Panorama

Himalaya offen für Touristen Bergsteiger dürfen wieder auf den Everest

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Der Mount Everest ist der höchste Berg der Welt.

(Foto: imago/Westend61)

Für Nepal hat der Tourismus eine existenzielle Bedeutung. Pro Besteigung des Mount Everest nimmt das Land Tausende Dollar ein. Wegen der Corona-Pandemie war der höchste Berg der Welt monatelang gesperrt. Nun ist er für Besucher wieder geöffnet.

Bergsteiger können im Herbst wieder den Mount Everest und andere Berge im Himalaya besteigen. Das teilte das Tourismusministerium in Nepal mit. Im Frühling hatte das Ministerium den höchsten Berg der Welt und die anderen Gipfel Corona-bedingt dichtgemacht. Nun können Abenteuerlustige wieder Bewilligungen für die Herbstsaison beantragen.

Um den Everest und andere hohe Berge zu besteigen, muss man jeweils eine Gebühr bezahlen. In der Hauptsaison im Frühling mit den besten Wetterbedingungen kostet es sie für den Everest 11.000 Dollar (9400 Euro) und in der Herbstsaison 5500 Dollar (4700 Euro). Die Herbstsaison dauert gewöhnlich vom späten September bis zum frühen Dezember.

Internationale Flüge nach Nepal soll es ab dem 17. August wieder geben, hieß es von den nepalesischen Behörden. Ob Ausländer zunächst in Quarantäne müssen und einen negativen Corona-Test verlegen sollen, wollen sie später mitteilen.

Tourismus wichtig für Nepal

Das Geld der Alpinisten aus dem Ausland ist wichtig für Nepal, eines der ärmsten Länder der Welt. Ein durchschnittlicher Aufstieg kostet laut dem US-amerikanischen Bergsteiger und Blogger Alan Arnette rund 40.000 Euro. Kletterer mit hohem Budget geben auch das Doppelte oder Dreifache aus.

In den Kosten enthalten sind neben der Klettergenehmigung auch Kosten für Ausrüstung, Zelte, Inlandsflüge, Essen, Sauerstoffflaschen und ein ganzes Team von einheimischen Helfern.

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Diese befestigen Seile vor der Expedition, führen die Alpinisten sicher an Lawinen und Stürmen vorbei Richtung Gipfel, tragen ihr Gepäck zwischen dem Basislager und Höhenlagern hin und her, damit sie sich mit regelmäßigen Auf- und Abstiegen an die Höhenluft gewöhnen können, stellen Zelte auf und kochen während der sechs bis acht Wochen, die Bergsteiger im Schnitt für den Everest brauchen.

Quelle: ntv.de, chf/dpa