Panorama

Mehrere Tote Indische Antonow crasht auf Militärflughafen 

13.06.2026, 13:18 Uhr
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Die zweimotorige Antonow An-32 kann bis zu 7,5 Tonnen Fracht, 50 Passagiere oder 42 Fallschirmjäger transportieren (Archiv-Foto). (Foto: Getty Images)

In Indien stürzt erneut ein Militärflugzeug ab. Dabei kommen fünf Angehörige der Luftwaffe ums Leben. Die Ursache ist unklar. Bereits vor drei Monaten sterben zwei Piloten bei einem Absturz ihres Kampfjets.

Ein Transportflugzeug des indischen Militärs ist bei der Landung auf einem Luftwaffenstützpunkt im Nordosten des Landes abgestürzt. Die Antonow An-32 sei im Landeanflug auf Jorhat verunglückt, teilte die Armee mit und bestätigte Berichte über fünf Todesopfer - zunächst war unklar, wie viele Menschen an Bord waren. Es sei eine Untersuchung eingeleitet worden, um die Absturzursache zu ermitteln.

Der Nachrichtensender NDTV hatte berichtet, dass fünf Angehörige der Luftwaffe bei dem Absturz ums Leben gekommen sind und deren Namen unter Berufung auf die indische Armee genannt. Auch zeigt der Bericht Bilder von der Absturzstelle. Zu sehen ist darauf eine dicke schwarze Rauchwolke. Der Absturz der Antonow An-32 löste offenbar einen Brand aus, das Flugzeug zerbrach in mehrere Teile. Wie die "New Indian Express" berichtet, kehrte die Maschine kurz nach ihrem Start wegen eines technischen Defekts zurück, kam von der Landebahn ab und fing bei der Landung Feuer.

Die An-32 aus russischer Produktion, ein zweimotoriges Turboprop-Flugzeug, ist speziell für große Flughöhen und extreme Wetterbedingungen konstruiert. Die indische Luftwaffe verfügt über rund hundert dieser Maschinen, um in den entlegensten Gebieten des Landes die Armee zu versorgen und Zivilisten zu helfen. Die Maschine kann bis zu 7,5 Tonnen Fracht, 50 Passagiere oder 42 Fallschirmjäger transportieren.

Der Absturz ereignete sich Monate, nachdem zwei Piloten der indischen Luftwaffe bei einem Absturz eines Sukhoi Su-30MKI-Kampfjets im Distrikt Karbi Anglong in Assam ums Leben gekommen waren. Der zweisitzige Kampfjet war laut NDTV im März zu einem Routineflug vom Luftwaffenstützpunkt Jorhat gestartet und verlor den Kontakt zur Bodenkontrolle. Anschließend konnte das Flugzeug nicht mehr geortet werden. Offiziellen Angaben zufolge stürzte der Kampfjet schließlich in einem abgelegenen Hügelgebiet des Distrikts Karbi Anglong, etwa 60 km von Jorhat entfernt, ab.

Bei dem letzten größeren Absturz eines Militärtransporters waren 2019 im Bundesstaat Arunachal Pradesh nahe der Grenze zu China 13 Menschen ums Leben gekommen.

Quelle: ntv.de, gut/AFP

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