Panorama

Kostenlose Tests auf Parkplätzen Einzelhändler baut Corona-Teststationen auf

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In Baden-Württemberg eröffnet die Schwarz-Gruppe die ersten Testzentren in Heilbronn und Eppingen.

(Foto: Schwarz Unternehmenskommunikation GmbH & Co. KG)

Die Drogeriemarktkette dm legt vor und öffnet bereits Anfang März die ersten Corona-Testzentren in Baden-Württemberg. Nun wird eine große Einzelhandelskette aktiv und will Teststationen auf den Parkplätzen seiner Märkte einrichten.

Mehrere große Einzelhandelsketten planen den Aufbau von Corona-Schnelltest-Zentren in ganz Deutschland. Die Schwarz-Gruppe kündigte an, in den kommenden Wochen auf den Kundenparkplätzen von Lidl und Kaufland "mehrere hundert Testzentren" errichten zu wollen. Der Startschuss fällt zunächst im Norden Baden-Württembergs, in Heilbronn und Eppingen. Ziel sei ein flächendeckendes Angebot von kostenfreien Tests im Rahmen der Corona-Testverordnung. Ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der Standorte sei die gute Erreichbarkeit für möglichst alle Bürger. Die Schwarz-Gruppe arbeitet dabei mit dem Testanbieter Ecolog zusammen. In den Zentren sollen sich Bürger einmal in der Woche kostenfrei testen lassen können, so das Ziel.

Die Drogeriemarktkette dm ist bereits einen Schritt weiter. Sie hatte zuvor schon Anfang März erste Schnelltest-Zentren in Baden-Württemberg in Betrieb genommen, weitere in Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Hessen folgten. Bis Ende April will das Unternehmen bundesweit 500 Testzentren einrichten. Insgesamt sind sogar mindestens 1000 geplant. Die Drogeriemarktkette wolle ihre Leistungsfähigkeit zum Wohle der Gemeinschaft einsetzen, sagte der Vorsitzende der dm-Geschäftsführung Christoph Werner. Kontrollierte Schnelltests sorgen für mehr Sicherheit und ermöglichen Öffnungsschritte.

Quelle: ntv.de, als/dpa

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