Panorama

Nach Bootskollision auf Gardasee Italienische Polizei ermittelt gegen Münchner

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Ein Fischer entdeckte am frühen Morgen das Boot des Toten. (Symbolbild)

(Foto: picture alliance/dpa)

Nachdem sie auf dem Gardasee ein anderes Boot gerammt hatten, sollen zwei deutsche Touristen einfach weitergefahren sein. Eine Frau und ein Mann kommen bei dem Zusammenprall ums Leben. Nun ermittelt die italienische Polizei wegen Totschlags und unterlassener Hilfeleistung.

Im Fall zweier Toter auf dem Gardasee nach einer mutmaßlichen Bootskollision ermittelt die italienische Polizei gegen zwei Deutsche aus München. Das bestätigten die Carabinieri auf Nachfrage. Die Justizbehörden untersuchten den Fall weiter. Wie italienische Medienberichteten, sollen die Frau und der Mann bei einer Bootskollision ums Leben gekommen sein. Zur Ursache für den Aufprall machte die Polizei keine Angaben.

Die Verdächtigen sollen auf dem Motorboot gewesen sein, das bei Salò das kleine Boot der Toten gerammt hatte, schrieben Medien übereinstimmend. Sie sollen angeblich ohne zu helfen weitergefahren sein. Zuerst war, wie es hieß, die Leiche des ortsansässigen Italieners am frühen Sonntagmorgen im Boot entdeckt worden. Nach stundenlanger Suche bargen Helfer dann laut Ansa im See auch den Körper der Frau. Es werde unter anderem wegen Totschlags und unterlassener Hilfeleistung ermittelt.

Wie italienische Medien berichteten, sollen die Frau 25 Jahre und der Mann 37 Jahre alt gewesen sein. Zur Ursache für den Aufprall machte die Polizei keine Angaben. Ein Fischer entdeckte nach Berichten lokaler Medien am frühen Morgen das Boot des Toten. Der Zwischenfall dürfte sich zwischen Salò und San Felice del Benaco auf der westlichen Seite des Gardasees ereignet haben.

Quelle: ntv.de, can/dpa

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