Panorama

Identifizierung der Toten läuftFlugzeug aus den Tiefen des Attersees geborgen

31.08.2026, 17:23 Uhr
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An Bord der Maschine waren zwei Menschen, die beide beim Absturz ums Leben kamen. (Foto: dpa)

Nach dem Absturz eines Schulungsflugzeugs in den Attersee kämpfen Einsatzkräfte tagelang mit enormer Tiefe und schlechter Sicht. Mehrere Versuche, an das Wrack zu gelangen, scheitern zunächst. Jetzt haben sie Erfolg.

Fünf Tage nach dem Absturz eines Schulungsflugzeugs mit mutmaßlich zwei Deutschen an Bord ist das Wrack aus den Tiefen des österreichischen Attersees gehoben worden. Die Identifizierung der Toten werde erst nach der Bergung formell abgeschlossen, sagte ein Sprecher der oberösterreichischen Polizei.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler handelt es sich bei den Toten um den 24-jährigen Fluglehrer und seine 19-jährige Schülerin. Sie waren mit ihrer einmotorigen Propellermaschine in Salzburg gestartet. Die Bergung des Wracks aus rund 160 Metern Tiefe erwies sich als herausfordernd. In den vergangenen Tagen waren Versuche mit einem Tauchroboter gescheitert, denn im trüben Wasser hatte die Roboter-Kamera keine klaren Bilder geliefert, wie der Sender ORF berichtete.

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Das am vergangenen Mittwoch in den Attersee gestürzte Propellerflugzeug mit zwei toten Insassen wurde aus einer Tiefe von 160 Metern geborgen. (Foto: dpa)

Schließlich wurden zwei Taucher einer Spezialfirma in die Tiefe geschickt, wie ein Feuerwehrsprecher der dpa schilderte. Ihnen gelang es, Seile am Wrack zu befestigen. Laut der Datenbank der österreichischen Flugsicherungsbehörde Austrocontrol wird das Flugzeug von einer österreichischen Flugschule betrieben. Es handelt sich um eine einmotorige Maschine des Typs Tecnam P2002 JF.

Die Polizei machte vorerst keine Angaben über die mögliche Unfallursache. Ein Augenzeuge sagte dem Sender ORF, dass er ein trudelndes Flugzeug beobachtet habe. "Ich habe nach rechts gesehen und ein weißes Flugzeug blitzschnell kommen sehen, das spiralförmig nach unten gegangen und auf dem Wasser aufgeschlagen ist", sagte der US-amerikanische Tourist. Die Maschine sei sofort gesunken.

Quelle: ntv.de, mba/dpa

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