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Auch im Raum Reutlingen in Baden-Württemberg sorgte der Dauerregen für Überschwemmungen.
Auch im Raum Reutlingen in Baden-Württemberg sorgte der Dauerregen für Überschwemmungen.(Foto: imago/7aktuell)
Mittwoch, 13. Juni 2018

Ein Mann stirbt: Heftige Unwetter wüten in Teilen Bayerns

Intensiver Regen sorgt im Süden Deutschlands für Chaos. Die Feuerwehren sind im Dauereinsatz. In Garmisch-Partenkirchen reißt ein Fluss einen Mann mit. Für den 52-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät. Und es drohen neue Überschwemmungen.

Ein Toter, überflutete Straßen und Keller: Wieder haben Unwetter im Süden Deutschlands gewütet. Besonders betroffen waren Niederbayern und Südbayern. Ein Mann ist in Garmisch-Partenkirchen vom Fluss Partnach mitgerissen worden und gestorben. Rettungskräfte hatten zuvor mehrere Stunden lang nach dem 52-Jährigen in dem reißenden Fluss gesucht.

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Auch in Baden-Württemberg wurden Straßen und Keller in einer Gemeinde überschwemmt. Am Mittwoch rechnet der n-tv-Meteorologe Björn Alexander weiter mit intensivem Dauerregen vor allem im Süden Baden-Württembergs und in der Alpenregion. Es könnten mitunter auch Gewitter auftreten und Überflutungen verursacht werden. Seit Beginn des Regens am Dienstag bis morgen Früh sind stellenweise bis zu 150 Liter Regen pro Quadratmeter möglich, so Alexander.

In Niederbayern waren die Feuerwehren in der Nacht im Dauereinsatz. Wie die Polizei mitteilte, kam es zu 60 Einsätzen im Zusammenhang mit dem Wetter. Straßen waren überschwemmt und vorübergehend gesperrt, darunter auch ein Teil der Bundesstraße 301. Autos wurden weggespült, Keller geflutet und Bäume umgestürzt. Besonders betroffen waren die Stadt sowie der Landkreis Landshut und der Großraum Bayerischer Wald.

In Mauth im Osten des Freistaats habe die Gefahr bestanden, dass ein komplettes Sägewerk weggeschwemmt wird. Die Feuerwehr musste sich am Abend zurückziehen. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen keine. In Baden-Württemberg traf es am Dienstagabend vor allem die Gemeinde Waldachtal. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, rückten Feuerwehrleute zu Dutzenden Einsätzen aus. Heftiger Regen setzte einen Supermarkt komplett unter Wasser. "Die Aufräumarbeiten an den Einsatzstellen werden sich sicherlich noch die nächsten Tage hinziehen", sagte der Sprecher.

Quelle: n-tv.de