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Wegen Infektion in Klinik Ex-US-Präsident Bush geht es besser

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George W. Bush schiebt seinen Vater George H.W. Bush zur Beerdigung von dessen Frau Barbara.

(Foto: AP)

George Bush senior ist im Krankenhaus - jetzt geht es ihm aber wieder so gut, dass er nicht mehr auf der Intensivstation liegen muss. Ein Indiz dafür ist auch, dass der 93-Jährige sich wieder ganz seiner Leidenschaft widmet: dem Basketball.

Der frühere US-Präsident George H.W. Bush ist nach einigen Tagen auf der Intensivstation wieder auf ein normales Krankenzimmer verlegt worden. "Er ist wach und spricht mit den Mitarbeitern der Klinik, der Familie und seinen Freunden. Seine Ärzte sind sehr zufrieden mit seinen Fortschritten", sagte ein Sprecher der Familie laut einer Mitteilung.

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Der 93-Jährige war am Sonntag in eine Klinik seines Heimatorts Houston im US-Bundesstaat Texas gebracht worden. Es hieß, eine Infektion habe sich ins Blut übertragen. Einen Tag davor war Bushs Ehefrau Barbara beerdigt worden, sie war wenige Tage zuvor im Alter von 92 Jahren gestorben.

Bush muss jetzt noch einige Tage im Krankenhaus bleiben. Er wolle alle wissen lassen, dass er sich wieder gut fühle und nunmehr darauf konzentriert sei, eine Basketball-Playoff-Serie zu verfolgen. "Er konzentriert sich mehr auf das Playoff der Houston Rockets gegen die Minnesota Timberwolves als auf die Dinge, die ihn in die Klinik gebracht haben", heißt es in der Mitteilung. Einige Stunden, nachdem diese verschickt worden war, gewann Bushs Heimatteam und zog in die nächste Playoff-Runde ein.

Bush war von 1989 bis 1993 der 41. Präsident der Vereinigten Staaten und ist der älteste der noch lebenden fünf US-Präsidenten. Er ist der Vater des späteren US-Präsidenten George W. Bush und des Ex-Gouverneurs von Florida und Ex-Präsidentschaftskandidaten Jeb Bush. Er leidet an Parkinson und sitzt im Rollstuhl. Bush wurde in den vergangenen Jahren mehrmals ins Krankenhaus gebracht.

Quelle: n-tv.de, cam/AFP/dpa

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