Panorama

Tatverdächtiger in KlinikFrau stirbt nach Messerangriff in Supermarkt

09.09.2026, 19:19 Uhr
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Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht laut Polizei nicht. (Foto: picture alliance/dpa/Marcel von Fehrn)

Mitten am Nachmittag wird ein Supermarkt in Schleswig-Holstein Schauplatz einer grausamen Tat: Ein Mann soll Medienberichten zufolge eine Frau mit einem Messer tödlich verletzt haben. Laut einem Augenzeugen kannten sich Täter und Opfer mutmaßlich nicht.

In einem Supermarkt in Ratzeburg im Kreis Herzogtum Lauenburg ist am Nachmittag eine Frau getötet worden. Der mutmaßliche Täter - ein 44-jähriger Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit - sei schwer verletzt und ins Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) nach Lübeck gebracht worden, teilte die Polizei mit.

Der 44-Jährige habe die Frau mutmaßlich mit einer Stichwaffe angegriffen. Auf welche Weise er selbst verletzt wurde, konnte eine Polizeisprecherin zunächst nicht sagen. Auch zum Alter der getöteten Frau machte sie keine Angaben. An der Klinik, in der der 44-Jährige behandelt werde, sei die Polizei präsent.

Der Bereich um den Tatort am Bahnhof der Stadt südlich von Lübeck wurde zeitweise weiträumig abgesperrt. Es bestehe laut Polizei keine Gefahr für die Öffentlichkeit. Beamte der Spurensicherung und der Mordkommission waren am Abend im Einsatz.

Berichten mehrerer Medien zufolge soll es sich um einen Messerangriff gehandelt haben. Die "Lübecker Nachrichten" berichteten, zum Zeitpunkt der Tat sollen sich rund 20 Kundinnen und Kunden in dem Discounter aufgehalten haben. Ein Zeuge habe erzählt, dass er mit einem anderen Mann den Täter überwältigt habe. Er hatte demnach den Eindruck, dass sich Täter und Opfer nicht kannten. Die Polizeisprecherin kommentierte den Augenzeugen-Bericht bisher nicht. Es wurde ein Hinweisportal eingerichtet, über das Zeugenhinweise sowie Bild- und Videodateien direkt an die Polizei übermittelt werden können.

Quelle: ntv.de, joh/bho/dpa

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