Panorama

Zwei FestnahmenJunge an Hamburger Schule niedergestochen - Zustand kritisch

30.03.2026, 19:02 Uhr
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Währends eines Streits kommt es an einer Hamburger Schule zu einem Messereinsatz. Ein 13-Jähriger wird mehrmals getroffen und schwebt in Lebensgefahr. Im Zuge einer Fahndung nimmt die Polizei zwei 15-Jährige fest.

Bei einer Auseinandersetzung an einer Hamburger Schule ist ein 13-Jähriger durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Der Junge sei von mindestens einem Jugendlichen angegriffen worden, teilte die Polizei mit. Der Zustand des Verletzten sei kritisch. Er wurde in Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht. Er habe reanimiert werden müssen, berichtet der NDR. Ein Stich habe den Schüler wohl in den Bauch getroffen.

Bei einer Fahndung nahm die Polizei nach eigenen Angaben zwei 15-jährige Jugendliche fest. Einer sei syrischer Nationalität, die Staatsbürgerschaft des anderen sei ungeklärt. An der Fahndung waren den Angaben zufolge rund zwei Dutzend Funkstreifenwagen, ein Polizeihubschrauber und ein Diensthund sowie einer Unterstützungsstreife für erschwerte Einsatzlagen beteiligt. Die Mordkommission ermittelt.

Laut "Bild"-Zeitung war zwischen mehreren Beteiligten zuvor ein Streit ausgebrochen, dessen Hintergründe bislang unklar sind. Im Zuge dessen soll es zu den Stichverletzungen gekommen sein. Der NDR berichtet, einer der Beteiligten habe plötzlich ein Messer gezogen und mindestens zweimal auf den 13-Jährigen eingestochen. 

Quelle: ntv.de, mpe/dpa

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