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James Damore behauptet in seiner Klage, Google würde männliche Mitarbeiter wegen ihrer weißen Hautfarbe und ihren konservative Ansichten "ächten, schlecht machen und bestrafen".
James Damore behauptet in seiner Klage, Google würde männliche Mitarbeiter wegen ihrer weißen Hautfarbe und ihren konservative Ansichten "ächten, schlecht machen und bestrafen".(Foto: REUTERS)
Dienstag, 09. Januar 2018

Als Weißer "geächtet": Ex-Entwickler verklagt Google

Wegen sexistischer Äußerungen über Frauen in der Technologiebranche wurde er von Google gefeuert. Jetzt verklagt James Damor seinen ehemaligen Arbeitgeber - mit einer sonderbaren Begründung.

Ein von Google wegen sexistischer Äußerungen gefeuerter Software-Entwickler hat den IT-Konzern verklagt. Es werde ein Prozess wegen Diskriminierung angestrebt, teilten die Anwälte des ehemaligen Google-Mitarbeiters James Damore mit. Ihr Mandant und andere würden diskriminiert wegen ihrer "konservativen politischen Ansichten", weil sie Männer seien und kaukasischer Herkunft.

Sie würden deshalb "geächtet, schlecht gemacht und bestraft". Google wende illegale Einstellungsquoten an, um den erwünschten Prozentsatz von Frauen und bevorzugten Minderheiten zu erfüllen, heißt es in der Klage. Mit der Kündigung habe das Unternehmen Damore als Konservativen, Weißen und Mann diskriminiert.

Der Software-Entwickler war im August vergangenen Jahres von Google gefeuert worden, nachdem er in einem internen Schreiben den geringen Anteil von Frauen in der Technologiebranche mit angeblichen biologischen Unterschieden zwischen den Geschlechtern erklärt hatte. In dem Brief behauptete er zudem, die Dominanz liberaler Ideologie bei Google verhindere eine offene Diskussion über solche Themen. Google begründete die Kündigung damit, dass Damore gegen interne Verhaltensregeln verstoßen und Stereotypen weiterverbreitet habe.

Quelle: n-tv.de