Panorama

Unglück auf "Harmony of the Seas" Crewmitglieder stürzen mit Rettungsboot ab

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Die Besatzungsmitglieder der "Harmony of the Seas" stürzten mit dem Rettungsboot zehn Meter in die Tiefe.

(Foto: dpa)

Bei einer Sicherheitsübung auf dem größten Kreuzfahrtschiff der Welt kommt es am Morgen zu einem tödlichen Zwischenfall: Ein Rettungsboot stürzt mit fünf Insassen zehn Meter in die Tiefe. Für ein Besatzungsmitglied kommt jede Hilfe zu spät.

Auf dem weltgrößten Kreuzfahrtschiff "Harmony of the Seas" ist bei einem Unfall ein Crewmitglied ums Leben gekommen. Vier weitere wurden verletzt - zwei von ihnen kämpfen laut der örtlichen Zeitung "La Provence" noch um ihr Leben. Der Tote soll ein 42-jähriger Philippine sein.

Ein Rettungsboot mit fünf Menschen an Bord war am Morgen im Hafen von Marseille über zehn Meter in die Tiefe gestürzt. Offenbar kam es zu dem Unfall während einer Sicherheitsübung. Dafür spricht unter anderem, dass alle Opfer Besatzungsmitglieder waren, wie die Ermittler bestätigten.

Platz für über 5000 Passagiere

Ähnliche Unfälle mit Rettungsbooten passieren immer wieder. Zuletzt starb Ende Juli ein Crewmitglied der Norwegian Breakaway, nachdem er von einem herunterfallenden Rettungsboot verletzt worden war. Die International Maritime Organizatzion (IMO) mahnt seit Jahren zu mehr Sorgfalt bei Übungen mit Rettungsbooten.

Die "Harmony of the Seas" hatte erst vor wenigen Monaten ihre Jungfernfahrt absolviert. Sie ist mit einer Länge von knapp 362 Metern und einer Höhe von über 70 Metern das größte Kreuzfahrtschiff, das jemals gebaut wurde und bietet Platz für über 5000 Passagiere. Die "Harmony of the Seas" kostete rund 2,5 Milliarden Euro.

Quelle: ntv.de, dpa/AFP/cas