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Herzloses Herrchen Ausgesetzter Hund erfriert bei eisiger Kälte

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Grausame Tierquälerei in Sibirien: Der Hund überlebte die Grausamkeit nicht.

(Foto: Youtube/Screenshot)

Mit kaltem Wasser übergossen setzt ein Familienvater seinen Hund vor die Tür. Dort herrschen frostige Temperaturen. Nachbarn finden den wimmernden Vierbeiner festgefroren im Eis und alarmieren Tierschützer. Vergeblich.

Wie kann man nur so herzlos sein? Ein Hundebesitzer aus Jakutsk in Sibirien hat seinen Vierbeiner bei eisiger Kälte und Temperaturen von 32 Grad minus vor die Tür gesetzt. Zuvor hatte er ihn noch mit kaltem Wasser übergossen. Der Hund wurde noch lebendig, aber völlig steif gefroren, wimmernd in seinem Zwinger gefunden, berichtet "Metro.uk".

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Jakutsk ist die frostigste Großstadt der Welt. Sie ist auf Permafrostboden gebaut, der niemals auftaut. Die 300.000-Einwohner-Stadt liegt in der Nähe des Dorfes Oimjakon, dem Kältepol der Erde. Der Winter dauert von Oktober bis Mai, besonders frostig sind die Monate Dezember und Januar - dann sind 45 Grad unter Null die Regel.

Tieraktivisten schafften es dem Bericht zufolge noch, das arme Tier aus seiner Notlage zu befreien und zum Tierarzt zu bringen. Doch vergeblich, trotz großer Bemühungen gelang es nicht, die erst ein Jahr alte Hündin zu retten. Der Tierarzt gab ihr schließlich eine tödliche Injektion, um ihr Leid zu beenden. Ein Video zeigt die Hündin mit noch offenen, aber völlig verängstigten Augen. "Diese Augen werde ich nie vergessen", zitiert "Metro.uk" eine Aktivistin. "Haben Sie jemals einen Menschen gesehen, der leben wollte, aber bereits im Sterben lag? Migranten, die von Haien gefressen werden, wenn das Boot im Mittelmeer versinkt? Der Hund hatte die gleichen Augen."

Nach dem grausamen Tod des Hundes haben die Tierschützer eine Petition ins Leben gerufen, die Maßnahmen gegen den Hundebesitzer fordert. Es sei eine Sache, wenn der Hund stirbt, aber dieser Mann hat viele Kinder. "Heute hat er seinen Hund neben seinem Haus sterben lassen, schon morgen kann es auch seinen Kindern passieren", sagt ein Aktivist. Der Hundebesitzer soll seinen Hund schon früher vernachlässigt haben.

Die Aktivisten beschwerten sich zudem über die angebliche polizeiliche Untätigkeit im Zusammenhang mit dem Fall. Die Politik des örtlichen Bürgermeisters sei es, die Stadt von Streunern zu säubern, berichtet "The Siberian Times". So bekämen jene herzlosen Menschen grünes Licht, unerwünschte Hunde grausam zu quälen.

Quelle: n-tv.de, dsi

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