Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:47 Zwei Monate vor Olympia: USA warnen vor Japan-Reisen +++

Zwei Monate vor den Olympischen Sommerspielen in Japan hat das US-Außenministerium angesichts der Ausbreitung des Coronavirus vor Reisen in das Land gewarnt. Die Warnstufe für Reisen wurde am Montag auf die höchste Stufe vier angehoben. Dies basiere auf der Einstufung des Infektionsgeschehens in Japan durch die US-Gesundheitsbehörde CDC, wonach es dort derzeit eine "sehr hohe" Verbreitung des Virus gibt. Selbst vollständig geimpfte Reisende könnten sich in Japan infizieren und dadurch Varianten des Virus verbreiten, erklärte die Gesundheitsbehörde. "Reisende sollten jegliche Reisen nach Japan vermeiden", hieß es.

+++ 22:26 New York will alle Schüler zurück an die Schulen holen +++
In New York soll es im kommenden Schuljahr nach den Corona-Einschränkungen der vergangenen Monate keinerlei Distanzunterricht geben. Ab September sollen alle Schüler wieder vor Ort unterrichtet werden, sagte Bürgermeister Bill de Blasio dem TV-Sender MSNBC. Die meisten New Yorker Schulen bieten bereits wieder Unterricht vor Ort an. Rund zwei Drittel der mehr als eine Million Schüler an öffentlichen Schulen sind aber nach eigener Entscheidung derzeit weiter im Distanzunterricht, unter anderem aus gesundheitlichen Bedenken. New York war im Frühjahr 2020 das Epizentrum der Corona-Pandemie in den USA. Inzwischen nimmt das Infektionsgeschehen immer weiter ab, die Impfkampagne kommt rasch voran.

+++ 21:45 Sachsen-Anhalt hat meiste neue Fälle pro Einwohner +++
Unter den Bundesländern weist heute Sachsen-Anhalt die meisten neuen Corona-Fälle je 100.000 Einwohner aus und liegt damit vor Rheinland-Pfalz. Auch hier ist jedoch der Feiertagseffekt zu beachten.

+++ 20:44 Deutschland meldet 2301 neue Fälle +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.652.424 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 2301 neue Fälle hinzu. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 37 auf 87.426. Als aktuell infiziert gelten rund 152.828 Personen. Allerdings sind die gemeldeten Fallzahlen an Sonn- und Feiertagen meist niedriger, unter anderem, weil weniger getestet wird und weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,96 angegeben (Vortag: 1,03). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,84 (Vortag: 0,87). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 3237 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2035 davon werden beatmet. Rund 4725 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

+++ 19:42 Malta erklärt Herdenimmunität für erreicht +++
Malta hat nach Angaben seines Gesundheitsministers als erstes EU-Land 70 Prozent seiner erwachsenen Bevölkerung mit wenigstens einer Dose gegen Covid-19 geimpft. "Wir haben heute die Herdenimmunität erreicht", sagte Minister Chris Fearne in dem Land mit etwa 500.000 Einwohnern. Fearne zufolge sind von den Menschen über 16 Jahren knapp 42 Prozent durchgeimpft, von den über 60-Jährigen wurden 95 Prozent geimpft. Ab dem 1. Juli will die Regierung bei weiter niedrigen Corona-Fallzahlen die Regeln zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen lockern. Durchgeimpfte Menschen sollen dann den Schutz nicht mehr tragen müssen, wenn sie zum Beispiel alleine draußen unterwegs sind. An Stränden soll die Maskenpflicht bereits ab Juni entfallen.

+++ 18:48 Nordirland lockert Corona-Regeln +++
Als letzter Landesteil des Vereinigten Königreichs hat auch Nordirland zahlreiche Corona-Regeln gelockert. Pubs, Restaurants und Cafés dürfen seit diesem Montag wieder Gäste auch in geschlossenen Räumen empfangen. Hotels und Museen haben geöffnet. Bis zu sechs Menschen dürfen sich in Innenräumen treffen und bis zu 15 in privaten Gärten, an Veranstaltungen im Freien dürfen bis zu 500 Gäste teilnehmen.

+++ 17:54 Polizei löst Techno-Party in Dortmund auf +++
In einer ehemaligen Werkshalle in Dortmund hat die Polizei eine Techno-Party mit mindestens 50 Personen aufgelöst. Als die Beamten nach dem Hinweis eines Sicherheitsunternehmens auf dem Gelände eintrafen, hätten die Feiernden versucht zu fliehen, teilte die Polizei nun mit. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am frühen Samstagmorgen. 25 Personen wurden aufgehalten. Sie erhielten Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen die Corona-Regeln.

+++ 17:22 Schottland impft alle über 18-Jährigen +++
In Schottland dürfen sich nun alle über 18-Jährigen für eine Corona-Impfung anmelden. "Bitte tut es - es ist der beste Weg, sich und andere zu schützen und uns alle wieder auf den Weg zur Normalität zu bringen", twitterte Regierungschefin Nicola Sturgeon. In Großbritannien sind nach Angaben der Regierung mittlerweile mehr als 22,5 Millionen Menschen - 43 Prozent der Erwachsenen - vollständig gegen das Virus geschützt.

+++ 16:46 Anteil der belegten Intensivbetten sinkt weiter +++
Die Auslastung der Intensivbetten in Deutschland geht weiter zurück. Laut Daten des Divi-Intensivregisters stieg der Anteil der freien Intensivbetten auf 18,2 Prozent. Am Vortag waren es noch 17,6 Prozent. Auf den Intensivstationen werden demnach 3237 Corona-Patienten behandelt, 2035 von ihnen werden beatmet. Am Vortag lagen noch 67 Corona-Patienten mehr auf den Intensivstationen.

+++ 16:15 Thailand fürchtet langsame Erholung des Tourismus +++
Die Tourismusindustrie in Thailand könnte nach Auffassung der Regierung in Bangkok weitere fünf Jahre brauchen, um sich vollständig von der Pandemie zu erholen. Der wichtige Sektor, der vorher ein Fünftel der Wirtschaft des südostasiatischen Landes ausmachte, werde sich voraussichtlich nicht vor 2026 normalisieren, zitierte die Zeitung "Bangkok Post" die örtliche Tourismusbehörde. Derzeit versuchen die Behörden, zumindest einige beliebte Regionen wieder für Touristen zugänglich zu machen. So hatte Phuket im März Pläne vorgelegt, wonach geimpfte Urlauber von Juli an quarantänefrei auf der Insel Urlaub machen dürfen. Derzeit wird diskutiert, ob und wie dies angesichts seit Wochen steigender Corona-Zahlen im Land noch umgesetzt werden kann.

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In Düsseldorf sitzen Gäste am Pfingstsonntag draußen an den Kasematten am Rheinufer.

(Foto: dpa)

+++ 15:49 Deutschland lebt auf - Cafés und Strände gut besucht +++
Allmählich kehrt in vielen Städten Deutschlands das Leben auf den Straßen zurück. Pünktlich zum langen Pfingstwochenende durften vielerorts Lokale und Cafés ihre Tische nach draußen stellen. In Hamburg etwa war die Außengastronomie auch in der zweiten Nacht nach Wiedereröffnung gut besucht. Die Polizei hielt allerdings Dutzende Verstöße gegen Maskenpflicht und Abstandsgebote fest. Auch in Berlin waren viele Menschen unterwegs, um zum Beispiel Biergärten oder Restaurantterrassen aufzusuchen. Nach der Öffnung des Tourismus in Niedersachsen reisten Urlauber vor allem aus Nordrhein-Westfalen auf die Ostfriesischen Inseln. Auch Cuxhaven an der Nordsee meldete ein "spürbares Tourismus-Aufkommen".

+++ 15:12 China weist Bericht über kranke Forscher in Wuhan zurück +++
China hat einen US-Medienbericht zurückgewiesen, wonach drei Wissenschaftler des Instituts für Virologie in Wuhan im November 2019 in ein Krankenhaus gekommen waren. Es handele sich um eine "komplette Lüge", zitierte die chinesische Staatszeitung "Global Times" den Chef des Wuhaner Instituts, Yuan Zhiming. Zuvor hatte das "Wall Street Journal" unter Berufung auf einen US-Geheimdienstbericht geschrieben, dass drei Mitarbeiter des Instituts, das unter anderem zu Coronaviren forscht, im November 2019 so schwer erkrankt seien, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Die Weltgesundheitsorganisation WHO war in einer im März vorgelegten Studie zu dem Schluss gekommen, dass das Coronavirus außer in Fledermäusen auch in Schuppentieren seinen Ursprung haben könnte. Die Theorie, dass es aus einem Labor entwichen sein könnte, bezeichneten die beteiligten Wissenschaftler dagegen als "extrem unwahrscheinlich". Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 14:43 Zahl der Besucher in der Türkei erholt sich +++
Die Türkei zählt 790.687 ausländische Besucher im April. Vor einem Jahr waren es wegen der Pandemie nur 24.238 gewesen, im April 2019 - in Vor-Corona-Zeiten - noch fast 3,3 Millionen.

+++ 14:22 Singapur lässt Atem-Schnelltest vorläufig zu +++
Die ungeliebten Corona-Schnelltests durch Abstriche in Nase oder Rachen könnten demnächst vielleicht der Vergangenheit angehören: In Singapur haben die Gesundheitsbehörden einen neuartigen Atemtest vorläufig zugelassen, der das Virus "akkurat innerhalb einer Minute" nachweisen soll, wie die National University of Singapore mitteilte. Der Test wurde von der Firma Breathonix entwickelt, die mit dem Gesundheitsministerium zusammenarbeitet. Das "BreFence Go Covid-19 Breath Test System" soll nun an der Grenze zwischen Malaysia und Singapur bei Einreisenden verwendet werden. "Der Atemtest kann einfach von geschultem Personal durchgeführt werden, erfordert aber kein medizinisch geschultes Personal oder Laborverarbeitung", heißt es in der Mitteilung. "Eine Person muss nur in ein Einweg-Ventilmundstück pusten, das an einen hochpräzisen Atemprobenehmer angeschlossen ist." Ergebnisse werden in weniger als einer Minute generiert. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 13:58 UN-Chef Guterres: "Wir sind im Krieg mit einem Virus" +++
Zum Auftakt der WHO-Jahrestagung ruft UN-Generalsekretär António Guterres die internationale Gemeinschaft auf, der weltweiten Corona-Krise mit derselben Strategie wie in einem Krieg zu begegnen. "Wir sind im Krieg mit einem Virus", sagt Guterres. Die Welt brauche "die Logik und die Dringlichkeit einer Kriegswirtschaft", um dafür zu sorgen, dass alle Länder gleichen Zugang zu den "Waffen" im Kampf gegen die Pandemie erhalten. Die Pandemie habe einen "Tsunami des Leidens" ausgelöst, klagt Guterres. Seit ihrem Beginn Ende 2019 seien mehr als 3,4 Millionen Menschen gestorben, rund eine halbe Milliarde Menschen habe ihre Arbeit verloren. "Die Schwächsten leiden am meisten, und ich fürchte, das ist noch lange nicht vorbei."

+++ 13:28 WHO: Weltweit 115.000 Pflegekräfte an Corona gestorben +++
Mindestens 115.000 Pflegekräfte sind nach einer Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion ums Leben gekommen. "Es gibt nur spärliche Berichte, aber wir schätzen, dass mindestens 115.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheits- und Pflegedienste mit dem Leben für ihren Dienst an anderen bezahlt haben", sagt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus zum Auftakt der Jahrestagung der 194 WHO-Länder in Genf.

+++ 13:00 Britische Studie: Hunde erschnüffeln Mutationen +++
Trainierte Hunde können einer britischen Studie zufolge Corona-Infizierte am Geruch erkennen. Sechs Hunde hätten Proben von Infizierten mit einer Genauigkeit von 82 bis 94 Prozent erschnüffelt, teilte die London School of Hygiene and Tropical Medicine (LSHTM) mit. Das Ergebnis bestätigt frühere Studien unter anderem aus Deutschland. Die britischen Forscher nutzten Socken von 400 Probanden. 200 der Menschen waren infiziert, hatten aber keine oder allenfalls leichte Symptome, 200 waren in der Kontrollgruppe.

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Spürhund Tala schnüffelt an einer Probe.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Media)

+++ 12:27 Merkel warnt vor neuen Pandemiegefahren +++
Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt zum Auftakt der Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor neuen Pandemiegefahren. Sie ruft die Weltgemeinschaft auf, bessere Vorbereitungen zu treffen. "Diese Pandemie ist noch nicht bewältigt; und sie wird auch nicht die letzte sein", sagt Merkel in einer Videobotschaft, die bei der virtuellen Tagung der 194 WHO-Mitgliedsländer eingespielt wurde. Die Bundeskanzlerin wirbt für einen internationalen Pandemievertrag, der Länder zu besserer Kooperation bringen soll. Die Hoffnung ist, dass dadurch früher gewarnt und schneller gehandelt werden kann, um eine neue globale Pandemie im Keim zu ersticken. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 11:43 Söder: "Wer nach Mallorca fliegt, darf das mit ruhigem Gewissen tun" +++
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder äußert für den Sommer die Hoffnung, dass "auch Reisen ins Ausland wieder gut möglich ist". Nach mehr als einem Jahr in der Pandemie seien "alle so genervt und gestresst, dass ein Tapetenwechsel drin sein muss", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der CSU-Chef betont: "Wir sollten den Menschen kein schlechtes Gewissen machen, wenn sie wegfahren wollen. Es gibt Hygienekonzepte, es gibt Tests, die Impfraten sind vorangekommen. Wer nach Mallorca fliegt, darf das mit ruhigem Gewissen tun." Jedoch solle es kein "Partygewühl am Ballermann" geben.

+++ 11:22 Spanien registriert 85 Prozent weniger Hotelübernachtungen +++
Spanien verzeichnet offiziellen Daten zufolge für April 4,05 Millionen Hotelübernachtungen. Das sind 85 Prozent weniger als im gleichen Monat 2019. Im April vergangenen Jahres war der Tourismus wegen des strikten Corona-Lockdowns komplett zum Erliegen gekommen.

+++ 10:56 Heidelberger Polizei räumt Neckarwiese mit 400 Feiernden +++
Nach den Ausschreitungen in Heidelberg am späten Samstagabend hat die Polizei in der Nacht zum Montag mehrere Gebiete der Stadt überwacht und schließlich die Neckarwiese geräumt. Dort hätten etwa 400 Jugendliche und junge Erwachsene lautstark gefeiert und sich verbal aggressiv gezeigt, teilt die Polizei Mannheim mit. Sie hätten die Wiese nach Aufforderung widerwillig verlassen. Bereits in der Nacht zum Sonntag hatten dort 700 bis 1000 Menschen gefeiert. Als Polizisten einschritten, wurden sie mit Flaschen beworfen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 10:20 US-Bericht zu Wuhan schürt Laborunfall-These +++
Ein bislang unveröffentlichter Bericht der US-Geheimdienste gibt neue Details bekannt, die Spekulationen um einen Laborunfall weiter befeuern. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, sollen demzufolge drei Forscher des Wuhan Institute of Virology im November 2019 so krank geworden sein, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Zu einem Zeitpunkt also, zu dem der Ausbruch des Coronavirus vermutet wird. Bereits im vergangenen Jahr war durch ein Informationsblatt des US-Außenministeriums bekannt geworden, dass mehrere Forscher des Labors, in dem unter anderem zu Coronaviren geforscht wird, im Herbst 2019 erkrankten - "mit Symptomen, die zu Covid-19 sowie einer herkömmlichen saisonalen Krankheit passen". Neu sind nun die Details zur Anzahl der Erkrankten, ihrem Klinikaufenthalt sowie zum genauen Zeitraum. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 09:56 Kommunen fordern: Infektionsschutz an Schulen verbessern +++
Der Städte- und Gemeindebund fordert die Politik auf, den Infektionsschutz an Schulen für das kommende Schuljahr zu verbessern. "Wir können nicht ausschließen, dass die Pandemie im Herbst unser Leben wieder beeinträchtigt", sagt Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Nachdem die Schülerinnen und Schüler ein schweres Pandemiejahr hinter sich haben, muss jetzt alles unternommen werden zu verhindern, dass wir im Herbst wieder zu einem schulischen Lockdown kommen." Landsberg nannte Lüftungsanlagen, öffenbare Fenster in allen Unterrichtsräumen und gute Strategien für den Schulweg.

+++ 09:23 Auch Thüringen rutscht unter Notbremse-Schwelle +++
Als letztes Bundesland hat nun auch Thüringen die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 unterschritten. Den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts zufolge verzeichnet es aktuell 96,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Unverändert unter der 50er-Schwelle befinden sich Brandenburg (46,9), Niedersachsen (45,4) und Mecklenburg-Vorpommern (39,6) - das sogar in die 30er-Zone gerutscht ist. Unter der Marke von 35 bleiben Hamburg (34,8) und Schleswig-Holstein (30,3).

+++ 08:35 Vor Olympia-Beginn: Japan eröffnet Massenimpfzentren +++
In Japan können sich die Menschen nun in Massenimpfzentren impfen lassen. In den Einrichtungen in Tokio und Osaka sollen täglich jeweils bis zu 10.000 Menschen ihre Injektionen bekommen. Vor allem die Älteren sind angesprochen. Ziel ist eine Beschleunigung der Impfkampagne vor Beginn der Olympischen Spiele am 23. Juli. Die Behörden sprechen von einer vierten Infektionswelle.

+++ 07:52 Indien zählt inzwischen mehr als 300.000 Tote +++
In Indien sind mittlerweile mehr als 300.000 Menschen gestorben, die positiv auf Corona getestet wurden. Die Zahl steigt um 4454 auf 303.720, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Die Zahl der neuen Positiv-Tests wird mit 222.315 angegeben. Insgesamt liegt sie inzwischen bei 26,75 Millionen.

+++ 07:08 Jeder vierte Mittelständler bildet in Krise weniger aus +++
Die Corona-Krise hat die Ausbildungschancen junger Menschen in mittelständischen Firmen gebremst. Nach einer Umfrage der staatlichen Förderbank KfW hat im vergangenen Jahr gut jeder vierte (26 Prozent) ausbildende Mittelständler wegen der Verwerfung durch die Pandemie weniger neue Lehrlinge eingestellt als ursprünglich geplant. Nur 3 Prozent weiteten ihre Aktivitäten aus. Die Zurückhaltung in der Krise ist den Angaben zufolge ein wesentlicher Grund für den jüngst vom Statistischen Bundesamt gemeldeten Rückgang insgesamt. Kleine und mittlere Unternehmen mit einem Umsatz bis zu 500 Millionen Euro jährlich stemmen der KfW zufolge traditionell den Großteil der beruflichen Ausbildung in Deutschland. Sie beschäftigten etwa 90 Prozent aller Azubis.

+++ 06:21 Spahn wirbt für internationalen Pandemievertrag +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich für einen internationalen Pandemievertrag starkgemacht. Nachdem die weltweite Ausbreitung des Coronavirus im vergangenen Jahr nicht verhindert werden konnte, müsse die internationale Zusammenarbeit verbindlicher werden, sagt der CDU-Politiker. "Die Staaten müssen sich zur Kooperation und Umsetzung von gemeinsam gesetzten Vorschriften verpflichten", fordert Spahn vor dem Start der virtuellen Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am heutigen Montag. Bei der Tagung sollen die Weichen für einen Pandemievertrag gestellt werden.

+++ 05:28 RKI meldet 2682 Neuinfektionen +++
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 2682 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.13 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 5412 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 62,5 an. An Sonn- und Feiertagen sind die gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil dann weniger getestet wird. Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 43 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 64 gewesen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 04:34 EU-Impfpass: Arbeit an fälschungssicherer Einführung +++
Bund und Länder wollen für eine fälschungssichere Einführung des europaweiten EU-Impfnachweises Millionen persönlicher Daten bereits erfolgter Impfungen rückwirkend volldigital nutzbar machen. Dazu sollen die Datenschutzbestimmungen im Infektionsschutzgesetz geändert und auf Länderebene angepasst werden, sagt Bayerns Landesdatenschutzbeauftragter Thomas Petri der "Augsburger Allgemeinen". So solle eine "datenschutzrechtliche Grundlage für die Verarbeitung der für die Generierung des Covid-19-Impfzertifikats erforderlichen personenbezogenen Daten durch das Robert-Koch-Institut und für die Übermittlung dieser Daten an das RKI geschaffen werden". Damit könnten seinen Angaben zufolge die ursprünglich auf Landeseben für Notfälle wie etwa Haftungsfragen gespeicherten Impfdaten entschlüsselt und zusammengeführt werden.

+++ 03:56 Karliczek dringt auf Impfplan für Kinder ab 12 +++
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek dringt darauf, Kinder und Jugendliche bis zum Beginn des nächsten Schuljahres zu impfen. "Ich möchte, dass vor allem nach den Sommerferien überall der Schulbetrieb wieder relativ normal beginnen kann. Dafür wäre es sehr hilfreich, wenn möglichst viele Schülerinnen und Schüler geimpft wären", sagt sie der Funke Mediengruppe. Es sei wünschenswert, wenn es schon "sehr zeitnah" in allen Bundesländern einen Impffahrplan für die Kinder und Jugendlichen ab zwölf Jahren geben würde mit dem Ziel, dieser Altersgruppe möglichst bis zum Beginn des kommenden Schuljahres ein Impfangebot zu machen. Nach dem Willen der Ministerin soll sich der Impfgipfel von Bund und Ländern in der kommenden Woche mit dem Thema befassen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 02:56 Söder: Schülern nicht einreden, sie seien verlorene Generation +++
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnt, die Lage an den Schulen in der Pandemie zu negativ zu bewerten. "Wir dürfen den Schülern nicht einreden, sie seien eine verlorene Generation", sagt der CSU-Chef der Funke Mediengruppe. "Die Coolsten in diesem Corona-Jahr waren die Schülerinnen und Schüler - da wirkten manche Lehrer- und Elternverbände nervöser. Ich glaube zum Beispiel nicht, dass das Abi in diesem Jahr schlechter ausfallen wird."

+++ 02:11 Grüne wollen Gratis-Interrail-Tickets für 18-Jährige +++
Die Grünen wollen die Folgen der Pandemie unter anderem mit kostenlosen Interrail-Tickets für 18-Jährige mildern. Reisen seien für viele junge Menschen ein wichtiger Schritt ins Erwachsenenleben. "Deshalb wäre es sehr wertvoll, hier ein Angebot der Unterstützung zu bieten: Wer in der Pandemie 18 geworden ist, erhält ein kostenloses Interrail-Ticket, um Corona-gerecht Europa zu erfahren und zu erleben", sagt Fraktionschefin Katrin Göring-Eckhardt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Mit den Interrail- und Eurail-Tickets können Reisende in mehr als 30 Ländern mit einer einzigen Fahrkarte über einen bestimmten Zeitraum unbegrenzt viele Zugfahrten machen. Interrail ist für die Einwohner der teilnehmenden Länder in Europa bestimmt.

+++ 01:25 BDI will Ende der Homeoffice- und pauschalen Testpflicht +++
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fordert ein Ende der Homeoffice- und pauschalen Testpflicht in Betrieben. "Die Impffortschritte in Gesellschaft und Unternehmen müssen mit einer parallelen Rückkehr in einen normalen Geschäftsbetrieb verbunden sein", heißt es in einem Papier des Industrieverbandes an die Bundesregierung, aus dem die Funke Mediengruppe vorab berichtet. Der BDI fordere demnach einen Stufenplan, der festlegt, wie die auferlegten Corona-Schutzmaßnahmen in den Betrieben verringert und abgeschafft werden können. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 00:45 USA untersuchen Herzmuskelentzündungen nach Impfung +++
Die US-Behörden untersuchen nach eigenen Angaben mehrere Fälle von Herzmuskelentzündungen bei jungen Menschen in Verbindung mit einer Corona-Impfung. Es handle sich um eine geringe Anzahl an Fällen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die mit mRNA-Vakzinen der Hersteller Pfizer und Biontech oder Moderna geimpft wurden, erklärt die US-Gesundheitsbehörde CDC. "Die meisten Fälle scheinen mild zu verlaufen, eine Nachverfolgung der Fälle ist im Gange". Nach Angaben der Behörde trat eine sogenannte Myokarditis häufiger bei jungen Männern auf, die bereits zum zweiten Mal geimpft worden waren. Um wie viele Fälle es sind handelt und wie alt die Betroffenen sind, gab die Behörde zunächst nicht bekannt. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 00:09 Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 30,3 +++
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist auf 30,3 gesunken. Das geht aus Daten des Gesundheitsministeriums in Kiel hervor. Am Vortag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 31,5 gelegen. Innerhalb eines Tages kamen 24 neu gemeldete Infektionen hinzu. An Sonntagen und Montagen liegen die gemeldeten Neuinfektions-Zahlen in der Regel niedriger. Die Regionen mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz sind die Städte Kiel (43,8) und Neumünster (43,6). Am niedrigsten sind die Werte immer noch in Flensburg (5,5) und im Kreis Schleswig-Flensburg (8,5).

+++ 23:02 Israel kündigt Aufhebung aller Maßnahmen an +++
In Israel sollen ab Juni alle Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Beschränkungen aufgehoben werden. "Zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Pandemie werden alle Restriktionen auf israelischem Staatsgebiet ab dem 1. Juni aufgehoben", teilt das Gesundheitsministerium. Gleichzeitig sollen jedoch Beschränkungen für Touristen aus dem Ausland in Kraft bleiben und womöglich sogar verschärft werden, um ein Einschleppen von Virusvarianten zu verhindern. Inzwischen sind mehr als fünf Millionen Menschen und damit 55 Prozent der Bevölkerung zweifach gegen Corona geimpft. Derzeit haben nur vollständig Geimpfte oder Genesene mit einem "grünen Pass" Zugang zu Restaurants, Bars und Sporthallen. Ab Juni sollen auch Menschen, die nicht geimpft sind, überall Zutritt bekommen.

+++ 22:01 Saarland und Hessen mit den meisten neuen Fällen +++
Unter den Bundesländern weist heute - wie bereits am Vortag - das Saarland die meisten neuen Fälle je 100.000 Einwohner aus und liegt damit vor Hessen: Die beiden sind die einzigen Bundesländer, die zweistellige Wachstumsraten melden.

+++ 21:31 Thüringen kriegt Notbremsen-Wert in Griffweite +++
Als einziges Bundesland liegt nur noch Thüringen hauchdünn über der 100er-Notbremsen-Marke. Doch der Freistaat schrammt mit einer Inzidenz von 101,3 bereits die wichtige Kennzahl. Insgesamt melden heute alle 16 Bundesländer bei der Sieben-Tage-Inzidenz sinkende Werte. Fünf Bundesländer unterschreiten inzwischen die frühere Obergrenze von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche: Brandenburg (47,9), Hamburg (39,9), Mecklenburg-Vorpommern (39,7), Niedersachsen (46,3) und Schleswig-Holstein (30,3).

+++ 21:01 Deutschland meldet 5600 neue Fälle +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.650.123 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 5590 neue Fälle hinzu. Das ist rechnerisch ein Rückgang von 2020 Fällen im Vergleich zur Vorwoche, was einem Minus von 26,5 Prozent entspricht. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 66 auf 87.389. Das sind genauso viele wie am vergangenen Sonntag. Als aktuell infiziert gelten rund 160.600 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,03 angegeben (Vortag: 0,97). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,87, unverändert zum Vortag. Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland sinkt weiter deutlich. Wie aus dem aktuellen DIVI-Intensivregister hervorgeht, werden in deutschen Kliniken derzeit 3304 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Rückgang um 55 Patienten. 2079 Menschen müssen invasiv beatmet werden, also 38 weniger als am Tag zuvor. Insgesamt sind den Angaben zufolge noch 4581 Betten in den deutschen Kliniken frei, das sind 458 mehr als am Vortag.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

Die Entwicklungen des vergangenen Tages lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, chf/dpa/AFP/rts

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