Tier um die drei Meter langAlligator beißt Jugendlichen beim Schwimmen in US-Gewässer

Im sonnigen Südosten der USA baden Jugendliche in einem Gewässer. Plötzlich taucht ein Alligator auf und schnappt zu. Er verletzt einen Jungen an Armen und Beinen.
Im US-Bundesstaat Florida ist ein Jugendlicher von einem Alligator gebissen worden. Der junge Mann schwamm am Montag gegen 14 Uhr in einem Gewässer im Naturschutzgebiet Weeki Wachee Preserve, in welchem ein Schwimmverbot herrscht. Der Verletzte und seine ebenfalls jugendlichen Begleiter retteten sich nach der Attacke des Reptils auf eine Sandbank, teilt das Hernando County Sheriff's Office mit.
Feuerwehrleute eilten mit einem Luftkissenboot zu der Gruppe von Teenagern, um den Verletzten zu versorgen. Schon auf dem Rückweg zum Festland leiteten die Rettungskräfte erste Maßnahmen ein. "Der Patient wurde zur Behandlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht", teilt die Feuerwehr von Hernando County mit. "Der Jugendliche erlitt Bissverletzungen an Arm und Bein, die jedoch nicht als lebensbedrohlich eingestuft wurden", konkretisiert die Polizei.
Den Alligator beschrieben die Minderjährigen als 2,75 Meter bis 3,50 Meter lang. Die Polizei alarmierte einen zugelassenen Wildtierfänger aus Florida an den Unglücksort, der Fallen aufgestellt habe. Die Einsatzkräfte hoffen, das gefährliche Tier so einfangen und anschließend erlegen zu können. Die Fischerei- und Wildtier-Behörde Florida Fish and Wildlife Conservation Commission (FWC) erteilt regelmäßig solche Jagd-Aufträge, wenn Alligatoren Menschen gefährlich nahe kommen oder sie angreifen.
Für die Teenager hat die Aktion aber auch noch ein Nachspiel: Die FWC ermittelt gegen die Gruppe wegen der Verletzung des Schwimmverbots, teilt die Polizei mit.
Die Ermittler mahnten an, derartige Schwimmverbote zu beachten und in der Region nahe Gewässern "äußerste Vorsicht walten zu lassen". Ausgeschilderte Regeln und Einschränkungen sollten beachtet werden, heißt es abschließend.