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Wiedersehen mit Bushido Behörde inspiziert Abou-Chakers Poolbereich

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Abou-Chaker und Bushido standen sich früher nahe - seit letztem Jahr ist das nicht mehr der Fall.

Auf dem Anwesen von Arafat Abou-Chaker in Kleinmachnow nahe Berlin soll wohl ein unterirdischer Wellnessbereich entstanden sein. Das Problem: Der Clanchef hatte für das Bauvorhaben keine Genehmigung. Neben der Polizei ist auch Ex-Partner Bushido angerückt.

Wer einen unterirdischen Wellnessbereich baut, braucht dafür eine Genehmigung - sonst gibt es Ärger. Das musste am Montagmorgen auch Arafat Abou-Chaker feststellen. Auf seinem Grundstück in Kleinmachnow nahe Berlin rückte die Bauaufsicht zusammen mit zwei Wagen der Polizei an. Der Grund: Abou-Chaker soll ohne Genehmigung verschiedene Bauarbeiten in Auftrag gegeben haben, berichtet die "Bild"-Zeitung.

Der Spa soll eher zufällig während einer Razzia Ende 2018 entdeckt worden sein. Die Polizei sei damals angerückt, weil sie illegale Waffen auf dem Grundstück vermutet habe. Zwar blieb die Suche erfolglos, hinter einem zugemauerten Tunnel unter der Erde hätten die Beamten dafür aber den Pool-Bereich entdeckt. Dieser soll mehr als eine Million Euro gekostet haben.

Auf dem Instagram-Kanal Abou-Chakers konnte der Polizei-Einsatz live mitverfolgt werden. In dem Video sah man, wie Abou-Chaker mit der Polizei diskutierte und sich über Kommentare der Zuschauer freute. Die Behörden sollen Abou-Chaker vorab über den Begehungstermin informiert haben. Auch Rapper Bushido, ein ehemaliger Geschäftspartner des Clanchefs, war zugegen. Bushido hätte jedoch nicht persönlich anwesend sein müssen, wie die "Bild" weiter berichtet.

Abou-Chaker und Bushido hatten das Grundstück im Jahr 2011 zusammen gekauft. Mittlerweile stehen darauf laut "B.Z." zwei Häuser der Abou-Chakers und eine Villa von Bushido. Anfang 2018 kam es zum persönlichen und geschäftlichen Zerwürfnis zwischen dem Rapper und dem Clanchef. Seitdem steht Bushido unter ständigem Polizeischutz. Man befürchtet Vergeltung vonseiten der Abou-Chakers.

Der "B.Z." zufolge sollen der Rapper und der Clanboss kein Wort miteinander gewechselt haben. Dafür trug Bushido angeblich ein T-Shirt aus seiner eigenen Kollektion, darauf ist er selbst zu sehen, mit gestrecktem Mittelfinger.

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Quelle: n-tv.de, agr

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