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Für sich selbst, für alle Für Papst ist Corona-Impfung "Akt der Liebe"

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Sich impfen zu lassen sei "ein Akt der Liebe", sagt Papst Franziskus.

(Foto: picture alliance / Stefano Spaziani)

Schon mehrmals hat Papst Franziskus dazu aufgerufen, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen und auch dazu, die Vakzine für alle zugänglich zu machen. In einer Videobotschaft wird er besonders eindringlich: Sich impfen zu lassen und beizutragen, dass die Mehrheit der Menschen geimpft sei, sei "ein Akt der Liebe".

Papst Franziskus hat per Videobotschaft die Menschen weltweit dazu aufgerufen, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. "Dank Gott und der Arbeit vieler haben wir jetzt Impfstoffe, um uns vor Covid-19 zu schützen", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche in der am heutigen Morgen veröffentlichten Botschaft. Die Impfstoffe gäben Hoffnung, die Pandemie zu beenden, jedoch nur, wenn diese allen zur Verfügung stünden und wenn alle zusammenarbeiteten.

Mit zugelassenen Impfstoffen immunisiert zu sein und beizutragen, dass die Mehrheit der Menschen geimpft sei, sei "ein Akt der Liebe", sagte der 84-jährige Papst. Liebe für sich selbst, für seine Familie und Freunde und für alle Menschen." Die Impfung sei ein einfacher Weg, um das Gemeinwohl zu fördern und füreinander zu sorgen, besonders aber für die am meisten Gefährdeten - so appelliert der Papst auch auf seinem Twitter-Account.

US-Kampagne zur Förderung der Impfbereitschaft in ganz Amerika

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Seine Videobotschaft dient zur Unterstützung einer US-Kampagne zur Förderung der Impfbereitschaft in Nord-, Mittel- und Südamerika. Neben dem Papst unterstützten auch Erzbischöfe und Kardinäle aus Brasilien, El Salvador, Honduras, Mexiko und Peru die Kampagne "It's Up to You" (Es liegt an dir).

Papst Franziskus hatte in der Vergangenheit immer wieder dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen und Impfstoffe allen zugänglich zu machen. Der Vatikan hatte außerdem Corona-Impfstoffe, für deren Entwicklung Zell-Linien zweier abgetriebener Föten verwendet wurden, als moralisch vertretbar eingestuft. Im Vatikan wurde bereits am 8. Februar eine Impfpflicht für alle Bewohner und dort beschäftigten Angestellten eingeführt. Die Strafen bei einem Verstoß reichen theoretisch bis hin zur Entlassung.

Quelle: ntv.de, abe/dpa/AFP

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