Panorama

Unbeteiligte stirbt in Marseille Jugendliche bei Angriff auf Auto erschossen

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Ein Einsatzwagen in Marseille (Symbolbild). Allein in den letzten zwei Wochen wurden dort sechs Menschen durch Schüsse getötet.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

In der französischen Metropole Marseille kommt es derzeit gehäuft zu schweren Gewalttaten. Bei Schüssen stirbt nun eine 17-Jährige. Die Teenagerin sitzt in einem Auto, als sie mehrere Kugeln treffen. Die Polizei spricht von einem "Kollateralopfer".

Eine Jugendliche ist in der Nähe der französischen Großstadt Marseille durch Schüsse zu Tode gekommen. Der Angriff, bei dem ein Auto mit Kugeln aus einem Sturmgewehr und einer Art Schrotflinte beschossen wurde, habe nicht der Jugendlichen gegolten, heißt es aus Polizeikreisen. Demnach handelt es sich um ein "Kollateralopfer", das nicht polizeibekannt gewesen sei.

Wie die Lokalzeitung "La Provence" berichtete, fand der Vorfall in der Nacht in Septèmes-les-Vallons statt. Die Jugendliche saß demnach auf der Rückbank, das Auto stand zur Zeit des Angriffs. Drei der Schüsse hätten die Jugendliche am Kopf getroffen, sie sei noch vor Ort gestorben. Der Beifahrer soll an der Schulter getroffen worden sein, die Frau auf dem Fahrersitz sei unverletzt geblieben. Die genauen Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Insgesamt wurden im Großraum Marseille in den vergangenen zwei Wochen bereits sechs Menschen durch Schüsse getötet. Immer wieder gibt es dort schwere Schusswaffenvorfälle. Seit Jahresbeginn wurden nach Angaben der Kriminalpolizei 14 Tote durch Schüsse im Großraum Marseille verzeichnet.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa/AFP

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