Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:41 Britische Opposition fordert kurzfristigen Lockdown +++

Der britische Oppositionsführer Keir Starmer hat einen zwei- bis dreiwöchigen Lockdown in Großbritannien gefordert, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Darin liege eine Chance, Fehler der Regierung zu berichtigen. Starmer warf Premierminister Boris Johnson vor, die Ratschläge seiner wissenschaftlichen Berater ignoriert zu haben.  "Wenn wir der Wissenschaft folgen und den Kreislauf unterbrechen, können wir dieses Virus unter Kontrolle bekommen", sagte Starmer. "Wenn wir das nicht tun, erwartet uns ein langer, trostloser Winter."

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+++ 23:00 EU-Staaten vereinbaren mehr Krisenhilfe für junge Leute +++
Die EU-Staaten wollen die Hilfen für Jugendliche am Arbeitsmarkt ausweiten: Die Altersgrenze bei der sogenannten EU-Jugendgarantie soll von 24 auf 29 Jahre angehoben werden, um mehr jungen Leuten eine Chance auf Förderung zu geben. Das teilte Bundesminister Hubertus Heil nach einer Online-Konferenz der EU-Arbeits- und Sozialminister mit. Die Krise dürfe keinen Corona-Jahrgang ohne Zukunft hervorbringen, warnte der SPD-Politiker. Die Jugendgarantie habe nach der Wirtschafts- und Finanzkrise bereits Erfolge gezeigt und die Jugendarbeitslosigkeit bis 2019 gedrückt. Ziel sei, Jugendliche wenn nötig zu qualifizieren und dann so schnell wie möglich in Beschäftigung zu bringen, sagte EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit.

+++ 22:29 Weiterer Infektionsfall beim Verfassungsschutz +++
Ein weiterer Spitzenbeamter des Verfassungsschutzes ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte eine Sprecherin des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) auf Anfrage. Zuvor war bekannt geworden, dass Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang positiv auf das Virus getestet worden war. Beide führen die Amtsgeschäfte von zuhause weiter, wie der Verfassungsschutz mitteilte. "Die Arbeitsfähigkeit des BfV ist vollumfänglich sichergestellt, da das BfV auf derartige Vorkommnisse vorbereitet ist", so die Behörde. So sei schon zu Beginn der Pandemie ein Krisenstab eingerichtet worden. Der heute 60-jährige Haldenwang führt seit rund zwei Jahren den deutschen Inlandsnachrichtendienst.

+++ 21:56 Studie: Corona-Patienten länger im Krankenstand +++
Patienten, die bereits im Frühjahr wegen Covid-19 stationär behandelt werden mussten, haben auch danach oft bei der Arbeit krankheitsbedingt gefehlt. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor. So lag der Krankenstand der betroffenen Beschäftigten in den ersten zehn Wochen nach ihrem Krankenhausaufenthalt mit 6,1 Prozent deutlich höher als bei der nicht infizierten Vergleichsgruppe mit gleicher Alters- und Geschlechtsstruktur (2,8 Prozent). Von den insgesamt 27.300 AOK-versicherten Beschäftigten mit einer nachgewiesenen Sars-CoV-2-Infektion mussten mehr als 3700 Menschen zwischen dem 1. März und dem 21. April 2020 stationär behandelt werden. Im Durchschnitt fehlten die von Corona betroffenen Beschäftigten nach der Krankenhausentlassung 13,5 Tage. Die Vergleichsgruppe wies dagegen nur Fehlzeiten von im Schnitt 9,4 Tagen auf.

+++ 21:28 Chancen auf Hilfspaket vor US-Wahl schwinden +++
In den USA schwinden die Chancen auf ein umfassendes Hilfspaket vor der Präsidentenwahl am 3. November. Die Vorsitzende des Repräsentantenhaus und führende Oppositionspolitikerin, Nancy Pelosi, bekräftigte ihre Ablehnung eines von US-Präsident Donald Trump nachgebesserten Hilfspakts. "Der Präsident will nur seinen Namen unter dem Scheck vor dem Wahltag sehen, damit die Börsen anziehen", schrieb Pelosi in einem Brief an demokratische Abgeordnete. "Das Benehmen des Präsidenten ist beschämend, dabei könnte die Notwendigkeit für sofortige und umfassende Maßnahmen nicht dringlicher sein." Von Trump lag zunächst nur ein Tweet vor: "Stimulus groß oder gar nicht!!!", schrieb er. Der Präsident hatte zuletzt das von ihm vorgeschlagene Volumen eines Hilfspakets von 1,6 Billionen Dollar auf 1,8 Billionen Dollar angehoben, um den Demokraten entgegenzukommen. Diese beharren jedoch darauf, dass Wirtschaft und Gesellschaft mit 2,2 Billionen Dollar unterstützt werden sollen.

+++ 20:59 Mehr als 1200 neue Fälle in NRW +++
Von den bundesweit 4826 aktuell gemeldeten Neuinfektionen entfallen 1211 allein auf Nordrhein-Westfalen. Drei weitere Bundesländer verzeichneten 700 oder mehr neue Fälle binnen 24 Stunden: Bayern (755), Berlin (706) und Baden-Württemberg (700).

+++ 20:35 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 4826 Neuinfektionen gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 332.308 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit binnen 24 Stunden 4826 neue Fälle hinzu. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 34 auf 9660. Als aktuell infiziert gelten rund 44.700 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,18 angegeben (Vortag: 1,29). Das bedeutet, dass im Durchschnitt ein Infizierter knapp 1,2 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,20 (Vortag: 1,25). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 618 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 319 davon werden beatmet. Rund 8946 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

+++ 20:09 Merkel besorgt über Lage in Europa +++
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich besorgt über die Entwicklung der Pandemie in Europa geäußert. Die Infektionszahlen nähmen in fast allen Teilen Europas wieder zu, sagte die CDU-Politikerin im europäischen Ausschuss der Regionen. "Die Lage ist unverändert ernst." Man müsse nun alles tun, das Erreichte nicht zu verspielen und Sorge dafür tragen, dass ein weiterer Lockdown nicht nötig werde. "Wir müssen zeigen, dass wir unsere Lektion gelernt haben", mahnte die Kanzlerin. "Wir müssen die Menschen in Europa bitten, vorsichtig zu sein, die Regeln einzuhalten, Abstand zu halten, Mund- und Nasenschutz zu tragen und das zu tun, was wir tun können, um das Virus einzudämmen und trotzdem unsere wirtschaftliche Tätigkeit aufrechtzuerhalten."

+++ 19:47 EU zahlt für Medikament mehr als eine Milliarde Euro +++
Die Europäische Union zahlt dem US-Biotechkonzern Gilead einem Insider zufolge mehr als eine Milliarde Euro für die Lieferung von bis zu 500.000 Dosen Remdesivir in den kommenden sechs Monaten. Der vereinbarte und bisher nicht bekannt gegebene Preis für einen Behandlungszyklus betrage 2.070 Euro, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von einer mit der Sache vertrauten Person. Die Europäische Kommission hatte in der vergangenen Woche mit Gilead einen Vertrag über die Lieferung von bis zu 500.000 Dosen Remdesivir, das zur Behandlung von Covid-19-Patienten eingesetzt wird, unterzeichnet. Ein Sprecher der EU-Kommission wollte sich nicht dazu äußern, ob bereits Bestellungen aufgegeben wurden.

+++ 19:35 600 Infizierte an belgischer Uni +++
600 Studierende haben sich auf dem Uni-Campus der belgischen Stadt Ottignies-Louvain-la-Neuve nach Medienberichten mit dem Virus infiziert. Das entspricht einem Anteil von zwei Prozent der dort eingeschriebenen Studierenden, wie der Fernsehsender VRT berichtete. "Wir haben viel getan, um die Studierenden für die Folgen ihres Verhaltens zu sensibilisieren, aber dennoch hat es nicht geholfen", sagte der Vize-Direktor der Universität, Philippe Hiligsmann. Eine Mitarbeiterin der Universität betonte zudem, dass die Studierenden sich in den Hörsälen an die Abstandsregeln und die Maskenpflicht hielten. Sie vermutet, dass es vor allem in der Freizeit der Studierenden zu Ansteckungen gekommen sei. Auf dem Campus gelten eine Reihe von Sicherheits- und Hygieneregeln. So darf beispielsweise in Cafeterien nur eigenes Geschirr benutzt werden und bei Lehrveranstaltungen gilt eine Maskenpflicht.

+++ 19:19 Bundespolizei erfasst mehr als 1000 Maskenverweigerer +++
Zwischen dem 12. September und dem 12. Oktober hat die Bundespolizei den Gesundheitsämtern 1124 Fälle gemeldet, bei denen Menschen in Zügen oder Bahnhöfen keinen Mund-Nasen-Schutz trugen. Für das weitere Vorgehen nach den Landesregelungen und für die Verhängung möglicher Bußgelder sind die örtlichen Gesundheitsämter zuständig. Die Bundespolizei leitet festgestellte Verstöße an diese weiter. In 200 Fällen schlossen Beamte der Bundespolizei Reisende von der Weiterfahrt aus oder verwiesen sie des Bahnhofs. In 71.233 Fällen ermahnte die Bundespolizei nach eigenen Angaben Reisende ohne Maske in Bahnhöfen und Zügen. "Der ganz überwiegende Teil der Reisenden zeigte sich daraufhin einsichtig." Die "zunächst Uneinsichtigen" seien hingegen gemeldet worden.

+++ 18:49 Kretschmer stellt Grenzwert in Frage +++
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sich dafür ausgesprochen, den Corona-Grenzwert auf den Prüfstand zu stellen. "Wir brauchen eine Überprüfung, ob die Zahl 50 auf 100.000 Einwohner richtig ist", sagte Kretschmer der "Bild"-Zeitung. "Das müssen diejenigen sagen, die in der Kontaktnachverfolgung sind." Der Inzidenzwert legt fest, ob eine Region als Risikogebiet gilt oder nicht.

+++ 18:34 Briten verzeichnen höchsten Anstieg an Toten seit Juni +++
In Großbritannien ist die Zahl der Corona-Toten nach Angaben der Regierung um 143 auf 43.018 gestiegen. Das ist der höchste Anstieg binnen eines Tages seit Juni. Zudem wurden 17.234 Neuinfektionen bestätigt nach 13.972 am Montag.

+++ 18:16 Pharmakonzern testet Impfstoff an Jugendlichen +++
Der US-Pharmakonzern Pfizer will den mit der Mainzer Biotechfirma Biontech entwickelten Impfstoff auch an Jugendlichen testen. Von der US-Gesundheitsbehörde FDA erhielten die Unternehmen die Genehmigung, dass an der entscheidenden Wirksamkeitsstudie Jugendliche ab zwölf Jahren teilnehmen können, wie aus einem Update zu der Studie hervorgeht. Dadurch könne die potenzielle Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs bei Personen unterschiedlichen Alters und Hintergrunds besser verstanden werden. Biontech und Pfizer hatten die Zulassungsstudie mit dem Impfstoff Ende Juli gestartet. Ursprünglich sollte sie bis zu 30.000 Probanden im Alter von 18 bis 85 Jahren umfassen. Um aber mehr Daten zu erlangen, beschlossen die Unternehmen, die Studie auf rund 44.000 Teilnehmer auszuweiten. Dieser Schritt ermöglichte die Aufnahme neuer Bevölkerungsgruppen, einschließlich Jugendlicher ab 16 Jahren und Menschen mit Erkrankungen wie HIV und Hepatitis-Infektionen.

+++ 18:02 ntv.de-Animation: So verbreitet sich das Virus in Deutschland +++
Für kurze Zeit erweckt der Sommer den Eindruck, die Pandemie sei in Deutschland zurückgedrängt. Nun aber klettern die Fallzahlen schnell und stetig - in die Höhe und in der Breite. Die ntv.de-Animation verdeutlicht, wie stark sich das Virus wieder im Land verbreitet.

+++ 17:34 Berlin meldet Rekord an Neuinfektionen +++
Berlin verzeichnet mit 706 Neuinfektionen so viele wie noch nie an einem Tag. Erfahrungsgemäß zählen bei den Werten vom Dienstag häufig Nachmeldungen der Gesundheitsämter vom Wochenende hinein. So lag die Zahl an Neuinfektionen am Montag noch bei 252. Die Gesamtzahl der bislang verzeichneten Infektionen steigt damit auf aktuell 19.033.

Die 7-Tage-Inzidenz, also die wöchentliche Infektionsrate, liegt nun bei 71,5 pro 100.000 Einwohner - und damit deutlich über dem Schwellenwert von 50. Am höchsten liegt die Rate im Bezirk Neukölln, gefolgt von Mitte und Tempelhof-Schöneberg.

Aktuell werden in Berlin 49 Infizierte auf einer Intensivstation behandelt – ein Anstieg von 5 im Vergleich zum Vortag. Von den gesamten zur Verfügung stehenden Intensivbetten sind damit 3,8 Prozent mit Covid-19-Patienten belegt.

+++ 17:10 WHO: Gesundheitspersonal infiziert sich seltener +++
In vielen Ländern weltweit nehmen die Neuinfektionen derzeit stetig zu, doch in einem Sektor sinken sie: Nach Angaben der WHO gehen die Infektionsraten beim Gesundheitspersonal seit einiger Zeit zurück. Der Anteil des Gesundheitspersonals unter den Neuinfizierten "nimmt stetig ab", sagt die WHO-Epidemiologin Anne Perrocheau. Vor allem zu Beginn der Pandemie infizierten sich deutlich mehr Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger mit dem neuartigen Virus als normale Bürger: Während sie in den meisten Ländern rund drei Prozent der Bevölkerung ausmachen, lag ihr Anteil bei den gemeldeten Infektionen laut WHO bei durchschnittlich 14 Prozent. In einigen Ländern lag er sogar bei einem Drittel. Inzwischen entspreche der Anteil der Infektionen beim Gesundheitspersonal fast wieder dessen Anteil an der Gesamtbevölkerung, sagt Perrocheau nach einer Analyse der gemeldeten Infektionsdaten von 83 Ländern. Der Trend sei selbst in den Ländern offensichtlich, in denen die Infektionsfälle insgesamt wieder stiegen. Als Grund dafür nannte die WHO eine Reihe von Faktoren: Dazu zählte vor allem, dass der gravierende Mangel an persönlicher Schutzausrüstung zu Beginn der Krise inzwischen behoben sei. Zudem habe das Gesundheitspersonal inzwischen gelernt, wie es sich besser vor einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 schützen könne - dazu zählten das Tragen der für die Situation angemessenen Schutzmasken, häufiges Waschen und Desinfizieren der Hände sowie konsequentes Abstandhalten.

+++ 16:27 Cristiano Ronaldo mit Virus infiziert +++
Der fünfmalige Weltfußballer Cristiano Ronaldo ist positiv auf das Virus getestet worden. Dies gab der portugiesische Verband bekannt. Die Tests wurden im Vorfeld des Nations-League-Spiels gegen Schweden am Mittwoch vorgenommen. Der Torjäger von Juventus Turin kann damit gegen die Skandinavier nicht mitwirken. Am vergangenen Sonntag stand Ronaldo noch in der Anfangsformation des Europameisters beim torlosen Remis gegen WM-Champion Frankreich im Stade de France von St. Denis. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 15:57 Ausbruch in Bibelschule in NRW - 60 Infizierte +++
In einer Bibelschule mit angeschlossenem Internat in Lemgo im Kreis Lippe (Nordrhein-Westfalen) hat sich mehr als die Hälfte der Schüler mit dem Virus infiziert. Nach Angaben einer Sprecherin des Kreises seien 60 von 117 Getesteten positiv. Der Schulbetrieb ruhe, der Großteil der Schüler aus dem Internat sei abgereist. Die Nachverfolgung von Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt sei noch nicht abgeschlossen. Nach Angaben der Schule waren die ersten beiden Fälle am 6. Oktober bekannt geworden. Die Schule bietet einen dreijährigen Ausbildungsgang für Schüler aus ganz Deutschland. Sie bildet die Schüler für die Arbeit mit evangelikalen Christen in Gemeinden und der Mission aus.

+++ 15:42 Frauenärzte: Baby-Boom wegen Pandemie bleibt aus +++
Obwohl viele Paare aufgrund der Pandemie mehr Zeit für Zweisamkeit haben, rechnet der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) nicht mit einem Baby-Boom in Deutschland. Eine leichte Zunahme an Schwangerschaften und Geburten sei zwar denkbar. "Das wird sich aber, wenn überhaupt, sicherlich nur im einstelligen Bereich bewegen", sagte BVF-Präsident Christian Albring. Klar hätten die Paare jetzt vielleicht mehr Zeit zusammen, ergänzte der Mediziner mit Blick auf die coronabedingten Alltagseinschränkungen. "Andererseits kommen durch die Corona-Krise Paare auch in finanzielle Not, sodass sie möglicherweise den Gedanken an ihren Kinderwunsch zurückstellen."

+++ 15:21 Gerichtsurteil: Wirt bekommt keine Entschädigung +++
Ein Berliner Wirt, der wegen Corona seine Kneipe für Wochen schließen musste, hat laut einer Gerichtsentscheidung keinen Anspruch auf einen finanziellen Ausgleich vom Land. Der Kläger habe unter keinem rechtlichen Aspekt einen Entschädigungsanspruch, entschied das Landgericht in erster Instanz. Damit scheiterte die Klage des Kneipenbetreibers. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Eine Berufung ist möglich. Der Wirt wollte erreichen, dass das Land für entgangene Umsätze während der massiven Einschränkungen von Mitte März bis Mitte Mai zahlt. Nach Angaben seines Anwalts war es der erste Fall zu Entschädigungsansprüchen wegen Corona. Die Gastronomie ist durch die Corona-Krise besonders betroffen. Restaurants und Kneipen mussten in Berlin Mitte März komplett schließen und damit fast vollständig auf ihre Umsätze verzichten. Erst nach zwei Monaten durften Restaurants Mitte Mai wieder öffnen, Kneipen ab dem 2. Juni.

+++ 15:02 Zahl der Infizierten in Schweden übersteigt 100.000 +++
Schweden übertrifft die Zahl von 100.000 Infizierten. In den letzten vier Tagen seien 2203 Neuinfektionen registriert worden, teilt die Gesundheitsbehörde mit. Seit Beginn der Pandemie gibt es damit in Schweden, das sich gegen einen Lockdown entschieden hat, 100.654 bestätigte Infektionen. Fünf weitere Personen starben seit Freitag an oder mit dem Virus, insgesamt sind es 5899. Die Sterberate in Bezug auf Corona ist in Schweden um einiges höher als in anderen nordischen Ländern, aber niedriger als in besonders hart getroffenen Ländern wie Spanien, Italien oder Großbritannien.

+++ 14:39 Partys verboten: Italien verschärft Schutzmaßnahmen +++
Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte verschärft die Maßnahmen zur Eindämmung der Virus-Pandemie. Per Regierungsdekret werden in den kommenden 30 Tagen Partys in Restaurants, Clubs und unter freiem Himmel verboten. In und vor Restaurants und Bars dürfen nach 21 Uhr bis Mitternacht nur noch Gäste bedient werden, die an Tischen sitzen. An Hochzeiten dürfen maximal 30 Menschen teilnehmen. Kontaktsportarten wie Fußball werden auf Amateur-Ebene verboten, außer sie werden von anerkannten Verbänden mit einem entsprechenden Corona-Sicherheitskonzept organisiert. Schulen bleiben offen, aber Ausflüge und Schüleraustausche verboten. Ferner rät die Regierung dringend von Privatpartys ab, sie empfiehlt das Tragen von Schutzmasken auch im eigenen Zuhause, wenn Gäste anwesend sind. Die Zahl der Neuinfektionen hat sich in Italien in der vergangenen Woche verdoppelt. Am Freitag wurden erstmals wieder mehr als 5000 Fälle binnen eines Tages bestätigt, am Samstag waren es fast 6000.

+++ 13:58 Kinderbetreuung: Mütter tragen während Pandemie die Hauptlast +++
Auch bei einer ähnlichen beruflichen Belastung haben während des Corona-Lockdowns im Frühjahr meist die Mütter die Kinderbetreuung geschultert. Eine Studie des Nationalen Bildungspanels zeigt zudem, dass fast ein Drittel der älteren Schulkinder um die 14 Jahre sich überwiegend selbst überlassen blieb. Was dies mit Blick auf die Herausforderungen des Homeschoolings für Folgen habe, müsse weiter analysiert werden, teilte das am Bamberger Leibniz-Institut für Bildungsverläufe beheimatete Bildungspanel mit. Das Zusammenspiel von Kinderbetreuung und Beruf habe ab Mitte März für mehr als vier Millionen berufstätige Eltern aufgrund von pandemiebedingten Schul- und Kitaschließungen schlagartig nicht mehr funktioniert, erläuterten die Forscher. "Die Daten zeigen, dass auch in der Krise vor allem Müttern die zentrale Rolle bei der Betreuung zukam. Bei allen untersuchten Familien betreuten Mütter ihre Kita- oder Schulkinder während der Pandemie häufiger alleine als Väter."

+++ 13:33 Verfassungsschutzchef positiv auf Corona getestet +++
Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilte das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) mit. Auf Nachfrage ergänzte eine Sprecherin, Test und Ergebnis seien vom Montag. Zuvor hatten der "Tagesspiegel" und die "Bild" über die Infektion berichtet. Haldenwang führe die Amtsgeschäfte von zuhause weiter, teilte der Verfassungsschutz mit. "Die Arbeitsfähigkeit des BfV ist vollumfänglich sichergestellt, da das BfV auf derartige Vorkommnisse vorbereitet ist", so die Behörde. So sei schon zu Beginn der Pandemie ein Krisenstab eingerichtet worden. Der heute 60-jährige Haldenwang führt seit rund zwei Jahren den deutschen Inlandsnachrichtendienst.

+++ 13:24 Scholz: Unterstützung für arme Länder verlängern +++
Finanzminister Olaf Scholz hat sich dafür ausgesprochen, Hilfen für arme Länder in der Corona-Pandemie zu verlängern. "Wir müssen die Entwicklungsländer unterstützen, jene Länder mit den höchsten Schulden", sagte der Vizekanzler in einem Interview beim Fernsehsender CNBC International. Vor allem gehe es dabei um einen Aufschub bei der Tilgung von Schulden. "Ich denke, wir müssen diese Arbeit fortsetzen", betonte Scholz. Es sei zudem wichtig, dass alle Gläubigerländer und auch der Privatsektor sich beteiligten. Am Mittwoch treffen sich die Finanzminister der großen Industrie- und Schwellenländer zu einer Videoschalte, bei der es unter anderem um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf der ganzen Welt gehen soll.

+++ 12:53 Skisaison startet unter strikten Auflagen +++
Als erstes Skigebiet Deutschlands will die Zugspitze am 13. November in die Saison starten - unter strikten Corona-Auflagen. Auf den Erfahrungen im Sommerbetrieb gründend seien die Maßnahmen für den Winter erarbeitet worden, teilte die Bayerische Zugspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen mit. Zum Liftfahren - egal ob in der Seilbahn, im Sessel- oder im Schlepplift - müssen alle außer Kinder bis sechs Jahre Masken tragen. Auf den Pisten dürfen die Wintersportler dann ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs sein. Sie müssen allerdings stets mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Gästen einhalten.

+++ 12:34 Wohnheimerzieher dürfen mit positivem Corona-Test arbeiten +++
Um die Bewohner eines besonders vom Coronavirus betroffenen Heims in Bayern zu betreuen, dürfen auch positiv getestete Beschäftigte arbeiten. "Zwei sind im Einsatz", sagte der Geschäftsführer der Lebenshilfe Rhön-Grabfeld, Jens Fuhl. "Die fühlen sich wieder gesund" und seien symptomfrei. Ihr Einsatz sei freiwillig. Insgesamt seien 13 der 25 Mitarbeiter positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, von den 25 Bewohnern seien 22 positiv. Zwei Betroffene lägen auf einer Intensivstation, ihr Zustand sei stabil. In der Einrichtung Mellrichstadt leben geistig behinderte Erwachsene, die von Erziehern und Heilerziehungskräften betreut werden. Das Landratsamt in Bad Neustadt/Saale hatte dem Heim eine Sondererlaubnis für die Arbeit Infizierter erteilt. "Sämtliche Mitarbeiter arbeiten mit der behördlichen Auflage des Tragens einer kompletten Schutzausrüstung", teilte die Behörde mit. Dazu gehörten ein Ganzkörperanzug, spezielle Masken und Handschuhe. Die corona-positiven Mitarbeiter dürften keine Symptome haben, ihre Temperatur werde zweimal täglich kontrolliert. Zudem betreuten sie nur ebenfalls mit dem Coronavirus infizierte Bewohner.

+++ 12:08 Polens Regierungschef muss in Quarantäne +++
Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki muss sich nach einem Kontakt mit einem Covid-19-Infizierten in Quarantäne begeben. "Die Regierung arbeitet normal weiter, ich bin in ständigem Kontakt mit allen Mitarbeitern und allen Diensten", schrieb Morawiecki auf Facebook. Er appellierte an die Bürger, Verantwortungsbewusstsein zu zeigen. Polen hatte in der vergangenen Woche steigende Zahlen von Corona-Neuinfektionen gemeldet. Der Rekordwerte lag am vergangenen Samstag bei 5300 registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Seit dem Wochenende hat die Regierung das ganze Land zur "gelben Zone" mit erhöhtem Infektionsgeschehen erklärt. Eine generelle Maskenpflicht in der Öffentlichkeit wurde wieder eingeführt, Feiern sind auf 75 Teilnehmer begrenzt.

+++ 11:55 Verkehrsverband für einheitliches Bußgeld für Maskenverweigerer +++
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) fordert ein einheitliches Bußgeld von mindestens 60 Euro für Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen . "Mit Blick auf das überragende Gut der Gesundheit erachten wir auch höhere Bußgelder für sachgerecht", teilte VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff mit. Bislang droht denjenigen, die in Bussen und Bahnen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, in 15 von 16 Bundesländern ein Bußgeld von mindestens 50 Euro. In einigen Ländern liegen die Sätze deutlich höher. Nur Sachsen-Anhalt verzichtet bislang auf diese Maßnahme. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte kürzlich ein bundesweit einheitliches Bußgeld für Maskenverweigerer in Höhe von 250 Euro gefordert. In Bayern gilt dieser Regelsatz bereits.

+++ 11:21 EU-Leitlinien für Reisen beschlossen +++
Nach wochenlangen Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten Leitlinien gegen den europäischen Flickenteppich bei den Corona-Reisebeschränkungen beschlossen. Die Europa-Minister der EU-Länder gaben in Luxemburg grünes Licht für ein einheitliches Ampelsystem zur farblichen Kennzeichnung von Risikogebieten. Ob und welche Maßnahmen die einzelnen Länder darauf basierend beschließen, bleibt ihnen allerdings weitgehend freigestellt. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 11:12 Niederlande vor neuen Einschränkungen +++
Die Niederlande stehen vor einer neuen Runde von Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Eine Pressekonferenz von Ministerpräsident Mark Rutte und Gesundheitsminister Hugo de Jonge ist für den Abend angesetzt. Der staatliche Sender NOS berichtet unter Berufung auf Regierungskreise, dass es zu Café- und Restaurantschließungen kommen soll. Außerdem solle der Alkoholverkauf am Abend verboten werden. Menschen ab 18 Jahren dürften bis auf Weiteres keine Mannschaftssportarten mehr ausüben. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel solle auf notwendige Fahrten beschränkt werden. Private Einladungen würden auf drei Personen pro Haushalt begrenzt. Die Vorgaben sollen zunächst für zwei Wochen gelten, wie der Sender berichtet. Am Montag hatten die Behörden den Rekordwert von fast 7000 neuen Positiv-Tests bekannt gegeben. Das sind viel mehr als im deutlich größeren Deutschland.

+++ 10:51 Weltärztepräsident fordert klare Corona-Regeln +++
Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery fordert klare und einheitliche Vorgaben für die Bevölkerung. "Die Menschen müssen selber wieder mitgenommen werden", sagt er im Deutschlandfunk. Man dürfe die Bevölkerung nicht durch völlige Intransparenz verwirren. Beherbergungsverbote halte er für "völligen Unsinn", zumal Familien- und Geschäftsbesuche erlaubt seien. Sinnvoller wären allenfalls Ausreisekontrollen. Davor schrecke die Politik aber zurück. Die Warnung vor übertriebenem Alarmismus in der Corona-Krise stellt Montgomery als unpassend dar. "Für Entwarnung ist es viel zu früh", betont er.

+++ 10:33 Jeder zweite Deutsche reist wegen Corona weniger +++
Die Deutschen verzichten infolge der Corona-Pandemie deutlich stärker auf das Reisen. Knapp jeder Zweite (48 Prozent) reist in diesem Jahr generell weniger, wie aus dem Mobilitätsmonitor 2020 des Instituts für Demoskopie (IfD) Allensbach im Auftrag der Acatech - Deutschen Akademie der Technikwissenschaften hervorgeht. 40 Prozent der Befragten verzichten demnach gänzlich auf Auslands- und 39 Prozent auf Flugreisen. Vom eingeschränkten Bewegungsradius profitiert vor allem das Fahrrad: Der Anteil der Bevölkerung, der täglich in die Pedale tritt, ist gegenüber 2019 von 17 auf 22 Prozent gestiegen. Während die Deutschen sich in Bezug auf Flugreisen eine schnelle Rückkehr zur alten Normalität wünschen, möchten 27 Prozent der Deutschen nach der Krise weiterhin häufiger mit dem Fahrrad fahren.

+++ 10:06 Russland meldet Rekordzahlen bei Neuinfektionen +++
In Russland steigt die Zahl der Positiv-Tests nach offiziellen Angaben um den Rekordwert von 13.868 auf insgesamt mehr als 1,32 Millionen. In den vergangenen 24 Stunden starben 244 Menschen, die positiv getestet worden waren. Auch dies ist ein Höchstwert seit Beginn der Zählung. Die Zahl der Todesfälle steigt damit auf 22.966.

+++ 09:48 Roche plant Coronavirus-Antigen-Test +++
Roche plant einen hochvolumigen Antigentest, der dabei helfen soll, Infektionen mit dem Sars-Cov-2-Virus zu diagnostizieren. Der Test namens Elecsys ist ein automatisierter Labortest für den Nachweis eines Coronavirus-Antigens, teilte der Schweizer Pharmakonzern mit. Getestet wird von medizinischem Fachpersonal über einen Nasopharynx- oder Oropharynxabstrich bei Patienten, die Symptome zeigen, die mit einer Coronavirusinfektion vereinbar sind. Das vollautomatische System, auf dem Elecsys läuft, kann Roche zufolge Testergebnisse in 18 Minuten für einen einzigen Test liefern - wobei die Zeit für Probenentnahme, Transport und Vorbereitung der Proben nicht berücksichtigt ist. Der Test soll laut Mitteilung Ende 2020 verfügbar sein.

+++ 09:22 RKI: Alltag bleibt auch mit Impfstoff eingeschränkt +++
Der Alltag in Deutschland muss nach Ansicht des Robert Koch-Instituts auch mit Einführung eines Corona-Impfstoffs zunächst eingeschränkt bleiben - einschließlich Maskentragen und Abstandsgeboten. Darauf weist das RKI in einem Strategiepapier hin. Demnach werden zwar voraussichtlich im kommenden Jahr ein oder mehrere Impfstoffe zur Verfügung stehen - und die Bekämpfung des Coronavirus entscheidend verbessern. Allerdings dürfte es ein solches Mittel zu Beginn nur in begrenzten Mengen geben und insbesondere Risikogruppen zugutekommen. Deshalb seien weiterhin "gewisse Modifikationen des Miteinander-Seins" wichtig. Darunter versteht das RKI unter anderem Abstandhalten, Hygieneregeln beachten, Maske tragen, Lüften sowie die Verlegung von Freizeitaktivitäten möglichst nach draußen. Mehr zu dem Thema lesen Sie hier.

+++ 09:04 Schwesig gegen Lockerung des Beherbergungsverbots +++
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ist gegen eine Lockerung des Beherbungsverbots für Touristen aus Corona-Risikogebieten. "Ich bin nicht dafür: Rein in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln", sagte die SPD-Politikerin im ARD-"Morgenmagazin". Mecklenburg-Vorpommern werde bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch mit Kanzlerin Angela Merkel auch nicht bei einer Aufweichung mitmachen. Schwesig sagte: "Wir brauchen eine klare, stringente Linie. Die kann in einer Zeit, wo die Zahlen immer mehr in Deutschland steigen, nicht Lockerung sein." Schwesig sprach sich stattdessen für strengere Regeln aus, "insbesondere in Risikogebieten". Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 08:46 Keine Region in Deutschland mit Sieben-Tage-Inzidenz von Null +++
Erstmals gibt es keine einzige Region in Deutschland mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von Null. In allen 400 Städten und Landkreisen sowie den vom RKi ausgewiesenen 12 Berliner Bezirken werden aktuell (Sieben-Tage-Zeitraum) Coronavirus-Fälle verzeichnet. Insgesamt 40 Regionen liegen beim Fallaufkommen über der Obergrenze von 50 Neuinfektionen aus den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnern.

+++ 08:14 Italien schränkt Feiern stark ein +++
Die italienische Regierung verschärft die Schutzmaßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie weiter. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, schränkt Rom vor allem private Partys drinnen und draußen stark ein. Das gehe aus einem Dekret hervor, das Ministerpräsident Giuseppe Conte unterzeichnet habe. In Lokalen und Discos sind danach Partys verboten. Feste nach Zeremonien, etwa Hochzeiten, würden auf 30 Teilnehmer beschränkt. Außerdem empfehle die Regierung den rund 60 Millionen Bürgern, auch daheim auf alle Abendessen und andere Treffen mit mehr als sechs haushaltsfremden Teilnehmern ganz zu verzichten. Die neuen Regeln sollen laut Ansa zunächst für 30 Tage gelten. Restaurants und Bars müssen danach künftig um Mitternacht schließen.

+++ 07:43 Leverkusen wird Risikogebiet +++
Mit Leverkusen hat eine weitere Großstadt in Nordrhein-Westfalen eine wichtige Warnstufe in der Corona-Pandemie überschritten. In den vergangenen sieben Tagen habe es dort 62,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gegeben, hieß auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts am Dienstagmorgen. Die Schwelle liegt bei 50 - sie wurde also deutlich übersprungen. Aus Sicht von Virologen ist Leverkusen damit auch "Corona-Risikogebiet".

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+++ 07:16 Panama erlaubt wieder internationale Flüge +++
Auf dem größten Flughafen Mittelamerikas starten und landen erstmals nach rund sieben Monaten wieder internationale Passagierflüge. Als erster Flieger aus Europa nach Corona-bedingter Pause landete am Montag eine Maschine mit 158 Fluggästen aus Amsterdam auf dem Tocumen-Flughafen in Panama-Stadt, wie die Betreiber mitteilten. Mehr als 16,5 Millionen Passagiere nutzten den Flughafen im vergangenen Jahr. Er ist eine wichtige Drehscheibe in der Region.

+++ 06:53 Kassenarztchef: Schnelltests bei Großveranstaltungen sind Science-Fiction +++
Der Chef des Kassenärzte-Verbandes, Andreas Gassen, hat Hoffnungen auf einen Einsatz von Antigen-Schnelltests bei Großveranstaltungen gedämpft. "Auch die angekündigten Antigen-Schnelltests sind kein Allheilmittel", sagte der Kassenarztchef der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Die Vorstellung, wir machen bei 5000 Stadionbesuchern mal eben einen Schnelltest, bleibt Science-Fiction." Selbst bei den besten Schnelltests würden zwei bis zehn Infizierte von hundert Getesteten nicht erkannt. "Bei Massenveranstaltungen auf engem Raum wäre damit ein potenzielles Ansteckungsrisiko nicht sicher auszuschließen", warnte Gassen. Mehr zu dem Thema lesen Sie hier.

+++ 06:28 Mann in den USA binnen anderthalb Monaten zwei Mal mit Corona infiziert +++
Ein Mann in den USA hat sich im Abstand von nur etwa anderthalb Monaten zwei Mal mit dem neuartigen Coronavirus infiziert - und der Verlauf seiner zweiten Infektion war schwerer als beim ersten Mal. Dies geht aus einer im Fachmagazin "The Lancet Infectious Diseases" veröffentlichten Studie hervor. Demnach musste der 25-Jährige aus dem Bundesstaat Nevada nach seiner zweiten Ansteckung ins Krankenhaus eingeliefert und beatmet werden. Der Mann infizierte sich der Studie zufolge mit zwei unterschiedlichen Varianten des Virus Sars-CoV-2. In der Untersuchung werden weltweit noch vier weitere Fälle genannt, in denen sich bereits mit dem Coronavirus infizierte Menschen ein zweites Mal ansteckten. Diese Fälle wurden in Belgien, den Niederlanden, Hongkong und Ecuador festgestellt.

+++ 06:04 RKI meldet 4122 Neuinfektionen +++
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 4122 Neuinfektionen in Deutschland. Damit steigt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle binnen 24 Stunden auf 329.453. Weitere 13 Menschen sind an oder mit dem Virus gestorben, wodurch sich die Zahl der Todesfälle auf 9634 erhöht.

+++ 05:44 Slowakei erlässt Versammlungsverbot +++
Weil die Corona-Infektionszahlen rasant steigen, hat die slowakische Regierung ein Versammlungsverbot beschlossen. Ab heute ist jedes Zusammentreffen von mehr als sechs Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, verboten. Das Recht auf solche außergewöhnliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens hat die Regierung auf der Grundlage eines seit 1. Oktober geltenden landesweiten Notstands. Schon am Sonntag hatte der nationale Krisenstab mehrere andere Verschärfungen der Corona-Schutzmaßnahmen angeordnet. So müssen zum Beispiel alle Schulen für Schüler ab der zehnten Stufe auf Online- statt Präsenzunterricht umsteigen. Restaurants dürfen ab Donnerstag nur noch Speisen zum Mitnehmen verkaufen, Fitnessstudios und Schwimmbäder werden geschlossen.

+++ 04:52 Proband erkrankt: Johnson & Johnson unterbricht Impfstoff-Studie +++
Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hat seine Tests eines potenziellen Coronavirus-Impfstoffs nach der Erkrankung eines Probanden vorläufig ausgesetzt. Der Teilnehmer sei aus "ungeklärten" Gründen krank geworden, teilte das Unternehmen am Montag mit. In der Testpause soll ein Komitee aus unabhängigen Experten die Ursachen des Krankheitsfalles untersuchen. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob die Erkrankung von dem potenziellen Serum ausgelöst wurde. J&J hatte die dritte Testphase Ende September gestartet. Der Wirkstoff soll an 60.000 Menschen an 200 Orten in den USA, Lateinamerika und Südafrika erprobt werden.

+++ 04:23 CDU-Abgeordnete bringen Verlängerung der Weihnachtsferien ins Spiel +++
Bundestagsabgeordnete der Union schlagen als Schutzmaßnahme gegen das Coronavirus eine deutliche Verlängerung der Weihnachtsferien an den Schulen vor. Der CDU-Abgeordnete Christoph Ploß sagte der "Bild"-Zeitung, um Schülerinnen und Schüler besser zu schützen, solle über eine Verlängerung der Weihnachtsferien "um zwei bis drei Wochen" nachgedacht werden. Die Ferien im Sommer könnten dann entsprechend gekürzt werden. Der CSU-Abgeordnete Stephan Pilsinger, der selber Arzt ist, regte sogar bis zu vier Wochen längere Weihnachtsferien mit entsprechender Kürzung über Ostern und im Sommer an. Am Montag hatte der Deutsche Philologenverband empfohlen, dass Schüler und Lehrer im Unterricht dicke Kleidung tragen, da zum Schutz gegen das Coronavirus regelmäßig gelüftet werden müsse.

+++ 03:41 WHO warnt vor Hoffnung auf Herdenimmunität +++
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat davor gewarnt, bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie auf eine Herdenimmunität durch massenweise Ansteckungen zu setzen. "Niemals in der Geschichte des Gesundheitswesens wurde Herdenimmunität als eine Strategie gegen einen Ausbruch eingesetzt, geschweige denn gegen eine Pandemie", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. So ein Vorgehen wäre ethisch und wissenschaftlich problematisch. In einem Brief hatten Forscher aus verschiedenen Ländern zuletzt für Herdenimmunität geworben. Angesichts der steigenden Coronazahlen wies der WHO-Chef darauf hin, dass ein Großteil der Neuinfektionen in nur wenigen Ländern passiere. Fast die Hälfte der neuen Fälle entfalle auf drei Staaten. Es komme also auf die Wirksamkeit der Bekämpfungsmaßnahmen an. "Das ist eine ungleichmäßig verlaufende Pandemie", so Tedros.

+++ 03:10 Litauen lockert Einreiseregeln +++
Litauen hat die coronabedingten Einreisebeschränkungen gelockert. Die Quarantänepflicht gilt ab sofort nur noch für Einreisende aus Ländern, deren Infektionsrate pro 100.000 Einwohner in den vergangenen zwei Wochen um mehr als 10 Prozent über der Rate Litauens liegt. Bislang lag die Grenze bei 25. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Vilnius liegt der Wert für Litauen derzeit bei 55,7. Mit der neuen Regelung können nun Reisende aus 21 Staaten - darunter Deutschland - in den Ostsee-Staat einreisen, ohne sich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben zu müssen. Weiter besteht aber eine Registrierungspflicht bei der Ankunft. Litauen mit seinen knapp drei Millionen Einwohnern verzeichnete insgesamt bislang 6248 bestätigte Infektionen und 103 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus.

+++ 02:41 Hessens Restaurantbesitzer dürfen Pass verlangen +++
Gastronomen in Hessen können sich zur Überprüfung von korrekten Angaben auf den Corona-Gästelisten künftig den Ausweis ihrer Kunden zeigen lassen. "Wir haben ausdrücklich beschlossen, dass auf Verlangen des Servicepersonals derjenige, der in eine Gaststätte möchte, auch den Personalausweis vorlegen muss oder ein anderes amtliches Dokument", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier von der CDU. Das sei der richtige Schritt, um zu verhindern, dass auf den Listen Fantasienamen stünden, die eine Nachverfolgung von Infektionsketten mit Covid-19 verhindern. Laut Bouffier gilt bei solchen Überprüfungen aber das Prinzip der Verhältnismäßigkeit. Wenn es eine Vermutung gebe, dass die Angaben des Gastes falsch seien, müsse das Gastronomiepersonal eingreifen.

+++ 02:00 Polizei Düsseldorf verschiebt Vereidigung +++
Eine für Dienstag geplante Vereidigungsfeier der Polizei Düsseldorf wird wegen der hohen Corona-Zahlen in der Landeshauptstadt kurzfristig verschoben. Gleiches gelte für eine für Donnerstag geplante Vereidigungsfeier in Duisburg, sagte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums. Wegen der Corona-Pandemie finden in Nordrhein-Westfalen die Vereidigungsfeiern der 2500 Kommissaranwärter in diesem Jahr dezentral statt. Ursprünglich war eine gemeinsame Feier in der Kölner Lanxess Arena geplant gewesen. An den stattdessen organisierten dezentralen Veranstaltungen sollten jeweils nur bis zu 300 Menschen teilnehmen.

+++ 01:17 Hohe Fallzahlen in München: Immobilienkongress Expo Real abgesagt +++
Die Messe München hat den Immobilienkongress Expo Real wegen steigender Corona-Zahlen in der Landeshauptstadt kurzfristig abgesagt. Zahlreiche Teilnehmer hatten sich zuvor wieder abgemeldet, teilte die Messegesellschaft mit. Die Expo Real zählt zu den wichtigsten Immobilienmessen in Europa, im vergangenen Jahr kamen knapp 47.000 Teilnehmer und Besucher. In diesem Jahr hätte die Messe ohnehin nur als zweitägiger Kongress am Mittwoch und Donnerstag in deutlich kleinerer Form stattfinden sollen.

+++ 00:20 Tschechien schließt Schulen und Gastronomie +++
Wegen des starken Anstiegs bei den Corona-Neuinfektionen in Tschechien hat die Regierung in Prag die Schließung von Restaurants und Bars angeordnet. Von Mittwoch an gelte außerdem ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum, sagte Ministerpräsident Andrej Babis. Die Maßnahmen gelten zunächst bis zum 3. November. "Wir haben nur einen Versuch, und er muss erfolgreich sein", so Babis, der eine Reihe weiterer Verschärfungen ankündigte. So dürfen sich ab Mittwoch nur noch maximal sechs Menschen treffen. Zudem werden nach den weiterführenden Schulen und den Universitäten auch die Grundschulen geschlossen, die Schüler sollen dann wieder digital unterrichtet werden.

+++ 23:41 Söder verteidigt Beherbergungsverbot +++
Angesichts der vielerorts steigenden Corona-Zahlen dringt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder auf ein einheitlicheres Vorgehen bei den Anti-Corona-Maßnahmen. Er werde sich bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch und auch in Bayern für "klarere Regeln für alle" einsetzen, sagte Söder am Abend im BR Fernsehen. Dabei schloss er nicht aus, Anti-Corona-Maßnahmen nicht nur regional, sondern flächendeckend etwas zu verschärfen. "Möglicherweise heißt das dann auch, bei denen, die noch niedrigere Werte haben, die gleichen Konzepte zur Geltung zu bringen, wie wir sie jetzt haben bei denen, die höheren Inzidenzen haben", erklärte Söder und fügte hinzu: "Wenn wir die Maßnahmen anwenden, um die Zahlen wieder runterzubringen, wo sie hoch sind, dann helfen sie auch, dass sie gar nicht erst so hoch gehen." Unter anderem soll in Bayern überall dort, wo es mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gibt, eine Maskenpflicht auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen gelten. Das umstrittene Beherbergungsverbot für Urlauber aus Corona-Hotspots verteidigte er erneut gegen viel Kritik – die Regel biete Sicherheit, auch der Tourismus- und Gastronomiebranche.

+++ 22:59 Todesfälle in Israel überspringen 2000er Marke +++
Die Zahl der Menschen, die in Israel in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind, hat die Marke von 2000 überschritten. Wie das Gesundheitsministerium des Landes Abend mitteilte, wurden seit Beginn der Pandemie 2016 Tote registriert. Israel hat rund neun Millionen Einwohner, in Deutschland leben etwa neun Mal so viele Menschen. Hier starben nach jüngsten Angaben des Robert Koch-Instituts bislang 9621 Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die Pandemie verlief in Israel zunächst glimpflich, auch wegen eines strikten Kurses der Regierung. Nach Lockerungen und einer massiven Zunahme der Fallzahlen im Laufe des Sommers gilt seit dem 18. September ein Lockdown mit strengen Regeln. Zuletzt zeichnete sich ab, dass die Zahl der Neuinfektionen abnimmt. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich in Israel nach offiziellen Angaben mindestens 293.533 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, in Deutschland sind es mehr als 325.000.

+++ 22:15 Berliner aus Mitte und Neukölln müssen ihre Quarantäne selbst verhängen +++
Im Bezirk Berlin-Mitte muss eine Quarantäne im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht mehr in jedem Einzelfall vom Gesundheitsamt angeordnet werden. Betroffene Personen sind grundsätzlich verpflichtet, sich in Isolation zu begeben, wie das Bezirksamt mitteilte. Das gilt etwa für Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, für deren direkte Kontaktpersonen und für Menschen, die Erkrankungsanzeichen zeigen, die auf eine Infektion hindeuten und für die ein Corona-Test angeordnet wurde. Die Isolation sei eine entscheidende Maßnahme zur Unterbrechung möglicher Infektionsketten, so das Bezirksamt. Grundlage der neuen Regelung ist eine sogenannte Allgemeinverfügung, die das Gesundheitsamt Mitte erlassen hat. Sie soll den Angaben zufolge ermöglichen, noch schneller gegen die Verbreitung des Virus vorzugehen. Die Regelungen gelten für Personen, die im Bezirk Mitte wohnen. Eine ähnliche Allgemeinverfügung gibt es seit vergangener Woche bereits im Bezirk Neukölln.

+++ 21:45 Auch Bremen rückt von Beherbergungsverbot ab +++
Nach Thüringen, NRW, Berlin und Rheinland-Pfalz gibt es auch in Bremen Absetzbewegungen: Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte will mit den Ländern und dem Bund noch einmal über die Beherbergungsverbote für Urlauber aus innerdeutschen Risikogebieten verhandeln. "Ich werde das Beherbergungsverbot bei der Ministerpräsidenten-Konferenz am Mittwoch noch einmal zum Thema machen", sagte Bovenschulte dem Nachrichtenportal "t-online". Private Urlaubsreisen seien nicht das Problem der Corona-Pandemie. Der SPD-Politiker kritisierte die Regelung als "Ausdruck von Kleinstaaterei". In eine Großstadt wie Bremen pendeln jeden Tag 100.000 Menschen zur Arbeit ein - und mehrere zehntausend aus, führte er an. "Das ist die wirkliche Herausforderung, in den dicht besiedelten Ballungsräumen das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen. Stattdessen werden wertvolle Testkapazitäten verbraucht, um Urlauber vor den Ferien freizutesten."
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+++ 21:15 Bayern und NRW mit über 800 Neuinfektionen +++
Spitzenreiter unter den Bundesländern ist Bayern mit 847 Neuinfektionen, dicht gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit einem Plus von 802 neuen Fällen. Mit großem Abstand kommt Baden-Württemberg mit 595 neu registrierten Ansteckungen. Von allen Ländern verzeichnete lediglich Thüringen mit 7 neuen Fällen einen einstelligen Zuwachs. Mecklenburg-Vorpommern, das sonst meist geringe Anstiege meldet, kommt auf 47 Neuinfektionen. Die Zahlen können allerdings verzerrt sein, weil viele Bundesländer am Wochenende keine neuen Fälle melden.

+++ 20:55 Deutschland meldet fast 3800 neue Fälle +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 327.482 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit binnen 24 Stunden 3797 neue Fälle hinzu. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 10 auf 9626. Als aktuell infiziert gelten rund 42.200 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,29 angegeben (Vortag: 1,40). Das bedeutet, dass im Durchschnitt ein Infizierter knapp 1,3 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 ansteckt. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,25 (Vortag: 1,37). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 590 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Das sind 45 mehr als am Vortag. Fast die Hälfte davon (286) wird beatmet. Rund 9336 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.
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Quelle: ntv.de, ino/dpa/rts/AFP