richtig mitbestimmen", fügte Schleicher hinzu. Dabei hätte es nach Auffassung des OECD-Bildungsdirektors gute Möglichkeiten gegeben, die Schüler in die Gestaltung der Prozesse einzubinden, etwa im Zuge der Digitalisierung. "Es wird unterschätzt, dass es oft die Kinder und Jugendlichen selbst sein können, die mit den innovativsten Ideen zur Weiterentwicklung von Schule kommen."

+++ 03:14 Eine Woche ohne Neuinfektion: Island beendet Maßnahmen +++
Angesichts niedriger Corona-Zahlen und Fortschritten beim Impfen verabschiedet sich Island von seinen Beschränkungen. Nach 15 Monaten Abstand halten, Maske tragen und weiteren Maßnahmen würden alle Einschränkungen innerhalb des Landes zum Samstag aufgehoben, teilte Gesundheitsministerin Svandís Svavarsdóttir in Reykjavik mit. Seit mehr als einer Woche wurde auf der Nordatlantik-Insel kein neuer Corona-Fall mehr gemeldet. Fast 90 Prozent aller Isländer über 16 Jahren sind mindestens einmal geimpft. Im europäischen Vergleich zählt die Inselnation mit 360 000 Einwohnern seit langem zu den Staaten mit der geringsten 14-Tage-Inzidenz. Bei den Erstimpfungen ist Island nach Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC so weit wie kein anderes Land im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR).

+++ 02:27 Dänemark erlaubt freie Einreisen mit EU-Coronapass +++
Dänemark lockert ein weiteres Mal seine Reisebeschränkungen. Deutschlands nördlichster Nachbar geht am Samstag dazu über, Einreisen aus EU- und Schengenländern mit dem EU-Coronapass zu ermöglichen, mit dem man nachweisen kann, dass man getestet, geimpft oder genesen ist. Die Testpflicht nach der Einreise fällt für Menschen aus "grünen" EU-und Schengenländern nun weg - und dazu zählt auch Deutschland. Die neuen Empfehlungen bedeuten, dass das Außenministerium vor Reisen in diese Staaten nunmehr weder warnt noch abrät. Damit werde es für Dänen deutlich einfacher, Urlaub in Europa zu machen, hieß es vom Ministerium. Man müsse die Reise jedoch weiterhin genau planen und unterwegs aufmerksam sein.

+++ 01:03 Spanien und Niederlande beenden Maskenpflicht im Freien +++
In den Urlaubsländern Spanien und Niederlande wird die Maskenpflicht ab Samstag deutlich gelockert. Angesichts der sich entspannenden Corona-Lage müssen die Menschen in Spanien keine Maske mehr im Freien tragen. Auch der Strandbesuch ist wieder ohne Mund-Nase-Bedeckung möglich. In den Niederlanden ist die Schutzmaßnahme nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und weiterführenden Schulen vorgesehen. Auch Diskotheken sollen in den Niederlanden wieder öffnen dürfen, Besucher müssen allerdings einen negativen Test vorweisen. In Teilen Spaniens dürfen die Nachtclubs bereits seit Anfang der Woche wieder öffnen. Auf den Baleareninseln, darunter die beliebten Ferienziele Mallorca und Ibiza, blieben die Clubs allerdings geschlossen.

+++ 00:10 Tausende demonstrieren in Südafrika für höheres Impftempo +++
Tausende Menschen sind einem Aufruf der südafrikanischen Opposition und haben in der Hauptstadt Pretoria für eine Beschleunigung der Impfkampagne demonstriert. "Unser Ziel ist einfach: Gebt unserem Volk Impfungen, wir wollen unsere Wirtschaft öffnen," sagte der Vorsitzende der linksradikalen Partei Kämpfer für wirtschaftliche Freiheit (EFF), Julius Malema, vor mehr als 2500 Unterstützern. Die Demonstranten forderten neben der Erhöhung des Impftempos auch die Zulassung chinesischer und russischer Impfstoffe. Die EFF drohte mit einer Sitzblockade vor dem Haus der Vorsitzenden der Arzneimittelbehörde, sollte sie innerhalb von sieben Tagen keine Notfallzulassung erteilen.

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Quelle: ntv.de, fzö/kst/rpe/dpa/AFP/rts

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