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Nach Angriff auf Busfahrer Bad Soden: Mann gesteht Mord an Nachbarn

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Nach einem Messerangriff auf einen Busfahrer gesteht der Festgenommene ein weiteres Verbrechen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein 25-Jähriger geht mit einem Messer auf einen Busfahrer im hessischen Bad Soden los und wird festgenommen. Bei seiner Vernehmung erfährt die Polizei dann plötzlich von einem weiteren Fall: Der Mann sagt, er habe seinen Nachbarn getötet.

Ein 25-Jähriger soll in Bad Soden am Taunus seinen Nachbarn getötet haben. Die Beamten hatten den Mann festgenommen, nachdem er in der Nacht zum Samstag einen 63-jährigen Busfahrer mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt hatte. Der Verdächtige flüchtete zunächst, konnte aber wenig später festgenommen werden. Nach der Festnahme habe der 25-jährige Deutsche den Beamten dann überraschend gesagt, dass er vor der Messerattacke seinen Nachbarn getötet habe, teilte ein Polizeisprecher mit.

In der Wohnung fanden die Polizisten dem Sprecher zufolge die Leiche. Wie und mit welchem Motiv der Mann die Tat ausgeführt haben soll, blieb unklar. Zunächst gingen die Ermittler bei dem Tötungsdelikt von einem persönlichen Motiv aus. Bei dem Busfahrer handle es sich womöglich um ein zufälliges Opfer, hieß es. Der verletzte Busfahrer kam ins Krankenhaus, war aber außer Lebensgefahr. Das Todesopfer soll noch am Samstag obduziert werden.

Der 25-Jährige stammt aus Bad Soden. Er soll einem Haftrichter in Frankfurt am Main vorgeführt werden. Ihm werden Totschlag und versuchter Totschlag vorgeworfen. Ob er zum Zeitpunkt der Taten unter Drogeneinfluss stand oder psychische Probleme hatte, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Quelle: n-tv.de, mau/dpa/AFP

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