Panorama

Masken trugen sie trotzdem Hunderte Geimpfte bei Konzert in Tel Aviv

Konzerte mit Hunderten Zuschauern - in Deutschland im Moment schwer vorstellbar, in Israel dagegen Realität. Nach monatelangen Lockdowns gibt es in Tel Aviv nun das erste Open-Air-Konzert. Zugang haben nur Menschen mit Impf-Zertifikat.

Dank der Massenimpfungen gegen das Coronavirus hat in Israel ein Konzert mit hunderten Zuschauern stattgefunden. Rund 500 gegen Covid-19 geimpfte Menschen kamen am Freitag in Tel Aviv in einem Stadion zusammen. Sie durften sich ein Konzert des israelischen Popsängers Ivri Lider anhören. Das Stadion bietet Platz für 30.000 Menschen, die Besucher saßen aber nur in einigen Blöcken. Dabei trugen sie Masken.

"Das ist echt cool. Ich bin so froh", sagte Konzertbesucherin Reut Gofer bei ihrer Ankunft im Stadion. "Ich hoffe, das ist der Beginn einer Zeit, in der wir zu unserem normalen Leben zurückkehren." Das Konzert am Freitag war das erste von vier derartigen Musik-Veranstaltungen, die die Stadtverwaltung von Tel Aviv organisiert hat.

Nach einem dritten Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie hatte Israel im Februar mit schrittweisen Lockerungen der Restriktionen begonnen. So durften bereits Einkaufszentren, Fitnesstudios, Schwimmbäder, Hotels und einige kulturelle Einrichtungen wieder öffnen. In den meisten Fällen ist der Besuch aber Menschen vorbehalten, die gegen das Coronavirus immunisiert sind und daher ihre Einstufung in die Kategorie "grün" nachweisen können.

Israels Impfkampagne ist äußerst erfolgreich. Schon mehr als die Hälfte der neun Millionen Einwohner haben bereits beide Dosen des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer erhalten.

Quelle: ntv.de, ino/AFP

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