Panorama

Tätern gelingt die Flucht Erneuter Überfall auf Geldtransporter in Berlin

Vor einer Postbankfiliale im Berliner Bezirk Wilmersdorf steigen am späten Vormittag zwei maskierte Männer aus ihrem Wagen. Sie stehlen mehrere Geldkassetten aus einem Transporter. Dann flüchten sie. Zwei Bankangestellte und zwei Wachleute werden verletzt.

Im Zentrum von Berlin ist am Vormittag ein Geldtransporter überfallen worden. Zwei Bankangestellte und zwei Wachleute des Transporters wurden verletzt, sagte ein Polizeisprecher. Demnach erlitten alle vier nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen. Drei von ihnen kamen zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus. Die Täter sind auf der Flucht.

Laut Polizei ereignete sich der Überfall gegen 11.15 Uhr vor einer Postbankfiliale in der Uhlandstraße im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Zwei Räuber sollen während des Überfalls zunächst Reizgas versprüht haben. Laut "Bild"-Zeitung war mindestens einer der Täter bewaffnet. Es seien mehrere Schüsse in die Luft abgegeben worden.

Nach der Tat sollen die Täter mit ihrer Beute in einem Fahrzeug geflüchtet sein. Laut "Bild"-Zeitung handelte es sich um einen schwarzen Audi. Die Polizei sperrte den Tatort ab und sicherte Spuren.

In Berlin gab es in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von Überfällen auf Geldtransporter. Im Februar hatten Unbekannte vor einem Supermarkt im Stadtteil Neukölln zugeschlagen und Geld erbeutet. Sie waren auf Motorrollern geflüchtet.

Spektakulär verlief ein Raubüberfall auf einen Geldtransporter vor einer Bankfiliale auf dem Berliner Ku'damm 2021: Die Täter trugen orangefarbene Müllmann-Kleidung, sie erbeuteten fast 650.000 Euro. Das Gericht verhängte gegen einen Mann sieben Jahre Gefängnis, vier der Täter sind aber noch nicht ermittelt.

Quelle: ntv.de, jug/dpa

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