Panorama

Nach Tag in Dunkelheit und Kälte7000 Haushalte in Berlin sind wieder am Stromnetz

04.01.2026, 09:36 Uhr
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Seit Samstagmorgen sind Zehntausende Haushalte und Gewerbe im Südwesten Berlins ohne Strom. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung an einer Kabelbrücke. Für einen Teil der betroffenen Verbraucher kann die Energieversorgung nun wieder hergestellt werden.

Rund 7000 vom Stromausfall betroffene Haushalte in Berlin werden seit den frühen Morgenstunden wieder mit Elektrizität versorgt. "Bis zum 4. Januar 3.23 Uhr konnten wir in mehreren Stufen rund 7000 Haushalte und 150 Gewerbe insbesondere im Bereich Lichterfelde wieder versorgen", teilte Stromnetz Berlin in der Nacht auf seiner Webseite mit. Damit sind noch rund 38.000 Haushalte und mehr als 2000 Gewerbekunden nicht wieder am Netz.

Stromnetz Berlin geht weiterhin davon aus, dass erst am Donnerstagnachmittag wieder alle betroffenen Haushalte mit Strom versorgt werden können. Der Stromausfall dauert seit Samstagfrüh an. Am Samstag hieß es, dass 10.000 Haushalte in Lichterfelde im Laufe des Tages wieder mit Elektrizität zu Hause rechnen könnten - das hatte zunächst offenbar nicht geklappt.

Am frühen Samstagmorgen hatte der Brand an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal zum Kraftwerk Lichterfelde wichtige Leitungen beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Dem für politische Straftaten zuständigen Staatsschutz lag ein Bekennerschreiben vor, das nach offiziellen Angaben auf Echtheit geprüft wurde.

Wer dahinterstecken könnte, ist bislang nicht bekannt. Man gehe von einer mutwilligen Tat aus, sagte eine Sprecherin von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey.

Quelle: ntv.de, lar/dpa

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