Panorama

Stärke 7,7 Beben erschüttert Karibik und Miami

Zwischen Kuba und Jamaika erschüttert ein Seebeben die Karibik. Auch in Miami ist das Beben zu spüren. Eine Tsunami-Warnung folgt. Sie wird kurz darauf zurückgenommen.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 hat die Karibikstaaten Kuba und Jamaika erschüttert und war bis in die US-Metropole Miami zu spüren. Das Beben ereignete sich in den Gewässern zwischen Kuba und Jamaika in einer Tiefe von zehn Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte.

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Auch in der bei Touristen sehr beliebten US-Metropole Miami war das Beben spürbar.

(Foto: picture alliance / Thomas Eisenh)

Berichte über mögliche Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Eine ausgerufene Tsunami-Warnung wurde später wieder aufgehoben.

Das Epizentrum des Bebens lag laut der US-Erdbebenwarte USGS 125 Kilometer nordwestlich der jamaikanischen Stadt Lucea und 140 Kilometer südwestlich der kubanischen Stadt Niquero. Auf Kuba war das Beben in mehreren Provinzen zu spüren, wie es auf der offiziellen Webseite "Cubadebate" hieß. In der Hauptstadt Havanna verließen Tausende Menschen die Gebäude, in denen sie sich aufhielten.

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Die jamaikanische Zeitung "Jamaica Observer" berichtete, das Beben sei in weiten Teilen der Karibikinsel zu spüren gewesen. Ein Bewohner der Hauptstadt Kingston sagte der Nachrichtenagentur AFP, das Beben habe rund 20 Sekunden gedauert. Besonders heftig sei es ihm aber nicht vorgekommen.

Quelle: ntv.de, bad/AFP/dpa