Hackerangriff auf US-BehördeFBI meldet Festnahme nach Krypto-Diebstahl in Millionenhöhe

Auf der Karibikinsel St. Martin nehmen französische Beamte einen Mann fest. Laut FBI-Chef Patel ist er für einen spektakulären Diebstahl verantwortlich. Es geht um Kryptowährungen im Wert von Millionen US-Dollar.
Er soll die US-Regierung um Kryptogeld im Wert von über 46 Millionen US-Dollar bestohlen haben – nun ist der Verdächtigte in der Karibik festgenommen worden. Die Gendarmerie habe ihn auf dem französischen Teil der Insel St. Martin bei einem gemeinsamen Einsatz in Gewahrsam genommen, teilte FBI-Direktor Kash Patel auf der Plattform X mit. Dem Mann wird vorgeworfen, das Geld vom U.S. Marshals Service gestohlen zu haben. Die Behörde verwahrt unter anderem digitale Vermögenswerte, die von anderen Behörden konfisziert werden.
Patel teilte dazu das Foto eines jungen Mannes in Handschellen. Auch ein Koffer mit mehreren Bündeln Bargeld ist zu sehen. Dem FBI-Chef zufolge handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen Auftragnehmer der US-Regierung.
Bereits Ende Januar war bekannt geworden, dass die US-Regierung einen entsprechenden Hackerangriff untersucht. Trump gilt als Befürworter von Kryptowährungen, unter ihm bauten die USA mehrere bürokratische Hürden ab. Zudem trieb Trump unter anderem den Aufbau einer strategischen Bitcoin-Reserve und eines Bestands an digitalen Vermögenswerten voran.
Kritiker warnen vor den Gefahren von Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Tether und weiteren. Sie gelten als sehr schwankungsanfällige Geldanlage, zudem geraten sie immer wieder durch spektakuläre Diebstähle in die Schlagzeilen.